Nikon D7000

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Nikon D7000
Nikon D7000 Digital SLR Camera 04.jpg
Typ: DX-Format-DSLR
Objektivanschluss: Nikon-F-Bajonett
Bildsensor: CMOS
Sensorgröße: 23,6 mm × 15,6 mm
Auflösung: 16,2 Megapixel
Bildgröße: maximal 4928 × 3264 Bildpunkte
Formatfaktor: 1,523
Seitenverhältnis: 3:2
Dateiformate: RAW/NEF, JPEG, MOV
ISO-Empfindlichkeit: 100–6400 (erweiterbar auf ISO 25600)
Aufnahmebereitschaft: 1,0 s
Auslöseverzögerung: 0,052 s
Sucher: Pentaprisma
Bildfeld: ca. 100 % (vertikal und horizontal)
Vergrößerung: 0,94-fach
Bildschirm: TFT-LCD
Größe: 7,62 cm (3″)
Auflösung: 921.000 Subpixel
Betriebsarten: Automatik, Automatik (Blitz aus), Motivprogramme (SCENE), Programmautomatik (P) mit Programmverschiebung, Blendenautomatik (S), Zeitautomatik (A), manuelle Belichtungssteuerung (M), 2 eigene Einstellungen (USER 1 und 2)
Bildfrequenz: bis zu 6 /s
Autofokus (AF): Phasenvergleich
AF-Messfelder: 39 (davon 9 Kreuzsensoren)
AF-Betriebsarten: einzel (S), kontinuierlich (C), automatisch (A)
Belichtungsmessung: Matrix, mittenbetont, Spot
Messbereich: Spot: ⌀ 3,5 mm; mittenbetont: ⌀ 8 mm (75 % Gewichtung)
Korrektur: ±5 EV (in ⅓ Schritten)
Verschlusszeiten: 1/8000 bis 30 s, Bulb
Blitz: eingebaut
Leitzahl: 12
Blitzsteuerung: iTTL-Automatikblitz, Funktion zur Vermeidung roter Augen, Aufhellblitz, Langzeitsynchronisation
Blitzanschluss: Blitzschuh
Synchronisation: 1/320 s
Belichtungskorrektur: –3 bis +1 EV (in ⅓ Schritten)
Blitzfunktionen: Normal, Automatik, Red-Eye-Reduktion, Langzeitsynchronisation, Rear-Sync
Weißabgleich: Automatik (2 Typen), Kunstlicht, Leuchtstofflampe (2 Typen), direktes Sonnenlicht, Blitzlicht, bewölkt, Schatten, eigener Messwert (5 Speicherplätze), Farbtemperaturwahl (2.500–10.000 K) – alle mit Feinabstimmung
Speichermedien: SD Card (SDXC kompatibel)
Datenschnittstelle: USB 2.0, HDMI
Videoschnittstelle: PAL oder NTSC (wählbar)
Direktes Drucken: DPOF, PictBridge
Stromversorgung: Lithium-Ionen-Akku, Kamera-spezifisch, EN-EL15
Abmessungen: 105 mm × 132 mm × 77 mm
Gewicht: 690 g (ohne Akku, Speicherkarte, Gehäusedeckel und Monitorabdeckung)
Ergänzungen: Bildsensor-Reinigung, künstlicher Horizont

Die Nikon D7000 ist eine digitale Spiegelreflexkamera (DSLR) mit 16,2-Megapixel-Bildsensor im DX-Format, die über eine HD-Videofunktion verfügt. Sie wurde am 15. September 2010[1] kurz vor der photokina vorgestellt und ist seit Oktober 2010 erhältlich. Bei Ankündigung der D7000 wurde sie teilweise als Beginn einer neuen Kamerareihe zwischen D90 und D300s gesehen.[2][3] Im Februar 2013 kam das Nachfolgemodell, die Nikon D7100, auf den Markt.

Inhaltsverzeichnis

Technik [Bearbeiten]

Die Nikon D7000 weist gegenüber der D90 einige Modifikationen auf. Neben der höheren Auflösung von 16,2 gegenüber 12,3 Megapixeln und einem etwas größeren 3″-(7,62 cm)-LC-Display verfügt sie über einen größeren ISO-Umfang (100-6.400, erweiterbar auf 25.600). Die Herkunft des Bildsensors wurde von Nikon nicht bekanntgegeben, beim Zerlegen einer Kamera wurde Sony als Hersteller identifiziert.[4]

Zur Speicherung der Film- und Bilddaten kommen in der D7000 zwei SD Memory Cards zum Einsatz. Weiterhin besitzt sie ein spritzwassergeschütztes, an Rück- und Oberseite aus einer Magnesiumlegierung bestehendes Gehäuse.[2] Der Belichtungsmesser verfügt im Vergleich zur D90 mit 2016 RGB-Pixeln über die rund vierfache Auflösung; die Anzahl der Autofokussensoren stieg auf 39, davon neun Kreuzsensoren (D300s: 51, davon 15 Kreuz).[3]

Die D7000 weist eine grundlegende Neuerung gegenüber anderen Modellen aus: Es gibt die Aufnahme-Modi U1 und U2: Fotografen können ihre individuellen Einstellungen (Weißabgleich, AF-Modi, Belichtungseinstellungen, etc.) speichern und mit einem Dreh wieder einstellen.

Videoaufzeichnung [Bearbeiten]

Mit der Nikon D7000 können Videos in einer Auflösung von bis zu 1920 × 1080 Pixeln (Full HD mit 24 Vollbildern pro Sekunde) und einer maximalen Länge von 20 Minuten im Quicktime-Format aufgezeichnet werden. Im Gegensatz zur D90 ist dabei auch die Verwendung des Autofokus während der Aufnahmen möglich.[5]

GPS-Anschluss [Bearbeiten]

Die D7000 besitzt eine kombinierte Schnittstelle für Kabelauslöser und GPS-Empfänger wie das Nikon GP-1, um einfaches Geotagging von JPEG- und NEF-Dateien zu ermöglichen.[6] Die GPS-Schnittstelle verarbeitet neben den GPS-Daten auch Kompassinformationen (Heading). Diese Funktion wird nur durch Geotagger von Drittherstellern genutzt.[7]

Kritik [Bearbeiten]

Eine eingestellte (veränderte) Belichtungskorrektur wird auf dem LC-Display durch ein Symbol (+-) dargestellt und nur beim Drücken der Belichtungskorrekturtaste wird der Wert der Belichtungskorrektur angezeigt. Die Blende lässt sich im Live-View nicht verändern.[8] Die Kamera bietet kein Live-Histogramm.

Nikon versucht, in der D7000 technisch den Einsatz von Fremdhersteller-Akkumulatoren zu verhindern.

Das vereinzelte Auftreten von Hotpixeln im LiveView-Modus und in Filmen wurde mit der Firmware 1.01 behoben.

Weblinks [Bearbeiten]

 Commons: Nikon D7000 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. Pressemeldung bei Nikon.de aufgerufen am 15. September 2010.
  2. a b Lars Bube, Horst Gottfried: Digitale Spiegelreflexkameras: Nikon D7000 peilt DSLR-Oberklasse an. Meldung auf crn.de vom 15. September 2010.
  3. a b Benjamin Kirchheim : Für anspruchsvolle Fotoamateure: Die neue zwischen D90 und D300S heißt Nikon D7000. Meldung bei digitalkamera.de vom 15. September 2010.
  4. Nikon D7000 has a Sony sensor (confirmed), NikonRumors vom 25. Januar 2011
  5. Nikon.com: D-Movie Full HD movie-recording function: D-Movie with enhanced operability and image quality.
  6. Produktseite GP-1 bei Nikon.de aufgerufen am 4. April 2012
  7. Vergleich verschiedener Geotagger für Nikon DSLR bei gps-camera.eu aufgerufen am 4. April 2012
  8. Nikon D7000 in-depth review, Digital Photography Review