Dante's Peak
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| Filmdaten | |
|---|---|
| Deutscher Titel: | Dante's Peak |
| Originaltitel: | Dante's Peak |
| Produktionsland: | USA |
| Erscheinungsjahr: | 1997 |
| Länge (PAL-DVD): | 105 Minuten |
| Originalsprache: | Englisch |
| Altersfreigabe: | FSK 12 |
| Stab | |
| Regie: | Roger Donaldson |
| Drehbuch: | Leslie Bohem |
| Produktion: | Gale Anne Hurd, Joseph M. Singer |
| Musik: | John Frizzell |
| Kamera: | Andrzej Bartkowiak |
| Schnitt: | Conrad Buff, Tina Hirsch, Howard Smith |
| Besetzung | |
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Dante's Peak ist ein Katastrophenfilm aus dem Jahr 1997.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Handlung
Der Vulkanologe Harry Dalton wird von seinem Vorgesetzten, Dr. Paul Dreyfuss, nach Dante's Peak beordert. Alle Anzeichen deuten daraufhin, dass der Vulkan, an dessem Fuße die idyllische Kleinstadt liegt, Aktivität zeigt.
In Dante's Peak angekommen, freundet sich Harry mit der Bürgermeisterin Rachel Wando an, und muss zusammen mit ihr bald eine grauenhafte Entdeckung machen - in einer heißen Quelle ist ein Paar beim Baden gestorben, da das Wasser zu Säure geworden ist.
Sofort reist das Team vom USGS an, und nimmt erste Untersuchungen vor. Doch da keine weiteren Aktivitäten geschehen, nimmt keiner Harrys Rat, die Stadt zu evakuieren, ernst.
Kurze Zeit später kommt es zur Katastrophe. Als Harry und Rachel sich eines Abends treffen, da die beiden Gefühle für einander entwickelt haben, macht Harry einen grausigen Fund. Als Rachel ihrer Tochter ein Glas Leitungswasser geben will, ist das Wasser voller Schwefel. Harry und Rachel fahren zum Wasserreservoir und sehen, dass das Wasser von Schwefel verseucht wurde. Das ist Harrys wissenschaftlicher Beweis um Paul davon zu überzeugen, dass der Vulkan ausbrechen wird. Für eine Evakuierung ist es allerdings schon zu spät.
Harry gibt mit Rachel am Morgen in der Turnhalle der Stadt eine Konferenz in der Harry der Bevölkerung klar machen will, was passiern könnte und voraussichtlich wird. Kurz nach Beginn der Konferenz bricht der Vulkan unter starken Erdbeben aus. Massenpanik bricht unter den Anwesenden aus, die Bewohner der Stadt versuchen verzweifelt zu fliehen und verstopfen mit dieser Reaktion nahezu alle Zugangsstrassen der Stadt. Auch das Team vom USGS versucht die Stadt zu verlassen. Da durch die heiße Lava der Schnee auf dem Berg schmilzt, ist der nahegelegene Fluss zu einem reißendem Strom geworden, der auch Geröll und Treibgut mitreißt. Als Paul die Brücke als letzter mit seinem Van überqueren will, bricht die Brücke ein und reißt Paul samt dem Van mit sich.
Unterdessen rettet Harry Rachels Kinder und deren Großmutter. Beim Überqueren eines mit Schwefel übersäuerten Sees begibt sich die Großmutter ins Wasser, um das Boot an Land und damit in Sicherheit zu ziehen. Kurz darauf stirbt sie an den Verletzungen, die die Säure hervorgerufen hat.
Mittlerweile hat ein heftiger Ascheregen die Stadt vollständig eingedeckt. Als Harry mit Rachel und den Kindern zurück in die verlassene Stadt kommt, holt er aus dem Hotel, wo das USGS-Team sämtliches Equipment zurückgelassen hatt, den Notsignal-Sender der NASA. Dieser Sender stammt von einem Roboter der im Krater des Vulkans nach Spuren eines möglichen bevorstehenden Ausbruchs suchen sollte. Beim Verlassen des Hotelzimmers stellt Harry auf einem Computerbildschirm fest, dass der Druck innerhalb des Vulkans so hoch geworden ist, dass die Bergspitze bei der nächsten größeren Eruption weggesprengt wird. Als Harry in den Wagen steigt, explodiert der Vulkan und eine gewaltige Aschewelle rast auf die Stadt zu. Mit der Aschewelle im Rücken fährt Harry so schnell er kann zur alten Mine in die er mit voller Geschwindigkeit hinein kracht und somit sich, Rachel und deren Kinder vor der giftigen Asche und herumfliegenden Gesteinsbrocken rettet. Die vier klettern aus dem Autowrack und fliehen in den hinteren Bereich der Mine.
Plötzlich fällt Harry ein, dass er den Sender unaktiviert im Auto zurück gelassen hatt. Er geht zurück zum Wrack, klettert hinein und versucht den Sender zu greifen. Als er ihn in den Händen hält, stürzt direkt über dem Auto die Decke ein, wobei sich Harry verletzt. Es gelingt ihm jedoch, den Sender zu aktivieren. Das Signal erreicht das USGS, dessen Mitarbeiter zusammen mit der Nationalgarde sofort zur Bergung anrücken. Noch in der Nacht werden Harry, Rachel, die beiden Kinder und der Hund gerettet.
[Bearbeiten] Kritiken
Lexikon des internationalen Films: „Ein mit den üblichen emotionalen Beigaben garnierter Katastrophenfilm. Sein formelhafter Ablauf wird allerdings durch die hervorragende Kameraarbeit aufgewertet.“
Die Zeitschrift Cinema schrieb, der Regisseur Roger Donaldson habe „Wert auf Authentizität“ gelegt, was den Film von dem Film Volcano unterscheide. Das Fazit der Zeitschrift sei: „Überkochendes Effekt-Feuerwerk“.[1]
[Bearbeiten] Auszeichnungen
Jeremy Foley und Jamie Renée Smith gewannen im Jahr 1998 den Young Artist Award. Linda Hamilton gewann 1998 den Blockbuster Entertainment Award. James Newton Howard und John Frizzell gewannen 1998 den Film and Television Music Award der American Society of Composers, Authors and Publishers.
[Bearbeiten] Hintergrund
Die Handlung des Films ist gleichzeitig eine Ehrung der 57 Opfer des Vulkanausbruchs vom Mount St. Helens vom 18. Mai 1980.
Denn die Effekte des Films orientieren sich dabei an der Realität. Vor allem das Finale, in dem eine pyroklastische Wolke Dante's Peak zerstört, demonstrieren die Gewalt der Natur.
[Bearbeiten] Weblinks
- Dante's Peak in der Internet Movie Database (englisch)
- Kritiken zu Dante's Peak auf Rotten Tomatoes (englisch)

