Detlof von Winterfeldt

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.
Ein Einzelnachweis, ansonsten belegfrei! --Nimro (Diskussion) 08:22, 24. Apr. 2014 (CEST)
Detlov von Winterfeldt in Spa (November 1918)
Unterzeichnung des Waffenstillstandsabkommens. Nachkolorierte Photographie aus dem Jahr 1918. Hinter dem Tisch von links nach rechts die Franzosen General Maxime Weygand und Marschall Ferdinand Foch (stehend), die britischen Marineoffiziere Rosslyn Wemyss, George Hope und Jack Marriott. Davor stehend die Deutschen Staatssekretär Matthias Erzberger, Generalmajor Detlof von Winterfeldt, Alfred von Oberndorff vom Auswärtigen Amt und Kapitän Ernst Vanselow.
Familiengrab von Detlof v. Winterfeldt auf dem Invalidenfriedhof Berlin (Zustand 2013)

Detlof Sigismund von Winterfeldt (* 28. Mai 1867 in Berlin; † 3. Juli 1940 ebendort) war ein preußischer Offizier und deutscher Diplomat (Militärattaché).

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Winterfeldt wurde in eine alte Adelsfamilie geboren. Sein Cousin war der Reichstagsabgeordnete Joachim von Winterfeldt-Menkin. Detlof von Winterfeldt wurde 1888 preußischer Offizier. Nach dem Besuch der Kriegsakademie wurde er in den Generalstab kommandiert. 1901 wurde Winterfeldt als Militärattaché an die deutsche Botschaft in Brüssel entsandt, wo er bis 1905 mit der Pflege der militärpolitischen Beziehungen des Deutschen Reiches zu Belgien betraut war.

In den Jahren 1909 bis 1914 bekleidete von Winterfeldt das Amt des Militärattachés an der deutschen Botschaft in Paris. Nach dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs im August 1914 kehrte Winterfeldt nach Deutschland zurück, wo ihm die Leitung einer Abteilung im stellvertretenden Generalstab übertragen wurde. Später wurde er Oberquartiermeister der 8. Armee. Von August 1917 bis November 1918 fungierte Winterfeldt – zum Generalmajor befördert – als militärischer Vertreter beim Reichskanzler in Berlin.

Im November 1918 war Winterfeldt Mitglied der deutschen Waffenstillstandskommission unter Führung von Matthias Erzberger, die in Compiègne den Waffenstillstand unterzeichnete, der den Krieg beendete.[1] Er trat im Januar 1919 aus Protest gegen die Friedensbedingungen aus der Kommission zurück.

Detlof von Winterfeldt war mit Marianne Freiin von Rotenhan (1873-1940) verheiratet. Das Paar hatte drei Söhne, von denen zwei im Zweiten Weltkrieg gefallen sind. Detlof von Winterfeldt wurde im Familiengrab auf dem Invalidenfriedhof Berlin beigesetzt. Das Grab ist bis heute erhalten.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Detlof von Winterfeldt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Golo Mann (Hrsg.): Maximilian. Erinnerungen und Dokumente, 1968, S. 690.