Die blutigen Geier von Alaska

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Filmdaten
Originaltitel Die blutigen Geier von Alaska
Die blutigen Geier von Alaska Logo 001.svg
Produktionsland Deutschland, Jugoslawien
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 1973
Länge 97 Minuten
Altersfreigabe FSK 12
Stab
Regie Harald Reinl
Drehbuch Kurt Nachmann
(als Johannes Weiß)
Produktion Lisa Film, München
Jadran Film, Zagreb
Musik Bruno Nicolai
Kamera Heinz Hölscher
Schnitt Eva Zeyn
Besetzung

Die blutigen Geier von Alaska ist ein deutscher Abenteuerfilm mit Westernelementen und „Anleihen bei Karl May und Jack London“, wie das Lexikon des Internationalen Films schreibt[1], den Harald Reinl 1973 inszenierte.

Handlung[Bearbeiten]

Zur Hochzeit des Goldrausches hilft Trapper Don Rutland einem Goldsucher, der zwar erfolgreich auf einem Indianerfriedhof gesucht hat, bei einem Unglück jedoch, wie sein junger Sohn Billy, verletzt wurde. Im Camp Kino bricht derweil ein Transport auf, der unter Führung von Sheriff Cotton das gesammelte Gold der Schürfer nach Paradise Creek bringen soll. Don trifft den Transport, dessen Scout Buffins aber mit den Banditen um Mark Monty zusammenarbeitet, und übergibt ihnen den Jungen. Als Don zum Goldsucher zurückkehrt, wird dieser gerade von Indianern angegriffen. Sterbend vertraut der alte Mann Don die Fürsorge von Billy an.

Auch der Goldtransport ist überfallen worden; Buffins erzählt im Camp eine erfundene Geschichte, lässt sich als Held feiern und wird zum neuen Sheriff ernannt. Nur der alte Säufer Captain Brandy – der der Beteiligung am Überfall verdächtigt wird, da er als einziger sein Gold nicht mitschickte – und der farbige Ham-a-Ham misstrauen ihm. Mit ihnen zusammen und der Sheriffstochter Rose kann Don die Machenschaften von Buffins aufdecken und Billy befreien, den Mark Monty und seine Männer aufgenommen haben, da er um die Lage der Goldmine weiß. Don und Billy gehen gemeinsam zurück in die Wildnis.

Kritik[Bearbeiten]

Der „mittelmäßige“[2] Film bietet schlicht-solide Unterhaltung, schreibt cinema.de.[3] Die ARD zieht positivere Bilanz: „Der kurzweilige Western setzt auch einige komödiantische Akzente.“[4]

Bemerkungen[Bearbeiten]

Gedreht wurde der Film vom 11. Juni bis zum 21. Juli 1973 in Jugoslawien an den Plitwitzer Seen und bei Dubrovnik sowie in Österreich im Dachsteingebirge. Uraufführung war am 16. Oktober 1973. Die blutigen Geier von Alaska wurde nicht zum erwarteten Publikumshit.

Der Film wurde auch unter einigen Alternativtiteln gezeigt. Bereits der Erstverleih Constantin-Film nannte den Film in Die Geier vom Shilo River um, was der Bekanntheit von Doug McClures Fernsehserie Die Leute von der Shiloh Ranch geschuldet war. In der DDR lief der Film unter der Titel Die Höllenhunde von Alaska. Eine Videoveröffentlichung hieß Deadly Eagle.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Die blutigen Geier von Alaska im Lexikon des Internationalen Films
  2. Ulrich P. Bruckner: Für ein paar Leichen mehr. München 2006, S. 680.
  3. Cinema.de, mit 9 Bildern aus dem Film
  4. Die blutigen Geier von Alaska. auf: ard.de