Ein Landarzt

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Die Erzählung Ein Landarzt von Franz Kafka entstand im Jahr 1917 und wurde 1918 veröffentlicht. Im Jahre 1920 erschien – nach mehreren kriegsbedingten Verzögerungen – das Buch Ein Landarzt[1] mit der Erzählung gleichen Titels und dreizehn weiteren Prosatexten im Verlag Kurt Wolff. Das Buch enthält die Widmung: „Meinem Vater“.

Drei Stücke hiervon waren vorab bereits in der Zweimonatsschrift Marsyas erschienen.[2]

Zahlreiche Prosastücke des Erzählbandes wurden durch Träume Kafkas angeregt, die er vorab in seinen Tagebüchern beschrieb.

Sammelband[Bearbeiten]

Die Erzählung „Ein Landarzt“[Bearbeiten]

Inhalt[Bearbeiten]

Der Arzt findet zu seinem Patienten

Ein älterer Landarzt wird nachts zu einem Schwerkranken gerufen. Während sich das Dienstmädchen Rosa im Dorf um ein Leihpferd bemüht, da das eigene Pferd im „eisigen Winter“ verendet ist, steht er im Schneetreiben in seinem Hof herum. Als Rosa ohne Pferd zurückkommt tritt der ratlose Arzt gegen die Tür eines vermeintlich leerstehenden Schweinestalles des eigenen Anwesens. Zu seiner Überraschung findet er dort zwei kräftige Pferde und einen unbekannten Mann vor, der wenig später urplötzlich über Rosa herfällt. Vom Arzt nur halbherzig zurechtgewiesen, spannt der Unbekannte bereitwillig die Tiere an den Wagen. Der Arzt steigt ein, und schon rast der Wagen davon, wobei der Arzt noch hört, wie die Haustür, hinter der sich die unglückliche Rosa eingeschlossen hat, unter dem Ansturm des Mannes zersplittert. In kürzester Zeit und selbständig legen die Pferde den weiten Weg zurück und bringen den Arzt an das Ziel, den Hof eines kranken Jungen. Erst nach mehrmaliger Aufforderung durch die Eltern und die Schwester findet der unentschlossene, auch an das Schicksal von Rosa denkende Arzt die Krankheit des Jungen, eine „handtellergroße“, ausgerechnet rosafarbene Wunde in der Seite mit fingerdicken Würmern. Der Arzt weiß sofort, dass er dem Jungen nicht helfen kann.

Dörfliche Rituale und Flucht

Inzwischen sind Menschen aus dem Dorf eingetroffen, die den Arzt, der alles mit sich geschehen lässt, nach einem alten Brauch entkleiden und ins Bett des Kranken legen. Währenddessen singt ein Schulchor drohend vor dem Haus: „Und heilt er nicht, so tötet ihn!“. Dann lässt man die beiden allein, und nur die rätselhaften Pferde, die ihre Köpfe durch die offenen Fenster ins Zimmer strecken, sind Zeuge der Unterhaltung zwischen dem Arzt und seinem unglücklichen Patienten, die mit dem Versprechen des auf seine Berufserfahrung pochenden Arztes endet, dass „die Wunde nicht so übel ist“. Dann hat der Arzt nur noch seine Rettung im Sinn. In der Annahme, dass die Rückfahrt ähnlich schnell ablaufen wird wie die Hinfahrt, schwingt er sich unbekleidet auf eines der beiden Pferde. Doch jetzt ziehen die unkontrollierbaren Tiere „langsam wie alte Männer“ durch den Frost.

Die Erzählung endet mit teils anklagenden, teils resignierenden Gedanken des gescheiterten und an „unirdische“ Pferde ausgelieferten Arztes über die eigene Lage („niemals komme ich so nach Hause“) und über Rosa, das von ihm „jahrelang kaum beachtete schöne Mädchen“. Der Schlusssatz „Einmal dem Fehlläuten der Nachtglocke gefolgt – es ist niemals gutzumachen“ zeugt von einem tiefverwurzelten Schuldbewusstsein.

Form[Bearbeiten]

Der Landarzt tritt als Ich-Erzähler auf, eine andere Erzählperspektive gibt es nicht. Ebenso wie der Leser versteht er den sehr irrealen, bildhaften Ablauf offensichtlich nicht.[3] Der Text ist eher symbolisch und psychoanalytisch zu deuten. Der Erzählmodus ist zwar einerseits klar und beschreibend, aber immer wieder hebt der Landarzt zu regelrechten Klagemonologen voller Emotionen an. – Er hat kein Pferd – er bekommt Pferde, aber er opfert ungewollt Rosa – die Leute verlangen Unmögliches vom Arzt – mit dem unirdischen Wagen wird er nachts ins Leere getrieben. Das sind Klagen eines Menschen, der seiner Situation nicht gewachsen ist und so immer wieder lamentierende Selbstrechtfertigungsversuche von sich gibt.

Zweimal singt ein Kinderchor und beschwört in monotonem Singsang irgendwelche archaischen Arzt-Patient-Rituale.[4] Der Arzt wird zu dem sterbenden Kind ins Bett gelegt, aber er hat nur konfuses, hilfloses Gerede für den bedauernswerten Sohn des Hauses, der „still wurde“.

Textanalyse und Deutungsansätze[Bearbeiten]

Wie viele andere Texte von Franz Kafka hat auch die vielschichtige, in einem ungeheuren Tempo vorgetragene Landarzterzählung, welche Elemente des Traumes, des Märchens, der Ballade, aber auch der nüchternen Reportage aufweist, bei den Interpreten die unterschiedlichsten Deutungsansätze provoziert, von sozialkritischen über psychoanalytische bis hin zu religiösen. Eine entscheidende Stelle zu Beginn der Erzählung mag die Tür zum vermeintlichen Schweinestall sein, die als Schnittstelle zwischen realer und irrealer (Traum-)Welt des Unterbewussten interpretiert wurde. Die eigenartigen Pferde wurden als plötzlich frei werdende, innere Kräfte des Arztes gedeutet, die die Unzulänglichkeiten des Privat- und Berufslebens offenlegen und einen Prozess der Selbstfindung, der Selbstverwirklichung auch in sexueller Hinsicht auslösen. Die Geschichte kann aber auch als Kritik an einer rücksichtslosen, unsolidarischen Gesellschaft verstanden werden, die einen auf sich gestellten, Tag und Nacht seine Pflicht tuenden Arzt überfordert, in die Isolation treibt und letztendlich zerstört.

Kafka wurde zu dieser Erzählung möglicherweise durch einen Onkel (Siegfried Löwy) inspiriert, der in einem kleinen Ort in Mähren als Landarzt arbeitete. Über diesen Onkel sagt Kafka in einen Brief an Max Brod folgenden irritierenden Satz, der einen Bezug zur vorliegenden Geschichte zu haben scheint, in der der Irrsinn aufbricht: „Und er lebt so auf dem Land, unausreißbar, zufrieden, so wie einen eben ein leise rauschender Irrsinn zufrieden machen kann, den man für die Melodie des Lebens hält“.[2]

Plausibel erscheint auch der autobiografische Ansatz:

Am 9. August 1917 beschreibt Kafka in seinem Tagebuch, wie die „Krallenhände der Sirene in meine Brust“ schlugen (allerdings im Kontext einer Erzählung); und am 12. August 1917 erleidet er einen heftigen Blutsturz anlässlich seiner Tuberkulose, an der er sterben wird. An Max Brod schreibt er am 5. September 1917, mit der „Blutwunde“ im Landarzt habe er seine Krankheit „vorausgesagt“.[5] Ein Hinweis auf verdrängte sexuelle Bezüge ergibt sich aus Kafkas Tagebuchaufzeichnungen vom 9. Oktober 1911, in denen ein Traum von einem Bordell mit einer Dirne, die auf dem Rücken eine intensiv farblich rosa bis rot beschriebene Wunde hat, vorkommt.

Psychoanalytischer Deutungsansatz

Ebenfalls im Jahr 1917 entstand die Abhandlung Eine Schwierigkeit der Psychoanalyse von Sigmund Freud.[6] Eine Erkenntnis daraus ist, „dass das Ich nicht Herr sei in seinem eigenen Haus“. Das ist genau der Ausruf, den Rosa angesichts der plötzlich auftauchenden Pferde aus dem verlassenen Schweinestall tut. Beides bezieht sich auf das Unbewusste, in dem die Triebe angesiedelt sind. Die kraftvollen, stolzen Pferde sind Männlichkeitssymbole. Die Magd Rosa ist Gegenstand der Triebbefriedigung des Knechtes, aber auch der sexuellen Imagination des Landarztes.

Die Wunde des jungen Patienten wird ebenfalls als „rosa“ in verschiedenen Ausblühungen beschrieben. Sie kann als Sinnbild des gehemmten Triebes und damit auch der missratenen Existenz gelten.[7] Aber auch die Existenz des Landarzt ist brüchig, denn auch er lebt mit Verdrängung und Hemmungen, ist nicht „Herr im eigenen Haus“ und verfehlt so seine Lebensidentität und die daraus resultierenden Anforderungen.

Intertextueller Deutungsansatz

Kafkas Bezugnahme auf eine Reihe von literarischen Vorläufertexten wurde ebenfalls für eine Deutung der Erzählung herangezogen. Als thematischer Ausgangspunkt lässt sich demnach das expressionistische Vater-Sohn-Drama Der Sohn (1914) von Walter Hasenclever ansehen, das 1916 kurz vor Niederschrift des Landarztes in Prag uraufgeführt wurde. Der Beziehung zwischen Arzt, Pferdeknecht und Dienstmädchen sowie zwischen Arzt und Patienten entspricht im Drama eine ähnliche Beziehung zwischen Arzt, Sohn und Dienstmädchen, so dass die Landarzt-Erzählung wie schon Das Urteil als eine mehrfach perspektivierte Vater-Sohn-Geschichte verstanden werden kann, die sich um den Generationenkampf und die Nachfolgefrage dreht.[8] Weitere Bezüge werden hergestellt zum Märchen der 672. Nacht (1895) von Hugo von Hofmannsthal,[9] zur Erzählung Ein Fall aus der Praxis (1898) von Anton Pawlowitsch Tschechow[10] und der Legende von St. Julian dem Gastfreien (1877) von Gustave Flaubert,[11] dazu bezüglich des Motivs der Pferde solche zur Ilias des Homer (Rosse des Achilles), zu Shakespeares Richard III. und zur Novelle um den Rosshändler Michael Kohlhaas (1810) von Heinrich von Kleist (Motiv der Pferde im Schweinestall).

Kafka über die Erzählung[Bearbeiten]

Kafka selbst bezeichnete Ein Landarzt (die einzelne Erzählung, nicht die Sammlung) als eine seiner wenigen wirklich gelungenen Erzählungen. Zweifellos zeichnet sich diese Geschichte auch tatsächlich durch meisterliches dichterisches Können aus. Doch angesichts der zahlreichen anderen hervorragenden Erzählungen offenbart Kafkas Einschätzung von Ein Landarzt seinen hohen Anspruch an sich selbst, der im übrigen als Argument für die Ernsthaftigkeit der Anweisung Kafkas an Max Brod angeführt werden kann, wonach Brod nach Kafkas Tod den Großteil des Gesamtwerkes vernichten sollte.

Bezug zu anderen Kafka-Schriften[Bearbeiten]

Der Schluss des Landarztes korrespondiert mit dem Ende von Der Kübelreiter, der sich auch in eisige Höhen entfernt. Gleichzeitig bestehen innere Zusammenhänge zu Der Jäger Gracchus, auch er ist ein im Raum Verlorener, der ziellos weiterziehen muss. Die eindeutig sexuellen Bezüge sind eher weniger ausgeprägt in den anderen kurzen Prosastücken Kafkas als vielmehr in den drei Romanfragmenten Der Verschollene, Das Schloss und Der Process. Die dortigen Protagonisten erfahren Sexualität in erster Linie als Tabu und Übergriff oder als Vehikel zur Erreichung bestimmter Ziele.

Rezeption[Bearbeiten]

  • Alt (S. 501) sieht, dass hier auch der Mythos „vom ewigen Juden Ahasver, der dazu verdammt ist, unerlöst durch die Fremde zu streifen“, aufgegriffen ist.
  • Kindlers Lexikon (S. 42) führt aus, dass Der Landarzt alle Punkte der Medizinkritik aus Kafkas autobiografischen Schriften enthält. Es wird das Scheitern der Schulmedizin und dann die (ebenfalls unwirksamen) Heilungszeremonien magischer Praktiken vorgeführt.
  • Ries (S. 85): Dem Verlust der Kontrolle des Landarztes über das Pferdegespann entspricht die Subversion des Subjekts: nämlich dass das, was wir unser "Ich" heißen, sich im Leben wesentlich passiv verhält, dass wir gelebt werden von unbekannten unbeherrschbaren Mächten, wie Sigmund Freud in Das Ich und das Es 1923 schreibt.

Adaptionen[Bearbeiten]

  • Oper:
    • Ein Landarzt. Funkoper von Hans Werner Henze aus dem Jahre 1951 (Bühnenfassung 1964/65)

Literatur[Bearbeiten]

Ausgaben[Bearbeiten]

Verlagseinband der Erstausgabe 1918
  • Franz Kafka: Ein Landarzt. In: Die neue Dichtung. Ein Almanach. Kurt Wolff, Leipzig 1918 [noch 1917 erschienen]. (Erstausgabe)
  • Franz Kafka:Ein Landarzt. Kleine Erzählungen. Kurt Wolff, München und Leipzig 1920. (Erstausgabe – allerdings nicht für alle Texte)
  • Reprint der Erstausgabe: Franz Kafka: Ein Landarzt. Kleine Erzählungen. Stroemfeld Verlag, ISBN 3-87877-941-0.
  • Franz Kafka: Sämtliche Erzählungen. Herausgegeben von Paul Raabe, Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main und Hamburg 1970, ISBN 3-596-21078-X.
  • Franz Kafka Die Erzählungen. Herausgegeben von Roger Herms, Originalfassung Fischer Verlag, 1997, ISBN 3-596-13270-3
  • Franz Kafka: Der Kübelreiter - Ein Hungerkünstler. (Sammlung von Kafkas Kurzgeschichten) Hamburger Lesehefte Verlag 189. Heft, ISBN 9-783872-911889
  • Franz Kafka: Drucke zu Lebzeiten. Herausgegeben von Wolf Kittler, Hans-Gerd Koch und Gerhard Neumann, Fischer Verlag, Frankfurt/Main 1996, S. 249-313 (Sammelband), 252-261 (Erzählung).
  • Kafka, Franz: Ein Landarzt. Kleine Erzählungen. Mit Federzeichnungen von Alfred Kubin. Frankfurt am Main u. Leipzig, Insel Verlag, 2003 (Insel-Bücherei 1243) - ISBN 9783458192435

Sekundärliteratur[Bearbeiten]

Zur Erzählung „Ein Landarzt“[Bearbeiten]

  • Peter-André Alt: Franz Kafka: Der ewige Sohn. Eine Biographie. Verlag C.H. Beck, München 2005, ISBN 3-406-53441-4.
  • Juliane Blank: Ein Landarzt. Kleine Erzählungen. In: Manfred Engel, Bernd Auerochs (Hrsg.): Kafka-Handbuch. Leben - Werk - Wirkung. Metzler, Stuttgart, Weimar 2010, S. 218-240, bes. 227-231. ISBN 978-3-476-02167-0.
  • Thomas Borgstedt: Kafkas kubistisches Erzählen. Multiperspektive und Intertextualität in „Ein Landarzt“. In: Irmgard M. Wirtz (Hrsg.): Kafka verschrieben. Göttingen 2010, S. 51-94.
  • Gilles Deleuze, Félix Guattari: Kafka. Für eine kleine Literatur. Suhrkamp, Frankfurt a.M. 1976.
  • Ernst Fischer: Kafka-Konferenz. In: Franz Kafka aus Prager Sicht 1963. Verlag der tschechoslowakischen Akademie der Wissenschaften, Prag 1965, S. 157–168.
  • Hans P. Guth: Symbol and Contextual Restraint: Kafka's „Country Doctor“. In: PMLA 80 (1965), S. 427–431.
  • Henry Hatfield: Life as Nightmare: Franz Kafka's “A Country Doctor”. In: Henry Hatfield: Crisis and Continuity in Modern German Fiction. Ten Essays by Henry Hatfield. Ithaca, London 1969, S. 49–62.
  • Hans Helmut Hiebel: Franz Kafka. „Ein Landarzt“. München 1984.
  • Robert Kauf: Verantwortung. The Theme of Kafka's Landarzt Cycle. In: Modern Language Quarterly 33 (1972), S. 420–432.
  • Detlef Kremer: Ein Landarzt. In: Michael Müller (Hrsg.): Interpretationen. Franz Kafka. Romane und Erzählungen. Stuttgart: Reclam 1994. S. 197–214.
  • Gerhard Kurz: Traum-Schrecken: Kafkas literarische Existenzanalyse. Stuttgart 1980.
  • Hans Lösener: Zwischen Wort und Wort. Interpretation und Textanalyse. München 2006. S. 125-192.
  • Helmut Motekat: Interpretation als Erschließung dichterischer Wirklichkeit (mit einer Interpretation von Franz Kafkas Erzählung „Ein Landarzt“) In: Interpretationen moderner Prosa. Frankfurt a.M., Berlin, München 1973, S. 5–25.
  • Heinz Politzer: Franz Kafka, der Künstler. Gütersloh 1965.
  • Helmut Richter: Werk und Entwurf. Berlin 1962.
  • Wiebrecht Ries: Kafka Zur Einführung. Hamburg: Junius 1993. ISBN 3-88506-886-9
  • Ewald Rösch: Getrübte Erkenntnis. Bemerkungen zu Franz Kafkas Erzählung "Ein Landarzt". In: Rainer Schönhaar (Hrsg.): Dialog. Literatur und Literaturwissenschaft im Zeichen deutsch-französischer Begegnung. Festgabe für Josef Kunz. Berlin 1973, S. 205–243.
  • Christian Schärf: Franz Kafka – Poetischer Text und Heilige Schrift. Göttingen 2000, S. 134–165.
  • Walter H. Sokel: Franz Kafka – Tragik und Ironie. Zur Struktur seiner Kunst. München, Wien, 1964.
  • Reiner Stach: Kafka. Die Jahre der Erkenntnis. Frankfurt/Main: S. Fischer 2008. ISBN 978-3-10-075119-5
  • Cerstin Urban: Franz Kafka: Erzählungen II (Königs Erläuterungen und Materialien. Band 344). Hollfeld: Bange Verlag 2004. ISBN 978-3-8044-1756-4.
  • Joseph Vogl: Kafka und die Mächte der Moderne. In: York Gothart Mix (Hrsg.): Hansers Sozialgeschichte der Literatur. Band 7, S. 478–491, S. 484.
  • Wolf Wucherpfennig: Antworten auf die naturwissenschaftlichen Herausforderungen in der Literatur der Jahrhundertwende. In: York Gothart Mix (Hrsg.): Hansers Sozialgeschichte der Literatur. Band 7, S. 155–174, S. 163.
  • Bettina von Jagow und Oliver Jahraus: Kafka-Handbuch Leben-Werk-Wirkung. Vandenhoeck& Ruprecht, 2008, ISBN 978-3-525-20852-6.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Klaus Wagenbach: Franz Kafka – Bilder aus seinem Leben. 2008, ISBN 978-3-8031-3625-1, S. 15 f.
  2. a b Peter-André Alt: Franz Kafka: Der ewige Sohn. Eine Biographie. Verlag C.H. Beck, München 2005, ISBN 3-406-53441-4, S. 493 ff; S. 29.
  3. Cerstin Urban Franz Kafka Amerika Der Prozess Das Schloss C. Bange Verlag ISBN 3-8044-1679-9 S. 59
  4. Wiebrecht Ries Kafka Zur Einführung ISBN 3-88506-886-9 S.89
  5. [1]
  6. Ries S. 83
  7. Alt S. 505 ff.
  8. Borgstedt, S. 67ff.; Zitate aus Hasenclevers „Der Sohn“: „Laß dich warnen vor den süßen Würmern dieser Melodie. Willst du mich nicht begleiten an die Betten meines Spitals – da krümmt die Röte deiner Jugend sich verdorben in Schaum und Geschwulst“ – „Oft, wenn die Nachtklingel durchs Haus schrillte, stand ihr Vater auf und holte Wein aus dem Keller und eilte zu einem Kranken, der am Sterben war.“
  9. Borgstedt, S. 81ff.
  10. Borgstedt, S. 84ff.
  11. Borgstedt, S. 89ff.

Weblinks[Bearbeiten]