Ellery Queen

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Ellery Queen war das Pseudonym der beiden Cousins Frederick Dannay (1905–1982) und Manfred B. Lee (1905–1971), die als Autorengespann Kriminalromane schrieben.

Die Karriere von Ellery Queen begann mit einem Autorenwettbewerb, bei dem auf jeden Fall ein Pseudonym verwendet werden musste. Mit einem Gespür für Vermarktung machten die Vettern ihren Helden gleichzeitig zum Autor, der sein eigener Chronist ist.

Der fiktive Ellery Queen ist der Sohn von Inspektor Richard Queen, durch dessen Vermittlung er häufig an seine Fälle kommt. Des Weiteren hat er studiert und ist durch eine Erbschaft finanziell unabhängig. Insgesamt ist er also eine auf amerikanische Verhältnisse zurechtgestutzte Version eines Lord Peter Wimsey.

Neben den Ellery Queen-Romanen schrieben Dannay und Lee 1956 noch die Kurzgeschichte „Terror at Northfield“, die 1963 in der Reihe The Alfred Hitchcock Hour verfilmt und auf deutsch unter dem Titel „Stadt in Angst“ veröffentlicht wurde. Das später ins Leben gerufene Ellery Queen's Mystery Magazine bot Autoren eine Plattform für Erstveröffentlichungen, was einigen zu einer erfolgreichen Karriere verhalf.

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