Emil Helfferich

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Emil Helfferich (* 17. Januar 1878 in Neustadt an der Weinstraße; † 22. Mai 1972 ebenda) war ein Südostasienkaufmann, der von 1899 bis 1927 in Niederländisch-Indien (heute Indonesien) im Handel tätig war. Von 1927 bis 1972 war er in Hamburg als Vorsitzender des Aufsichtsrats der HAPAG, als Vorsitzender des Ostasiatischen Vereins (OAV) sowie als Staatsrat tätig. Seine letzten Lebensjahre verbrachte er in Neustadt.

Kindheit[Bearbeiten]

Emil Helfferich wurde als viertes von sieben Kindern in eine Kaufmannsfamilie geboren, die in Neustadt in der damaligen Rheinpfalz ansässig war. Sein Vater hatte in den so genannten Gründerjahren in Neustadt eine Trikotagenfabrik gegründet und hatte Erfolg. Im Rückblick auf seine Jugend konnte Emil später sagen: „Uns hat es niemals an etwas gefehlt.

Der bekannteste seiner fünf Brüder war Karl Helfferich, Vizekanzler des Deutschen Reichs im Ersten Weltkrieg und Finanzfachmann während der Weimarer Republik. Auf ihn geht die 1923 eingeführte Rentenmark zurück.

Bis zum Ende des Ersten Weltkriegs gehörte die Pfalz zum Königreich Bayern und von dort kamen auch etliche der Lehrer an Helfferichs Schule:

Unsere Lehrer! Das war ein Kapitel für sich. In der Mehrzahl waren es „Zwockel“, d. h. sie kamen aus dem jenseitigen Bayern. Sie tranken in der Pfalz den Wein in denselben Mengen wie drüben das Bier und wurden dann magenkrank.

Als Junge träumte Emil Helfferich von fernen Ländern und von einer Karriere in der Marine des neu erstandenen deutschen Kaiserreichs. Da ihm die Seeoffizierslaufbahn aber wegen einer leichten Sehschwäche verschlossen blieb, wählte er zur Freude seines Vaters den Beruf eines Überseekaufmanns.

Beruflicher Werdegang[Bearbeiten]

In seiner Autobiografie Ein Leben beschreibt Helfferich, wie er zu dem Beruf des Kaufmanns kam. Sein Interesse lag nicht am Kaufmännischen, sondern am Abenteuer und dem Besuchen ferner Länder:

„Merkwürdig, daß manche Menschen gerade den Beruf wählen, für den sie sich nicht eignen. Und dann werden sie doch etwas. Werden etwas, weil sie viel mehr Energie aufwenden, als wenn sie sich dafür geeignet hätten. Dadurch werden Kräfte lebendig, die sonst schlafen, am Widerstand stählt sich der Wille, der Mensch bekommt das Kommando über sich selbst und, obwohl ihm auch weiterhin seine Unzulänglichkeit oft an ganz kleinen Dingen bewußt wird, vollbringt er im Großen Leistungen, die ihn über die der von Natur Geeigneten weit hinausheben. Umgekehrt habe ich erlebt, daß Menschen, die für ihren Beruf sehr gute Anlagen mitbrachten, nur Mittelmäßiges leisteten, leichtsinnig handelten oder auch völlig versagten.“
„Mir fehlte alles zum Kaufmann. Aber der Beruf war für mich nur Mittel zum Zweck. Ich wollte hinaus in die weite Welt und dort würde ich meinen Weg schon machen. Das Leben erschien mir ganz unkompliziert.“

Lehrzeit und Militärdienst[Bearbeiten]

Nach einem mehrmonatigen Aufenthalt in Montreux, wo er Englisch, Französisch, Italienisch und Russisch lernte, trat der 17-jährige Helfferich eine Lehrstelle in Hamburg an. Zwar hatte damals schon der große Aufschwung dieser Hafenstadt begonnen, doch der angehende Kaufmann Helfferich sah sich in der „Firma Jürgen Peters, Import und Export von Spirituosen und Weinen“ in eine Welt der Beschaulichkeit versetzt:

Nach den Sprachkursen in der Schweiz sollte Emil Helfferich eine Lehre in Hamburg antreten, doch sah er sich mit größeren Schwierigkeiten konfrontiert:

Es war gar nicht leicht, eine Lehrstelle für mich zu finden. Der Oktobertermin war bereits verstrichen. Ein Stellenvermittler, den ich aufsuchte, brachte mich bös auf den Schwung wegen meiner schlechten Handschrift und meiner Flüchtigkeit. Es war der erste kalte Hauch. Schließlich hörten wir durch einen Freund meines Vetters von der Möglichkeit, bei der Firma Jürgen Peters, Import und Export von Spirituosen und Weinen, anzukommen. Das war nicht gerade das, was ich suchte. Mir schwebte ein großes Haus wie Woermann vor mit überseeischen Niederlassungen, möglichst in Afrika, meinem Jugendtraumland. Aber das ging nun einmal nicht. Darum Jürgen Peters.

Zitiert aus: Emil Helfferich, Ein Leben, Band 1

Mit Bangen trat Emil Helfferich seine Stelle in Hamburg an. Erschwerend kam hinzu, dass Jürgen Peters sich lieber „einen richtigen Hamburger Jung“ als Lehrling gewünscht hatte. So einigte man sich auf eine vierzehntägige Probezeit. Diese vierzehn Tage fielen dem jungen Pfälzer im Hamburger Exil gar nicht leicht. Er beschreibt diese Zeit später, wie folgt:

Diese 14 Tage waren die schlimmste Zeit, die ich in der Catharinenstraße verlebt habe. Mir standen zu Anfang, wie der Holländer sagt, die Hände verkehrt. Da war zunächst meine Schrift. Herr Peters legte den größten Wert auf Schönschrift und knurrte über meine „Saupfote“. Ich begann, wieder schreiben zu lernen. Jawohl, die Anfangsgründe meiner heute noch guten Handschrift liegen mit einigen dicken Tränen auf dem Lehrlingspult in der Catharinenstraße. Dann war da die Sprache. Ich sprach mit einem stark pfälzischen Anklang in langsamem Tempo. In Hamburg ging es aber in einer Hölleneile über den „sspitzen SStein“. Dazu kam dann manchmal noch Messingsch [Missingsch] und Platt. Am schlimmsten war dies am Telephon, dessen Bedienung zu meinen Obliegenheiten gehörte. Da verstanden wir uns an beiden Enden nicht, und das gab dann Gepolter bei dem Alten. Nach vierzehn Tagen war ich soweit, meine Lehrzeit bei Jürgen Peters zu beendigen, und ich wurde in meinem Entschluss von dem Juniorpartner der Firma, Herrn Behrens, bestärkt. Er riet mir, in meinem Interesse abzuhauen. Als ich dem alten Herrn Peters in seinem Privatkontor gegenüberstand und ihm sagte, ich glaube nicht für den Posten geeignet zu sein und auch nicht seine Zufriedenheit erworben zu haben, da geschah es, daß der anscheinend harte Kaufmann plötzlich ganz mild und väterlich wurde. „Nein, meinen lieben Helfferich“, antwortete er, „ich mag Sie ganz gerne mögen. Bei kleinem werden Sie das schon alles lernen. Bleiben Sie man ruhig hier. Wir werden uns schon vertragen.“ Dabei legte er mir begütigend seine Hand auf die Schulter, und mir war einen Augenblick, als sei sein Auge feucht. Ich blieb.

Zitiert aus: Emil Helfferich, Ein Leben, Band 1

Nach einjähriger Militärdienstzeit, dem Privileg der „gebildeten Stände“ des damaligen Deutschlands, begann für Emil Helfferich ein neuer Lebensabschnitt, der sein ganzes Berufsleben umfassen und den er fast gänzlich in Übersee verbringen sollte: Er ging nach Penang in die damalige britische Kolonie „Straits Settlements“, wo er bei einem Hamburger Kaufmann, mit dem er sich befreundete, seine Ausbildung fortsetzte.

Erfahrungen in Südostasien[Bearbeiten]

Auch in Penang gingen die Uhren nicht schneller, nur dass sich hier, in der tropischen Kolonie, ein großer Teil des Lebens der weißgewandeten Gentlemen zwischen dem herrschaftlichen Bungalow und dem Club abspielte. Helfferich lernte diesen luxuriösen Lebensstil kennen, suchte aber bald das Abenteuer. Nach nur 16-monatigem Aufenthalt in Penang ging er das Wagnis ein, seinen vierjährigen Kontrakt zu lösen und sich selbständig zu machen.

Er äußerte sich über dieses Leben, wie folgt:

„Den Kaufleuten in den Straits ging es damals gut. Es wurde Geld verdient, ohne allzuviel Anstrengung und Aufregung. Der chinesische Zwischenhandel war stark und verläßlich. Zinn und Silberdollar sorgten für den nötigen gamble. Die Gelassenkeit im geschäftlichen Leben teilte sich auch dem privaten Leben mit. Das erschlaffende Klima ohne Autos und elektrische Fächer und der große Durst taten das ihrige, um den Europäer mild zu stimmen. Es entstand in dieser Atmosphäre eine westöstliche Weltanschauung, die sich in Weisheitssprüchen kristallisierte, z. B.: „Wer nachts gut geschlafen hat, muß auch am Tage seine Ruhe haben“, „Wer gut ißt und trinkt, soll auch nicht zuviel arbeiten“ oder „Das Leben ist schön, aber teuer, man kann es auch billiger haben, aber dann ist es lange nicht mehr so schön“.

Zitiert aus: Emil Helfferich, Ein Leben, Band 1

Doch dieses Leben befriedigte ihn auf die Dauer nicht, deshalb fasste er den Entschluss, Neues zu wagen:

„...auf dem Kontorstuhl in Penang im abgezirkelten Leben unter dem einschläfernden Zug der Punkah hielt ich es nicht länger mehr aus.“ „Sumatra erschien uns jungen Kaufleuten als das Land der großen Möglichkeiten, als das Land der Zukunft.

Zitiert aus: Emil Helfferich, Ein Leben, Band 1

Im Jahr 1901 ging Helfferich nach Telok Betong in Südsumatra, wo er, ganz auf sich gestellt, sich im Import und im Export, dem „Produktengeschäft“, versucht – nach einiger Zeit auch in dem hochspekulativen Geschäft mit Pfeffer.

Im Jahr 1907 stieg Emil Helfferich in das Pfeffergeschäft ein, denn Pfeffer eignete sich von allen Produkten am besten für Spekulationen, und zwar aus folgenden Gründen:

  1. Pfeffer ist unbegrenzt haltbar. Man kann Pfeffer Jahrhunderte aufbewahren, ohne daß er an Qualität oder Gewicht einbüßt.
  2. Der Pfefferkonsum ist eine konstante Größe. Es verbraucht niemand mehr Pfeffer, wenn er billiger, oder weniger, wenn er teurer wird.
  3. Die Pfefferernten dagegen schwanken außerordentlich und
  4. macht der im Vergleich mit anderen Stapelprodukten verhältnismäßig kleine Gesamtumfang der jährlichen Pfefferernten eine spekulative Einwirkung von einer Seite möglich.

Dazu kommt noch, daß die Ernten fast ausschließlich in Südostasien – und zwar in der Hauptsache in Niederl.-Indien konzentriert sind.“ Zitiert aus: Emil Helfferich, Ein Leben, Band 1

Helfferich beobachtete, dass es Firmen und Privatpersonen gab, „die durch eine glückliche Pfefferspekulation steinreich wurden. Von denen, die umgekehrt bettelarm wurden, spricht man nicht. Der Gewinn ist laut, der Verlust leise.“ Und so scheiterte er auch mit seiner groß angelegten Pfefferspekulation.

Abschiedsgeschenk nach 28 Jahren in Niederländisch-Indien

Sein Leben verlief jetzt ganz anders als vorher in Batavia:

Ich wohnte zwischen Meeresstrand und Sumpf, meine Verpflegung war kümmerlich, ich hatte nur einen chinesischen Boy, der zugleich Koki – Koch – war. Bald packte mich die Malaria, die dem schlecht ernährten Körper arg zusetzte. Sie hat mich erst 16 Jahre später wieder freigegeben.

Zitiert aus: Emil Helfferich, Ein Leben, Band 1

Schon reich an Erfahrungen, aber noch knapp an Mitteln, benutzte Helfferich einen Heimaturlaub – den ersten seit vier Jahren – dazu, Geldgeber zu suchen, die seinen geschäftlichen Unternehmungen größere Bewegungsfreiheit zu geben vermochten. Mit einem Barkredit von 50.000 Goldmark der Hamburger Privatbank Berenberg, Gossler & Co. ließ er sich nach der Rückkehr in Batavia, der Hauptstadt Niederländisch-Indiens, nieder und gründete zusammen mit seinem Freund Rademacher, den er aus der gemeinsamen Militärdienstzeit kannte, die Firma Helfferich & Rademacher. Hier, in Batavia, sollte Helfferich das nächste Vierteljahrhundert seines Lebens verbringen.

Emil Helfferich war nie verheiratet und hatte auch keine Kinder. Er lebte aber mehr als dreißig Jahre mit der Malerin Dina Uhlenbeck-Ermeling zusammen, die einen niederländischen Vater und eine javanische Mutter hatte. Emil Helfferich traf Dina, die er in seinen Lebenserinnerungen immer als „die Lebensgefährtin“ bezeichnete während der Schiffsreise nach Batavia, dem heutigen Jakarta.

Auf dem nach Batavia bestimmten Schiff war er Tischnachbar einer jungen Dame namens Dina Uhlenbeck-Ermeling. Ihr Vater, General a.D., lebte in Buitenzorg, der Sommerfrische Batavias, und gehörte zur Oberschicht der kolonialen Gesellschaft. Obwohl Emil und Dina niemals heirateten – ungewöhnlich für die damalige Zeit, aber akzeptiert – , war ihnen eine lange und glückliche, wenn auch kinderlose, Partnerschaft beschieden, die erst mit dem Tode Dinas im Jahr 1939 endete. Ihre erste Begegnung beschreibt Helfferich so:

Abends an Bord der „Australien“ saß beim Essen rechts von mir eine Dame. Südländische, exotische Erscheinung, kein schönes, aber ein außerordentlich ausdrucksvolles Gesicht. Das üppige schwarze Haar zurückgekämmt, die Stirne leicht ausgebeult, die schwarzen Augenbrauen wie zwei Tupfen über den dunkeln, sprühenden Augen, die Nase gerade, aber an der Wurzel breit, schmale Lippen und ein scharfgeschnittenes Kinn, eine flammendrote Bluse, die dem dunklen Teint einen Feuerschein gab, schlanke Arme und klassisch schöne Hände. Später als sie aufstand, sah ich ihre wunderbar ebenmäßige Gestalt und bemerkte ihren schwebenden Gang. Sie war sehr temperamentvoll, hatte eine angenehme, gut verständliche Stimme und zog bald die Unterhaltung an der Tafel an sich. Wir sprachen französisch miteinander. Ich hielt sie für eine nach Indochina reisende Französin. Am zweiten Tag stellte es sich heraus, daß sie Holländerin war und nach Batavia fuhr. Ihr Name war Dina Uhlenbeck-Ermeling. Ob ich ihren Vater kenne, den alten General Ermeling? Nein, den kannte ich nicht. Ich kannte überhaupt kaum jemanden auf Java. Auch mein Holländisch war damals noch sehr mangelhaft. Wir blieben daher beim Französischen, nur ab und zu „babbelden“ wir auf holländisch oder sprachen auch deutsch, besonders wenn unser deutscher Reisegefährte, ein Herr Muhle von Siemssen & Co. in Hongkong, dabei war.

Zitiert aus: Emil Helfferich, Ein Leben, Band 1

Helfferich in Hamburg[Bearbeiten]

Nach seiner Umsiedlung nach Hamburg und nach der Weltwirtschaftskrise wird Helfferich als einer der führenden Vertreter der deutschen Überseewirtschaft 1933 zum Vorsitzenden des gemeinsamen Aufsichtsrats der HAPAG und Lloyd gewählt. 1934 wird er auch zum Vorsitzenden des Ostasiatischen Vereins gewählt, nachdem der bisherige Vorsitzende March wegen seiner jüdischen Ehefrau zum Rücktritt gezwungen worden war. 1936 gründete er auch noch die Deutsch-Niederländische Gesellschaft und erhält von der Königin der Niederlande einen Orden dafür, der ihm nach der NS-Zeit auch nicht wieder aberkannt wird. Trotz dieser Ehrenämter bekam Helfferich aber keine Funktion in der NSDAP. 1938 reiste Helfferich als Vorsitzender des OAV mit der Transsibirischen Eisenbahn zu Gesprächen nach Mandschukuo und Japan, doch der deutsche Ostasienhandel war bereits am Erliegen und nicht mehr neu zu beleben.

Helfferich während der Weimarer Republik[Bearbeiten]

Bei diversen Empfängen traf Helfferich mit den Größen der Weimarer Republik zusammen, denen sein Familienname schon bekannt war, denn alle kannten sie seinen Bruder Karl Helfferich, einen der führenden Finanzfachleute jener Zeit.

Gustav Stresemann war verstimmt über Helfferich, weil dieser einen Artikel in der Deutschen Wacht veröffentlicht hatte, in dem er die Dissertation Stresemanns mit dem Titel Die Entwicklung des Berliner Flaschenbiergeschäfts (Leipzig, Dezember 1900) behandelte.

Friedrich Ebert bezeichnete Helfferich als einen angenehmen Mann, der auf ihn wie der „Oberbürgermeister von Deutschland“ wirkte.

Von Hindenburg war Helfferich gar nicht beeindruckt. Er war für ihn ein sehr dicker, etwas schwerfälliger, greiser Soldat, den er bei einer Schiffstaufe und einem Bankett aus der Nähe erleben konnte.

Helfferich und die Nationalsozialisten[Bearbeiten]

Der Kepplerkreis[Bearbeiten]

Im März 1932, das heißt also noch vor der Machtergreifung der Nationalsozialisten, kam Wilhelm Keppler im Auftrage Hitlers nach Hamburg, um mit hanseatischen Wirtschaftskreisen Fühlung zu nehmen und ein Treffen mit Adolf Hitler zu arrangieren. Dieses Treffen fand am 30. April des gleichen Jahres in Berlin statt. An diesem Treffen nahm auch Rudolf Heß teil. Bei dem Gespräch zeigte sich Hitler wenig interessiert an wirtschaftlichen Fragen und ging in seiner Antwort gleich auf die Politik über. Dieses Treffen galt als Geburtsstunde des „Kepplerkreises“, der später in Freundeskreis Reichsführer-SS umbenannt wurde. Nach der „Machtergreifung“ der Nationalsozialisten wurde Helfferich auch Mitglied der NS-Akademie für Deutsches Recht.[1]

Helfferichs Eindruck von Hitler[Bearbeiten]

Helfferich war beeindruckt von Hitler und der nationalsozialistischen Bewegung. In einem Vortrag vor der „Japan Economic Federation“ im Industrieklub in Tokio schwärmte Helfferich am 12. März 1940 über die „harten Männer“ denen „das alte Sonnenzeichen des Hakenkreuzes“ voranleuchte und die schließlich, „nach urgermanischer Sitte den Besten auf den Schild [hoben], den Führer Adolf Hitler“. Der habe es verstanden „sein Volk aus der Niederung, aus dem Sumpf des Daseins auf die Höhe der Menschheit zu führen. [...] Er hat vermocht, was kein Bismarck und auch kein Friedrich der Große vermocht haben würde, er hat ein armes, niedergetretenes, zersetztes, demoralisiertes, an sich selbst verzweifeltes Volk wiederaufgerichtet“. Nach dem verlorenen Krieg sah Helfferich seinen ehemaligen Führer in einem anderen Licht. In seiner Autobiografie Ein Leben beschreibt er ihn folgendermaßen:

„Mein Eindruck von Hitler? Enttäuschend. Ein Mann mittlerer Statur, gewöhnlichen Typs. Auffallend nur die Augen und die Stimme. Die lichten Augen mit dem harten, durchdringenden Blick; die Stimme rauh mit der ungeschlachten Ausdrucksweise. An den Augen und der Stimme soll man den Charakter eines Menschen erkennen: ein Fanatiker und Grobian.“

Helfferich und der Goerdeler-Kreis[Bearbeiten]

Ein Indiz für die innere Abkehr und Kritik von Helfferich an den Entwicklungen im Kriegsverlauf, ist seine Einbeziehung bei der Organisation des 20. Juli 1944. Belegbar war Helfferich von der Opposition (Schwerin, Schulenburg, Goerdeler) als Anwärter bei der endgültigen Besetzung eines Ministerpostens vorgesehen. (Quelle: Hans-Adolf Jacobsen)

Nach dem Zweiten Weltkrieg[Bearbeiten]

1946 wurde Helfferich sechs Monate lang von der britischen Besatzungsmacht inhaftiert, aber ohne Prozess wieder frei gelassen. 1951 ging er auf Goodwill-Mission nach Indonesien und besuchte dabei seine alte Wirkungsstätte.

Helfferich in Neustadt[Bearbeiten]

1970 zog Helfferich mit 92 Jahren wieder in seine Heimatstadt Neustadt an der Weinstraße und übergab dieser seine Sammlung und Bibliothek als Emil-Helfferich-Sammlung. 1972 starb er im Alter von 94 Jahren. Seine beachtenswerte Sammlung von Ostasiatika befindet sich seit 1997 im Ostasieninstitut der Fachhochschule Ludwigshafen.

Die Helfferich-Sammlung[Bearbeiten]

Bücher der Helfferich-Sammlung

Die Hellferich Sammlung entstammt dem Nachlass Helfferichs. Aus Neustadt gebürtig, vermachte er sie vor seinem Tode als „Helfferich-Stiftung“ seiner Vaterstadt, von der sie das Ostasieninstitut als Dauerleihgabe erhielt. Diese Sammlung umfasst über 300 Objekte aus Indonesien, China und Japan darunter alte Keramik und Porzellan, Metallarbeiten, Rollbilder, Textilien, Waffen und Möbel. Hinzu kommt eine Bibliothek, die unter anderem alte holländische Reisewerke enthält.

Der Bestand der umfangreichen Bibliothek setzt sich aus Publikationen zusammen, die vor den 1950er-Jahren erschienen sind. Soweit die Bücher Asien betreffen, sind sie somit an erster Stelle für den Historiker von Interesse. Andere Bücher haben ihren bibliophilen Wert. Wie jede Privatbibliothek weist sie einen Bestand auf, der die Vorlieben und Interessen desjenigen widerspiegelt, der die Bibliothek aufgebaut hat. 1970 sagte Helfferich in einem Interview, seine Sammlung bestehe aus Objekten, die ihm der Zufall und Freunde zugetragen hätten. Neben Metallarbeiten, Keramik, Möbeln und Textilien enthält die Sammlung Objekte, die sich schwerlich als einigermaßen kohärente Objektgruppen vorstellen lassen: Sie sind zu eng mit Helfferichs rein persönlichen Vorlieben verbunden, zu divers oder kulturell von eher marginalem Interesse.

Der Buddhakopf[Bearbeiten]

Buddhafigur aus Borobudur

In den Beständen der Helfferich-Sammlung befindet sich auch ein alter Buddhakopf aus Borobodur. Helfferich selbst erzählt, wie dieser in seinen Besitz kam:

Ehe ich Batavia verließ, ereignete sich noch etwas Besonderes. Der Besitzer des „Hotel der Nederlanden“, wo wir wohnten, Herr Mertens, ein geborener Berliner, hatte das Hotel zu einem hohen Preis verkauft und wollte mit seiner Familie „für gut“ nach Europa zurückkehren. Er war lange Jahre in Niederl.-Indien gewesen und hatte sich eine große Sammlung von Eingeborenen-Waffen, von Tüchern, Batiken, Schnitzereien, Geweihen, chinesischem Porzellan, Steingut und Bronze und sonstigen Kuriositäten zugelegt. Die Sammlung stellte er im Hotel aus. Eines Nachmittags kam er zu uns und sagte zu mir: „Sie haben mir im Jahre 1904 in einer schweren Notlage geholfen. Sie erinnern sich noch, es waren damals schlechte Zeiten. Das Hotel war verschuldet, und ich konnte eines Tages meinen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen. Damals sind Sie mir beigesprungen. Kurz darauf kam die Wende zum Besseren, und dann ist es aufwärts gegangen. Aber dass es dazu gekommen ist, danken wir Ihnen. Suchen Sie sich das Schönste aus der Sammlung als Andenken aus.“

Jedoch Helfferich fand unter den ausgestellten Sachen nichts, was ihm zugesagt hätte. Einzig ein steinerner Buddhakopf sagte ihm zu, aber der gehörte nicht zu den angebotenen Objekten. Er sagte also zu Mertens, der und dessen Frau nicht gerade für ihre Freizügigkeit bekannt waren:

„Sie haben ein Stück, das ich gerne besitzen möchte, den Buddhakopf in Ihrem Kontor.“
„Ja,“ antwortete er, „da muß ich doch erst meine Frau fragen, denn das ist unser Talisman.“

Dann kam er zurück, teilte Helfferich aber mit, dass seine abergläubige Frau eine Bedingung stelle. Sie wollte für den Steinkopf die gleiche Summe erhalten, die er ihnen gekostet habe. Das waren sechshundertfünfundzwanzig Gulden und fünfzig Cents. Helfferich erklärt sich sofort einverstanden und erfährt, wie Mertens in den Besitz dieses Buddhakopfs gekommen war:

„Vor Jahrzehnten hielt sich in Batavia ein ungarischer Maler auf, eine Art Laszlo, der die Damen und Herren der Gesellschaft portraitierte. Er wurde von dem reichen holländischen Kunstmäcen Kinsbergen begönnert, der ihm auch den Buddhakopf zu Studienzwecken lieh. Der Maler wohnte im Hotel und eines Tages war er verschwunden. Man fand nur einen alten Koffer. Darin befand sich der Buddhakopf. Mertens nahm den Kopf für die noch unbeglichene Rechnung in Zahlung. Die Rechnung betrug sechshundertfünfundzwanzig Gulden und fünfzig Cents.

Zitiert aus: Emil Helfferich, Ein Leben, Band 1

Helfferich nahm diesen Kopf auf der Schiffsreise mit nach Deutschland und schenkte ihn seinem Vater. Nach dessen Tod kam er wieder zurück in seinen Besitz.

Das Stück war von einem Niederländer nach Batavia gebracht worden, wo es im ausgehenden 19. Jahrhundert erstmals den Besitzer wechselte. Es soll, so hieß es, aus Borobudur (9. Jahrhundert) stammen. Eines der anderen buddhistischen Heiligtümer Zentral-Javas braucht jedoch nicht ausgeschlossen zu werden.

Weitere Objekte[Bearbeiten]

Künstlerisch galt Helfferichs Interesse auch der Malerei. Dieses Interesse dürfte davon beeinflusst worden sein, dass seine Lebensgefährtin als Malerin tätig war. Helfferich sammelte oder erhielt Bilder von verschiedenen zeitgenössischen Malern. Indonesischer Pionier des Malens auf europäische Weise war der Aristokrat Raden Saleh.

Die meditative Stille und gelassene Ruhe, die von buddhistischen Bildwerken ausgeht, scheint Helfferich besonders angezogen zu haben. Eine beachtenswerte Figur ist ein stehender Bronze-Buddha aus Thailand. Als buddhistische Kultobjekte sind in der Sammlung Räuchergefäße vertreten.

Die Bewohner Irian Jayas brachten die Paradiesvogel-Bälge ohne Füße auf den Markt. Da bis ins 19. Jahrhundert hinein kein Europäer je einen lebenden Paradiesvogel sah, kam es zu einem kuriosen Missverständnis: Man glaubte, der Paradiesvogel habe keine Füße, und noch Linnaeus klassifizierte 1760 eine Art als „Paradisea apoda“ („fußloser Paradiesvogel“). Man stellte sich vor, der Paradiesvogel fliege sein ganzes Leben am Himmel. Beigetragen zu diesem Missverständnis hat vielleicht auch der alte malaiische Name für den Vogel: „Manuk dewata“, „Göttervogel“ – also ein Vogel, der ständig dem Himmel, den Göttern und dem Paradies nahe ist. Die Naturkunde konnte dieses Missverständnis um die Mitte des 19. Jahrhunderts ausräumen.

Bibliophile Raritäten[Bearbeiten]

Chinakarte aus Joan Nieuhofs Chinabeschreibung

Zu Helfferichs Bibliothek gehört auch eine Originalausgabe von Joan Nieuhofs Chinabeschreibung aus dem Jahr 1665. Der Titel dieses Buches hat die in der Barockzeit übliche ausschweifende Länge:

Het Gezandtschap der Neêrlandtsche Oost-Indische Compagnie, aan den grooten Tartarischen Cham, den tegenwoordigen Keizer van China...“ (deutsch: „Die Gesandtschaft der Niederländischen Ostindienkompanie an den großen Tartarischen Khan, den gegenwärtigen Kaiser von China“).

Dieses Buch gab die bis dahin umfassendste Darstellung Chinas, wobei es sowohl auf eigenen Beobachtungen Nieuhofs sowie den wichtigsten und konzis verarbeiteten jesuitischen Quellen der Zeit beruhte. Daneben vermittelten die 150 Kupferstiche dem europäischen Leser das bis dahin realistischste visuelle Bild von China.

Biografie[Bearbeiten]

1878 wurde Helfferich in Neustadt an der Weinstraße als vierter Sohn des Fabrikanten Friedrich Helfferich geboren. Er besuchte die Realschule in Neustadt und absolvierte ein einjähriges Sprachstudium in der Schweiz. Anschließend begann er eine dreijährige kaufmännische Ausbildung in Hamburg, an die sich ein einjähriger Militärdienst anschloss. Im Jahr 1894 war er in Hamburg berufstätig.

Helfferich ging im Jahr 1899 im Alter von 21 Jahren nach Südostasien und Sumatra, anschließend nach Batavia und machte sich selbständig. Zehn Jahre darauf, 1909, wurde er Generaldirektor des von Deutschen Banken und Überseehäusern gegründeten Straits-und-Sunda-Syndikats. 1914 folgte seine Veröffentlichung Die Kulturbanken in Niederländisch Indien, ein Jahr später gründete er die Kolonialzeitschrift Deutsche Wacht. Mit 51 Jahren kehrte Helfferich 1928 nach Hamburg zurück und wurde 1931 Mitglied des Nationalklubs von 1919 in der Ortsgruppe-Naumburg.

Am 19. Novembern 1932 war Emil Helfferich einer der Mitunterzeichner der Eingabe von Industriellen an Paul von Hindenburg mit der Aufforderung, Adolf Hitler zum Reichskanzler zu ernennen. Zudem war er Gründungsmitglied des Keppler-Kreises (später Freundeskreis Heinrich Himmler). Im folgenden Jahr wurde er Vorsitzender des Aufsichtsrats der Hamburg-Amerika-Linie. Er trat am 1. Mai in die NSDAP ein (Mitgliedsnummer 2727313). In den Jahren 1933 und 1934 war er Staatsrat und Mitglied des Hamburgischen Senats und wurde 1934 zum Leiter der Abteilung Außenhandel innerhalb der Reichsgruppe Handel. 1935 stieg er zum Präsidiumsmitglied des Aufklärungsausschusses Hamburg-Bremen, dem vom Reichspropagandaministerium die Aufgabe der getarnten NS-Pressepropaganda im Ausland übertragen war, auf. Zum Vorstand der Aussenhandelsstelle für die Nordmark wurde Helfferich 1936. Im Jahr 1939 war er Aufsichtsratsvorsitzender der Deutsch-Amerikanischen Petroleum-Gesellschaft (ESSO) in Hamburg, die zu 94 % der Standard Oil of New Jersey gehörte. 1940 reiste er als Vorsitzender des Ostasiatischen Vereins auf dem Landweg nach Tokio. Drei Jahre später bekam er den Ehrendoktor für Wirtschaftswissenschaften der Hamburger Universität.

1951 reiste Helfferich an der Spitze einer Goodwill-Mission im Auftrag des Ostasiatischen Vereins und der Bundesregierung nach Indonesien. 1970 zog er mit 92 Jahren von Hamburg nach Neustadt an der Weinstraße und baute ein Jahr später die Helfferich-Stiftung auf. Er starb 1972 im Alter von 94 Jahren in Neustadt an der Weinstraße.

Veröffentlichungen[Bearbeiten]

Emil Helfferich betätigte sich schon als Kind schriftstellerisch und gab später einen ganzen Band Gedichte heraus. Auch in seiner Autobiografie schiebt er immer wieder selbst verfasste Gedichte ein. Über seine ersten literarischen Werke schreibt er selbst:

Das größte Opus, das ich als Fünfzehnjähriger herausbrachte, war „Mohammed, Drama in 5 Akten“. Ursprünglich waren es 6 Akte, aber da dies nach dem Urteil meines für mich maßgeblichen Bruders Karl zu viel war, wurde der 1. Akt gestrichen, und nun war es noch viel schöner.

Lyrik[Bearbeiten]

Helfferich charakterisiert sich in seiner Autobiographie als „Gemütsmensch“. Ein Aspekt hiervon war, dass er gerne Gedichte verfasste. Offenbar konnte er auf diese Weise seiner Gemütsverfassung besser Ausdruck verleihen als in nüchterner Prosa. 1928 stelle seine Lebensgefährtin einen kleinen Gedichtband zusammen, wohl als Abschiedsgruß an ihre Freunde zu ihrer endgültigen Rückkehr nach Deutschland. Als Beispiel eine kleine Ode an seine Heimat:

Forster Ungeheuer

Geht’s Dir im Leben einmal gut
Und ist Dir nichts zu teuer,
Dann, lieber Freund, mit frohem Mut,
Trink „Forster Ungeheuer“!

Doch geht es Dir erbärmlich schlecht
In dieser Welt Gemäuer,
Dann, lieber Freund, und dann erst recht
Trink „Forster Ungeheuer“!

(Zitiert aus Emil Helfferich: Ein Leben. III Band)

Der „Forster Ungeheuer“ war ein Lieblingswein von Otto von Bismarck.

Monografie[Bearbeiten]

Helfferichs einzige Monografie erschien 1914 in der Schriftenreihe des Vorläufers des heutigen Instituts für Weltwirtschaft in Kiel. Helfferich erinnert sich:

Die Verbindung mit dem Kieler Institut verdankte ich seinem Leiter, Professor Bernhard Harms, der uns draußen einmal besucht hatte, und dem ich damals zu demonstrieren versuchte, dass man ein rohes Hühnerei mit den Händen nicht zerdrücken kann. Die Demonstration missglückte, und wir wurden in unseren weißen Anzügen alle von dem spritzenden Eigelb bekleckert. Von da an verband uns beide eine enge Freundschaft“.

Die Niederländischen Kulturbanken[Bearbeiten]

Im Jahr 1914 veröffentlicht Helfferich sein Buch über Die Niederländischen Kulturbanken, die in Niederländisch-Indien den Großplantagenbetrieb finanzierten. Dieses Buch wird in der Folge zum Lehrbuch an der Handelshochschule in Rotterdam. Außerdem gründete er den „Deutschen Bund“ und gab die Zeitschrift die Deutsche Wacht heraus. Der Deutsche Bund war ein Sammelbecken für die 3.000 Deutschen in der Region und unterstützte Landsleute, die in Not geraten waren. Helfferichs Haupttätigkeit war aber im Straits and Sunda Syndicat’s Administratie Kantoor.

Zur Datenaufarbeitung für sein Buch schreibt Helfferich:

Die Lebensgefährtin hat mir dabei mit ihrer mathematischen Begabung und ihrer klaren Schrift wertvolle Dienste geleistet. Manches Mal saßen wir zusammen auf dem Fußboden, worauf die Berichte ausgebreitet lagen, und stellten lange Tabellen zusammen“.

Die Studie, die sich mit den finanziellen Grundlagen von Großplantagenbetrieben befasst, entstand in Zusammenhang mit Helfferichs Vorbereitungen zur Errichtung des „Straits und Sunda Syndikats“. Anlässlich seiner Pensionierung 1941 erhielt er dafür die Ehrendoktorwürde der Universität Hamburg.

  • Helfferich, Emil: „Dienst am Vaterland. Vaterländische Aufsätze, Reden und Gedichte“. Zusammengestellt nach den Veröffentlichungen in der Zeitschrift Deutsche Wacht, Batavia, 1915–1928. Hamburg (Hanseatische Verlagsanstalt), 1938
  • Helfferich, Emil: Vorträge in Japan März-April 1940: „Lenkung und Leistung der [d]eutschen Wirtschaft“ Vortrag vor der „Japan Economic Federation“ im Industriellen Klub in Tokyo am 12. März 1940 und „Wirtschaftliche Probleme der Zukunft“. Vortrag anlässlich des Abschiedsempfang, o. O. 1940, S. 3–17.

Sonstige Veröffentlichungen[Bearbeiten]

  • Emil Helfferich: Ein Leben – Band I–V. Dulk, Hamburg 1948.
  • Emil Helfferich: Ein Leben – Band V. Mettcker und Söhne, Jever 1965.
  • Emil Helfferich: Südostasiatische Geschichten. Mettcker und Söhne, Jever 1966.

Literatur[Bearbeiten]

  • Geoffrey Bennett: The Pepper Trader: True Tales of the German East Asia Squadron and the Man Who Cast Them in Stone. Equinox Publishing, 2006. ISBN 979-3780-26-6 (Roman über das Leben Helfferichs)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Emil Helfferich – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Ernst Klee: Das Personenlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945. Fischer Taschenbuch Verlag, Zweite aktualisierte Auflage, Frankfurt am Main 2005, S. 242.