Exit Deutschland

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Logo von Exit-Deutschland

Exit Deutschland ist eine von Diplom-Kriminalist und Ex-Kriminaloberrat Bernd Wagner und Ex-Neonaziaktivist Ingo Hasselbach mit Hilfe der Amadeu-Antonio-Stiftung und der Freudenberg-Stiftung gegründete Initiative. Sie hilft nicht nur Aussteigewilligen, sondern auch Menschen, die von Rechtsextremismus betroffen sind wie Familien und Menschen, die sich für demokratische Grundwerte engagieren wollen.

Geschichte[Bearbeiten]

www.istramo.com

Seit Sommer 2000 bietet die Initiative für Aussteiger aus der rechtsextremen Szene Hilfe zur Selbsthilfe an. Die Initiative wird durch die Stern-Aktion „Mut gegen rechte Gewalt“ unterstützt. EXIT-Deutschland wird durch Spenden finanziert sowie durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und das Bundesministerium für Justiz gefördert.

EXIT-Deutschland hilft Aussteigenden, neue Perspektiven außerhalb der rechtsextremen Szene zu entwickeln. Dabei vermittelt EXIT Kontakte, gibt praktische Hilfen und geht auf Fragen von Sicherheit, Sozialem und der persönlichen Aufarbeitung ein. Ökonomische und soziale Absicherung für ehemalige Rechtsextremisten sind ausgeschlossen. Auch vor strafrechtlicher Verfolgung wird nicht geschützt. EXIT-Deutschland analysiert rechtsextreme Bestrebungen, arbeitet mit Wissenschaft und Medien zusammen, um über Ideologie und rechtsextremes Handeln aufzuklären, zeigt Möglichkeiten demokratischen Handelns und der Deradikalisierung und berät Projekte und Institutionen. Der engste Partner ist seit 2012 das Institute for the Study of Radical Movements (ISRM).

Ausstieg[Bearbeiten]

Ein Ausstieg ist laut der Definition von EXIT-Deutschland dann erfolgt, wenn es eine kritische Reflexion, Aufarbeitung und ein erfolgreiches Infragestellen der bisherigen Ideologie gegeben hat. Diese Definition reicht im Bereich der Ausstiegsarbeit - da sie soziale, physische und psychische Dimensionen des Ausstiegs einschließt - über den definitorischen Rahmen heraus. Eine Kontaktaufnahme ist laut EXIT-Deutschland über Telefon, E-Mail, SMS und Briefe möglich. Darüber hinaus gibt die Initiative an, dass persönliche Gespräche mit Aussteigern, sofern möglich, auch in Gefängnissen geführt werden. Damit möchte man die Kontaktaufnahme und Haftbetreuung sicherstellen. Bei Problemen der Sicherheit wird nach Möglichkeiten, z.B. wenn Angriffe oder Verfolgungen aus der rechtsextremen Szene drohen oder vorliegen, geholfen.

Mit den Aussteigenden wird an der Überwindung der Ideologie und der Aufarbeitung der Vergangenheit, einschließlich begangener Straftaten gearbeitet. Dabei geht es darum, dass die Freiheit und die Würde jedes Menschen in den Mittelpunkt gestellt und ein menschliches Verhältnis der Gleichwertigkeit und des Respekts zu jedermann hergestellt wird. Extremistische Ideologien, die diese Vorstellung verwerfen, werden konsequent kritisiert. EXIT-Deutschland hilft Aussteigenden bei der Entwicklung persönlicher Kompetenzen und Einsichten zur Neugestaltung der persönlichen Beziehungen und der Neuorientierung im Alltag in Schule, Lehre und Beruf.

Operation Trojaner T-Hemd[Bearbeiten]

Das trojanische T-Shirt von EXIT-Deutschland (links vor rechts nach dem Waschen)

Für weltweites Aufsehen sorgte EXIT-Deutschland mit seiner spektakulären Aktion „Operation Trojaner T-Hemd“. Dabei handelte es sich um eine innovativ-subversive Zielgruppenansprache. Die T-Shirts wurden am 6. August 2011 in Gera auf dem Rechtsrockfestival „Rock für Deutschland“ von der NPD Thüringen als Veranstalter an der Kasse kostenfrei verteilt. Erst in den eigenen vier Wänden offenbarten die T-Shirts ihre wahre Absicht: Der Aufdruck mit einem Totenkopf, der Aufschrift „Hardcore Rebellen“ und den geschwenkten Fahnen der Freien Kräfte verschwand nach dem ersten Waschen und sichtbar wurde die Botschaft „Was dein T-Shirt kann, kannst Du auch — Wir helfen Dir Dich vom Rechtsextremismus zu lösen. EXIT-Deutschland“. Die Operation Trojaner T-Hemd fand über die Grenzen Deutschlands Anerkennung. Die EU-Innenkommissarin Cecilia Malmström beschrieb die Aktion anlässlich einer Fachtagung als "A good example to illustrate how extremism propaganda can be countered".[1] Die Aktion sollte das Ausstiegsangebot in der Szene bekannter machen und v. a. die jungen und noch nicht gefestigten Rechtsextremen ansprechen.[2] EXIT-Deutschland erprobt unterschiedlichste Formen der Zielgruppenansprache. Im Rahmen des Aktionskreises ehemaliger Rechtsextremisten bzw. EXIT-Deutschland werden z. B. Flyer, Postkarten und Podcasts[3] entwickelt, die ähnlich funktionieren wie der T-Shirt-Trojaner. Mit dem 10-teiligen Videoprojekt "AUSSTIEG (K)ein Weg zurück" versucht EXIT-Deutschland Informationen zum Thema Ausstieg und die rechtsextreme Szene zu vermitteln.[4]

Wissenschaft-Praxis-Transfer[Bearbeiten]

EXIT-Deutschland kooperiert im Zuge seiner Tätigkeiten u.a. mit:

  • dem Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik (IFSH) der Universität Hamburg
  • Steinhardt School of Culture, Education, and Human Development - New York University
  • Northampton University
  • Universität von Amsterdam (UvA)
  • Athena Institute Budapest
  • der Technischen Universität Braunschweig
  • der Fachhochschule Düsseldorf
  • Cambridge University
  • Consortium for Research on Terrorism and International Crime, Norwegian Institute of International Affairs, Oslo, Norwegen
  • Forschungskooperationen im Bereich der Extremismusforschung und pädagogischen Arbeit mit den Universitäten Hamburg,Braunschweig, Göttingen, Frankfurt/Oder, Bielefeld, Rostock und Lübeck
  • Ausrichtung eines alljährlichen Fachtages „Demokratie und Deradikalisierung“ sowie Teilnahme und Gestaltung von Fachkonferenzen, Workshops und Diskussionsrunden in Kooperation u.a. mit der Friedrich-Ebert-Stiftung Berlin
  • Mitglied im Bündnis für Demokratie und Toleranz der Bundesregierung. Konsultationgespräche mit Politikern, Institutionen der Inneren Sicherheit, Botschaften, Landesvertretungen und Ministerpräsidenten/innen.
  • Teilnahme an den Weinheimer Gesprächen der Freudenberg-Stiftung
  • Mitentwicklung an lokalen Aktionsplänen, die sich gezielt mit Komponenten der Deradikalisierung auf lokaler Ebene auseinandersetzen
  • Qualifizierung und Coaching (PDF; 3,3 MB) von Mitarbeitern des Justizvollzuges, Multiplikatoren, Lehr- und Ausbildungspersonal
  • Beteiligung an Film-, Fernsehen- und Rundfunkproduktionen zum Thema Rechtsextremismus

Auszeichnungen[Bearbeiten]

EXIT-Deutschland wurde für seine Arbeit mehrfach ausgezeichnet. So erhielt EXIT den Politikaward 2012[5], den Hyperland und wurde in die Best Practice-Projekt-Datenbank der Europäischen Kommission 2012 aufgenommen[6]. Laut Bundesregierung ist EXIT-Deutschland in Bezug auf die extern nachvollziehbaren Fallzahlen eines der erfolgreichsten Deradikalisierungsprogramme.[7] 2013 wurde EXIT-Deutschland mit dem Sonderpreis der Stadt Osnabrück ausgezeichnet.[8]

Journal[Bearbeiten]

JEX - Das Journal von EXIT-Deutschland

JEX - Journal EXIT-Deutschland - ist das Open Access Online-Journal von EXIT-DEUTSCHLAND. Es bietet nach eigenen Angaben einen "umfassenden, regelmäßigen (vierteljährlichen) und wissenschaftlichen interdisziplinären Austausch mit der Praxis zu den Themen Deradikalisierung, Extremismus und demokratische Kultur"[9]. Die Beiträge stehen dabei unter dem "unmittelbaren Primat der praktischen Relevanz.[9]

Die Kernaufgabe des Journal EXIT-Deutschland ist nach eigenen Angaben, ein transparentes Sprachrohr für den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis zu sein.

Evaluation[Bearbeiten]

Die Initiative EXIT-Deutschland wurde im Rahmen ihrer Tätigkeit, in unterschiedlichen Projektbestandteilen, regelmäßig und kontinuierlich evaluiert.

  • 2004-2005 Evaluation durch Prof. Dr. Birgit Rommelsbacher (Bundesprogramm VARIABEL) Ein Bericht liegt nicht vor. Es erschien ihr Buch Der Hass hat uns geeint - Junge Rechtsextreme und ihr Ausstieg aus der Szene Campus, Frankfurt 2005
  • 2007-2010 Evaluation der EXIT-Familienhilfe „VIELFALT TUT GUT. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie“ und „Kompetent. für Demokratie — Beratungsnetzwerke gegen Rechtsextremismus“Förderphase 2007 — 2010
  • 2007-2010 Wissenschaftliche Begleitung der EXIT-Familienhilfe (Bundesprogramm VIELVALT TUT GUT) Abschlussbericht der Wissenschaftlichen Begleitung im Themencluster "Arbeit mit rechtsextremistisch gefährdeten Jugendlichen" im Programm "VIELFALT TUT GUT. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie — gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus" (Kerstin Sischka, FU Berlin)
  • 2006-2011 Evaluation von Projekten im Rahmen der Lokalen Aktionspläne (LAP) im Auftrag des Bundesprogramms "VIELVALT TUT GUT "
  • 2009 Teilevaluation durch die Amadeu Antonio Stiftung im Programm "Living Equality" der Ford Foundation durch Prof. Dr. Andreas Zick
  • 2011-2013 Evaluation durch die (GIB) Gesellschaft für Innovationsforschung und Beratung mbH Wissenschaftliches Institut Evaluation des „XENOS-Sonderprogramms Ausstieg zum Einstieg“ (Im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS))
  • 2012 Antwort der Bundesregierung auf Anfrage der Fraktion Die Linke
  • Evaluation durch die Freudenberg Stiftung

Weitere Evaluationen finden sich auf der Seite von EXIT-Deutschland.

Literatur[Bearbeiten]

  • Bernd Wagner: Jugend-Gewalt-Szenen. Beitrag zum Rechtsextremismus in der DDR und in den Neuen Bundesländern, 1994
  • Rechtsextremismus und Arbeitswelt: Ausstiege, Einstiege, Interdependenzen Text: Andreas Speit
  • Volkstod und Unsterblichkeit. Moderner Rechtsextremismus in Südbrandenburg - Agitation, Erscheinungsbild und Kontinuität. EXIT-Deutschland, Berlin Juni 2011 Hg. ZDK Gesellschaft Demokratische Kultur gGmbH
  • Lagebericht. Rechtsextremismus im Landkreis Dahme-Spreewald. EXIT-Deutschland, Berlin Mai 2011 Hg. ZDK Gesellschaft Demokratische Kultur gGmbH
  • Lebensbilder - Der Katalog EXIT-Deutschland, Berlin Juni 2012 Hg. ZDK Gesellschaft Demokratische Kultur gGmbH
  • Familien stärken - gegen Extremismus und Gewalt. Modellprojekt der ZDK Gesellschaft Demokratische Kultur gGmbH im Rahmen der Initiative EXIT-Deutschland am Beispiel des Landkreises Dahme-Spreewald. Hg. ZDK Gesellschaft Demokratische Kultur gGmbH, Berlin 2010
  • Erste Hilfe. Codes & Symbole EXIT-Deutschland, Berlin 2009 Hg. ZDK Gesellschaft Demokratische Kultur gGmbH
  • Letzter Halt: Ausstieg Wege aus der rechtsextremen Szene EXIT-Deutschland, Berlin Juni 2006 Hg. ZDK Gesellschaft Demokratische Kultur gGmbH

Beiträge:

  • Pilarczyk, Ulrike und Wichmann, Fabian (2013): Aussteigen aus dem Rechtsextremismus. Foto-Praxis, bildwissenschaftliche Analyse und Ausstellungsarbeit als Methoden individueller Reflexion und des wissenschaftlichen und (sozial)pädagogischen Kompetenzerwerbs. In: Medien Pädagogik. Zeitschrift für Theorie und Praxis der Medienbildung. Themenheft Nr. 23: Visuelle Kompetenz. Online abrufbar unter: http://www.medienpaed.com/Documents/medienpaed/23/pilarczyk1306.pdf
  • Wagner, Bernd (2012): Rechtsradikalismus-Praxis und Wissenschaft. Ansichten eines Praktikers. In: Kai Unzicker und Gudrun Hessler (Hg.): Öffentliche Sozialforschung und Verantwortung für die Praxis. Zum Verhältnis von Sozialforschung, Praxis und Öffentlichkeit. 2012. Aufl.: VS Verlag für Sozialwissenschaften, S. 246—261.
  • Wagner, Bernd (2012): Rechtsextremismus und rechtsextreme Gewalt. In: Bernadette Boos und Reiner Engelmann (Hg.): Gewalt von rechts! Karlsruhe: Loeper, S. 7—24.
  • Tunnel Licht Blicke. Aus der Praxis arbeitsmarktorientierter Ausstiegsarbeit der Projektträger des XENOS-Sonderprogramms „Ausstieg zum Einstieg“. Hrsg. Ralf Melzer, Friedrich-Ebert-Stiftung, Forum Berlin, Projekt "Gegen Rechtsextremismus" - Berlin, 2012
  • Wagner, Bernd (2011): Migrationspolitisch relevante Akteure in der DDR. In: Almut Zwengel (Hg.): Die "Gastarbeiter" der DDR. Politischer Kontext und Lebenswelt. Berlin ; Münster: Lit (13), S. 21—28.
  • Wagner, Bernd; Borstel, Dierk (2008): Der Rechtsextremismus und sein gesteigertes Bedrohungspotential. In: Deutsche Zustände VII, S. 284–293.
  • Wagner, Bernd (2010): Lernäische Schlange-Bürokratie als Fehlerkreislauf und Zynismus. In: Bernd Wagner (Hg.): Extremismus-Bürokratie-DDR-Aktionskreis. Berlin: ZDK Gesellschaft Demokratische Kultur gGmbH (Journal EXIT-Deutschland, 2), S. 16—19.
  • Wagner, Bernd (2008): Zu Rechtsextremismus und Ausstiegsprozessen. In: Blickpunkt Demokratie und Extremismus (01/12), S. 1–10.
  • Wagner, Bernd (2008): Zu Aufstellungen des neuen Rechtsextremismus und "kultureller Subversion" als Instrument. In: Forschungsjournal Neue Soziale Bewegungen (4), S. 6–16.
  • Wagner, Bernd (2006): Kulturelle Hegemonie von rechts. In: Pflicht-Legitimation-Verantwortung, Bd. 114. Bonn: Kulturpolitische Gesellschaft e.V. (Kulturpolitische Mitteilungen, 114), S. 17.
  • Wagner, Bernd (2006): Kulturkampf Schwarz-Weiß-Rot Online verfügbar unter http://www.kupoge.de/pdf/kumi115/kumi115_51-53.pdf
  • Wagner, Bernd (2003): Volksgemeinschaft gegen McWorld. Rechtsintellektuelle Diskurse zu Globalisierung, Nation und Kultur. Unter Mitarbeit von Thomas Grumke. Leipzig: Klett (Bulletin / Zentrum Demokratische Kultur, 2003,3).
  • Wagner, Bernd (2001): Entwicklungen des Rechtsextremismus in Berlin von den 80ern bis heute. Landeskommission Berlin gegen Gewalt.
  • Wagner, Bernd (1995): Jugend - Gewalt - Szenen. Zu kriminologischen und historischen Aspekten in Ostdeutschland ; die achtziger und neunziger Jahre. 1. Aufl. Berlin: dip (Materialien / Berlin-Brandenburger Bildungswerk e.V., 1).
  • Wagner, Bernd (1993): Terroristische Tendenzen im militanten Rechtsextremismus. In: Uwe Backes und Eckhard Jesse (Hg.): Jahrbuch Extremismus & Demokratie. Bonn: Bouvier Verlag, S. 156–168.
  • Wagner, Bernd (1993): Rechte Skinheads-Loite von hoite. Skins-Die Elite? In: Blickpunkt-Das Jugendmagazin 42 (1), S. 28–29.
  • Wagner, Bernd (1993): Politische Gewalt in Ost-Berlin. Gutachten im Auftrag der unabhängigen Kommission gegen Gewalt des Senats des Landes Berlin 1993.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. EUROPA - PRESS RELEASES - Press release - Speech: Stand up against violent extremism
  2. Operation Trojaner T-Hemd
  3. EXIT-Deutschland's sounds on SoundCloud - Hear the world’s sounds
  4. Die Folgen können auf dem [https://www.youtube.com/playlist?list=PLmtVwqt5zYKNauqHYnzJw-Ula0UZjSs9S YouTube-Chanel Videoprojekt "AUSSTIEG (K)ein Weg zurück"
  5. Politikaward 2012 für EXIT-Deutschland
  6. Best Praktice Projekt der europäischen Kommission 2012
  7. Antwort der Bundesregierung auf die kleine Anfrage (PDF; 101 kB)
  8. Erich-Maria-Remarque-Friedenspreis 2013
  9. a b sfu.ca