Filiberto Rivera

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Basketballspieler
Filiberto Rivera
Spielerinformationen
Geburtstag 28. September 1982
Geburtsort Carolina, Puerto Rico
Größe 192 cm
Position Point Guard
College Texas (El Paso)
Vereinsinformationen
Verein Atleticos de San German
Liga BSN
Trikotnummer 6
Vereine als Aktiver
2000–2002 Puerto RicoPuerto Rico Maratonistas de Coamo
2001–2003 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten SCC Blackhawks (NJCAA)
2003–2005 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten UTEP Miners (NCAA)
2005–2007 DeutschlandDeutschland Artland Dragons
2007 000 0 ItalienItalien Basket Napoli
2007–2008 GriechenlandGriechenland AEK Athen
000 0 2008 Puerto RicoPuerto Rico Gigantes de Carolina
2008–2009 DeutschlandDeutschland Brose Baskets
000 0 2009 Puerto RicoPuerto Rico Gigantes de Carolina
000 0 2010 Puerto RicoPuerto Rico Gallitos de Isabela
2010–2011 IsraelIsrael Bnei HaSharon
Seit 0 2011 Puerto RicoPuerto Rico Atleticos de San German
Nationalmannschaft
seit 2004 Puerto Rico
Medaillenspiegel
Basketball (Männer)
Puerto RicoPuerto Rico Puerto Rico
Amerikameisterschaft
Bronze 2007 Las Vegas
Silber 2009 San Juan

Filiberto Rivera (* 28. September 1982 in Carolina [1], Puerto Rico) ist ein puerto-ricanischer Basketballspieler. Der Profi spielt neben Engagements in seinem Heimatland insbesondere in Europa, hat aber während seines Studiums auch in US-amerikanischen Collegeligen gespielt. Für sein Heimatland war Rivera Teilnehmer an den Basketball-Weltmeisterschaften 2006 und 2010. Seine Europakarriere startete er 2005 beim deutschen Erstligisten Artland Dragons und spielte neben zwei Spielzeiten für die Dragons auch in der BBL-Saison 2008/09 für den Ligakonkurrenten Brose Baskets aus Bamberg.

Karriere[Bearbeiten]

Nachdem er zuvor in der heimatlichen Liga Baloncesto Superior Nacional aktiv war, begann Rivera 2001 ein Studium in den Vereinigten Staaten. Dabei studierte er zunächst am Southeastern Community College in Iowa. An diesem Junior College war er für das Hochschulteam Blackhawks in der National Junior College Athletic Association aktiv, mit denen er 2003 die landesweite Meisterschaft der Division I gewann. Nach zwei Jahren wechselte er an die University of Texas at El Paso und spielte bei den Miners in der Conference USA der NCAA. Die Miners sind historisch betrachtet ein wichtiges Team der NCAA, da sie 1966 ihren einzige landesweite Meisterschaft während einer Hochphase des Civil Rights Movement erstmals mit einer Starting Five errangen, die nur aus farbigen Spielern bestand. Mit den Miners konnte sich Rivera jeweils für die landesweite Endrunde qualifizieren, wo man aber in der ersten Runde ausschied. Trotz seiner nur zweijährigen Collegekarriere bei den Miners rangiert Rivera an vierter Stelle bei Assists in der ewigen Bestenliste der Miners und hat die meisten Vorlagen pro Spiel und in einem Spiel erzielt.[2]

2005 wechselte er nach Studienende zu den Artland Dragons in die deutsche Basketball-Bundesliga. Mit dieser Mannschaft konnte er sich 2006 und 2007 jeweils für die Play-offs um die Deutsche Meisterschaft qualifizieren. 2006 noch in der ersten Runde ausgeschieden, schlug man 2007 den Hauptrundenersten Alba Berlin und zog bis ins Finale ein, wo man den Brose Baskets unterlag. Auch im deutschen Pokalwettbewerb wurde man Vize nach der Finalniederlage gegen RheinEnergie Köln, nachdem man im Jahr zuvor im Halbfinale ausgeschieden war. In der folgenden Saison 2007/08 spielte Rivera bis Dezember im italienischen Neapel und danach in der griechischen A1 Ethniki bei AEK in Athen. 2008 kehrte er in die deutsche BBL zurück und spielte bei den Brose Baskets. Nachdem man nur knapp die Play-offs erreichte hatte, schied man in Halbfinalserie gegen den späteren Meister EWE Baskets Oldenburg aus. Rivera, der auch während seines Studiums zunächst in den Sommermonaten in der heimatlichen Liga BSN aktiv gewesen war, spielte in der Folge zunächst nur in der BSN. In der Saison 2010/11 war er dann wieder in Übersee in der israelischen Ligat ha'Al aktiv.

Nationalmannschaft[Bearbeiten]

Nachdem Rivera zuvor in den Jugend- und Juniorenauswahlteams seines Heimatlandes spielte, war er seit 2004 für die Nationalmannschaft der Herren in verschiedenen Wettbewerben aktiv, wobei er bei Olympia 2004 noch nicht dem Kader Puerto Ricos angehörte. Da Puerto Rico für Olympia 2008 nicht qualifiziert war, hat er bislang an Olympischen Spielen nicht teilgenommen. Bei den Basketball-Weltmeisterschaften 2006 & 2010 schied man zweimal knapp in der ersten Gruppenphase aus, da man im Dreiervergleich jeweils China den Vortritt lassen musste, obwohl man diese im direkten Vergleich jeweils besiegt hatte. Bei den FIBA Amerikameisterschaften gewann Rivera 2007 in den USA mit Puerto Rico die Bronzemedaille und 2009 im Heimatland die Silbermedaille.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Laut dem Spielerprofil von Rivera auf den Seiten der Lega Basket Serie A ist sein Geburtsort en:Hato Rey, Puerto Rico, Teil von San Juan.
  2. UTEPAthletic.CSTV.com: 2010-11 UTEP Men's Basketball Information Guide - History and Media Information (englisch), S. 144, abgerufen am 7. August 2011