Foals

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Foals
Foals beim Latitude Festival (2008)
Foals beim Latitude Festival (2008)
Allgemeine Informationen
Genre(s) Indie-Rock, Math Rock
Gründung 2005
Website www.wearefoals.com
Aktuelle Besetzung
Yannis Philippakis
Jack Bevan
Gitarre, Keyboard
Jimmy Smith
Keyboard, Saxophon
Edwin Congreave
Walter Gervers
Ehemalige Mitglieder
Gesang, Gitarre
Andrew Mears

Foals (engl. pl. für Fohlen) ist eine Indie- und Math-Rock-Band aus Oxford, England. Ihr Musikstil ist primär vom Math-Rock geprägt, gilt jedoch als außerdem von Techno und Minimal beeinflusst.

Das erste Album mit Namen Antidotes wurde im März 2008 veröffentlicht. Es wurde von Wendy Jane und Dave Sitek von TV on the Radio produziert,[1] obwohl die Bandmitglieder das Album selbst abmischten.[2] Die Band hat derzeit einen Vertrag mit Transgressive Records in Europa sowie Sub Pop in den USA.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Foals wurden von Andrew Mears, dem Sänger der Band Youthmovie Soundtrack Strategies (jetzt Youthmovies), gegründet. Er war noch an der Debüt-Single Try This on Your Piano/Look at My Furrows of Worry beteiligt, verließ die Band aber nach einigen Monaten, um sich auf das Album Good Nature der Youthmovies zu konzentrieren.[3] Der Gitarrist und Keyboarder der Band Jimmy Smith spielte zuerst gemeinsam mit Walter Gerves in der Band Face Meets Grill, die sich kurz vor der Gründung der Foals auflöste. Nachdem Edwin Congreave (Keyboard, Saxophon) und Yannis Philippakis (Gesang, Gitarre) dazustießen, war die Besetzung komplett. Bevan und Philippakis sind seit Kindertagen befreundet und spielten vor ihrer Zeit bei den Foals in der Math-Rock-Band The Edmund Fitzgerald. Die ersten veröffentlichen Songs der Band waren Mathletics, Hummer und Astronauts and All, deren Erfolg jedoch zunächst ausblieb.

Das erste Album der Foals Antidotes erschien am 24. März 2008. Im selben Jahr wurde auch eine Limited Edition veröffentlicht, auf der Songs wie XXXXX vertreten waren, die als Intro bei Konzerten dienten. Auf den jeweiligen Singles, waren auch B-Seiten enthalten wie Brazil Is Here, Unthink This, A Sketch for ESG und weitere. Später erschien beim Release der Single Red Socks Pugie auch eine neunminütige Version von Glaciers, das es zuvor nur zweiminütig gegeben hatte.

Im selben Jahr ereignete sich eine Schlägerei beim Summercase Festival 2008, in die Yannis Phillipakis verwickelt war. Als Grund wurde angegeben, dass der Frontsänger der Sex Pistols gegenüber dem Bloc-Party-Frontmann Kele Okereke rassistische Bemerkungen gemacht habe, woraufhin Phillipakis und die Kaiser Chiefs versucht haben sollen, den entstandenen Streit zu schlichten und dabei verletzt wurden. Die Foals konnten jedoch wieder auftreten und widmeten den Song Cassius dem Frontmann der Sex Pistols.[4]

2009 spielten Foals als Vorband von Bloc Party in London und beim All Tomorrow’s Parties Festival. Der Song Olympic Airways war anschließend Soundtrack des Computerspiels FIFA 09, im Spiel Pro Evolution Soccer 11 war das Lied Miami vertreten.

Es erschienen nach dem Album Antidotes Songs wie Spanish Sahara, Alabaster, Total Life Forever und O-Funk. Im August starteten sie mit neuen Aufnahmen im Tonstudio Svenska Gramofon in Göteborg, Schweden. Am 7. Mai 2010 erschien schließlich das Album Total Life Forever. Im Dezember 2011 spielten sie als Vorgruppe der Red Hot Chili Peppers.

Am 8. Februar 2013 erschien das dritte Studioalbum Holy Fire.

Diskografie[Bearbeiten]

Chartplatzierungen
(vorläufig)
Erklärung der Daten
Alben
Antidotes
  UK 3 05.04.2008 (6 Wo.) [5]
Total Life Forever
  DE 48 21.05.2010 (1 Wo.) [6]
  CH 62 23.05.2010 (1 Wo.) [7]
  UK 8 22.05.2010 (11 Wo.) [5]
Holy Fire
  DE 31 22.02.2013 (… Wo.) [6]
  AT 39 22.02.2013 (… Wo.)
  CH 15 24.02.2013 (… Wo.) [7]
  UK 2 23.02.2013 (… Wo.) [5]
  US 86 02.03.2013 (… Wo.)
Singles
Balloons
  UK 39 22.12.2007 (2 Wo.) [5]
Cassius
  UK 26 01.03.2008 (8 Wo.) [5]
My Number
  UK 23 23.02.2013 (… Wo.) [5]
[6]

[7]

[5]
Vorlage:Infobox Chartplatzierungen/Wartung/vorläufige Chartplatzierung

Alben[Bearbeiten]

EPs[Bearbeiten]

  • Live at Liars Club (19. März 2007)
  • iTunes Live: London Festival '08 (11. Juli 2008)
  • Gold Gold Gold (9. September 2008)
  • UK B-sides (2008)
  • iTunes Festival: London 2010 (8. Juli 2010)
  • Metropolis Session (6. Dezember 2010)

Singles[Bearbeiten]

  • Try This on Your Piano/Look at My Furrows of Worry (3. April 2006)
  • Hummer (23. April 2007)
  • Mathletics (20. August 2007)
  • Balloons (10. Dezember 2007)
  • Cassius (10. März 2008)
  • Red Socks Pugie (9. Juni 2008)
  • Olympic Airways (10. September 2008)
  • Spanish Sahara (1. März 2010)
  • This Orient (3. Mai 2010)
  • Miami (5. Juli 2010)
  • Blue Blood (4. November 2010)
  • Inhaler (5. November 2012)
  • My Number (17. Dezember 2012)
  • Late Night (22. April 2013)
  • Bad Habit (19. Juli 2013)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Scott Colothan: TV on the Radio's Dave Sitek to Produce Foals. In: Gigwise. Giant Digital, 26. April 2007, abgerufen am 21. August 2013 (englisch).
  2. Niall O’Keeffe: Interview: Foals - Foals Get on Their High Horse. In: The Stool Pigeon. Junko Partners Publishing, 2. Dezember 2007, abgerufen am 21. August 2013 (englisch).
  3. Mike Diver: Foaling around: founders' foibles dissected. In: Drowned in Sound. Silentway, 11. Januar 2008, abgerufen am 21. August 2013 (englisch).
  4. Rosie Swash: John Lydon accused of racist attack on Kele Okereke. In: The Guardian. Guardian News & Media Ltd., 21. Juli 2008, abgerufen am 21. August 2013 (englisch).
  5. a b c d e f g Foals. In: ChartArchive. Abgerufen am 21. August 2013 (englisch).
  6. a b c Longplay-Chartverfolgung - Foals. In: Musicline.de. PHONONET GmbH, abgerufen am 21. August 2013.
  7. a b c Discographie Foals. In: hitparade.ch. Hung Medien, abgerufen am 21. August 2013.

Weblinks[Bearbeiten]