Fritz-Otto Busch

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Fritz-Otto Busch (* 30. Dezember 1890 in Köln-Lindenthal; † 5. Juli 1971 in Limpsfield, Surrey, England) war ein deutscher Marineoffizier der Kaiserlichen sowie der Reichs- und der Kriegsmarine sowie Übersetzer und Seefahrts- und Marineschriftsteller. Er engagierte sich in der nationalsozialistischen Bewegung und wirkte maßgeblich an der Gleichschaltung des deutschen P.E.N. ab 1933 mit. Als Pseudonyme wählte er Peter Cornelissen und Wilhelm Wolfslast.

Leben[Bearbeiten]

Fritz-Otto wurde als Sohn des Bankdirektors Alfred Busch und der Hausfrau Eugenie Schick geboren. Nach dem Gymnasium besuchte er zwei Semester eine Universität. Sein jüngerer Bruder war der zwischen 1934 und 1935 als Leiter der Hamburger Kunsthalle fungierende Kunsthistoriker Harald Busch (1904–1983), der wie Fritz-Otto im Dritten Reich Propaganda für den Krieg der Wehrmacht machte, indem er den Krieg verharmloste und das Kameradschaftserlebnis der Soldaten hochlobte .[1][2]

1912 trat Busch als Offiziersanwärter in die Kaiserliche Marine an. Während des Ersten Weltkriegs nahm er am 31. Mai 1916 als Leutnant zur See auf dem Großlinienschiff Oldenburg an der Skagerrakschlacht teil. Im Frühjahr 1917 bis zum Sommer 1918 war er als Oberleutnant II. Artillerieoffizier auf dem Kleinen Kreuzer Regensburg. In dieser Zeit fällt auch ein kurzer Aufenthalt an der Landfront in Flandern vom 27. Juni bis 14. Juli 1918. Danach war er in gleicher Funktion auf dem Minenkreuzer Bremse eingesetzt, auf welchem er auch die Revolution 1918 und das Kriegsende erlebte. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz II. und I. Klasse sowie dem Friedrich-August-Kreuz ausgezeichnet.

1919 heiratete er Ada von dem Knesebeck, geb. Reichsfreiin von Bittersdorf, die drei Kinder mit in die Ehe brachte. 1920 wurde der Sohn Ulf geboren. Busch wurde in die Reichsmarine übernommen und schied 1928 mit dem Rang Korvettenkapitän aus dem aktiven Dienst aus.

Nach dem Kriegsbeginn am 1. September 1939 wurde er von der Kriegsmarine reaktiviert und erlebte am 4. September 1939 den ersten britischen Luftangriff auf den Marinestützpunkt Wilhelmshaven. Danach wurde er wieder in die Reserve versetzt.

Schriftstellerische und politische Tätigkeit[Bearbeiten]

Im Jahr 1922 schrieb Busch einen kurzen Bericht über „S.M.S. Regensburg beim letzten Flottenvorstoß (23.-25. April 1918)“, welcher in der von Eberhard von Mantey zusammengestellten Anthologie Auf See unbesiegt, dass im J.F. Lehmanns Verlag erschien. Mit Die Hochseeflotte ist ausgelaufen! erschien erstmalig 1930 von Busch ein ganzes Buch beim J.F. Lehmanns Verlag. Busch nutzte für seine Darstellung der Skagerrakschlacht, an der er selbst teilnahm, sein Pseudonym Peter Cornelissen.[3] Auch sein Heut' geht es an Bord ...! (1934) erschien in einem explizit völkischen Verlag[4] dem Armanen-Verlag.

Mitwirkung an der Zerschlagung des Deutschen PEN[Bearbeiten]

Busch wurde auf der Generalversammlung des deutschen P.E.N.-Clubs am 23. April 1933 aufgrund einer Vorschlagsliste des Kampfbund für deutsche Kultur P.E.N-Mitglied.[5] Der P.E.N Deutschland war mit der Generalversammlung am 23. April "ein- aus- und gleichgeschaltet", wie sein neuer Schriftführer Johann von Leers vermerkte.[6] Im Mai 1933 brachte Busch als Teilnehmer der offiziellen deutschen Delegation zusammen mit Edgar von Schmidt-Pauli und Hans Martin Elster auf der internationalen P.E.N.-Tagung in Ragusa den PEN davon ab, dass eine Stellungnahme gegen die Bücherverbrennung und die Verfolgung von Juden in Deutschland verabschiedet wurde, wie er in einem mehrseitigen Brief schrieb, der als Abschrift an Joseph Goebbels ging.[7]Als auf der Tagung trotz des Widerspruchs der deutschen Delegation der ins Exil gegangene Schriftsteller Ernst Toller reden konnte und die Misshandlung und Verfolgung deutscher Schriftsteller im NS-Deutschland anprangerte, verließ Busch mit seiner Delegation den Kongress. Kurze Zeit später trat der deutsche P.E.N. -Club aus der internationalen Organisation aus und gründete 1934 die Union nationaler Schriftsteller. "Schriftführer" der Union wird Busch.[8] Die damit erfolgte Zerschlagung des deutschen PEN, führte dazu, dass alle in Deutschland lebenden Schriftsteller aus dem internationalen PEN-Club austreten mussten. Nur im Exil lebende Deutsche blieben PEN-Mitglieder.

Propagandist des Nationalsozialismus[Bearbeiten]

Zeitschrift Die Kriegsmarine 14/1940 nach der deutschen Eroberung Frankreichs im Juni 1940

Busch wurde nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten mit dem Hauptschriftleiterposten der Propaganda - Zeitschrift Die Reichsmarine. Zeitschrift für Seegeltung und Seefahrt beauftragt, die ab 1934 als Kriegsmarine - Deutschland zur See fortgeführt, wurde. [9] Als die Reichsmarine am 1. Juni 1935 in Kriegsmarine umbenannt wurde, erfolgte bei der Zeitschrift die Umbenennung in Kriegsmarine - Deutsche Marine-Zeitung. Zu Anfang wurde die Zeitschrift mit Unterstützung des Oberkommandos der Kriegsmarine herausgegeben. Später wurde die Zeitschrift direkt vom Oberkommando der Kriegsmarine herausgegeben.[10]Busch blieb bis zum Ende der Zeitschrift im Jahre 1944 der Hauptschriftleiter.

Busch vertrat auch weiterhin eine mit dem Nationalsozialismus in Übereinstimmung stehende Position. Im mit gemeinsam mit Gerhard Ramlow geschriebenen Buch: Deutsche Seekriegsgeschichte (1940) wird die Marine zu einem frühzeitigen Zentrum nationalsozialistischer Gesinnung: "Es ist kein Zufall, daß der Nationalsozialismus, seine Haltung und Gedankengut gerade bei der 'Reichsmarine' der Zwischenkriegszeit frühzeitig bei Offizieren, Unteroffizieren und Mannschaften Anhänger fand, wie sie in solcher Zahl wohl kaum von den Gegnern der neuen Weltanschauung erwartet wurden. War der Soldat bisher zwangsläufig gänzlich unpolitisch, ungeschult zu politischem Denken, herangewachsen und betrachtete man es geradezu als falsch, wenn Angehörige der Wehrmacht sich mit politischem Denken beschäftigten, so wurde dies schon während des unablässigen Kampfes des Führer um die Seele der Nation anders."[11]

Anfang Februar 1933 findet ein Staatsbegräbnis für den an einer Schussverletzung gestorbenen SA-Mann Hans Maikowski in Berlin statt, die als große NS-Propagandaaktion mit Rundfunkübertragung gestaltet wird. Maikowski wird in der Übertragung zum zweite Horst Wessel erklärt. Unter den Rednern ist neben Joseph Goebbels auch Fritz-Otto Busch, der eine Lobeshymne auf den deutschen Soldaten beiträgt.[12]

Das Jugendbuch: Die Wikinger (1934)[Bearbeiten]

Die Literaturwissenschaftlerin Ingeborg Römer untersucht in ihrer Dissertation zahlreiche Jugendbücher des NS-Staates auf die Darstellung altnordischer Geschichte. Eines ist „Die Wikinger“ (1934) von Busch, erschienen im Leipziger Franz Schneider Verlag.[13] Wikinger sind für Busch „Nordgermanen“, „kühne Seefahrer und unsere Blutsverwandten“.[14] Das Buch teilt sich in zwei große Abschnitte: Sachinformationen über Schiffbau der Wikinger und abenteuerlich geschilderte Nacherzählung von Ausschnitten der Vinland-Sagas.[15] Römer weist einige typische politische Instrumentalisierungen und Erfindungen nach. Erik der Rote und seine Söhne werden dabei mit „nachahmenswerte Eigenschaften“ (Römer) ausgestattet. Auffällig sei, dass Busch für Erik den Roten allein in einem Abschnitt mehrfach das Wort "Führer" verwendet, dass sonst in der Seemannssprache unüblich, allenfalls als Schiffsführer Verwendung findet.[16] Auch ein dramatischer Kampf der Mannschaft des Wikingerbootes mit einem Unwetter ist eine Verstärkung dieses Motivs, dass in den echten Vinland-Sagas keine Vorlage hat.[17] Gemeinsam sei vielen Jugendbüchern zum Thema, darunter auch dem von Busch etwa die Hervorhebung der Entdeckung Amerikas durch die Wikinger. Busch verbindet hierbei die freie Darstellung der tatsächlichen Geschichte mit der Gegenwart. Beispielsweise fügt er die Amerikaflüge von "unseren Fliegern Gronau und Balbos Geschwader" (Busch) ein. Diese hätten wie die Wikinger denselben Weg zum neuen Erdteil gefunden, was in einer Karte anschaulich dargestellt wird.[18] Zwischen den vermeintlichen Ahnen und der Gegenwart des NS-Staates baut Busch auch weitere „Brücken“ (Römer) So sei für Busch ein „Deutscher“ namens "Tyrkir" ein Mannschaftsmitglied von Erik gewesen. „Deutscher" auch noch als Bezeichnung einer Nationalität, war um 1000 unbekannt. Auch die überlieferte Bezeichnung "suðrmaðr" bedeutet wörtlich nur "Südmann" oder "Mann aus dem Süden".[19] Ähnlich sieht es mit anderen Details aus, so sei die Anrufung eines Gottes modern, nicht historisch. Erik ruft im Buch zur Bekräftigung seiner Absicht, mit Leif nach Westen zu segeln: "Beim Thor, und ob ich wollte!". Dies bildet die Akklamationen aus dem christlichen Glauben, besonders katholischer Prägung nach und sei nicht heidnisch.[20] Weitere Details der Vinland-Sagas werden von Busch unkritisch Übernommen, etwa die angebliche Entdeckung von Wein und Getreide dort.[21] Vier Büchlein aus Sammlung Thule dienten Busch als Quelle.[22]

Die Wikinger erschien in mehreren Nachauflagen, 1938 war das 19. bis 20. Tausend erreicht, 1941 das 26. bis 35. Tausend.[23] Zum Thema selbst publizierte Busch auch nach 1945, 1966 erschien bei Sponholtz in Hannover: Wikingersegel vor Amerika, Die Saga von Gudrid und Freydis.

Der Beststeller: Narvik, Vom Heldenkampf deutscher Zerstörer (1940)[Bearbeiten]

Nach der siegreichen Schlacht um Narvik erschien, aufwendig aufgemacht, im Jahr 1940 Buschs Narvik, Vom Heldenkampf deutscher Zerstörer im Verlag Bertelsmann. Es war ein Werk „lininientreuer Kriegsberichterstattung“, hatte ein Vorwort von Großadmiral Erich Raeder und wurde vom OKW in den Büchern der Wehrmacht empfohlen. [24]

Buschs Narvikbuch wurde in der Branchenpresse gefeiert und schon nach einem Jahr waren 200.000 Exemplare abgesetzt. Buschs Honorar aus schriftstellerischer Tätigkeit betrug 1941 242084,47 RM; in den Folgejahren erzielte er jeweils etwa 100.000 RM pro Jahr. Er gehörte damals damit zu den am besten verdienenden deutschen Autoren. Der Bertelsmann-Verlag erzielte insgesamt 650.000 RM Reingewinn mit dem Buch.[25] Es erreichte Platz 17 einer im Jahr 2010 aufgestellten Bestsellerliste des Dritten Reichs.[26]

Nach Christian Adam ist das Narvik-Buch, lässt man moralische Maßstäbe unbeachtet, im Wesentlichen handwerklich gut gemacht, wenn auch an vielen Stellen „mit heißer Nadel gestrickt“. In einer Mischung aus Reportage, fiktionalen Elementen und Dokumenten schildert es einen Teil des "Unternehmens Weserübung", d.h. den Überfall auf Norwegen und die Eroberung des Erzhafens Narvik. Der aus der Feldherrenperspektive im Buch dargestellte Krieg sei „sauber“, Tod und Leiden wird ausgeblendet, Gräueltaten an deutschen Schiffsbrüchigen durch die englischen Marine werden hervorgehoben. Das Buch war ein propagandistischer Erfolg, der die gewünschte Wirkung, nämlich junge Männer für den Krieg zu begeistern, erzielte: „Der Engländer muss eben, wenn er die übliche Arroganz zeigt, kräftig eins aufs Maul geschlagen werden. Auf etwas anderes reagieren die Söhne der Insel nicht“ (Busch)[27]

Das Buch geriet auf Grund einer Textstelle im ersten Kapitel des Buches in die Mühlen konkurrierender Zensurstellen. Diese waren das Reichsministerium für Propaganda, der Beauftragte des Führers für die Überwachung der gesamten geistigen und weltanschaulichen Schulung und Erziehung der NSDAP“ (DBFU) (also das Amt Rosenberg) und die Kriegsmarine.[28]

Trotz der gewünschten propagandistischen Wirkung wurde Busch etwa vom SS-Dichter Kurt Eggers kritisiert: Busch schildere nicht aus eigenem Erleben, allein aus den Kreisen der „Narvik-Fahrer“ könne, wenn die Zeit gekommen wäre, „die Künder und Sänger“ kommen, die das endgültige „Heldenepos dieser Nordlandfahrt“ schrieben. Das Buch von Busch habe nur tagesaktuellen Wert. Das Buch eckte auch wegen einem geschilderten deutschen Gottesdienst an, den Busch allerdings im neuen Sinne enden ließ: „Wir haben unseren gefallenen Kameraden gedacht, tapfer und stolz sind sie in den Tod gegangen für unseren Führer, unser Volk und unser Vaterland. … Es lebe der Führer.“(Busch)[29]

Das Buch wurde im Herbst 1941 vom Markt genommen, nachdem der Verlag bereits 615.000 Exemplare verkauft hatte.[30] Da das Buch günstig kalkuliert war, erzielte Bertelsmann mit diesem Buch seinen größten Reingewinn mit einem Buch während des Dritten Reichs. Auch für den Autor war das Verlegen dieses Buches sehr lukrativ gewesen.

Bis 1945 verfasste Busch etwa 70 weitere Schriften, darunter auch den autobiographischen Roman Kreuzer in roter Flut (1931), den er unter dem Pseudonym Peter Cornelissen schrieb. In diesem Roman schildert er die Endphase des Ersten Weltkriegs und die Revolution von 1918 aus der Sicht eines jungen Seeoffiziers an Bord des Minenkreuzers SMS Bremse.

Busch verfasste sowohl Sachbücher als auch Romane und Jugendbücher, oftmals mit marinepropagandistischem Inhalt. Er war außerdem Schriftleiter (Redakteur) der Zeitschriften Deutsche Reichsmarine, Deutsche Marine-Zeitung und Anker auf! Außerdem war Busch auch Autor in der Reihe Kriegsbücherei der deutschen Jugend.

Nach 1945[Bearbeiten]

Titelblatt eines durch die britischen Besatzungsbehörden als "Nazi Book" beschlagnahmten Buchs von Busch. Exemplar in der British Library.[31]

Zahlreiche Bücher von Busch landeten auf Grund seiner Tätigkeit im Nationalsozialismus zwischen 1949 und 1953 in der SBZ bzw. DDR auf der Liste der auszusondernden Literatur.[32]

Nach einer Pause begann Busch um 1950 erneut Seefahrts- und Marineliteratur zu verfassen. Diesbezüglich verfasste er wieder Jugendbücher die auch beim Franz Schneider Verlag in München erschienen. Außerdem übersetzte er Werke aus dem Englischen. Unter seinem Pseudonym Wilhelm Wolfslast erschienen beim Münchner Moewig-Verlag zahlreiche marinehistorische Bücher, darunter auch zwei Hefte für die Groschenromanreihe: Soldatengeschichten aus aller Welt. In den 1950er Jahren war er zusammen mit Otto Mielke als Autor für die beiden ebenfalls im Arthur Moewig-Verlag München herausgegebenen Heftromanserien SOS – Schicksale deutscher Schiffe und Anker-Hefte. Seefahrt in aller Welt tätig. Ein großer Teil der Ausgaben beider Serien wurde ab 1978 vom Pabel-Verlag in der neuen Serie SOS. Schiffsschicksale auf den Meeren der Welt erneut ediert. Eine dritte Auflage erlebten die Hefte in einer Neuauflage unter dem Titel „Der Landser präsentiert: SOS. Schiffsschicksale auf den Meeren der Welt“, die Ende der 1990er Jahre ebenfalls im Pabel-Verlag erschien. Ebenso steuerte er für die Reihe Der Landser Hefte bei.[33]

Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger gab zudem eine mehrfach wiederaufgelegte Heftreihe Katastrophen auf See heraus, für die auch Busch Texte beisteuerte.

Die schriftstellerische Tätigkeit Buschs wurde ergänzt durch die Zusammenarbeit mit dem Marinemaler Walter Zeeden, der zahlreiche Bücher sowie die beiden Serien des Moewig-Verlags illustrierte.

Busch starb am 5. Juli 1971 in Limpsfield/Surrey in England. Seit den 1950er Jahren lebte er offenbar längere Zeit in Viersen; als sein letzter Wohnort ist Limpsfield bekannt.

Publikationen (Auswahl)[Bearbeiten]

Als Fritz-Otto Busch[Bearbeiten]

  • S.M.S. Regensburg beim letzten Flottenvorstoß (23.-25. April 1918), in: Eberhard von Mantey (Hrsg.): Auf See unbesiegt, zweiter Band, J.F. Lehmanns Verlag, München 1922, S. 288 ff.
  • Südwester und Stahlhelm, 1926
  • Unsere blauen Jungen, 1927
  • Niobe, ein deutsches Schicksal, 1932
  • Unter Flagge und Wimpel, 1933
  • Zwei Jungens bei der Reichsmarine, 1933
  • Die Schlacht am Skagerrak, 1933
  • Die Meuterei der Flotte 1918, Buchschmuck von Werner Chomton, Franz Schneider, Leipzig 1933.
  • Heut geht es an Bord, 1933
  • Niobe-Gorch Fock: Schicksal und Hoffnung, 1933
  • Gorch Fock. Heft 56 der Reihe Die Schule im dritten Reich. - Berlin : Jugendzeitschriften-Verl. H. Beenken . Die Reihe erschien ab 1933.
  • U-Bootsfahrten, 1934
  • Wikinger, 1934
  • Krieg auf sieben Ozeanen, 1934
  • Germanische Seefahrt, 1935
  • Kreuzer "Emden" jagt, 1935
  • Unter der alten Flagge 1914-1918, Berlin 1935
  • Admiral Graf Spee´s Sieg und Untergang, 1935
  • Alarrrrm! Deutsche Kreuzer!, Leipzig 1936, weitere Auflagen.
  • Captain Dorling erzählt, 1936
  • Drei Kleine Kreuzer, 1936
  • Traditionshandbuch der Kriegsmarine. Mitarbeit: Gerhard Ramlow. J.F. Lehmanns Verlag 1937
  • Das Buch von der Kriegsmarine. Zeichnungen: Marinemaler Walter Zeeden. Schiffsskizzen: Gerhard Ramlow, Bong, Leipzig 1939
  • Flug nach England. Ein Beitrag zum gegenseitigen Verstehen, München/Berlin 1937
  • Traditionshandbuch der Kriegsmarine, München 1937
  • Festschrift zum 50-jährigen Bestehen der Torpedowaffe, Unter Mitarbeit der Inspektion des Torpedowesens, der Stadt Wilhelmshaven und der Bundesführung d. NSDMB. Verlag des Nationalsozialistischen Deutschen Marinebundes. 1937
  • Das Volksbuch vom Skagerrak. Augenzeugenberichte deutscher und englischer Mitkämpfer, Berlin 1938
  • Das war die "Courageous" (Band 2 der Heftromanserie Kriegsbücherei der deutschen Jugend, Steiniger Verlage Berlin, 1939-1945).
  • Englands erste Schlappe (Band 16 Kriegsbücherei der deutschen Jugend).
  • Hilfskreuzer "Meteor". 1939
  • Akten des Seekriegs'. Brunnen-Verlag Willi Bischoff, Berlin 1940
  • Narvik: Vom Heldenkampf deutscher Zerstörer, Bertelsmann, Gütersloh 1940.
  • Deutsche Seekriegsgeschichte. Fahrten und Taten in zwei Jahrtausenden. Mit Gerhard Ramlow, Bertelsmann, Gütersloh 1941.
  • Alarrrrm! : Deutsche Kreuzer!. Franz Schneider, Berlin 1942.
  • Macht auf dem Meer. Mit Gerhard Ramlow. Verlagshaus Bong, Berlin 1942
  • Kameradschaft, Kampf und Tod. Franz Schneider, Berlin 1942
  • Die japanische Kriegsmarine, Hrsg. Fritz.Otto Busch mit einem Beitrag des Gesandten an der japanischen Botschaft Berlin. Exz. Shin Sákuma. Schiffslisten von Gerhard Ramlow. Beenken Verlag, Berlin 1942.
  • Die deutsche Kriegsmarine im Kampf - Schiffe und Taten. Vier Tannen Verlag, Berlin/Leipzig 1943
  • "Prinz Eugen" im ersten Gefecht. Bertelsmann, Gütersloh 1943
  • Weiße Segel - Weite Meere. Nach Tagebuchblättern und Unterlagen des Kommandanten des Segelschulschiffs "Albert Leo Schlageter", Zusammen mit Fregattenkapitän Bernhard Rogge, Safari Verlag, Berlin 1943.
  • Das Geheimnis der "Bismarck", Hannover 1950
  • Der Untergang der "Scharnhorst". Ein Tatsachenbericht, Hannover 1952
  • Dampfer in Seenot, Augsburg 1953
  • Sturm auf See - Schiffbrüchige und ihre mutigen Retter, München 1953
  • Schwerer Kreuzer Prinz Eugen - Die Geschichte des fröhlichen Schiffes, Sponholtz Verlag, Hannover 1958
  • Purpursegel der Kleopatra. Aktium, 31 v. Chr., Rastatt 1960
  • Marcus segelt nach Rom, München 1962
  • Sturmflut bei Nacht, München 1964
  • Kampf um Norwegens Fjorde. Fall Weserübung Nord, Ernst Gerdes Verlag, Preetz 1964
  • Katastrophen auf See-Heftreihe (o.J.): Der Untergang des Dampfers Teeswood, Die Strandung der finnischen Bark „Paul“, Wo bleibt die „Nossan“?, Die Todesfahrt des Rettungsbootes "Vegesack", Im Packeis vor Langeoog, Gestrandet auf Gross-Vogelsand
  • Wikingersegel vor Amerika, Hannover 1966
  • Übersetzungen (aus dem englischen)
  • Taprell Dorling "Endless Story" - "Verdammte Nordsee!" Franck’sche Verlagshandlung Stuttgart, 1936
  • Sir Philip Gibbs "Ordeal in England" - " England spricht" Universitas Deutsche Verlags-Aktiengesellschaft Berlin, 1937
  • Sir Philip Gibbs "Great Argument" - "Brücke zum Morgen" Universitas Deutsche Verlags-Aktiengesellschaft Berlin, 1938

Als Peter Cornelissen[Bearbeiten]

  • Die Hochseeflotte ist ausgelaufen, 1930 J.F. Lehmanns Verlag München
  • Kreuzer in roter Flut, 1931 August Scherl G.m.b.H. Berlin
  • Minen und Menschen, 1933 Brunnen-Verlag Willi Bischoff Berlin

Als Wilhelm Wolfslast[Bearbeiten]

  • Der Seekrieg 1914-1918, Leipzig 1938.
  • Europa kämpft für England. Das Ringen Napoleons gegen die britische Vorherrschaft, Leipzig 1939.
  • Die germanische Völkerwanderung, Stuttgart 1941.
  • Die Kriege Friedrichs des Großen. Mit zwölf Schlachtskizzen, einer Karte und sieben Bildnissen, Stuttgart 1941.
  • Der Ruf des Meeres. Deutsche Seefahrer in 15 Jahrhunderten, Berlin 1942.
  • Preussens Schicksalswege, Stuttgart 1942.
  • Admiral Michael de Ruyter, Leipzig 1943
  • Helden der See. Band 1. Entdecker und Admirale, Berlin 1944.
  • Unter Walfischen und Piraten, Esslingen 1949.
  • Der Schiffbruch der "Trevessa". Britischer Frachtdampfer "Trevessa", München 1955.
  • Die Tragödie des ersten Riesenschiffes. Britischer Dampfer "Great Eastern", München 1955.
  • Durchbruch nach Malta. Britischer Dampfer "Port Chalmers", München 1955.
  • Der Flibustier-Admiral : Sir Henry Morgan, München 1955.
  • Fünf Wochen Todesnot. Britischer Dampfer "City of Cairo", München 1955.
  • Schiff im Brennpunkt. Britischer Flugzeugträger "ARK ROYAL", München 1955.
  • Ein Seemann der Freiheit. John Paul Jones, München 1955.
  • 22 Mann gegen "TIRPITZ" : britische Torpedoreiter und Kleinst-U-Boote, München 1955.
  • Ein harter Seevogel. Paul Beneke. Seeheld der Hansezeit, München 1955.
  • Die Nachtschlacht bei Sava-Island. Australischer Schwerer Kreuzer "Canberra", München 1956.
  • Kampf im Mittelmeer. Australischer Zerstörer "Stuart", München 1956.
  • Meuterei im Atlantik. Kanadische Bark "Veronica", München 1956.
  • Ein Mann, ein Junge und elf Meuterer. Kanadisches Vollschiff "LENNIE", München 1956.
  • U-Boot gegen U-Boot. Amerikanisches Unterseeboot "BATFISH", München 1956.
  • Schnellboote ran! Die "Windhunde der See" im Kampf gegen die Invasionsflotte, München 1958.
  • Das Boot, das sich selbst torpedierte. Amerikanisches Unterseeboot "Tang", München 1957.
  • Vom La Plata zur Java-See. Britischer Schwerer Kreuzer "Exeter", München 1957.
  • Kampf an der Ugra. Deutsche Soldaten auf verlorenem Posten im russischen Winter, München 1957.
  • Duell im Pazifik : die Fahrten und Kämpfe eines deutschen Hilfskreuzers im 2. Weltkrieg, München 1957.
  • U-Boots-Dämmerung. Der große Erlebnis-Roman über das Schicksal eines deutschen U-Bootes und seiner tapferen Besatzung, München 1957.
  • Die Todesfahrt des Geleitzuges PQ 17, München 1959.
  • Trotz Tod und Teufel. Der U-Boots-Krieg von der freien Jagd bis zur Radarhölle, München 1959.
  • Klar zum Rammen! Britischer Zerstörer "Glowworm", München 1958.
  • Das Gefecht bei der Bären-Insel. Britischer Zerstörer "Onslow", München 1958.
  • Guderians entscheidender Panzerdurchbruch. Deutsche Panzer gegen die Maginot-Linie, München 1958.
  • The Germans to the front! S.M. großer Kreuzer "Hertha", München 1958.
  • Skagerrak. Die größte Seeschlacht der Geschichte, München 1958.
  • Der große Wettlauf. Die deutsch-englische Jagd nach Norwegen 1940, München 1958.
  • Kampf um Ponape. S.M. Kleiner Kreuzer "Cormoran", München 1959 (SOS Schicksale deutscher Schiffe Nr. 164).
  • Die Schlacht bei Trafalgar. Britisches Linienschiff "Victory", München 1959.
  • Von Coronel nach Falkland. Kampf und Untergang des Kreuzergeschwaders des Grafen Spee, München 1959.
  • Tsushima. Die Tragödie der russischen Flotte, München 1959.
  • Vor Kapstadt torpediert. Britischer Truppentransporter "Orcades", München 1959.
  • Das U-Boots-Sterben am Geleitzug HG 76. Britischer Geleitfahrzeug "Stork", München 1959.
  • Captain Walkers größter Erfolg. Britische Sloop "Starling", München 1959.
  • Der Handstreich auf Saint-Nazaire. Britischer Zerstörer "Campbeltown", München 1960.
  • Die letzten Schlachtkreuzer der Royal Navy. H.M.S. "Hood", "Renown", "Repulse", München 1960.
  • Kämpfer in zwei Weltkriegen. Britisches Schlachtschiff "Warspite", München 1960.
  • Vom Schicksal verfolgt. Frachtdampfer "Trevessa"/US-Dampfer "Vestris", München 1979. (Reprint)
  • In den Zonen des Todes. Dampfer "Port Chalmers"/Phosphatschiff "Komata", München 1980. (Reprint)
  • "Torpedolaufbahn an Steuerbord". Britische U-Boot-Falle "Farnborough", München 1980. (Reprint)
  • Kampf ohne Hoffnung. Holländischer Leichter Kreuzer "De Ruyter". Australischer Schwerer Kreuzer "Canberra", München 1980. (Reprint)
  • Linienschiff "Victory". Nelsons Flaggschiff bei Trafalgar, Hamburg 1998. (Überarbeiteter Reprint)
  • Flugzeugträger "Ark Royal". Im Brennpunkt des Seekriegsgeschehen 1939-1941, Kiel 2000. (Überarbeiteter Reprint)

Literatur[Bearbeiten]

  • Deutsches Biographisches Archiv. Neue Folge
  • Herrmann A. L. Degener (Hg.): Wer ist´s? Unsere Zeitgenossen, 10. Ausgabe 1935
  • Werner Schuder (Hg.): Kürschners Deutscher Literatur-Kalender 1958, 53. Jg., Berlin-West 1958, S. 98
  • Robert Steimel: Kölner Köpfe, Köln 1958
  • Joseph Wulf: Literatur und Dichtung im Dritten Reich: eine Dokumentation, Ullstein 1989, ISBN 3-550-07056-X
  • Saul Friedländer u.a.: Bertelsmann im Dritten Reich, München 2002.
  • Eintrag über Fritz-Otto Busch in: Konrad Feilchenfeldt (Hg.): Deutsches Literatur-Lexikon. Das 20. Jahrhundert. Biographisches-bibliographisches Handbuch, Band 4, Zürich/München 2003, S. 666.
  • Christian Adam (2010): Geschäfte mit dem Heldentod: Von Kaisers Korvettenkapitän Fritz Otto Busch zu Hitlers U-Boot-Kommandanten Günther Prien. In. Ders.: Lesen unter Hitler: Autoren, Bestseller, Leser im Dritten Reich. Kiepenheuer & Witsch online

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.polunbi.de/pers/busch-02.html
  2. http://www.hamburger-kunsthalle.de/index.php/history-263.html
  3. Michael Epkenhans, Jörg Hillmann, Frank Nägler: Skagerrakschlacht: Vorgeschichte, Ereignis, Verarbeitung. (im Auftrag des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes). Oldenbourg Verlag, 2009, S. 318 Die+Hochseeflotte+ist+ausgelaufen!+Busch&hl=de&sa=X&ei=ZLl9U5-pBsmFyAOL4oC4BQ&ved=0CEsQ6AEwBQ#v=onepage&q=Busch&f=false
  4. Verortung des Armanen-Verlag nach: Olaf Kühl-Freudenstein: Evangelische Religionspädagogik und völkische Ideologie: Studien zum "Bund für deutsche Kirche" und der "Glaubensbewegung Deutsche Christen". Königshausen & Neumann, 2003 S. 151 online
  5. Joseph Wulf: Literatur und Dichtung im Dritten Reich: eine Dokumentation, Ullstein 1989, S. 70
  6. Dietmar Dürr: Das Amt Rosenberg in der nationalsozialistischen Literaturpolitik (PDF-Datei; 739 kB) S. 37ff. Aufgerufen am 14. März 2012
  7. Joseph Wulf: Literatur und Dichtung im Dritten Reich: eine Dokumentation, Ullstein 1989, S. 80-82
  8. Gerd Simon (Hrsg.): Die philologisch-historischen Wissenschaften in den Planspielen des SD. Verlag der Gesellschaft für interdisziplinäre Forschung Tübingen (GIFT) Erstveröffentlichung 31. Januar 1998, leicht geändert am 1. September 2010 ISBN 3-932613-06-6 S. 256 online
  9. Werner Rahn: Deutsche Marinen im Wandel: vom Symbol nationaler Einheit zum Instrument internationaler Sicherheit. Oldenbourg Verlag, 2005, S. 360 online
  10. S. Angabe der DNB unter [1]
  11. Nach: Leon Poliakov/Josef Wulf: Das Dritte Reich und seine Diener. Berlin, Wien 1983 (Nachdruck der Erstausgabe von 1953) S. 447
  12. Beschreibung der erhaltenen Rundfunkreportage »DRA-Info Audio«  S. 36
  13. Ingeborg Römer: Ahnen und Helden? Altnordische Literatur in Schul- und Jugendbüchern der nationalsozialistischen Zeit. Frankfurt a. M. 2010
  14. nach Römer 2010, S. 79
  15. Römer 2010, S. 79
  16. Römer 2010, S. 140
  17. Römer 2010, S. 141
  18. Römer 2010, S. 40
  19. Römer 2010, S. 141
  20. Römer 2010 S. 200
  21. Römer 2010, S. 79
  22. Römer 2010, S.79
  23. DNB
  24. Saul Friedländer, Norbert Frei, Trutz Rendtorff, Reinhard Wittmann: Bertelsmann im Dritten Reich. C. Bertelsmann, München 2002, ISBN 3-570-00713-8. S. 435.
  25. Adam 2010
  26. NS-Bestseller. Die Lieblingsbücher der Deutschen im Dritten Reich In: Die Welt voim 19. August 2010, aufgerufen am 28. Mai 2012. Kommentierte Liste aufgrund der Studie: Christian Adam: Lesen unter Hitler. Autoren, Bestseller, Leser im Dritten Reich. Galiani, Berlin. Digitalisierte Ausgabe von "Narvik" 1940
  27. Adam 2010
  28. Saul Friedländer, Norbert Frei, Trutz Rendtorff, Reinhard Wittmann: Bertelsmann im Dritten Reich. C. Bertelsmann, München 2002, ISBN 3-570-00713-8. S. 437.
  29. Adam 2010
  30. Vgl. Dietrich Müller: Buchbesprechung im politischen Kontext des Nationalsozialismus. Entwicklungslinien im Rezensionswesen in Deutschland vor und nach 1933, Diss. Universität Mainz 2007, S. 180f.
  31. Confiscated Nazi Books in the British Library
  32. http://www.polunbi.de/bibliothek/1946-nslit-m.html, http://www.polunbi.de/bibliothek/1946-nslit-n.html, http://www.polunbi.de/bibliothek/1953-nslit-b.html
  33. Grossadmiral Karl Dönitz, Ausgabe 105 (1962), Leichte Seestreitkräfte Kurs Bergen. Nr. 162; Blockadebrecher. Nr. 223 (1966); Geschützdonner über dem Eismeer: Dezember 1943. = Band 278 von Der Landser und Landser: Ritterkreuzträger (1970) ...