Viersen

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Viersen (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Viersen
Viersen
Deutschlandkarte, Position der Stadt Viersen hervorgehoben
51.2527777777786.393333333333341Koordinaten: 51° 15′ N, 6° 24′ O
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Düsseldorf
Kreis: Viersen
Höhe: 41 m ü. NHN
Fläche: 91,08 km²
Einwohner: 74.907 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 822 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 41747–41751
Vorwahlen: 02162, 02156 (Clörath), 02153 (Boisheim)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: VIE
Gemeindeschlüssel: 05 1 66 032
Stadtgliederung: 4 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Rathausmarkt 1
41747 Viersen
Webpräsenz: www.viersen.de
Bürgermeister: Günter Thönnessen (SPD)
Lage der Stadt Viersen im Kreis Viersen
Kreis Viersen Nordrhein-Westfalen Kreis Kleve Kreis Wesel Duisburg Krefeld Rhein-Kreis Neuss Mönchengladbach Kreis Heinsberg Niederlande Nettetal Tönisvorst Grefrath Niederkrüchten Brüggen Viersen Willich Kempen SchwalmtalKarte
Über dieses Bild
Haupteingang der Festhalle von Viersen

Die Stadt Viersen liegt am linken Niederrhein im Westen des Landes Nordrhein-Westfalen und ist eine Große kreisangehörige Stadt des Kreises Viersen im Regierungsbezirk Düsseldorf. Die Stadt ist Sitz des Kreises Viersen. Entgegen der weit verbreiteten Meinung leitet sich der Stadtname nicht von „vier Seen“ ab, sondern von dem alten Namen „Viers“ des heute so genannten „Dorfer Bachs“ in der Nähe der „Kaisermühle“.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Der Stadtkern von Viersen liegt bei 51°16' nördlicher Breite und 6°24' östlicher Länge auf etwa 40 Meter über NN.

Ausdehnung des Stadtgebiets[Bearbeiten]

Viersen erstreckt sich auf einer Fläche von mehr als 91 km², darunter etwa 16 km² bebaute Flächen, etwa 45 km² landwirtschaftlich genutzte Flächen und etwa 20 km² Garten, Wald-, Grün- und Wasserflächen.

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Das Stadtgebiet Viersen ist in folgende vier Stadtteile gegliedert: (Einwohner am 30. September 2005)

Geschichte[Bearbeiten]

Turm der Pfarrkirche von Süchteln

Viersen besteht aus den drei ehemals selbstständigen Städten Viersen, Dülken und Süchteln. Diese schlossen sich bei der kommunalen Neuordnung 1970 zur heutigen Stadt Viersen zusammen. Bereits 1968 hatte sich der kleinste heutige Stadtteil, die Gemeinde Boisheim, der Stadt Dülken angeschlossen. Bis dahin verlief die Entwicklung der einzelnen Orte recht unterschiedlich. Dülken, Süchteln und Boisheim gehörten zum Amt Brüggen im Herzogtum Jülich. Viersen lag als Exklave des geldrischen Amtes Krickenbeck zwischen dem Herzogtum Jülich und dem auf der anderen Niersseite angrenzenden Kurfürstentum Köln. Diese Situation beendeten die Franzosen im Oktober 1794[2], womit die territoriale Zersplitterung des Gebietes endete.

Ab 1815 (Wiener Kongress) gehörte der Niederrhein zum Königreich Preußen; 1822 bildete Preußen die Rheinprovinz. Die frühere Zugehörigkeit zu unterschiedlichen Territorien hatte Einfluss auf die Entwicklung der drei Gemeinden. Dülken und Süchteln wurden vom Jülicher Landesherrn gefördert und ausgebaut, weil er sie als Grenzstädte gegenüber Geldern bzw. Kurköln stärken wollte. In Viersen behielt das Kölner Stift St. Gereon als Grundherr lange Zeit bedeutenden Einfluss. Es hatte kein Interesse am Ausbau Viersens zu einer Stadt.

Deshalb entwickelte sich die Gemeinde in ihrer Siedlungsstruktur (weit gestreute, einzelne Honschaften) auch anders als die benachbarten Orte Dülken und Süchteln (Stadtkern, Stadtbefestigung). Die seit dem Mittelalter vorhandene Siedlungsstruktur der Gemeinde wurde erst im 19. Jahrhundert verändert. Die Industrialisierung drückte der Landschaft ihren Stempel auf. Mit dem Straßenbau und der Eisenbahn wurden wichtige Verkehrsverbindungen geschaffen, die die Voraussetzungen für den wirtschaftlichen Aufstieg bildeten. Die Textilindustrie war die stärkste treibende Kraft. Bedeutende Firmen entstanden, die weltweit exportierten.

Am 1. März 1945 nahmen Soldaten der 84. US-Infanteriedivision von Dülken kommend Viersen und Süchteln ein.[3] Zuvor waren am 9. und 24. Februar 1945 bei zwei Luftangriffen von US-Bombern 256 Menschen getötet und viele Häuser zerstört worden, ebenso die Remigiuskirche.[4]

Nach dem Zweiten Weltkrieg brach die Textilentwicklung ab. Es entstand eine neue, stärker diversifizierte Gewerbestruktur, die z. T. an Strukturen der Vorkriegszeit anknüpfen konnte, z. B. in der Eisen- und Metallverarbeitung und der Lebensmittelbranche.

Das geistige Leben der drei Städte wurde im Wesentlichen bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges durch den Katholizismus geprägt. Die Reformation fasste nur zaghaft Fuß. Gleichwohl kommt den Protestanten ein bedeutender Anteil bei der Entwicklung der Stadt zu. In Viersen waren z. B. fast alle führenden Industriellenfamilien protestantisch, z.B. Friedrich von Diergardt.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Mit Wirkung vom 1. Januar 1970 wurde die bis dahin kreisfreie Stadt Viersen ("Alt-Viersen") mit den zum damaligen Kreis Kempen-Krefeld gehörenden Städten Dülken und Süchteln sowie der ebenfalls kreisangehörigen Gemeinde Boisheim zur neuen Stadt Viersen vereint.[5] Der Widerstand gegen die Eingemeindung war vor allem in Dülken groß. Auf den Namen Viersen konnte man sich nicht einigen. Die Vertreter der Gebietskörperschaften wollten den Namen Dreistadt, der Gesetzgeber blieb bei Viersen.[6]
Trotz der durch diese Eingemeindungen bewirkten Vergrößerung des Stadtgebiets, bei der sich die Einwohnerzahl seinerzeit nahezu verdoppelte, verlor das alte Viersen seine Kreisfreiheit dennoch, wurde aber zur Entschädigung ab dem 1. Januar 1975 als nunmehr mit Abstand größte Kommune des Kreisgebiets zur Kreisstadt aufgewertet, während das kleinere Kempen diesen Status verlor. Aus dem Kreis Kempen-Krefeld wurde so der Kreis Viersen. Der neue Kreis bekam die Gemeinde Niederkrüchten vom alten Kreis Erkelenz und verlor den Kempener Stadtteil Hüls an die kreisfreie Stadt Krefeld.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Panoramablick über den Remigiusplatz in Alt-Viersen

Im Mittelalter und am Beginn der Neuzeit hatte Viersen nur wenige hundert Einwohner. Erst mit der Industrialisierung im 19. Jahrhundert wuchs die Bevölkerung der Stadt sehr schnell. Lebten 1818 erst 3.500 Menschen in dem Ort, so waren es 1900 bereits 25.000. Durch die Eingemeindung der Städte Dülken (22.555 Einwohner 1969) und Süchteln (18.606 Einwohner 1969) stieg die Einwohnerzahl der Stadt von 44.010 im Jahre 1969 auf 85.171 am 1. Januar 1970.

Im Jahr 1972 erreichte die Bevölkerungszahl mit 87.013 ihren historischen Höchststand. Am 31. Dezember 2006 betrug die „Amtliche Einwohnerzahl“ für Viersen nach Fortschreibung des Landesamtes für Datenverarbeitung und Statistik Nordrhein-Westfalen 75.975 (nur Hauptwohnsitze und nach Abgleich mit den anderen Landesämtern). Das ist seit 1972 ein Rückgang um 12,7 Prozent (11.038 Personen).

Die folgende Übersicht zeigt die Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bei 1818 handelt es sich um eine Schätzung, danach um Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen des Statistischen Landesamtes. Die Angaben beziehen sich ab 1871 auf die „Ortsanwesende Bevölkerung“, ab 1925 auf die Wohnbevölkerung und seit 1987 auf die „Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung“. Vor 1871 wurde die Einwohnerzahl nach uneinheitlichen Erhebungsverfahren ermittelt.

In der Liste der Groß- und Mittelstädte in Deutschland nimmt Viersen Rang 112 ein.

Jahr Einwohner
1818 3.500
1. Dezember 1840 ¹ 4.543
3. Dezember 1855 ¹ 7.379
3. Dezember 1861 ¹ 14.100
3. Dezember 1864 ¹ 15.100
3. Dezember 1867 ¹ 16.700
1. Dezember 1871 ¹ 18.474
1. Dezember 1875 ¹ 19.700
1. Dezember 1880 ¹ 21.100
1. Dezember 1885 ¹ 22.228
1. Dezember 1890 ¹ 22.198
2. Dezember 1895 ¹ 22.795
1. Dezember 1900 ¹ 24.761
Jahr Einwohner
1. Dezember 1905 ¹ 27.577
1. Dezember 1910 ¹ 30.172
1. Dezember 1916 ¹ 26.973
5. Dezember 1917 ¹ 26.802
8. Oktober 1919 ¹ 29.799
16. Juni 1925 ¹ 32.037
16. Juni 1933 ¹ 33.597
17. Mai 1939 ¹ 34.062
31. Dezember 1945 32.086
29. Oktober 1946 ¹ 32.963
13. September 1950 ¹ 36.974
25. September 1956 ¹ 39.711
6. Juni 1961 ¹ 41.890
Jahr Einwohner
31. Dezember 1965 43.605
27. Mai 1970 ¹ 85.326
31. Dezember 1975 84.220
31. Dezember 1980 81.114
31. Dezember 1985 78.489
25. Mai 1987 ¹ 76.445
31. Dezember 1990 77.453
31. Dezember 1995 77.338
31. Dezember 2000 77.130
31. Dezember 2005 76.330
31. Dezember 2006 75.975
30. November 2011 75.299

¹ Volkszählungsergebnis

Politik[Bearbeiten]

Stadtrat[Bearbeiten]

Die Sitzverteilung im Stadtrat nach der Kommunalwahl vom 25. Mai 2014:[7]

Liste: CDU SPD FDP Grüne Linke FürVIE* BSB** NPD Gesamt
Sitze: 24 (±0) 15 (±0) 3 (−2)) 6 (+1) 3 (+1) 4 (−1) 0 (−1) 1 (±0) 56 Sitze

In Klammern die Differenz zur Kommunalwahl 2009     * Viersener Bürgervereinigung für bürgernahe Politik e.V.     ** Bund Sozialer Bürger

Bürgermeister[Bearbeiten]

Bürgermeister von Viersen ist Günter Thönnessen (SPD). Er besiegte bei einer Stichwahl am 10. Oktober 2004 seine Vorgängerin im Amt, Marina Hammes (CDU), und wurde am 30. August 2009 wiedergewählt.

Ehemalige Oberbürgermeister[Bearbeiten]

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: „In Blau drei silberne Mispelblüten, 2:1 gestellt“.

Im Viersener Stadtwappen lebt die Tradition fort: Die silbernen Mispelblüten symbolisieren den Zusammenschluss von Dülken mit Boisheim, Süchteln und Viersen zu einer neuen Stadt. Die Mispelblüte, auch „geldrische Rose“ genannt, war mindestens seit 1450 Symbol des Viersener Wappenbildes. Sie wies über Jahrzehnte auf die Zugehörigkeit zur Geldener Verwaltungshoheit hin. Die Viersener Stadtfarben sind Blau und Silber.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Viersen pflegt Partnerschaften mit Calau (Brandenburg), Kanew (Ukraine), Lambersart (Frankreich), Mittweida (Sachsen), Pardesia (Israel) und Peterborough (Vereinigtes Königreich).

New Star von Mark di Suvero

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Museen[Bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten]

Viersen

Dülken

Boisheim

  • Pfarrkirche St. Peter Viersen-Boisheim
  • Luzien-Kapelle

Süchteln

  • Neugotische Pfarrkirche St. Clemens mit altem Turm
  • Evangelische Kirche Hindenburgstraße
  • Pfarrkirche St. Franziskus (Süchteln-Vorst)
  • Irmgardiskapelle auf den Süchtelner Höhen
  • Ehemaliges Süchtelner Tor
  • Weberbrunnen
  • Weberhaus und Tendyckhaus
  • Irmgardisstift
  • Kreiskriegerdenkmal
    von Architekt August Hartel
  • St. Maria Hilfe der Christen Kirche Süchteln-Dornbusch

Parks[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten im Rahmen der EUROGA 2002plus[Bearbeiten]

in Ortsteilen von Viersen

Sport[Bearbeiten]

  • Der 1. FC Viersen ist das fußballerische Aushängeschild Viersens. Der langjährige Oberligist spielt seit 2005 wieder in der Niederrheinliga.
  • Jedes Jahr findet in Viersen das internationale Hochsprung-Meeting, organisiert vom Förderverein Viersener Hochsprungmeeting und der LG 47 Viersen, statt.
  • Viersen ist seit 1990 Austragungsort der Dreiband-Weltmeisterschaft für Nationalmannschaften, die alljährlich Ende Februar/Anfang März in der Festhalle Viersen veranstaltet wird.
  • Größter Verein der Stadt ist mit rund 3.100 Mitgliedern der ASV Süchteln.
  • Der Tanzsportverein Viersen e.V. hat seit 2001 eine Abteilung Rollstuhltanz.[9]

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

  • Internationales Jazzfestival im September in der Festhalle Viersen
  • Große Karnevalsumzüge in den drei Stadtteilen Viersen, Dülken und Süchteln
  • Seit mehr als 3 Jahrzehnten findet in Viersen jährlich der größte Kinder- und Jugendflohmarkt Deutschlands statt. Er lockt in manchen Jahren bis zu 100.000 Besucher[10] in die Innenstadt. Die Händler dürfen nicht jünger als sechs und nicht älter als 17 Jahre sein. Standgebühren werden nicht erhoben.
  • Einmal im Jahr findet in der Viersener Innenstadt das „Watt jeht?“-Kneipenfestival statt, hier wird in vielen Kneipen gleichzeitig Livemusik geboten.
  • Im Sommer findet seit 2006 jährlich an drei Tagen als Open-Air-Musikveranstaltung das „Eier mit Speck Festival“ statt.
  • der Viersener Kinder- und Jugendflohmarkt im Sommer ist der älteste seiner Art
  • Der Schöppenmarkt am Aschermittwoch jeden Jahres im Stadtteil Dülken ist einer der größten deutschen Krammärkte.
  • Seit 2000 findet in Alt-Viersen, Dülken und Süchteln alle zwei Jahre die Aktion "Viersen blüht" statt, bei der die Innenstädte mit einer Vielzahl von Blumenarrangements geschmückt werden.
  • Jährlich am zweiten Septemberwochenende organisiert der „Motorradclub MC Viersen e.V“ das „Internationale Bikertreffen“ am Stadion Hoher Busch.
  • Im Herbst findet jedes Jahr am Stadion Hoher Busch ein „Großes Drachenfest“ statt.
  • Des Weiteren finden bis zu 12 jährliche Schützenfeste (teilweise im Wechsel) im Bezirksverband Viersen-Mitte, Dülken-Boisheim und Süchteln statt.
  • Jährlich findet in der Woche nach dem 4. September an der Irmgardiskapelle auf dem Heiligenberg in Süchteln die Irmgardisoktav statt; diese zieht viele Pilger aus dem Umland an.
Geerntete Mispeln

Kulinarische Spezialitäten[Bearbeiten]

Aus der Mispel, der Viersener Stadtwappenpflanze, werden zahlreiche Speisen, z.B. Mispel-Streuselko-ek (Mispelstreuselkuchen), Mispelkonfekt, Mispelmarmelade, aber auch Mispellikör zubereitet. Naturschutzbund und Heimatverein fördern seit Jahren den Anbau und geben die alten Rezepte weiter.[11]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Wirtschaft[Bearbeiten]

Viersen ist Heimat für eine Reihe mittelständischer Produktions- und Dienstleistungsunternehmen. Der Süßwarenhersteller Mars Deutschland (Mars (Schokoriegel)) hat hier seine deutsche Zentrale. Es existieren mehrere Gewerbegebiete.[12]

Telekommunikation[Bearbeiten]

102 Meter hoher Fernmeldeturm aus Stahlbeton der Deutschen Telekom AG bei 51°16'56"N 6°20'50"E. Von dem Turm wird das Programm der Welle Niederrhein auf 100,6 MHz mit 1 kW ERP abgestrahlt.

Öffentlicher Verkehr[Bearbeiten]

Das öffentliche Nahverkehrsangebot in Viersen und Umgebung ist im Tarif des VRR nutzbar.

Viersen verfügt über einen zentral gelegenen Busbahnhof, an dem insgesamt sechzehn Buslinien, überwiegend im Stundentakt, die Stadtteile und das Umland miteinander verbinden.

Der Bahnhof Viersen wird im Schienenpersonennahverkehr von Regional-Express- und Regionalbahn-Linien regelmäßig u.a. mit Aachen, Dortmund, Duisburg, Düsseldorf, Essen, Krefeld, Mönchengladbach, Venlo und Wuppertal verbunden. Ferner liegen auf dem Stadtgebiet der Bahnhof Dülken und der Bahnhof Boisheim an der Bahnstrecke Viersen-Venlo.

Bildung[Bearbeiten]

Grundschulen
  • Erich-Kästner-Grundschule Boisheim
  • Agnes-van-Brakel-Schule
  • Kreuzherrenschule
  • Körnerschule
  • Remigiusschule
  • KGS St. Notburga
  • Astrid-Lindgren-Schule
  • Paul-Weyers-Schule
  • Städt. kath. Grundschule an der Zweitorstraße
  • Martinschule
  • Brüder-Grimm-Schule
  • Gemeinschaftsgrundschule Dammstraße Dülken
  • Albert-Schweitzer Schule Viersen
Gymnasien
Realschulen
  • Realschule an der Josefskirche Viersen
  • Johannes-Kepler-Realschule Süchteln
Hauptschulen
  • Gemeinschaftshauptschule Süchteln
  • Ostschule Dülken
Gesamtschule
  • Anne-Frank-Gesamtschule
Berufsbildende Schulen
  • Berufskolleg Viersen mit Wirtschaftsgymnasium
Weitere Bildungseinrichtungen
  • BZK Viersen Bildungsträger für Logistik, Kraftfahrer und kaufmännische Berufe
  • Volkshochschule Viersen

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Vor 1900[Bearbeiten]

Selbstporträt des Künstlers Hermann Schmitz (1904–1931)

Nach 1900[Bearbeiten]

Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bevölkerungszahlen auf Basis des Zensus vom 9. Mai 2011. Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), abgerufen am 3. September 2014. (Hilfe dazu)
  2. 2. Oktober: Schlacht bei Aldenhoven; 3. Oktober: Die Zitadelle von Jülich wird kampflos an die Franzosen übergeben; 4. Oktober: Die Franzosen marschieren in Mönchengladbach ein; besetzen am 6. Oktober Köln und erobern am 23. Oktober Koblenz
  3. Klaus Marcus: Die letzten Tage Viersen Dülken, Süchteln. Bericht über die Einnahme von Viersen, Dülken , Süchteln und Boisheim durch die 9. US - Armee am 1. März 1945. 1984 , 2. Auflage
  4. Rheinische Post 19. September 2012: Bombenhagel über Viersen
  5.  Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 115.
  6. Rudolf H. Müller (Oberkreisdirektor des Landkreises Kempen-Krefeld): Der Bericht 1968, erschienen im Heimatbuch des Landkreises Kempen-Krefeld 1969, Kempen (Ndrh) 1968
  7. Kommunales Rechenzentrum Niederrhein: Stadt Viersenabgerufen am 13. Juni 2014
  8. Marcus Evers: Die Viersener Bürgermeister von 1800 bis 1969. In: Heimatbuch des Kreises Viersen. Viersen 2008 und 2009
  9. Tanzsportverein Viersen - Rollstuhltanz, abgerufen am 5.Dezember 2011
  10. Rheinische Post vom 15. Mai 2008
  11. Maria Franken: Niederrheinische Küche. Viersen 1995
  12. [1]
  13. Ulrich Meier: Kaiser, Josef. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 11, Duncker & Humblot, Berlin 1977, ISBN 3-428-00192-3, S. 43 (Digitalisat).

Literatur[Bearbeiten]

  • Franz Joseph Schröteler: Die Herrlichkeit und Stadt Viersen. Ein Beitrag zur Geschichte des Niederrheines. Meyer. Viersen 1861
  • Peter Norrenberg: Chronik der Stadt Dülken. Ihre Geschichte und ihr Volksleben. Baederker’sche Verlagsbuchhandlung. Viersen und Dülken. 1974
  • F. W. Lohmann: Geschichte der Stadt Viersen von den ältesten Zeiten bis zur Gegenwart. Verlag der Stadt Viersen. 1913
  • Karl L. Mackes: Aus der Vor-, Früh- und Siedlungsgeschichte der Stadt Viersen. Verlag der Stadt Viersen. 1956
  • Albert Pauly: Skulpturensammlung Viersen. In: Muschelhaufen. Jahresschrift für Literatur und Grafik. Nr. 41. Viersen 2001. ISSN 0085-3593
  • Reihe Viersen. Beiträge zu einer Stadt. Verein für Heimatpflege e.V. Viersen. Verlag Buchhandlung Eckers, Viersen Nr. 1 (1982) bis zuletzt Band 32 (2006). Einige beispielhafte Ausgaben:
    • Karl Aymanns, Karl Fonyo: Geschichte der Gemeinde Boisheim. Nr. 11 (1987)
    • Walter Tillmann: Viersener Industriegeschichte am Beispiel des Textilwerkes Pongs & Zahn. Nr. 21 (1998). ISBN 3-9805339-2-1
    • Karl L. Mackes: Die Alt-Viersener Straßennamen. Ihre Entstehung, Erklärung und Deutung. Nr. 23 (2001). ISBN 3-9805339-4-8
    • Gunnar Schirrmacher: Der Siegfried. Annäherung an ein Denkmal in Dülken. Nr. 24 (2002). ISBN 3-9805339-6-4

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Viersen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien