Günther Rybarczyk

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Günther Rybarczyk
Spielerinformationen
Geburtstag 4. November 1951
Geburtsort NeuöttingDeutschland
Größe 176 cm
Position Abwehr
Vereine in der Jugend
0000–1971 TSV 1852 Neuötting
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
1971–1973
1973–1976
1976–1978
1981–1983
FC Bayern München
1. FSV Mainz 05
FC 08 Villingen
TuS Schloß Neuhaus
6 (0)
43 (3)

4 (0)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Günther Rybarczyk (* 4. November 1951 in Neuötting) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler, -trainer und -funktionär.

Karriere[Bearbeiten]

Spieler[Bearbeiten]

Aus der Fußballabteilung des TSV 1852 Neuötting, dem Verein seines Geburtsortes, hervorgegangen, wechselte Rybarczyk 1971 zum Bundesligisten FC Bayern München. Sein Profi-Debüt gab er am 1. September 1971 (4. Spieltag) beim 1:1-Unentschieden im Auswärtsspiel gegen Rot-Weiß Oberhausen mit Einwechslung für Rainer Zobel in der 67. Minute.

In zwei Spielzeiten wurde er sechsmal in der Bundesliga, zweimal im DFB-Pokal-Wettbewerb, einmal im Europapokal der Pokalsieger - im Halbfinale 1972 gegen Glasgow Rangers - und einmal im Europapokal der Landesmeister eingesetzt. Gemeinsam mit Spielern wie Beckenbauer, Hoeneß und Müller gewann er 1972 und 1973 die Meisterschaft.

1973 wechselte er zum 1. FSV Mainz 05 in die Regionalliga Südwest und schaffte mit dem Verein prompt den Aufstieg in die 2. Bundesliga; in zwei Jahren kam er dort 43 Mal zum Einsatz und erzielte drei Tore. Nach einem zweijährigen Zwischenstopp beim FC 08 Villingen in der 1. Amateurliga Südbaden und der Beendigung seiner Ausbildung zum Bankkaufmann wechselte Rybarczyk schließlich zum Oberligisten TuS Schloß Neuhaus, dem heutigen SC Paderborn 07, mit dem er 1982 Westfalenmeister wurde und in Folge des Aufstieges die ersten vier Spiele in der 2. Bundesliga bestritt. Nach dem Abstieg des Vereins und der Rückkehr in die Oberliga Westfalen 1983, beendete Rybarczyk seine aktive Karriere.[1]

Trainer / Funktionär[Bearbeiten]

Seit 1981 war Rybarczyk eng mit dem SC Paderborn 07 verbunden. Zunächst arbeitete er als Trainer, Ende der 90er dann als Trainer und Sportlicher Leiter in Personalunion. Bis 2006 arbeitete er als Sportlicher Leiter und führte die Paderborner bis in die 2. Bundesliga. Gemeinsam mit Trainer Jos Luhukay trat er nach Differenzen mit Präsident Wilfried Finke im Sommer 2006 von seinem Amt zurück.[2]

Sonstiges[Bearbeiten]

Günther Rybarczyk ist verheiratet, hat eine Tochter, einen Sohn und ist Schwiegervater von Antonio di Salvo, der zuletzt in der Saison 2009/10 für den österreichischen Bundesligisten Kapfenberger SV zum Einsatz kam.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. transfermarkt.de Auf einen Blick. Abgerufen am 5. April 2014.
  2. Homepage SC Paderborn 07