Uli Hoeneß

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Uli Hoeneß

Uli Hoeneß 2013

Spielerinformationen
Voller Name Ulrich Hoeneß
Geburtstag 5. Januar 1952
Geburtsort UlmDeutschland
Größe 181 cm
Position Mittelfeld/Angriff
Vereine in der Jugend

0000–1970
VfB Ulm
TSG Ulm 1846
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
1970–1979
1978–1979
FC Bayern München
1. FC Nürnberg (Leihe)
239 (86)
11 0(0)
Nationalmannschaft
1966–1967
1968–1970
1969–1972
1971–1973
1972–1976
DFB-Schülerauswahl
DFB-Jugendauswahl
Deutschland Amateure
Deutschland U-23
Deutschland
3 0(4)
17 0(5)
22 0(3)
2 0(1)
35 0(5)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Ulrich „Uli“ Hoeneß (* 5. Januar 1952 in Ulm) ist ein deutscher Unternehmer, ehemaliger Fußballfunktionär und -spieler.

Als aktiver Fußballspieler gewann Hoeneß in den 1970er Jahren mit dem FC Bayern München nahezu alle wichtigen Titel im Vereinsfußball. Mit der deutschen Nationalmannschaft wurde er 1972 Europameister und 1974 Weltmeister.

Nach seiner aktiven Karriere übernahm Hoeneß das Management beim FC Bayern und trug dazu bei, den Verein finanziell und sportlich zu einem der weltweit erfolgreichsten Fußballvereine auszubauen. Ab November 2009 war er Präsident des FC Bayern München e. V., seit März 2010 Vorsitzender des Aufsichtsrats der FC Bayern München AG.

Hoeneß wurde am 13. März 2014 von der 5. Strafkammer des Landgerichts München II wegen Steuerhinterziehung zu einer Freiheitsstrafe von dreieinhalb Jahren verurteilt. Er trat daraufhin von seinen Funktionen als Präsident des FC Bayern München e. V. und als Vorsitzender des Aufsichtsrats der FC Bayern München AG zurück.[1] Seine Haftstrafe trat er am 2. Juni 2014 an. Er sitzt in der Justizvollzugsanstalt Landsberg ein.[2]

Herkunft und Ausbildung[Bearbeiten]

Uli Hoeneß wuchs in konservativ und katholisch geprägten Familienverhältnissen als Sohn des Ulmer Metzgermeisters Erwin Hoeneß und dessen Ehefrau Paula auf. Gemeinsam mit seinem jüngeren Bruder Dieter, der später ebenfalls Fußballprofi und Manager wurde, begann er in der Jugendabteilung des VfB Ulm mit dem Fußballspielen. Später wechselte er zur TSG Ulm 1846 (heute SSV Ulm 1846). Mit 15 Jahren wurde er Kapitän der Schülerauswahl des DFB. Bei Lehrgängen der Süddeutschen A-Jugend-Auswahl in der badischen Sportschule Schöneck teilte er mit Paul Breitner erstmals ein Zimmer. Zwischen dem Spieler der Jugendauswahl von Baden-Württemberg und dem Spieler der Bayernauswahl entwickelte sich eine enge Freundschaft. Ihre erste eigene Wohnung im Münchener Stadtteil Trudering bezogen sie gemeinsam.[3] 1971 beendete er am Ulmer Schubart-Gymnasium die Schule mit dem Abitur. Vom Wehrdienst wurde Hoeneß freigestellt, weil ihm das Tragen eines Gefechtshelms Kopf- und Knieschmerzen verursachte.[4]

Hoeneß' Abiturnote betrug 2,4. Ursprünglich wollte er zum Wintersemester 1971/72 Betriebswirtschaftslehre studieren. Um an der Ludwig-Maximilians-Universität München zum Studium für dieses Fach zugelassen zu werden, musste ein Bewerber damals einen Notendurchschnitt von mindestens 3,0 vorweisen. Als nichtbayerischer Studienbewerber bekam Hoeneß jedoch einen Malus (Abzug von einer ganzen Note), sodass er dieses Fach mit einem Schnitt von nunmehr 3,4 dort nicht studieren konnte. So entschloss er sich zu einem Lehramtsstudium in Anglistik und Geschichte.[5] Dieses brach er nach zwei Semestern ab.

Spielerkarriere (1970 bis 1979)[Bearbeiten]

Im Verein[Bearbeiten]

1970 folgte Hoeneß dem Ruf des neuen Bayern-Trainers Udo Lattek, der neben Hoeneß Paul Breitner und Rainer Zobel zum FC Bayern holte. Am 15. August 1970 (1. Spieltag der Saison 1970/71) debütierte der 18-jährige Hoeneß beim 1:1 in Stuttgart. In dieser (ersten) Saison wurde er Stammspieler neben etablierten Spielern wie Franz Beckenbauer, Gerd Müller und Sepp Maier. Der FC Bayern wurde Vizemeister und gewann den DFB-Pokal. Bis 1972 behielt Hoeneß den Amateurstatus, um an den Olympischen Spielen 1972 in München teilnehmen zu können.[4] Hoeneß wurde Außenstürmer. Er lief 100 Meter in 11,0 Sekunden und galt eine Weile als „schnellster lebender Stürmer Europas“, bis der sowjetische Linksaußen Oleg Blochin noch schneller lief.[6] Gemeinsam mit Gerd Müller bildete Hoeneß das „torgefährlichste“ Sturmduo der Bundesliga; es erzielte 1971/72 und 1972/73 jeweils 53 Tore. Diese Marke wurde erst 2009 von Edin Džeko und Grafite (VfL Wolfsburg) um ein Tor übertroffen. 1972 bis 1974 gewann Hoeneß mit den Bayern dreimal die deutsche Meisterschaft. Auch international sorgten die Bayern für Aufsehen und gewannen 1974 den Europapokal der Landesmeister, wobei Hoeneß im Wiederholungsspiel des Finales gegen Atlético Madrid (4:0) zwei Treffer gelangen. 1975 und 1976 wiederholte der FC Bayern München diesen Erfolg. 1975 erlitt Hoeneß im Finale gegen Leeds United (2:0) eine schwere Knieverletzung, die ihn über ein halbes Jahr einsatzunfähig machte.

Ende der 1970er Jahre neigte sich die große Zeit der Bayern einem Ende zu und Hoeneß erreichte nicht mehr seine Spitzenform. In der Saison 1978/79 hatte er unter Trainer Gyula Lóránt seinen Stammplatz verloren und ließ sich für 200.000 DM zum 1. FC Nürnberg ausleihen. Hoeneß absolvierte elf Partien für die Franken, konnte nicht überzeugen und am Saisonende stieg die Mannschaft in die 2. Bundesliga ab.

Im Frühjahr 1979 kehrte Hoeneß zu den Bayern zurück und beendete mit nur 27 Jahren seine Karriere aufgrund eines irreparablen Knorpelschadens.

Als Nationalspieler[Bearbeiten]

Hoeneß auf einer Briefmarke aus Paraguay zur WM 1982 mit einer Szene mit Branko Oblak im Spiel Deutschland – Jugoslawien bei der WM 1974

Als Nationalspieler des DFB debütierte Uli Hoeneß im Jahr 1967 in einem Schülerländerspiel. Im Berliner Olympiastadion schoss er zwei Tore gegen England (6:0).[7] Nach weiteren Einsätzen für DFB-Jugendauswahlen, die Amateurnationalmannschaft und die U-23 gab Hoeneß am 29. März 1972 gegen Ungarn sein Debüt in der A-Nationalmannschaft unter Bundestrainer Helmut Schön. Beim 2:0-Sieg erzielte er ein Tor. Einen Monat später spielte er mit der Nationalmannschaft im EM-Viertelfinale im Londoner Wembley-Stadion gegen England und gewann dieses denkwürdige Spiel mit 3:1. Hoeneß hatte stark gespielt, zum 1:0 getroffen und wurde wie Breitner als Himmelsstürmer oder Zauberlehrling gefeiert. Dies war ein entscheidender Schritt zum Gewinn der Europameisterschaft (3:0-Sieg über die Sowjetunion).

Im Sommer 1972 nahm Hoeneß in München an den Olympischen Sommerspielen teil. Während der Zwischenrunde kam es zum ersten Aufeinandertreffen zweier deutscher Fußballnationalmannschaften. Der spätere Bronzemedaillengewinner DDR siegte in dem entscheidenden Zwischenrundenspiel mit 3:2.

1974 war er Stammspieler in der deutschen Fußballnationalmannschaft bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1974 in Deutschland. Er kam in allen sieben Spielen zum Einsatz; einen Treffer erzielte er per Foulelfmeter in der Partie gegen Schweden (4:2). Gegen Polen hatte er einen Elfmeter verschossen, weshalb nicht er, sondern Paul Breitner im Finale gegen die Niederlande zum Elfmeter antrat. Am Ende wurde die deutsche Mannschaft Weltmeister. Mit erst 22 Jahren hatte Hoeneß damit alle wichtigen Titel gewonnen.

Zwei Jahre später traf Deutschland im Endspiel der EM 1976 auf die Tschechoslowakei. Das Spiel endete nach Ablauf der regulären Spielzeit mit 2:2. Nach einer torlosen Verlängerung folgte das Elfmeterschießen. Hoeneß schoss, beim Stand von 3:4 aus deutscher Sicht, den vierten Elfmeter über das Tor. Die tschechoslowakische Mannschaft wurde, nachdem Antonin Panenka den fünften Elfmeter seiner Mannschaft zum 5:3 verwandelt hatte, Europameister. Das EM-Finale 1976 blieb als „Nacht von Belgrad“ in Erinnerung.

Sein letztes Länderspiel absolvierte Hoeneß am 17. November 1976 bei einem weiteren Spiel gegen die Tschechoslowakei; die deutsche Elf gewann das Spiel mit 2:0. Bei seinen 35 Einsätzen für die Nationalmannschaft erzielte er fünf Tore.

Titelgewinne als Spieler[Bearbeiten]

Karriere als Vereinsmanager[Bearbeiten]

Schon während seiner Zeit als Spieler vermittelte Hoeneß 1978 einen Sponsorenvertrag zwischen Bayern München und Magirus-Deutz. Dadurch konnte Paul Breitners Rückkehr von Eintracht Braunschweig nach München finanziert werden. 1979 beendete Hoeneß aufgrund der Nachwirkungen einer Knieverletzung[8] seine Spielerkarriere und wechselte am 1. Mai 1979 in das Management des FC Bayern München. Mit 27 Jahren wurde er so der jüngste Manager in der Geschichte der Fußball-Bundesliga. Zu der Zeit hatte der Verein einen Jahresumsatz von zwölf Millionen Mark bei Schulden von sieben Millionen Mark.

Bereits Hoeneß' erstes Jahr als Manager endete mit dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft, der ersten seit sechs Jahren. Hoeneß war es gelungen, um das Duo Breitner-Rummenigge eine neue, schlagkräftige Mannschaft aufzubauen. In der Folgezeit trug er maßgeblich zum wirtschaftlichen Aufstieg des FC Bayern bei. Hoeneß, der sich schon in den 1970er Jahren vom professionellen Merchandising in den USA inspirieren ließ, führte dieses Instrument der Verkaufsförderung bei Bayern ein, welches dem Verein fortan zusätzliche Millionen-Einnahmen brachte.

Unter seiner sportlichen Leitung stiegen die Bayern zum erfolgreichsten deutschen Fußball-Klub auf: zwischen 1980 und 2008 wurde der Verein 16-mal deutscher Meister, neunmal DFB-Pokal-Sieger, sechsmal Gewinner des Liga-Pokals und einmal UEFA-Pokalsieger (1996). Im Europapokal der Landesmeister (später Champions League) verlor der Verein die Finalspiele 1982 (mit 0:1 gegen Aston Villa), 1987 (mit 1:2 gegen den FC Porto) und 1999 (mit 1:2 gegen Manchester United). Erst 2001 gelang der Titelgewinn. Damit fielen fast alle Vereinstitel in die Zeit von Hoeneß’ Wirken als Manager. Hoeneß holte Trainer wie Udo Lattek, Giovanni Trapattoni, Ottmar Hitzfeld, Jürgen Klinsmann, Otto Rehhagel, Louis van Gaal, Felix Magath, Jupp Heynckes und Pep Guardiola nach München.

2001 begann der Bau eines neuen Münchner Fußballstadions, das an die Stelle des Münchener Olympiastadions treten sollte und von Uli Hoeneß stark protegiert wurde: die Allianz Arena wurde 2005 in Betrieb genommen. Sie zählt zu den größten und modernsten Fußballstadien der Welt. Seit April 2006 ist die FC Bayern München AG ihr alleiniger Eigentümer.

Von 2002 bis 2009 war Hoeneß als stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Bayern München AG zuständig für alle Lizenzspieler-Angelegenheiten, das junior team, Sponsoring, Lizenzen und vertrat die AG in der Stadion GmbH.[9]

Ende November 2009 beendete Uli Hoeneß seine über 30 Jahre dauernde Tätigkeit als Manager des FC Bayern München, da er auf der Jahreshauptversammlung am 27. November 2009 zum Präsidenten des FC Bayern München e. V. und in den Aufsichtsrat der FC Bayern München AG gewählt wurde. Am 4. März 2010 wurde er in einer konstituierenden Sitzung des Aufsichtsrats zum Nachfolger von Franz Beckenbauer als Aufsichtsratsvorsitzender gewählt.[10] Sein Nachfolger wurde Sportdirektor Christian Nerlinger, der die Position des Managers vom 1. Juli 2009 bis zum 2. Juli 2012 innehatte.[11]

In den letzten Jahren bis 2013 trieb Hoeneß die Ökonomisierung des Fußballs in Deutschland voran.[12]

Titelgewinne während seiner Managertätigkeit[Bearbeiten]

Titelgewinne während seiner Präsidentschaft[Bearbeiten]

Unternehmer[Bearbeiten]

Neben seiner Tätigkeit als Fußballmanager gründete Hoeneß 1985 gemeinsam mit Werner Weiß die heutige HoWe Wurstwaren in Nürnberg, wobei HoWe für Hoeneß und Weiß steht. Heute wird das Unternehmen von seinen beiden Kindern geleitet. Tochter Sabine ist Komplementärin und Sohn Florian hat Einzelprokura über die HoWe Wurstwaren KG.[13] Beliefert werden unter anderem Aldi, das Bierzelt von Feinkost Käfer auf dem Münchner Oktoberfest, testweise McDonald’s sowie zahlreiche andere Lebensmittelkonzerne in ganz Europa. Im Juli 2010 präsentierte sich Hoeneß als Erfinder des Nürnburgers in einem Blog für die begonnene Kooperation mit McDonald’s. Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) kritisierte im Herbst 2010, das Unternehmen habe keinen Betriebsrat, wende keine Branchentarifverträge an und setze zudem in großer Zahl Leiharbeiter ein. Dies gelte auch heute (April 2013) noch, so die Nürnberger NGG-Geschäftsführerin Regina Schleser.[14]

Steuerhinterziehung[Bearbeiten]

Recherchen des Stern[Bearbeiten]

Stern Online behauptete am 16. Januar 2013, dass „ein Spitzenvertreter der deutschen Fußball-Bundesliga“ bei der Schweizer Privatbank Vontobel auf einem Nummernkonto mit der Bezeichnung „40…A“ einen dreistelligen Millionenbetrag an Schweizer Franken versteckt habe.[15] In der gedruckten Ausgabe, die am Folgetag erschien, war die Rede von „angeblich eine[r] Toppersonalie aus der Ersten Fußballbundesliga“.[16]

Am Nachmittag des 15. Januar 2013 habe die Bank bei Hoeneß angerufen.[17] Ein Stern-Redakteur recherchiere nach einem Prominenten aus dem Sportbereich und stelle „blöde Fragen“.[18]

Der Verlag Gruner+Jahr sowie ein Stern-Reporter wurden Ende März 2014 vom Landgericht Hamburg in erster Instanz dazu verurteilt, vier in der Zeitschrift zuvor verbreitete Aussagen zu unterlassen.[19]

Selbstanzeige, Hausdurchsuchung und Festnahme[Bearbeiten]

Hoeneß hat sich laut seiner Aussage vor Gericht nach Kenntnis der Stern-Recherchen entschlossen, eine Selbstanzeige zu erstatten.[20] Nach anderen Angaben wurde Hoeneß’ Steuerberater am 16. Januar bei der Bank in Zürich auf die Recherchen aufmerksam gemacht.[21]

Laut eigenen Angaben habe Hoeneß über seinen Steuerberater[22] am 12. Januar 2013 eine Selbstanzeige eingereicht.[23] Dieses Datum stellte sich später als unwahr heraus.[24] Ein Steuerberater, ein Wirtschaftsanwalt und ein langjähriger Sachgebietsleiter[17] der Steuerfahndung München[17] in Altersteilzeit, gegen den deshalb ein Disziplinarverfahren eingeleitet wurde, hätten Hoeneß dabei unterstützt.[25] Nach einem anderen Bericht soll Vontobel Hoeneß gedrängt haben, sein gegenüber den deutschen Steuerbehörden nicht deklariertes Konto zu legalisieren.[26]

Die über Nacht zusammengestellte Anzeige wurde am frühen Morgen des 17. Januar 2013 bei der Bußgeld- und Strafsachenstelle in Rosenheim eingereicht.[17][21] Das Finanzamt verneinte eine vollständige und einwandfreie Selbstanzeige – Voraussetzung für Straffreiheit – und leitete die Steuerakte routinemäßig an die Staatsanwaltschaft München II weiter, die spätestens am 1. Februar 2013 ein Verfahren wegen Steuerhinterziehung aufnahm.

Am 20. März 2013 durchsuchte die Staatsanwaltschaft Hoeneß’ Haus am Tegernsee. Er wurde vorläufig festgenommen, der mit Fluchtgefahr begründete Haftbefehl gegen Leistung einer Sicherheit von fünf Millionen Euro kurz darauf jedoch außer Vollzug gesetzt. Gleichzeitig wurden Hoeneß’ Büroräume beim FC Bayern München durchsucht.[27]

Öffentliches Bekanntwerden des Verdachts[Bearbeiten]

Am 20. April 2013 wurden die Ermittlungen wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung durch eine Vorabmeldung des Magazins Focus öffentlich bekannt.[28] Wegen Verletzung des Steuergeheimnisses erstattete Hoeneß Strafanzeige gegen Unbekannt.[29] Nachdem die Suche nach dem Informanten zunächst ohne Ergebnis verlief, durchsuchten am 23. Januar 2014 Beamte das Finanzamt Miesbach und ein Rechenzentrum der Finanzverwaltung.[30]

Ebenfalls am 20. April 2013 bestätigte Hoeneß die Existenz des Kontos, widersprach jedoch der Größenordnung der Einlagen.[23]

In der turnusmäßigen Sitzung des Aufsichtsrats der FC Bayern München AG am 6. Mai 2013, der ersten nach Bekanntwerden der Selbstanzeige, bot Hoeneß an, sein Mandat als Aufsichtsratsvorsitzender ruhen zu lassen. Der Aufsichtsrat lehnte dies ab.[31]

Im ersten Halbjahr 2013 wurden in Deutschland mehr als 8000 Selbstanzeigen wegen Steuerhinterziehung erstattet – mehr als im gesamten Vorjahr. Die Berichterstattung über den Fall Hoeneß („Hoeneß-Effekt“) gilt, neben dem Ankauf von Steuersünder-CDs und veränderten Geschäftspraktiken ausländischer Banken, dafür als eine wesentliche Ursache.[32]

Anklage und Verurteilung[Bearbeiten]

Am 30. Juli 2013 erhob die Staatsanwaltschaft München Anklage gegen Hoeneß. Das Landgericht München II ließ die Anklage am 4. November 2013 zu. Hoeneß kündigte auf einer Mitgliederversammlung des FC Bayern München Mitte November 2013 an, nach dem Urteil die Vereinsmitglieder in einer außerordentlichen Hauptversammlung über seine Zukunft an der Spitze des Vereins entscheiden zu lassen.[33] Hoeneß gab an, seine Mitgliedschaft im Aufsichtsrat der Allianz Beratungs- und Vertriebs-AG zum 30. November 2013 niederzulegen.[34]

Die öffentliche Hauptverhandlung begann am 10. März 2014 vor der 5. Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts München II;[35] es wurden vier Verhandlungstage im Münchner Justizpalast angesetzt.[36]

Die Anklageschrift warf Hoeneß die Hinterziehung von 3,5 Millionen Euro Steuern aus Kapitalerträgen vor. Weitere Steuerschulden aus Währungswetten bezifferte die Verteidigung am ersten Prozesstag[20] auf mindestens 15 Millionen Euro. Die zuständige Steuerfahnderin bezifferte die Steuerschuld am zweiten Prozesstag[37] anhand von Bankunterlagen auf 27,2 Millionen Euro[37], mit Solidaritätszuschlag ergab sich daraus eine Steuerschuld von 28,5 Millionen Euro.[38] Die Steuerschuld wurde am dritten Prozesstag von Hoeneß' Verteidiger Hanns W. Feigen anerkannt, verbunden mit dem Hinweis, dass sämtliche Zahlen bereits in der Selbstanzeige aus dem Januar 2013 enthalten gewesen seien. Dem widersprach der Sprecher der Staatsanwaltschaft.[39]

In den Schlussplädoyers am 13. März 2014 stufte zunächst die Staatsanwaltschaft Hoeneß' Selbstanzeige als unwirksam ein und forderte eine Haftstrafe von fünf Jahren und sechs Monaten.[40] Hoeneß' Verteidiger argumentierte am letzten Verhandlungstag hingegen, dass „eine wirksame Selbstanzeige nur knapp verfehlt“ worden sei, und plädierte dafür, dass maximal eine Bewährungsstrafe verhängt werden solle.

Mit dem am vierten Prozesstag verkündeten Urteil sprach die Strafkammer des Münchner Landgerichts Hoeneß der Steuerhinterziehung in sieben Fällen (für die Jahre 2003–2009) in Höhe von 28,5 Millionen Euro für schuldig und verurteilte ihn zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von drei Jahren und sechs Monaten. Sie stufte seine Selbstanzeige als ungültig ein.

Hoeneß erklärte am 14. März 2014, keine Revision einlegen zu wollen.[1] In einer persönlichen Erklärung sprach er vom „Fehler meines Lebens“, dessen Folgen er sich nun stelle, da das seinem „Verständnis von Anstand, Haltung und persönlicher Verantwortung“ entspreche. Er werde deshalb als Präsident und Aufsichtsratsvorsitzender des FC Bayern München zurücktreten.[41] Auch die Staatsanwaltschaft verzichtete auf Rechtsmittel. Damit wurde das Urteil mit Haftstrafe gegen Hoeneß rechtskräftig.[42]

Im Zuge der Steueraffäre trat Hoeneß von seinen Funktionen als Präsident des FC Bayern München e. V. und als Vorsitzender des Aufsichtsrats der FC Bayern München AG zurück. Sein Nachfolger wurde Karl Hopfner. Auf der Mitgliederversammlung am 2. Mai 2014 gab er bekannt, nach Ablauf seiner Haftstrafe in offizieller Funktion zum FC Bayern zurückkehren zu wollen.[43]

Haftstrafe[Bearbeiten]

Am 2. Juni 2014 trat Uli Hoeneß seine Haft in der JVA Landsberg am Lech an, laut einem Presseartikel zu Beginn in der Krankenabteilung der JVA. Dies beinhalte u. a. weniger strenge Haftbedingungen hinsichtlich Verpflegung und Unterbringung.[44] Wegen einer Herzoperation verbrachte Hoeneß einige Tage in einer Klinik. Danach wurde er in den normalen Vollzug eingegliedert, dieser beinhaltet u. a. Arbeit in der Kleiderkammer der Vollzugsanstalt.[45] Am 20. September 2014 wurde Hoeneß erstmals ein Tag Hafturlaub mit Ausgang gewährt.[46]

Kontroversen[Bearbeiten]

Beziehungen zu Kollegen[Bearbeiten]

Uli Hoeneß ist bekannt dafür, dass er immer wieder in Auseinandersetzungen mit Kollegen gerät. Diese Konflikte existierten teilweise mehrere Jahre.

  • Christoph Daum, 1986–1990 und 2006–2009 Cheftrainer des 1. FC Köln, begann 1989 einen Verbalkampf gegen den FC Bayern, der im Aktuellen Sportstudio am 20. Mai 1989 seinen Höhepunkt fand. Ein Jahrzehnt später folgte Daums sogenannte „Koksaffäre“ (siehe unten). Am 17. Dezember 2006 heizte Hoeneß in der Sendung Doppelpass den Konflikt mit dem gerade erneut in Köln angetretenen Trainer durch die Äußerung „Christoph Daum ist ein Selbstdarsteller mit einem außergewöhnlichen Hang zum Größenwahn“ wieder an.
  • Hoeneß hatte Auseinandersetzungen mit Willi Lemke, dem langjährigen Manager von Werder Bremen, der den FC Bayern als „Totengräber des deutschen Fußballs“ sah, und Hellmut Krug, ehemaliger deutscher FIFA-Schiedsrichter, dem Hoeneß vorwarf, dass er den FC Bayern „verpfiffen“ habe.

Anschuldigungen in der „Koksaffäre“ um Christoph Daum[Bearbeiten]

In einem Interview mit der Münchener Boulevardzeitung Abendzeitung im Herbst 2000 hatte Hoeneß den designierten Nationaltrainer Christoph Daum ins Zwielicht gerückt. „Der DFB kann doch keine Aktion ,Keine Macht den Drogen' starten und Herr Daum hat vielleicht damit etwas zu tun“, so Hoeneß wörtlich. In diesem Zusammenhang fielen auch die Worte vom „verschnupften Daum“, mit denen Kokain-Konsum umschrieben wurde. Es folgte ein weitreichendes Medienecho. Über eine Woche wurde Hoeneß beschimpft. Als er von einem Termin nach München zurückkehrte, wurde die Tiefgarage am Flughafen wegen einer Bombendrohung an seinem Auto gesperrt. Hoeneß behielt letztlich Recht: Das Ergebnis einer von Daum veranlassten Haar-Untersuchung auf Kokain-Konsum fiel positiv aus. Der DFB trat daraufhin von der Vereinbarung zurück, Daum solle 2001 neuer Bundestrainer werden.[47]

Privates[Bearbeiten]

Uli Hoeneß lebt seit 2006 in Bad Wiessee am Tegernsee. Zuvor hatte er über 30 Jahre in einer Doppelhaushälfte in Ottobrunn gewohnt. Er ist seit 1973 verheiratet, hat zwei Kinder und zwei Enkelkinder.

Am 17. Februar 1982 überlebte der damals 30-Jährige den nächtlichen Absturz eines zweimotorigen Propellerflugzeuges vom Typ Piper PA-34 Seneca. Gemeinsam mit drei Freunden, darunter dem Piloten und früheren Skirennläufer Wolfgang Junginger, war er auf dem Weg von München nach Hannover zu einem Länderspiel gegen Portugal. Kurz nach 20 Uhr stürzte die Piper PA-34 Seneca vor der beabsichtigten Landung auf dem Flughafen Hannover-Langenhagen im Schwarzen Moor zwischen Resse und Heitlingen ab. Rund eine Stunde später fand ein Förster Hoeneß, der unter Schock stehend orientierungslos und blutüberströmt durch den Wald kroch. Hoeneß war der einzige Überlebende. Experten kamen später zu dem Schluss, Hoeneß' Sitzplatz hinten rechts im Flugzeug habe ihm das Leben gerettet – und die Tatsache, dass er nicht angeschnallt war und aus dem Flugzeug geschleudert wurde. Dabei zog er sich Brüche von Arm und Knöchel und eine Gehirnerschütterung zu. Er sagte einmal, er erinnere sich an kaum etwas.[48]

Im Rahmen der Steueraffäre gab Hoeneß an, unter „Börsensucht“ gelitten zu haben. Er selbst halte sich mittlerweile für „kuriert“.[49]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Hoeneß auf einer Sondermarke „WM 1974“ zu 40 Pfennig der Deutschen Bundespost (Mi.Nr. 812), herausgegeben am 15. Mai 1974 aus der Serie „Fußballweltmeisterschaft“

Ehemalige Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • 2009: „Goldene Sportpyramide“[56] und damit verbundene Aufnahme in die Hall of Fame des deutschen Sports. Diese Auszeichnung gab Uli Hoeneß nach seiner Verurteilung wegen Steuerhinterziehung in Millionenhöhe Ende April 2014 zurück.[57] Die daran gebundene Aufnahme in die Hall of Fame des deutschen Sports ist somit hinfällig.

Briefmarken[Bearbeiten]

  • 1974: Eine Sondermarke der Deutschen Bundespost zur Fußball-Weltmeisterschaft 1974, erschienen am 15. Mai 1974, zeigt Uli Hoeneß leicht verfremdet, da bis 1977 traditionsgemäß lebende Persönlichkeiten, den Bundespräsidenten ausgenommen, nicht auf deutschen Marken abgebildet wurden.[58]
  • 1982: Hoeneß auf einer Briefmarke aus Paraguay zur WM 1982 mit einer Szene mit Branko Oblak im Spiel Deutschland – Jugoslawien bei der WM 1974

Uli-Hoeneß-Cup[Bearbeiten]

Als nachträgliches Geschenk des FC Bayern zum 60. Geburtstag von Uli Hoeneß im Januar 2012 fand am 24. Juli 2013 das Spiel um den Uli-Hoeneß-Cup statt. Die gesamten Erlöse wurden wohltätigen Zwecken gespendet. Gegner des FC Bayern München war in der mit 71.000 Zuschauern ausverkauften Allianz Arena der FC Barcelona.[59] Das Spiel gewannen die Bayern 2:0 durch Tore von Lahm und Mandžukić. Sky und ZDF übertrugen das Spiel live im Fernsehen.

Fernsehporträt[Bearbeiten]

  • Uli Hoeneß. Attacke mit Herz. 45 Minuten, von Nick Golüke und Uli Köhler, Bayerisches Fernsehen, Erstausstrahlung 2. Januar 2010.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Uli Hoeneß – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Verzicht auf Revision: Uli Hoeneß geht ins Gefängnis, Rücktritt von allen Ämtern. Spiegel Online, 14. März 2014, abgerufen am 14. März 2014 (deutsch).
  2. Anwälte: Uli Hoeneß sitzt schon im Knast
  3. Paul Breitner und Uli Hoeneß: Freunde fürs Leben Interview. Website tz München. Interview: Tobias Altschäffl, zuletzt aktualisiert im November 2009. Abgerufen am 17. März 2014.
  4. a b Thomas Hüetlin: Der Schein-Heilige vom Tegernsee. In: Spiegel Online, 23. April 2013.
  5. Eigene Aussage in: Attacke mit Herz; ARD-TV-Porträt über Uli Hoeneß, 2010
  6. Hüetlin, Thomas: Gute Freunde. Heyne, 2006. S. 61.
  7. tz-Serie: Klein-Uli wuchs am Eselsberg auf Website TZ München. Artikel Florian Kinast, 31. Dezember 2011. Abgerufen am 22. März 2014.
  8. Hinweis in: RevierSport 76/2012, S. 46.
  9. FC Bayern München AG: Organe Verein – Präsident Uli Hoeneß, abgerufen am 21. April 2013
  10. Meldung auf fcbayern.de, abgerufen am 5. März 2010
  11. tz.de: Uli Hoeneß: Mein Leben, abgerufen am 20. März 2014.
  12.  Thomas Mersch, Stefan Merx, Axel Höpner, Thomas Ludwig, Mark C. Schneider: Superstar a. D.. In: Handelsblatt. Nr. 85, 3./4./5. Mai 2013, ISSN 0017-7296, S. 44–49.
  13. Impressum der HoWe Wurstwaren KG abgerufen am 21. April 2013
  14. Hans-Gerd Öfinger: »Ein klarer Fall von Selbstgerechtigkeit« In: Neues Deutschland vom 23. April 2013
  15. Spitzenvertreter der Bundesliga bunkerte halbe Milliarde.. Bericht auf stern.de, 16. Januar 2013.
  16.  Johannes Röhring: Das geheime Fußballkonto. In: Stern. Nr. 4, 2013, S. 108–109.
  17. a b c d  Hans Leyendecker: Harakiri in Bad Wiessee. In: Süddeutsche Zeitung. 6. Juni 2013, ISSN 0174-4917, S. 2 (online).
  18.  Dinah Deckstein, Markus Feldenkirchen, Maik Grossekathöfer, Dietmar Hawranek, Thomas Hüetlin, Jörg Kramer, Dirk Kurbjuweit, Conny Neumann, Jörg Schmitt, Michael Wulzinger: Im Strafraum. In: Der Spiegel. Nr. 18, 2013, S. 116–124 (online).
  19.  Hans Leyendecker: Unterlassung in vier Punkten. In: Süddeutsche Zeitung. 29. März 2014, ISSN 0174-4917, S. 37 (ähnliche Version unter anderem Titel 4:0 online).
  20. a b Henning Peitsmeier, Joachim Jahn: „Herr Hoeneß, erzählen Sie keinen vom Pferd!“ In: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 10. März 2014.
  21. a b  Hans Leyendecker: Paragraf 371 Absatz 2. In: Süddeutsche Zeitung. 69, Nr. 174, 30. Juli 2013, ISSN 0174-4917, S. 6 (ähnliche Version online).
  22.  Christoph Schlautmann: Staatsanwälte entlasten Bayern-Präsident Hoeneß. In: Handelsblatt. Nr. 82, 29. April 2013, ISSN 0017-7296, S. 16.
  23. a b Johannes Röhrig: Anruf von Hoeneß.. Online-Bericht des Stern, 24. April 2013.
  24.  Leo Müller: In: Bilanz. Nr. 6, 2014, ISSN 1022-3487, S. 38–43.
  25.  Hans Leyendecker: Eine Regel, an die sich keiner hält. In: Süddeutsche Zeitung. 15. Juli 2013, ISSN 0174-4917, S. 2.
  26. Alan Cassidy, Beat Schmid: Bank Vontobel drängte Hoeneß zu Selbstanzeige In: Schweiz am Sonntag vom 28. April 2013.
  27.  Cathrin Gilbert, Hans Werner Kilz, Stephan Lebert: "Es war der Kick, pures Adrenalin". In: Die Zeit. Nr. 19, 2013, ISSN 0044-2070, S. 13–16 (online).
  28. Steuerermittlungen gegen Uli Hoeneß nach Selbstanzeige. In: Focus. 20. April 2013, abgerufen am 20. April 2013.
  29.  Heribert Prantl: Anzeige und Selbstanzeige. In: Süddeutsche Zeitung. 13. Mai 2013, ISSN 0174-4917, S. 4.
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  46. Süddeutsche Zeitung online: Justiz - Strafvollzug: Erster Ausgang für Uli Hoeneß. Meldung vom 20. September 2014.
  47. Spiegel Online: Daums Koks-Affäre – Ein absolut reines Gewissen, abgerufen am 20. April 2013
  48. Felix Harbart: "Der Absturz" in Hannoversche Allgemeine Zeitung Nr. 65 vom 18. März 2014, Seite 15. - Neues Bayern-Buch: Wie Uli Hoeneß einen Flugzeugabsturz überlebte. In: Spiegel Online. 22. Februar 2006, abgerufen am 7. Mai 2013.
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  50. Torschütze des Monats September 1972. In: sport.ard.de
  51. Torschütze des Monats Mai 1976. In: sport.ard.de
  52. Pressemitteilung: HORIZONT AWARD 1999 für Unternehmer des Jahres Uli Hoeneß, für Werbemann des Jahres Paulus Neef und für Medienmann des Jahres Martin Fischer, Deutscher Fachverlag, 17. Dezember 1999.
  53. Großer Bahnhof bei Bambi-Gala.. Online-Bericht der Schwäbischen Zeitung, 27. November 2009.
  54. Bei "Hey Jude" war Ulis Welt in Ordnung.. Online-Bericht der Rheinischen Post, 14. Januar 2012.
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  57. Uli Hoeness kommt Ausschluss aus Hall of Fame zuvor
  58. Postfrisch – Das Philatelie-Journal März/April 2007, S. 33, Herausgeber. Deutsche Post AG.
  59. Uli Hoeneß Cup ausverkauft Bericht auf fcbayern.telekom.de