2. Fußball-Bundesliga 1974/75

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2. Bundesliga 1974/75
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Meister Hannover 96 (Nord)
Karlsruher SC (Süd)
Aufsteiger Hannover 96, Bayer 05 Uerdingen
Karlsruher SC
Relegation ↑ Bayer 05 Uerdingen
FK Pirmasens
Absteiger TSR Olympia Wilhelmshaven
Rot-Weiß Oberhausen
VfL Wolfsburg
HSV Barmbek-Uhlenhorst (Nord)
VfR Heilbronn
Borussia Neunkirchen
Wormatia Worms
VfR Mannheim (Süd)
Mannschaften 2 × 20
Spiele 2 × 380  + 2 Relegationsspiele
Tore 2.412  (ø 3,17 pro Spiel)
Zuschauer 5.766.407  (ø 7.587 pro Spiel)
Torschützenkönig Volker Graul (Arminia Bielefeld) (Nord)
Bernd Hoffmann (Karlsruher SC) (Süd)
Regionalliga 1973/74
Bundesliga 1974/75

Die 2. Bundesliga wurde mit der Saison 1974/75 als Unterbau der Bundesliga neu geschaffen. Gespielt wurde in zwei Staffeln (Nord und Süd) zu jeweils 20 Vereinen. Die beiden Staffelmeister stiegen direkt in die Bundesliga auf, der dritte Aufstiegsplatz wurde in zwei Relegationsspielen zwischen den jeweiligen Staffelzweiten ermittelt.

1974 wurde die 2. Bundesliga in zwei Staffeln eingeführt. Nach einem aufwendigen Punktsystem sollten sich die Vereine für die neuen Spielklassen qualifizieren können. Maßgeblich waren nicht nur die Platzierungen der vorangegangen fünf Spielzeiten, sondern auch wirtschaftliche und strukturelle Voraussetzungen. Dazu gab es eine Fünfjahreswertung, wobei die ersten zwei Jahre einfach, die nächsten beiden Jahre doppelt und das letzte Jahr dreifach gewertet wurden. Bei Punktgleichheit sollte das letzte Jahr gelten.

Bei dieser Regelung hatte der DFB jedoch übersehen, dass sich die zehn an der jährlichen Aufstiegsrunde zur Bundesliga teilnehmenden Regionalligisten durch ihre Platzierung in der Saison 1973/74 nicht von vornherein für die neue 2. Bundesliga qualifiziert hatten. Im Fall des 1. FC Saarbrücken führte dies dazu, dass der Club nach dem Scheitern in der Aufstiegsrunde trotz nicht vorhandener Erfüllung der Kriterien in die 2. Bundesliga Süd aufgenommen wurde und den Platz des SV Alsenborn einnahm, der ebenfalls aus der Regionalliga Südwest stammte. Der SV Alsenborn, ein von Fritz Walter trainierter „Dorfclub“, war zuvor dreimal in der Bundesliga-Aufstiegsrunde gescheitert und hatte sich deutlich für die neue Spielklasse qualifiziert. Der DFB befand, dass in Alsenborn keine zweitligatauglichen Zustände vorhanden seien und diese auch nicht in absehbarer Zeit verbessert werden können und stufte den SV Alsenborn in die dann drittklassige Amateurliga Südwest zurück, obwohl der Klub bei erfolgreicher Teilnahme an einer der drei Aufstiegsrunden zur Bundesliga mit einer Sondergenehmigung sogar in der höchsten Spielklasse hätte spielen dürfen (natürlich nicht in Alsenborn, sondern in Kaiserslautern oder Ludwigshafen).

Als Staffelmeister stiegen am Ende der Saison Hannover 96 (Staffel Nord) und der Karlsruher SC (Staffel Süd) in die Bundesliga auf. Nach zwei Relegationsspielen gegen den FK Pirmasens komplettierte Bayer Uerdingen das Aufstiegstrio.

Aus der Bundesliga stiegen der Wuppertaler SV, Tennis Borussia Berlin (in die Staffel Nord) und der VfB Stuttgart (in die Staffel Süd) ab und spielten somit in der folgenden Saison in der 2. Bundesliga.

Nord[Bearbeiten]

Hannover 96, im Vorjahr aus der Bundesliga abgestiegen, sicherte sich unter Trainer Helmut Kronsbein als Meister der Staffel Nord den sofortigen Wiederaufstieg. Dabei wurde Bayer Uerdingen – Trainer Klaus Quinkert – mit einem Rückstand von drei Punkten auf den zweiten Platz verwiesen. Dieser zweite Platz bedeutete für Uerdingen die Teilnahme an der Relegation gegen den FK Pirmasens, in der sich Uerdingen mit einem 4:4-Unentschieden und einem 6:0-Sieg durchsetzte und als zweiter Verein der Staffel Nord in die Bundesliga aufstieg.

Mit einem Punkt hinter Uerdingen kamen der FC St. Pauli und DSC Arminia Bielefeld mit jeweils 50:26 Zählern auf den dritten beziehungsweise vierten Rang. St. Pauli erzielte in der Rückrunde 32:6 Punkte, aber wegen der schwachen Hinrunde mit 18:20 Punkten fehlte in der Endabrechnung ein Punkt. Die Ostwestfalen aus Bielefeld spielten stets an der Spitze mit und hatten mit dem vom VfB Schloß Holte gekommen Flügelstürmer Ewald Lienen einen Glücksgriff getan. Der ebenfalls im Vorjahr abgestiegene SC Fortuna Köln verpasste als Tabellenfünfter den sofortigen Wiederaufstieg, der auch in der Zukunft nicht mehr gelingen sollte.

Neben dem ehemaligen Erstligisten Rot-Weiß Oberhausen stiegen der TSR Olympia Wilhelmshaven, der VfL Wolfsburg und HSV Barmbek-Uhlenhorst in die jeweiligen dritten Ligen ab. Alemannia Aachen hatte sich vor Rundenbeginn mit den Neuzugängen Rolf Kucharski, Klaus-Dieter Sieloff, Hans Schulz, Udo Kloß und Josef Bläser weit mehr als drei Punkte Vorsprung vor den Abstiegsrängen ausgerechnet und man hatte deshalb am Tivoli auch den Trainer Michael Pfeiffer durch Horst Witzler ersetzt. Die Mannschaft vom Stimbergstadion, die SpVgg Erkenschwick, rettete sich mit zwei Punkten Vorsprung vor den Abstiegsrängen über die Ziellinie.

Abschlusstabelle[Bearbeiten]

Rang Verein Sp. S U N Tore Diff. Punkte
01. Hannover 96 (A) 38 25 4 9 93:39 +54 54:22
02. Bayer 05 Uerdingen (Q W) 38 20 11 7 66:38 +28 51:25
03. FC St. Pauli (Q N) 38 22 6 10 77:48 +29 50:26
04. Arminia Bielefeld (Q W) 38 18 14 6 68:47 +21 50:26
05. SC Fortuna Köln (A) 38 21 4 13 69:43 +26 46:30
06. Borussia Dortmund (Q W) 38 17 12 9 65:44 +21 46:30
07. SG Wattenscheid 09 (Q W) 38 18 10 10 72:53 +19 46:30
08. VfL Osnabrück (Q N) 38 16 10 12 81:62 +19 42:34
09. Preußen Münster (Q W) 38 17 8 13 73:63 +10 42:34
10. 1. SC Göttingen 05 (Q N) 38 15 9 14 60:66 06 39:37
11. 1. FC Mülheim-Styrum (Q W) 38 12 12 14 47:64 –17 36:40
12. Schwarz-Weiß Essen (Q W) 38 13 8 17 55:69 –14 34:42
13. Wacker 04 Berlin (Q B) 38 13 7 18 54:68 –14 33:43
14. DJK Gütersloh (Q W) 38 11 10 17 57:63 06 32:44
15. Alemannia Aachen (Q W) 38 11 8 19 57:71 –14 30:46
16. SpVgg Erkenschwick (Q W) 38 9 11 18 49:70 –21 29:47
17. TSR Olympia Wilhelmshaven (Q N) 38 10 7 21 54:81 –27 27:49
18. Rot-Weiß Oberhausen (Q W) 38 6 15 17 38:66 –28 27:49
19. VfL Wolfsburg (Q N) 38 10 6 22 61:89 –28 26:50
20. HSV Barmbek-Uhlenhorst (Q N) 38 6 8 24 34:86 –52 20:56
Legende
Aufsteiger in die Bundesliga
Teilnehmer an den Relegationsspielen zur Bundesliga
Absteiger in die Ober- oder Verbandsliga
(A) Absteiger aus der Bundesliga
(Q B) Qualifikant aus der Regionalliga Berlin
(Q N) Qualifikant aus der Regionalliga Nord
(Q W) Qualifikant aus der Regionalliga West

Kreuztabelle[Bearbeiten]

Die Kreuztabelle stellt die Ergebnisse aller Spiele dieser Saison dar. Die Heimmannschaft ist in der linken Spalte aufgelistet und die Gastmannschaft in der obersten Reihe.

Nord 1974/1975 Hannover 96 FC Bayer 05 Uerdingen FC St. Pauli DSC Arminia Bielefeld SC Fortuna Köln Borussia Dortmund SG Wattenscheid 09 VfL Osnabrück Preußen Münster 1. SC Göttingen 05 1.FC Mülheim-Styrum Schwarz-Weiß Essen Wacker 04 Berlin DJK Gütersloh Alemannia Aachen SpVgg Erkenschwick TSR Olympia Wilhelmshaven Rot-Weiß Oberhausen VfL Wolfsburg HSV Barmbek-Uhlenhorst
01. Hannover 96 2:0 0:1 3:1 2:0 0:0 4:1 2:0 0:1 6:0 4:1 3:1 7:0 6:1 3:0 7:1 2:0 5:2 2:1 5:2
02. FC Bayer 05 Uerdingen 6:3 2:0 0:0 1:0 2:0 1:0 5:2 3:1 1:3 2:1 3:0 3:0 2:2 1:1 2:0 3:0 0:0 4:1 3:1
03. FC St. Pauli 0:1 1:0 3:0 3:2 1:4 1:3 2:1 1:1 4:0 3:1 5:1 1:2 1:0 1:0 2:0 2:1 4:1 10:2 3:1
04. Arminia Bielefeld 1:0 0:0 1:1 3:2 1:1 1:1 1:1 3:2 4:0 1:0 2:1 3:0 3:1 2:0 2:3 1:1 1:1 1:1 7:1
05. SC Fortuna Köln 1:0 1:0 1:1 0:2 2:0 2:0 1:1 4:1 2:0 7:0 2:1 2:0 4:1 5:2 2:1 0:2 1:0 2:1 4:0
06. Borussia Dortmund 3:1 1:1 4:1 1:1 1:0 3:3 3:1 4:3 2:2 1:0 1:3 2:0 2:1 6:0 2:1 1:1 4:0 2:2 2:1
07. SG Wattenscheid 09 1:3 2:0 2:1 4:0 0:0 2:0 4:1 4:0 2:1 3:2 3:0 2:1 1:3 1:0 1:1 2:2 3:0 3:2 4:0
08. VfL Osnabrück 0:1 2:0 2:1 1:1 0:2 3:2 2:1 3:2 5:1 6:1 6:0 1:1 4:2 2:0 3:0 5:2 1:1 3:0 5:2
09. Preußen Münster 1:1 3:0 0:4 1:2 2:3 1:0 4:1 3:3 3:0 4:0 4:2 1:1 3:3 2:1 5:1 2:1 1:0 2:2 1:1
10. 1. SC Göttingen 05 0:2 1:1 5:0 2:2 1:0 0:0 2:1 2:2 3:2 2:0 1:1 1:0 5:2 5:2 1:1 5:2 3:2 2:3 2:1
11. 1. FC Mülheim-Styrum 2:2 1:1 2:0 2:2 2:1 3:2 1:1 1:0 2:3 0:0 1:1 1:0 1:0 2:4 3:1 1:0 1:1 2:1 3:1
12. Schwarz-Weiß Essen 0:0 1:2 1:1 1:2 1:0 1:1 2:0 4:1 0:1 3:1 2:1 2:1 1:0 3:0 3:1 4:0 1:1 0:0 5:0
13. Wacker 04 Berlin 1:0 0:2 1:2 5:3 4:2 3:1 3:3 2:1 1:4 1:2 2:2 1:0 1:0 2:0 0:1 3:0 1:1 4:2 3:1
14. DJK Gütersloh 3:2 1:1 2:2 1:2 2:0 0:1 0:1 1:1 0:1 3:2 1:1 3:1 3:1 4:2 1:1 4:0 1:1 3:1 2:0
15. Alemannia Aachen 1:3 2:2 1:2 3:1 1:1 0:1 0:0 2:2 2:1 0:2 1:1 8:1 1:3 2:1 4:0 3:0 3:1 2:1 2:1
16. SpVgg Erkenschwick 0:1 1:3 0:1 0:2 5:2 1:1 2:2 1:0 2:3 2:0 1:2 2:1 2:2 2:2 0:0 4:1 1:1 1:2 1:1
17. TSR Olympia Wilhelmshaven 2:0 2:4 1:2 1:2 0:1 1:2 3:4 2:1 1:2 1:1 2:2 5:2 2:1 2:1 2:2 1:2 4:0 2:1 2:1
18. Rot-Weiß Oberhausen 0:4 1:3 0:0 2:2 1:2 0:4 2:2 1:1 2:1 1:0 0:0 1:2 2:0 0:1 2:1 1:1 2:3 5:1 1:1
19. VfL Wolfsburg 3:4 0:1 2:3 0:3 1:5 0:0 3:2 4:5 1:1 0:1 1:0 4:1 3:1 2:1 2:3 0:3 6:2 2:0 2:0
20. HSV Barmbek-Uhlenhorst 1:2 1:1 0:6 0:2 0:3 1:0 0:2 1:3 1:0 2:1 0:1 1:1 2:2 0:0 2:1 3:2 0:0 0:1 3:1

Die eingesetzten Spieler von Hannover 96 und Bayer 05 Uerdingen[Bearbeiten]

  • Hannover 96:

Franz-Josef Pauly (38), Bernd Wehmeyer (38), Peter Anders (38), Roland Stegmayer (38), Gerd Kasperski (38), Peter Dahl (38), Rainer Stiller (34), Georg Damjanoff (34), Herbert Meyer (32), Wolfgang Lex (25), Hans-Georg Kulik (17), Hans-Herbert Blumenthal (13), Roland Peitsch (10),Karl-August Herbeck (6), Holger Busse (5), Gustav Thaler (4), Karl-Heinz Höfer (3)

  • Bayer 05 Uerdingen:

Paul Hahn (38), Manfred Kroke (38), Friedhelm Funkel (38), Wolfgang Lüttges (37), Peter Falter (36), Norbert Brinkmann (36), Edmund Stieber (36), Horst Riege (35), Heinz Mostert (34), Lothar Prehn (33), Hans-Jürgen Wloka (32), Ludwig Lurz (25), Franz Raschid (20), Wolfgang Franke (17), Dieter Kraus (16), Klaus Lenzke (13), Werner Vollack (2)

Torschützenliste[Bearbeiten]

Torschützenkönig der Staffel Nord wurde Volker Graul von Arminia Bielefeld mit 30 Treffern.

Nat. Spieler Verein Tore
1. Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Volker Graul Arminia Bielefeld 30
2. Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Gerd-Volker Schock VfL Osnabrück 26
3. Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Rüdiger Wenzel FC St. Pauli 24
4. DanemarkDänemark Peter Dahl Hannover 96 23
5. Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Gerd Kasperski Hannover 96 20
Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Rolf Kucharski Alemannia Aachen 20

Süd[Bearbeiten]

Der Karlsruher SC stieg als Staffelmeister nach sechs unterklassigen Jahren in die Bundesliga auf. Dabei wurde der FK Pirmasens auf den zweiten Platz verwiesen, welcher zur Teilnahme an der Relegation berechtigte. Hier unterlag Pirmasens nach einem 4:4-Unentschieden im Hinspiel und einer 0:6-Niederlage im Rückspiel jedoch Bayer Uerdingen und verblieb somit in der 2. Bundesliga.

Absteiger waren neben dem ehemaligen Bundesligisten Borussia Neunkirchen auch VfR Heilbronn, Wormatia Worms und VfR Mannheim.

Abschlusstabelle[Bearbeiten]

Rang Verein Sp. S U N Tore Diff. Punkte
01. Karlsruher SC (Q S) 38 22 6 10 76:50 +26 50:26
02. FK Pirmasens (Q SW) 38 19 10 9 75:62 +13 48:28
03. 1. FC Schweinfurt 05 (Q S) 38 19 10 9 65:59 +06 48:28
04. FC Bayern Hof (Q S) 38 18 10 10 65:46 +19 46:30
05. TSV 1860 München (Q S) 38 20 5 13 64:45 +19 45:31
06. 1. FC Nürnberg (Q S) 38 17 8 13 70:52 +18 42:34
07. 1. FC Saarbrücken (Q SW) 38 15 11 12 72:52 +20 41:35
08. SV Chio Waldhof 07 (Q S) 38 16 8 14 52:42 +10 40:36
09. SpVgg Bayreuth (Q S) 38 15 10 13 53:50 +03 40:36
10. SV Darmstadt 98 (Q S) 38 16 7 15 68:62 +06 39:37
11. 1. FSV Mainz 05 (Q SW) 38 14 10 14 63:60 +03 38:38
12. FC Augsburg (Q S) 38 12 13 13 61:63 02 37:39
13. SV Röchling Völklingen (Q SW) 38 11 12 15 56:54 +02 34:42
14. FC 08 Homburg (Q SW) 38 13 8 17 71:74 03 34:42
15. SpVgg Fürth (Q S) 38 12 10 16 40:48 08 34:42
16. Stuttgarter Kickers (Q S) 38 13 7 18 52:61 09 33:43
17. VfR Heilbronn (Q S) 38 10 10 18 51:78 –27 30:46
18. Borussia Neunkirchen (Q SW) 38 11 6 21 49:73 –24 28:48
19. Wormatia Worms (Q SW) 38 9 9 20 36:66 –30 27:49
20. VfR Mannheim (Q S) 38 8 10 20 43:85 –42 26:50
Legende
Aufsteiger in die Bundesliga
Teilnehmer an den Relegationsspielen zur Bundesliga
Absteiger in die Amateurliga
(Q S) Qualifikant aus der Regionalliga Süd
(Q SW) Qualifikant aus der Regionalliga Südwest

Kreuztabelle[Bearbeiten]

Die Kreuztabelle stellt die Ergebnisse aller Spiele dieser Saison dar. Die Heimmannschaft ist in der linken Spalte aufgelistet und die Gastmannschaft in der obersten Reihe.

Süd 1974/1975 Karlsruher SC FK Pirmasens 1. FC Schweinfurt 05 FC Bayern Hof TSV 1860 München 1. FC Nürnberg 1.FC Saarbrücken SV Chio Waldhof 07 SpVgg Bayreuth SV Darmstadt 98 1. FSV Mainz 05 FC Augsburg SV Röchling Völklingen FC 08 Homburg SpVgg Fürth SV Stuttgarter Kickers VfR Heilbronn Borussia Neunkirchen Wormatia Worms VfR Mannheim
01. Karlsruher SC 5:0 6:0 2:0 1:0 1:1 2:1 1:0 5:1 2:2 3:1 2:0 0:4 4:2 1:0 2:1 5:1 2:0 2:0 5:0
02. FK Pirmasens 2:1 4:1 3:2 3:3 0:0 3:2 2:1 2:1 5:1 2:1 2:1 0:0 4:2 2:1 3:0 8:0 5:3 3:0 1:1
03. 1. FC Schweinfurt 05 3:0 3:1 2:3 2:1 1:0 1:1 2:0 1:1 4:1 0:0 4:2 4:3 2:0 0:0 3:2 2:2 4:1 0:0 4:1
04. FC Bayern Hof 3:0 3:1 2:0 4:2 3:0 1:1 1:0 0:0 1:2 3:3 1:3 2:1 3:2 1:1 2:0 0:1 3:1 4:0 2:0
05. TSV 1860 München 1:1 3:2 1:3 0:0 3:2 1:0 3:0 2:0 4:0 1:3 1:1 1:0 4:1 1:0 4:1 1:0 4:1 3:0 3:0
06. 1. FC Nürnberg 2:0 1:1 4:0 6:2 1:0 2:1 2:0 1:1 3:2 3:0 2:2 1:1 6:5 2:0 2:1 2:1 1:4 3:0 5:0
07. 1. FC Saarbrücken 0:1 6:0 0:0 2:1 1:0 2:1 2:0 4:1 1:0 2:2 2:2 2:0 2:3 2:0 1:1 4:1 1:0 0:1 0:3
08. SV Chio Waldhof 07 1:3 0:1 4:1 1:0 1:2 1:0 1:1 2:1 3:0 2:1 5:0 4:0 4:0 2:0 3:0 1:0 2:2 1:0 2:0
09. SpVgg Bayreuth 1:1 4:1 1:4 1:0 2:1 3:1 2:2 2:1 0:0 4:1 2:1 1:2 3:0 2:0 0:0 2:0 2:0 0:0 2:0
10. SV Darmstadt 98 3:2 2:2 3:1 1:1 1:2 1:0 3:2 5:1 4:1 1:2 2:0 3:2 4:1 1:3 2:0 4:1 3:0 1:1 3:0
11. 1. FSV Mainz 05 0:1 1:2 1:2 2:0 1:3 2:0 1:2 1:1 3:0 1:0 3:2 1:0 2:5 2:3 1:0 4:1 3:0 3:2 1:1
12. FC Augsburg 1:1 3:3 0:2 1:2 2:3 2:0 2:1 2:1 3:0 2:1 0:0 1:0 1:0 2:0 3:1 5:0 3:1 3:3 1:1
13. SV Röchling Völklingen 5:0 2:0 3:4 1:1 3:1 1:1 2:5 0:0 1:1 2:2 1:1 4:2 0:0 1:0 2:1 0:2 3:0 1:1 5:1
14. FC 08 Homburg 2:3 0:0 4:0 0:2 2:0 2:1 3:3 1:1 1:0 3:2 3:2 1:1 2:2 2:2 2:1 4:0 3:1 4:0 6:1
15. SpVgg Fürth 4:2 1:1 0:1 0:0 0:1 3:2 3:2 2:0 1:1 1:3 1:0 3:0 1:1 2:0 2:2 1:3 0:2 1:0 0:0
16. Stuttgarter Kickers 1:1 0:2 0:1 1:4 1:0 2:2 2:0 1:1 2:0 3:1 2:2 2:0 1:0 2:1 2:0 3:1 2:1 4:1 1:0
17. VfR Heilbronn 1:0 2:2 5:1 1:2 1:1 0:3 4:4 0:0 1:3 1:1 2:2 3:3 1:0 1:1 0:1 4:2 3:0 1:0 0:0
18. Borussia Neunkirchen 4:2 3:0 0:0 2:4 1:2 1:2 0:3 2:2 1:0 3:2 1:1 2:2 1:2 2:0 0:1 2:1 2:1 1:0 0:0
19. Wormatia Worms 1:2 0:2 1:1 0:0 1:0 0:4 2:2 0:1 0:2 0:1 2:3 1:1 3:1 2:1 2:0 3:2 3:2 3:1 3:1
20. VfR Mannheim 1:4 2:0 1:1 2:2 2:1 3:1 0:5 1:2 1:5 1:0 2:5 1:1 2:0 4:2 2:2 2:4 1:3 1:3 4:0

Torschützenliste[Bearbeiten]

Torschützenkönig der Staffel Süd wurde Bernd Hoffmann vom Karlsruher SC mit 25 Treffern.

Nat. Spieler Verein Tore
1. Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Bernd Hoffmann Karlsruher SC 25
2. Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Ferdinand Keller TSV 1860 München 22
Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Otmar Ludwig FC 08 Homburg 22
4. Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Hans Walitza 1. FC Nürnberg 21
5. LuxemburgLuxemburg Gilbert Dussier SV Röchling Völklingen 16
Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Lothar Emmerich 1. FC Schweinfurt 05 16
Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Werner Seubert 1. FC Schweinfurt 05 16
Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Hartmut Werner FC Bayern Hof 16

Aufstiegsspiele[Bearbeiten]

Die beiden Staffelzweiten FC Bayer 05 Uerdingen und FK Pirmasens spielten nach Beendigung der eigentlichen Saison in zwei Entscheidungsspielen den dritten Aufsteiger in die Bundesliga aus. Dabei erreichte Uerdingen im Hinspiel in Pirmasens ein 4:4-Unentschieden und sicherte sich anschließend mit einem 6:0-Erfolg im heimischen Grotenburg-Stadion den dritten Aufstiegsplatz.

Datum Zeit Paarung Ergebnis
Mi 18.06. Logo FK Pirmasens FC Bayer 05 Uerdingen Logo 4 : 4
So 22.06. Logo FC Bayer 05 Uerdingen FK Pirmasens Logo 6 : 0

Hinspiel[Bearbeiten]

Paarung FK PirmasensFC Bayer 05 Uerdingen
Ergebnis 4:4 (4:3)
Datum Mittwoch, 18. Juni 1975
Stadion Städtisches Stadion an der Zweibrücker Straße, Pirmasens
Zuschauer 15.000
Schiedsrichter Volker Roth (Salzgitter)
Tore 1:0 Raimund Krauth (1.)
1:1 Wolfgang Lüttges (17.)
1:2 Wolfgang Franke (24.)
2:2 Dieter Weinkauff (28.)
3:2 Dieter Weinkauff (32.)
4:2 Georg Beichle (36.)
4:3 Peter Falter (42.)
4:4 Wolfgang Lüttges (81.)
FK Pirmasens Klaus Pudelko (19. Paul Hornung) – Torben NielsenWerner Tretter, Robert Jung, Hermann KohlenbrennerGuntram Gentes, Georg Beichle, Dieter Weinkauff (C)Kapitän der MannschaftGünther Michl (68. Alfred Seiler), Harry Erhart, Raimund Krauth
Trainer: Bernd Hoss
FC Bayer 05 Uerdingen Manfred KrokePaul Hahn (C)Kapitän der MannschaftLothar Prehn, Norbert Brinkmann, Edmund StieberWolfgang Franke (48. Friedhelm Funkel), Wolfgang Lüttges, Hans-Jürgen WlokaHorst Riege, Peter Falter, Franz Raschid (56. Ludwig Lurz)
Trainer: Klaus Quinkert
Gelbe Karten Gelbe Karten – / Horst Riege (32.)
Platzverweise Rote Karten – / Horst Riege (48.)
Besonderheiten Verschossener Elfmeter Guntram Gentes scheiterte in der 48. Minute mit einem Foulelfmeter an Manfred Kroke.



Rückspiel[Bearbeiten]

Paarung FC Bayer 05 UerdingenFK Pirmasens
Ergebnis 6:0 (3:0)
Datum Sonntag, 22. Juni 1975
Stadion Grotenburg-Stadion, Krefeld
Zuschauer 21.000
Schiedsrichter Rudolf Frickel (München)
Tore 1:0 Klaus Lenzke (24.)
2:0 Peter Falter (30.)
3:0 Ludwig Lurz (36.)
4:0 Peter Falter (47.)
5:0 Wolfgang Lüttges (68.)
6:0 Peter Falter (80.)
FC Bayer 05 Uerdingen Manfred KrokePaul Hahn (C)Kapitän der MannschaftLothar Prehn, Norbert Brinkmann, Edmund StieberKlaus Lenzke (69. Heinz Mostert), Friedhelm Funkel, Hans-Jürgen Wloka (81. Werner Vollack) – Peter Falter, Wolfgang Lüttges, Ludwig Lurz
Trainer: Klaus Quinkert
FK Pirmasens Klaus PudelkoTorben NielsenWerner Tretter, Georg Beichle, Hermann KohlenbrennerRobert Jung, Guntram Gentes, Peter Bernhardt (46. Alfred Seiler), Dieter Weinkauff (C)Kapitän der MannschaftHarry Erhart, Raimund Krauth (62. Günther Michl)
Trainer: Bernd Hoss
Gelbe Karten Gelbe Karten – / Harry Erhart