Rot-Weiß Oberhausen

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Rot-Weiß Oberhausen
Vereinslogo
Voller Name SC Rot-Weiß Oberhausen-
Rheinland e. V.
Ort Oberhausen, Nordrhein-Westfalen
Gegründet 18. Dezember 1904
Vereinsfarben rot-weiß
Stadion Stadion Niederrhein
Plätze 21.318
Präsident Hajo Sommers
Trainer Andreas Zimmermann
Homepage www.rwo-online.de
Liga Regionalliga West
2013/14 3. Platz
Heim
Auswärts

Der SC Rot-Weiß Oberhausen-Rheinland ist ein Sportverein in Oberhausen, der am 18. Dezember 1904 aus der Fusion des Emschertaler SV und des Oberhausener Turnvereins entstand. RWO hat 1426 (Stand: 2. April 2012) Mitglieder[1] und bietet aktuell nur die Abteilung Fußball an.

Geschichte[Bearbeiten]

Frühe Jahre (1904–1945)[Bearbeiten]

Der Verein wurde am 18. Dezember 1904 als Oberhausener Spielverein gegründet. Beteiligt waren dabei Mitglieder des 1902 ins Leben gerufenen, nicht eingetragenen Vereins Emschertaler SV sowie des Oberhausener TV 1873. Von letzterem Verein schloss sich am 27. April 1922 schließlich die komplette Fußballabteilung an, nachdem diese wegen der Reinlichen Scheidung zwischen Fußball und Turnen keine Zukunft im TV mehr sah. Nur wenige Monate später, am 30. Januar 1923, fusionierte der Spielverein mit dem Styrumer SV 1908. Letzterer war 1908 als SV Viktoria Styrum gegründet worden, schloss sich 1912 mit dem Unterstyrumer Ballspielverein zum Ballspielverein Viktoria 08 Styrum zusammen und nahm 1920 den letzten Namen an. Der neue Fusionsverein trug den Namen Spielvereinigung Oberhausen-Styrum. Nur wenige Monate später verließen einige Mitglieder den Verein wieder und gründeten als Abspaltung am 24. Juni 1923 den 1. FC Mülheim-Styrum. Im Juni 1933 nahm der Verein schließlich den heutigen Namen SC Rot-Weiß Oberhausen an.[2]

Die Oberhausener wurden 1933 nicht in die neugegründete Gauliga Niederrhein als neue höchste Spielklasse eingeteilt, schafften jedoch gleich 1934 den Aufstieg. Nach zwei dritten Plätzen 1936 und 1937 stieg Rot-Weiß 1938 ab, schaffte jedoch den sofortigen Wiederaufstieg und gehörte ab 1939 wieder der Gauliga an. Ab August 1943 bildeten sie gemeinsam mit dem Alstader SV Elmar 09 und Viktoria Oberhausen die Kriegssportgemeinschaft (KSG) Oberhausen. Unter diesem Namen beendeten sie die Saison 1943/44 und erlebten dann in der folgenden Spielzeit die Einstellung des Spielbetriebs.[2]

Nachkriegszeit (1945–1963)[Bearbeiten]

In der ersten Nachkriegsspielzeit gelang Rot-Weiß ein erster größerer Erfolg, als sie den höchstmöglichen Titel in jener Saison holten, die Meisterschaft im Bezirk Niederrhein (siehe Bezirksmeisterschaftsliga (britische Zone)). Im Endspiel setzten sie sich mit 2:0 gegen den VfL Benrath durch.[3] In der folgenden Saison 1946/47 gewannen sie souverän die Bezirksliga Rechter Niederrhein, womit die Oberhausener auch für die künftige Oberliga West qualifiziert waren. In der niederrheinischen Endrunde konnten sie ihren Vorjahrestitel verteidigen und besiegten im Entscheidungsspiel Fortuna Düsseldorf mit 3:1. Dadurch war RWO für die Endrunde um die Meisterschaft in der Britischen Besatzungszone qualifiziert. Im Halbfinale unterlag die Mannschaft dem Hamburger SV mit 1:3 und verlor anschließend das Spiel um Platz 3 gegen den VfR Köln 04 rrh. mit 1:4.[4]

In der neuen Oberliga West spielten die Rot-Weißen zunächst eine gute Rolle. Sowohl 1947/48 als auch 1948/49 schlossen sie auf dem fünften Platz ab. Nach einem elften Platz 1949/50[2] belegten sie 1950/51 den 13. Platz wegen des schlechteren Torquotienten gegenüber den Sportfreunden Katernberg. Damit mussten sie in der Aufstiegsrunde ihren Oberligaplatz verteidigen, was jedoch nicht gelang.[5] So spielte Rot-Weiß Oberhausen ab 1951 in der zweitklassigen 2. Liga West, aus der sie erst 1957 als Vizemeister wieder aufsteigen konnten. Nachdem RWO die ersten drei Spielzeiten nach Wiederaufstieg auf hinteren Tabellenplätzen abschloss, gelang RWO 1960/61 der Sprung auf den vierten Tabellenplatz hinter den „großen Drei“ 1. FC Köln, Borussia Dortmund und FC Schalke 04. Noch besser lief es 1961/62 mit dem dritten Platz nur vier Punkte hinter Meister Köln. Den zweiten Tabellenplatz, der zur Teilnahme an der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft berechtigt hätte, verpasste RWO um drei Punkte hinter Schalke 04.[6] Mit einem zehnten Tabellenplatz 1962/63 verbaute sich RWO jedoch jede Aussicht auf eine Aufnahme in die zur Saison 1963/64 eingeführte Fußball-Bundesliga.[7]

Nach Gründung der Bundesliga (1963–1998)[Bearbeiten]

Als die Bundesliga den Spielbetrieb aufnahm, war Rot-Weiß Oberhausen nicht mit von der Partie. Der Verein wurde der Regionalliga West zugeordnet und brachte dort sechs Spielzeiten zu, bis 1969 unter dem Trainer Adi Preißler und Präsident Peter Maaßen die Westmeisterschaft und anschließend der Aufstieg in die Bundesliga gelang. Dort konnte man sich vier Jahre bis zur Saison 1972/73 halten, beste Platzierung war Rang 14 in der Saison 1969/70. 1970/71 war der Verein in den Bundesliga-Skandal verwickelt, weshalb der damalige Trainer Günther Brocker gesperrt und Bundesliga-Torschützenkönig Lothar Kobluhn die legendäre Torjägerkanone erst 36 Jahre nach Saisonende, im Frühjahr 2008, durch das kicker Sportmagazin überreicht wurde.

Nach dem Abstieg 1973 wurde der sofortige Wiederaufstieg in der Spielzeit 1973/74 knapp verpasst (Platz 2 in der Regionalliga West und in der anschließenden Aufstiegsrunde). Die erste Spielzeit in der neu gegründeten 2. Bundesliga Nord endete 1975 für den Verein mit dem Abstieg in die Drittklassigkeit. Der Wiederaufstieg glückte in der Saison 1978/79, gleichzeitig erreichte RWO das Viertelfinale im DFB-Pokal und schied dort mit einer 1:2-Niederlage bei Eintracht Frankfurt aus.

Als 1981 die eingleisige Zweite Liga gegründet wurde, konnte sich der Verein hierfür nicht qualifizieren und war fortan wieder drittklassig. 1983 gelang jedoch der Wiederaufstieg, und eine fünfjährige Zweitliga-Ära begann, die durch den Lizenzentzug 1988 abrupt beendet wurde. Ohne einen adäquaten Kader konnte sich RWO in der Saison 1988/89 in der Oberliga Nordrhein nicht halten und wurde in die Verbandsliga Niederrhein „durchgereicht“. Im folgenden Jahr entging der Verein nur denkbar knapp dem erneuten Abstieg – lediglich die Tordifferenz bewahrte die Rot-Weißen vor dem Sturz in die Landesliga. Nur langsam erholte sich der Verein und stieg 1998 wieder in die 2. Bundesliga auf.

Pokalhalbfinale und Fahrstuhljahre (1998–2008)[Bearbeiten]

Den größten Pokal-Erfolg erzielte RWO in der Saison 1998/99 mit dem Erreichen des Halbfinales. Das „Heimspiel“ im Gelsenkirchener Parkstadion gegen den FC Bayern München ging dann allerdings 1:3 verloren. Ein weiteres bedeutendes Pokalspiel in Gelsenkirchen gab es Anfang 2002, als RWO im Viertelfinale in der Arena auf Schalke gegen die Gastgeber mit 0:2 verlor. Bei beiden Pokal-Highlights wurde die Mannschaft übrigens von Trainer Aleksandar Ristić betreut, der in den Spielzeiten 1998/99 und 2001/02 vom jeweils stark abstiegsbedrohten Verein als „Retter“ geholt wurde und in beiden Fällen half, den Klassenerhalt zu sichern.

In der Saison 2003/04 stand RWO mit dem bis dahin als Trainer noch unbekannten Jørn Andersen lange Zeit an der Spitze der 2. Bundesliga, verpasste jedoch nach einem Einbruch in der Rückrunde den Aufstieg in die höchste deutsche Spielklasse um zwei Punkte. Die Spielzeit 2004/05 verlief wesentlich schlechter, Andersen wurde vorzeitig beurlaubt und Oberhausen belegte am Ende unter Trainer Eugen Hach nur Rang 16 und stieg in die Regionalliga Nord ab.

Mit dem neuen Trainer Harry Pleß und einem angesichts des geringen Etats deutlich schwächeren Kader erwischte RWO dort einen klassischen Fehlstart. Am 5. September 2005 trat der langjährige Vorstand des Vereins geschlossen zurück, so dass der SC Rot-Weiß von einem Notvorstand geführt werden musste, der sich um die finanzielle und sportliche Konsolidierung bemühte. Am 3. Mai 2006 trennte man sich von Pleß, Nachfolger wurde der in der Winterpause vom Weseler SV gekommene Reserve-Trainer Günter Abel. Abel, der zuvor die Zweite Mannschaft zum Klassenerhalt in der Verbandsliga geführt hatte, konnte die Erste Mannschaft jedoch nicht mehr retten. Mit 39 Punkten belegte Oberhausen am Saisonende den 17. Tabellenplatz und stieg in die Oberliga Nordrhein ab.

Für die Spielzeit 2006/07 konnte der ehemalige Bundesliga-Profi und langjährige Trainer des SV Adler Osterfeld, Hans-Günter Bruns, verpflichtet werden, der zuvor die SSVg Velbert betreut hatte. Unter seiner Leitung wurde RWO Herbstmeister, gab die Tabellenführung nicht mehr ab und machte den Aufstieg in die Regionalliga Nord schon am vorletzten Spieltag perfekt. Am 29. Juni 2007 bestellte der neu gewählte Aufsichtsrat einen dreiköpfigen Vereinsvorstand, bestehend aus Hajo Sommers (Vorsitz, Marketing und Events), Thorsten Binder (Stadion, Fans, Mitglieder und Tradition) sowie Jürgen Luginger (sportliche Leitung).[8]

Zum Auftakt der Regionalliga-Spielzeit 2007/08 meldete sich der Aufsteiger aus Oberhausen am 28. Juli 2007 mit einem unerwarteten 4:1-Auswärtssieg bei Rot-Weiss Essen eindrucksvoll zurück. Mit einem 3:0-Auswärtssieg beim 1. FC Union Berlin am letzten Spieltag der Saison sicherte sich RWO die Qualifikation für die 2. Bundesliga und schaffte damit überraschend den „Durchmarsch“ von der Oberliga zurück in das Bundesliga-Unterhaus.

Gegenwart (seit 2008)[Bearbeiten]

Trainer Hans-Günter Bruns, der wesentlich zu diesem sportlichen Erfolg beigetragen hatte, kündigte wenige Wochen vor dem Ende der Spielzeit 2007/08 an, für die kommende Saison seinen Posten an den bisherigen sportlichen Leiter Jürgen Luginger abzugeben und im Gegenzug dessen Aufgaben zu übernehmen. Als neuer Co-Trainer konnte Oliver Adler verpflichtet werden, der von 1995 bis 2005 für RWO im Tor stand und dessen letzte Station als aktiver Spieler anschließend der KSV Hessen Kassel war. Mit einem 1:0-Erfolg gegen den bereits feststehenden Aufsteiger SC Freiburg sicherte sich RWO am vorletzten Spieltag der Saison 2008/09 den Klassenerhalt und schloss die Saison letztlich als Neunter ab.

In der Saison 2009/10 erreichte man durch einen 3:0-Erfolg gegen den Mülheimer Nachbarn VfB Speldorf im Duisburger Wedaustadion erstmals seit 2004 wieder die zweite Runde im DFB-Pokal, wo allerdings bei Bayern München Endstation war. Nach einer Serie von neun sieglosen Ligaspielen trat Jürgen Luginger am 1. Februar 2010 von seinem Trainerposten zurück. Seine Aufgabe übernahm wieder Hans-Günter Bruns. Rot-Weiß Oberhausen schloss die Spielzeit 2009/10 mit dem 14. Tabellenplatz ab. Bruns wurde nach einer sportlichen Talfahrt im Verlauf der Spielzeit 2010/11 am 22. Februar 2011 von seinem Posten entbunden und durch den früheren Bundesligaspieler Theo Schneider ersetzt. Doch auch Schneider konnte den Abwärtstrend von RWO nicht stoppen und so stand nach dem letzten Spieltag der erneute Abstieg aus der 2. Bundesliga fest. Mit lediglich sieben Siegen, sieben Unentschieden und 20 Niederlagen beendete RWO die Saison 2010/2011 auf Tabellenplatz 17.

Zur Saison 2011/12 wurde ein Großteil des Kaders ausgetauscht. Laut Vereinsführung sollte der Verein sich in der 3. Liga etablieren, um über die Jugendarbeit die Basis für eine Rückkehr in die 2. Bundesliga zu legen. Nach einem schwachen Start in die Saison (neun Punkte in zwölf Spielen) wurde Theo Schneider am 4. Oktober 2011 von seinen Aufgaben als Trainer entbunden. Als sein Nachfolger wurde am 24. Oktober 2011 Mario Basler vorgestellt, dessen Vertrag bis zum Saisonende mit der Option für eine weitere Spielzeit ausgestattet war.[9] Er konnte allerdings nicht verhindern, dass der Verein bereits einen Spieltag vor Saisonschluss als Absteiger in die Regionalliga West feststand. Nach einer 0:3-Heimniederlage gegen die bis dato sieglose Zweitvertretung des 1. FC Köln trat Basler am 14. September 2012 vom Traineramt zurück.[10] Sein Nachfolger wurde Peter Kunkel, der zuvor Trainer der U-23 von RWO war.[11] Mitte 2014 folgte ihm der bisherige Trainer des FC Carl Zeiss Jena, Andreas Zimmermann. Im Oktober 2014 konnte eine drohende Insolvenz des Vereins durch den Verkauf der Geschäftsstelle abgewendet werden.[12]

Seit Juni 2011 ist Rot Weiß Oberhausen mit einem eigenen TV-Kanal auf YouTube vertreten. Gegründet in der 3. Liga, damit Fans trotz der sporadischen Free-TV Berichte mit Spielberichten und Interviews versorgt werden. Mittlerweile wurde das Konzept überarbeitet. Wöchentlich erscheint ein Magazin mit unterschiedlichen Themen und der Spielzusammenfassung des aktuellen Spieltages.

Bilanz seit 1997[Bearbeiten]

Saison Liga Platz S U N Tore Punkte DFB-Pokal
1997/98 Regionalliga West/Südwest 1. 21 8 5 66:31 71 1. Runde
1998/99 2. Bundesliga 11. 9 14 11 40:47 41 Halbfinale
1999/00 2. Bundesliga 6. 12 13 9 43:34 49 1. Runde
2000/01 2. Bundesliga 12. 13 6 15 45:50 45 1. Runde
2001/02 2. Bundesliga 12. 11 9 14 55:49 42 Viertelfinale
2002/03 2. Bundesliga 14. 10 7 17 38:48 37 Achtelfinale
2003/04 2. Bundesliga 5. 15 8 11 52:48 53 1. Runde
2004/05 2. Bundesliga 16. 8 10 16 40:62 34 2. Runde
2005/06 Regionalliga Nord 17. 10 9 17 30:53 39 1. Runde
2006/07 Oberliga Nordrhein 1. 20 9 5 50:25 69 -
2007/08 Regionalliga Nord 2. 19 9 8 64:32 66 -
2008/09 2. Bundesliga 9. 11 9 14 35:54 42 1. Runde
2009/10 2. Bundesliga 14. 12 5 17 38:52 41 2. Runde
2010/11 2. Bundesliga 17. 7 7 20 30:65 28 1. Runde
2011/12 3. Liga 19. 8 14 16 33:47 38 1. Runde
2012/13 Regionalliga West 8. 16 5 17 54:56 53 -
2013/14 Regionalliga West 3. 20 9 7 51:34 69 -
Anmerkung: Grün unterlegte Spielzeiten kennzeichnen einen Aufstieg, rot unterlegte Spielzeiten einen Abstieg.

Erfolge[Bearbeiten]

  • Niederrheinmeister 1946, 1947
  • Westdeutscher Pokalsieger 1950
  • Meister Regionalliga West 1969
  • Bundesliga-Aufstieg 1969
  • Aufstieg in die 2. Bundesliga 1979, 1983, 1998, 2008
  • Meister Oberliga Nordrhein 1979, 1983, 1995, 2007
  • Meister Regionalliga West/Südwest 1998
  • Vizemeister Regionalliga Nord 2008
  • Niederrheinpokalsieger 1996, 1998
  • DFB-Pokal Halbfinale 1999 gegen Bayern München, 1:3 verloren, Siege gegen den HSV und Bor. Mönchengladbach
  • Herbstmeister 2. Liga 2003
  • Aufstieg in die Regionalliga Nord 2007

Bekannte ehemalige Spieler[Bearbeiten]

Stadion[Bearbeiten]

Die Haupttribüne

Rot-Weiß Oberhausen trägt seine Heimspiele im Stadion Niederrhein, zwischen Emscher und Rhein-Herne-Kanal gelegen, aus. Nach Umbauarbeiten erfolgte die neuerliche Einweihung am 10. Mai 1998. Das Stadion hat eine Kapazität von 21.318 Plätzen, davon etwa 4.000 überdachte Sitzplätze.

Heimat der RWO-Fans ist traditionell die „Emscherkurve“, wenngleich ein nicht unerheblicher Teil der Fans auf der STOAG-Tribüne Platz genommen hat, wo sich seit der Oberliga-Saison (2006/07) im Block C und D ein Supporter-Block befand. Zu Beginn der Spielzeit 2011/12 wurde der Supporter-Block umgesiedelt und deutlich verkleinert. Dieser befindet sich nun auf der STOAG-Tribüne im Block A für nur noch 200 Zuschauer. Der Block C und D ist nun der VIP-Bereich. Die Gästefans nehmen in der Regel in der „Kanalkurve“ Platz.

Mitten in der Euphorie über den Klassenerhalt in der Saison 2008/09 legte RWO die Pläne für den Umbau des Niederrhein-Stadions vor. Etwa 15 Millionen Euro sollten die beiden Tribünen in den Kurven und ein dreistöckiges Gebäude entlang der Haupttribüne kosten. Hier sollten Kabinen, VIP-Bereich und Geschäftsstelle untergebracht werden. Nach dem Abstieg 2011 liegen die Pläne für den Stadionumbau bis auf Weiteres auf Eis, immerhin wurde trotzdem das neue Trainingsgelände für die Senioren- und Nachwuchsteams rund um das Stadion fertiggestellt. Für 2012 ist der Umzug der Geschäftsstelle zum Stadion geplant, das alte Vereinsgelände an der „Landwehr" wird aufgegeben.

Trainer[Bearbeiten]

Bundesliga-Ära[Bearbeiten]

Mannschaft[Bearbeiten]

Kader der Saison 2014/15[Bearbeiten]

Stand: 3. August 2014

Nr. Spieler Nation Geboren am bei RWO seit
Tor
1 Patrick Nettekoven DeutschlandDeutschland 21. Jan. 1987 2012
22 Philipp Kühn DeutschlandDeutschland 02. Sep. 1992 2013
Abwehr
2 Christoph Caspari DeutschlandDeutschland 06. Aug. 1988 2012
3 Benjamin Weigelt DeutschlandDeutschland 04. Sep. 1982 2011
5 Tobias Hötte DeutschlandDeutschland 10. Feb. 1993 2011
6 Felix Herzenbruch DeutschlandDeutschland 08. Aug. 1992 2013
14 Rhys Tyler EnglandEngland 18. Sep. 1992 2011
15 Paul Voß DeutschlandDeutschland 10. Okt. 1993 2014
17 Jörn Nowak DeutschlandDeutschland 25. Apr. 1986 2012
18 Justin Mingo DeutschlandDeutschland 08. Mär. 1996 2014
31 Felix Haas DeutschlandDeutschland 13. Apr. 1988 2013
Mittelfeld
4 Robert Fleßers DeutschlandDeutschland 11. Feb. 1987 2013
7 Ralf Schneider DeutschlandDeutschland 25. Aug. 1986 2012
8 Patrick Bauder DeutschlandDeutschland 08. Feb. 1990 2012
11 Patrick Schikowski DeutschlandDeutschland PolenPolen 20. Juni 1992 1/2014
16 Manuel Schiebener DeutschlandDeutschland 08. Okt. 1994 2014
21 Charbel Chougourou DeutschlandDeutschland BeninBenin 02. Okt. 1994 2014
23 Nick Brisevac DeutschlandDeutschland 13. Jan. 1993 2014
24 Dominik Reinert DeutschlandDeutschland 13. Okt. 1991 2014
25 Philipp Kreuels DeutschlandDeutschland 11. Jan. 1985 2014
Angriff
9 David Jansen DeutschlandDeutschland 04. Dez. 1987 2013
13 Raphael Steinmetz DeutschlandDeutschland 28. Juli 1994 2014
20 Michael Smykacz DeutschlandDeutschland 18. Mär. 1993 2013

Transfers zur Saison 2014/15[Bearbeiten]

Stand: 3. August 2014

Zugänge
Nat. Name aufnehmender Verein Transferperiode
DeutschlandDeutschland Paul Voß Bayer 04 Leverkusen II Sommer 2014
DeutschlandDeutschland Justin Mingo Rot-Weiss Essen U19
DeutschlandDeutschland Manuel Schiebener MSV Duisburg II
DeutschlandDeutschland BeninBenin Charbel Chougourou Hertha BSC II
DeutschlandDeutschland Nick Brisevac SC Wiedenbrück 2000
DeutschlandDeutschland Dominik Reinert MSV Duisburg
DeutschlandDeutschland Raphael Steinmetz DJK Arminia Klosterhardt
Abgänge
Nat. Name aufnehmender Verein Transferperiode
DeutschlandDeutschland GhanaGhana Gideon Jung Hamburger SV Sommer 2014
DeutschlandDeutschland Niklas Hartmann KSV Baunatal
DeutschlandDeutschland Pascale Talarski FC Schalke 04 II
DeutschlandDeutschland Thorben Krol SV Rödinghausen1
DeutschlandDeutschland Philipp Schmidt SSVg Velbert
DeutschlandDeutschland Marvin Grumann FC Kray
DeutschlandDeutschland Kevin Steuke TuS Koblenz
DeutschlandDeutschland Marcel Landers Rot-Weiß Oberhausen U23
DeutschlandDeutschland Sebastian Mützel Westfalia Herne
DeutschlandDeutschland Andreas Pollasch Ziel unbekannt


1 ausgeliehen
2 war ausgeliehen

Trainer[Bearbeiten]

Name Funktion
Andreas Zimmermann Trainer
Dirk Langerbein Co-/Torwart-Trainer
Mike Terranova Co-Trainer

Fans[Bearbeiten]

Die RWO-Fans waren seit 2001 in der Interessengemeinschaft der RWO-Fans (IGF) organisiert. Dieser lose Zusammenschluss von Fans und Fanclubs ging 2011 im „Fanprojekt Oberhausen" auf, das vom Verein und dem CVJM Oberhausen getragen wird. Neben dem Fanprojekt in der Innenstadt, mit verschiedenen Projekt- und Gemeinschaftsräumen sowie einer historischen Dauerausstellung zum Verein, befindet sich im Stadion hinter Block 1 (Emscherkurve) eine weitere Anlaufstelle für die Fans. Seit Ende der 90er Jahre gibt es eine offizielle Fanfreundschaft mit Anhängern des SSV Ulm 1846. Die offizielle Einlaufmusik des RWO ist das Lied „Die Macht vom Niederrhein“ der Punkband Emscherkurve 77. Die größten Rivalen von RWO sind traditionell die Nachbarschaftsvereine Rot-Weiss Essen und MSV Duisburg.

Billard[Bearbeiten]

Bis zum Jahr 2000 bestand im Verein eine Billard-Abteilung. Diese wurde fünf Mal 14/1 endlos-Mannschaftsmeister und zwei Mal 8-Ball-Mannschaftsmeister und ist damit Rekordmeister im Mannschafts-Poolbillard. Mit drei Titeln im Deutschen 8-Ball-Mannschaftspokal ist RW Oberhausen zudem Rekordpokalsieger. Darüber hinaus spielte RWO jahrelang in der 1. Poolbillard-Bundesliga. Außerdem spielten der mehrfache Welt- und Europameister Oliver Ortmann sowie der zehnfache Deutsche Meister Günter Geisen bei Rot-Weiß Oberhausen; Geisen etwa 27 Jahre lang.

Literatur[Bearbeiten]

  • Wilfried Dummat: Himmelfahrt mit RWO. In: … der Boss spielt im Himmel weiter. Fußball-Geschichten aus dem Ruhrgebiet, hrsg. von Hermann Beckfeld. Henselowsky Boschmann Verlag Bottrop 2006. ISBN 3-922750-62-1.
  • Sebastian Scharte (Hg.): „Wer ist die Macht vom Niederrhein und vom Ruhrpott sowieso?“ Rot-Weiß Oberhausen: FußballVereinsFamilie. Klartext Verlag, Essen 2011, ISBN 978-3-8375-0511-5
  • Peter Seiwert / Manuela Rettweiler: Der lange Weg in die Bundesliga: 1902–1969. (Rot-Weiß Oberhausen Chronik, Bd. 1) Verlag Laufen, Oberhausen 1999. ISBN 3-87468-161-0.
  • Peter Seiwert: Bundesliga – unsere besten Jahre: 1969-1973. (Rot-Weiß Oberhausen Chronik, Bd. 2) Verlag Laufen, Oberhausen 2004. ISBN 3-87468-198-X.
  • Peter Seiwert: Das Kleeblatt blüht weiter: 1973-2009. (Rot-Weiß Oberhausen Chronik, Bd. 3) Verlag Laufen, Oberhausen 2009. ISBN 978-3-87468-244-2.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.rwo-online.de/verein/verein.php
  2. a b c Rot-Weiß Oberhausen in: Hardy Grüne (2001): Vereinslexikon. Enzyklopädie des deutschen Ligafußballs. Band 7. Kassel: AGON Sportverlag, S. 353f. ISBN 3-89784-147-9
  3. Hardy Grüne (1996): Vom Kronprinzen bis zur Bundesliga. 1890 bis 1963. Enzyklopädie des deutschen Ligafußballs. Band 1., S. 271. Kassel: AGON Sportverlag, ISBN 3-928562-85-1
  4. Grüne 1996, S. 276 ff.
  5. Grüne 1996, S. 313
  6. Grüne 1996, S. 404
  7. Grüne 1996, S. 412
  8. TAZ 18. Februar 2009 Ohne Gesichtsbehaarung und Kohle. Kolumne in Fußballland.
  9. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatBasler coacht Oberhausen. www.sport1.de, abgerufen am 24. Oktober 2011.
  10. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatMario Basler tritt als Cheftrainer zurück. .rwo-online.de, abgerufen am 15. September 2012.
  11. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatTrainingspremiere für Peter Kunkel. .rwo-online.de, abgerufen am 18. September 2012.
  12. Stadttochter OGM wendet Insolvenz bei Rot-Weiß Oberhausen ab, WAZ vom 26. Oktober 2014