Garsten

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Garsten
Wappen von Garsten
Garsten (Österreich)
Garsten
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Steyr-Land
Kfz-Kennzeichen: SE
Fläche: 53,29 km²
Koordinaten: 48° 1′ N, 14° 25′ O48.02166666666714.408888888889298Koordinaten: 48° 1′ 18″ N, 14° 24′ 32″ O
Höhe: 298 m ü. A.
Einwohner: 6.620 (1. Jän. 2014)
Bevölkerungsdichte: 124 Einw. pro km²
Postleitzahl: 4451
Vorwahl: 07252
Gemeindekennziffer: 4 15 06
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Am Platzl 9
4451 Garsten
Website: www.garsten.ooe.gv.at
Politik
Bürgermeister: Anton Silber (ÖVP)
Gemeinderat: (2009)
(31 Mitglieder)
18 ÖVP, 7 SPÖ, 3 FPÖ, 3 Grüne
Lage der Marktgemeinde Garsten im Bezirk Steyr-Land
Adlwang Aschach an der Steyr Bad Hall Dietach Gaflenz Garsten Großraming Laussa Losenstein Maria Neustift Pfarrkirchen Reichraming Rohr im Kremstal Schiedlberg Sierning Steyr St. Ulrich bei Steyr Ternberg Waldneukirchen Weyer Wolfern OberösterreichLage der Gemeinde Garsten im Bezirk Steyr-Land (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
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Blick von der Dambergwarte
Blick von der Dambergwarte
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Garsten ist eine Marktgemeinde mit 6620 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2014) in Oberösterreich im Bezirk Steyr-Land. Bekannt ist der Ort vor allem für das ehemalige Stift Garsten, in dem sich heute die Justizanstalt Garsten befindet.

Geografie[Bearbeiten]

Garsten liegt auf 298 m Höhe im Traunviertel am Rande der Eisenstadt Steyr. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 11,4 km, von West nach Ost 10,7 km. 39 % der Fläche sind bewaldet, 51,4 % landwirtschaftlich genutzt.

Ortsteile der Gemeinde[Bearbeiten]

Garsten Nord, Kraxental, Lahrndorf, Mühlbach, Mühlbachgraben, Oberdambach, Pergern, Pesendorf, Rosenegg, Saaß, Sand, Sarning, Schwaming, Sonnberg, Tinsting, Unterdambach, Hölle.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Sierning Steyr
Aschach an der Steyr Nachbargemeinden St. Ulrich bei Steyr
Ternberg Laussa

Geschichte[Bearbeiten]

Erstmals wird Garsten in den Aufzeichnungen der Mistelbacher Synode 985 urkundlich erwähnt. 1082 wurde das Kloster als Kollegiatstift von Ottokar I, einem Traungauer gegründet. Unter seinem Sohn Ottokar II erfolgte im Jahr 1107 die Berufung von Benediktinern aus dem Stift Göttweig mit dem berühmten ersten Abt und Heiligen Berthold von Garsten[1]. Dies war für die weitere politische und kulturelle Entwicklung maßgebend. Ursprünglich im Ostteil des Herzogtums Bayern liegend, gehörte der Ort seit dem 12. Jahrhundert zum Herzogtum Österreich. Seit 1490 wird er dem Fürstentum Österreich ob der Enns zugerechnet. Während der Napoleonischen Kriege war der Ort mehrfach besetzt. Seit 1918 gehört der Ort zum Bundesland Oberösterreich. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum Gau Oberdonau und wurde am 10. Juli 1938 nach Steyr eingemeindet[2]. Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs. 1958 wurde die Gemeinde zum Markt erhoben. Einwohnerentwicklung: 1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 6.071 Einwohner, 2001 dann 6.506 Einwohner.

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister ist Anton Silber von der ÖVP. Sein Vorgänger Franz Steininger (ÖVP) trat im November 2008 nach 25 Jahren vom Amt zurück.[3]

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: Gespalten von Blau und Rot; rechts ein silberner, aufgerichteter, rot gewaffneter und gehörnter, feuerspeiender Panther; links ein silberner Balken. Die Gemeindefarben sind Blau-Weiß.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Garsten

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Garsten – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Garsten – Reiseführer

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://pfarre-garsten.dioezese-linz.at/wissen/geschichte/index.html
  2. http://www.land-oberoesterreich.gv.at/cps/rde/xchg/SID-C1F54558-4674BC01/ooe/hs.xsl/13784_DEU_HTML.htm
  3. Garstener Bürgermeister geht in Pension auf ORF vom 6. November 2008 abgerufen am 19. Februar 2009