Gazeta Wyborcza

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Gazeta Wyborcza ([ɡaˈzɛta vɪˈbɔrt͡ʃa], ‘Wahlzeitung’) ist die größte überregionale polnische Tageszeitung mit einer durchschnittlichen Auflage von ca. 500.000 und einer geschätzten Leserschaft von 4,5 Mio. Sie gilt als das wichtigste Organ der Meinungsbildung in Polen und wird verlegt durch den Medienkonzern Agora.

Die Gazeta Wyborcza entstand als Ergebnis der Beratungen des Runden Tisches. Der Gewerkschaft Solidarność wurde damals das Recht zugestanden, zu den ersten demokratischen Wahlen in Polen nach der Ära des Kommunismus eine Tageszeitung herauszugeben (daher der Name Wahlzeitung). Die erste achtseitige Ausgabe erschien am 8. Mai 1989 in einer Auflage von 150.000 Exemplaren. Chefredakteur ist Adam Michnik. Die Zeitung beschäftigt 700 Journalisten in Polen und 5 im Ausland. Politisch vertritt die Gazeta Wyborcza am ehesten links-liberale Positionen, versteht sich jedoch als überparteilich.

[Bearbeiten] Tägliche Lokalausgaben

[Bearbeiten] Wöchentliche Themenanhänge

  • Montag:
    • Gazeta Praca (Arbeit),
    • Gazeta Sport,
    • Duży Format (Das große Format, ab 1993, erscheint in Magazinform)
  • Dienstag:
    • Kujon Polski (Bildung),
    • Gazeta Komunikaty (Benachrichtigungen),
    • Gazeta Komputer (nur in der Hauptstadtausgabe)
  • Mittwoch:
    • Gazeta Dom (Haus),
    • Gazeta Nieruchomości (Immobilien, in 13 Lokalausgaben)
    • Europa. Praca i Studia (Europa – Arbeit und Studium; erscheint nicht mehr),
  • Donnerstag:
    • Wysokie Obroty (Hohe Drehzahlen, über Autos),
    • Gazeta Pieniądze (Wirtschaft),
  • Freitag:
    • Gazeta Telewizyjna (Die Fernsehzeitung),
    • Gazeta Co Jest Grane ("Was geht ab"),
    • Teatry (Theater, bloß in der Hauptstadtausgabe),
    • Supermarket (nur in Łódź und der Dreistadt),
    • Wieża Ciśnień (Wasserturm; nur in der Breslauer Ausgabe), Komiksowo (erschien bis 2004)
  • Samstag:
    • Turystyka. Podróże małe i duże (Tourismus),
    • Wysokie Obcasy (Hohe Absätze, für die Frau),
    • Gazeta Książki, Zdrowie i Uroda (Bücher, Gesundheit, einmal pro Monat in der Hauptstadtausgabe)

Seit März 1995 ist sie auch mit einem Internet-Portal vertreten.

[Bearbeiten] Weblinks

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