Griedelbach

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50.44758.5172222222222325Koordinaten: 50° 26′ 51″ N, 8° 31′ 2″ O

Griedelbach
Gemeinde Waldsolms
Höhe: 325 m ü. NN
Einwohner: 726 (1. Jan. 2009)
Eingemeindung: 31. Dezember 1971
Postleitzahl: 35647
Vorwahl: 06085

Griedelbach ist ein Ortsteil der mittelhessischen Gemeinde Waldsolms im südlichen Lahn-Dill-Kreis. Der Ort hat etwa 700 Einwohner.

Geografie[Bearbeiten]

Das Dorf liegt im östlichen Hintertaunus (Wetzlarer Hintertaunus) auf einem Plateau oberhalb des Solmsbachtals. Im Norden befindet sich der 425 Meter hohe Köhlerberg, im Süden die Bodenroder Kuppen. Griedelbach gehört zum Naturpark Taunus. .

Nachbarorte sind Brandoberndorf (südwestlich), Oberwetz (nördlich), und Cleeberg (östlich).

Geschichte[Bearbeiten]

Hügelgräber in der Umgebung lassen eine frühe Besiedelung vermuten.

Die Ortschaft wurde erstmals im Jahre 1258 erwähnt. Am 26. November 1333 erfolgt eine urkundliche Erwähnung von Gridelbach in einem gerichtlichen Vergleich zweier Adeligen mit der Stadt Wetzlar. Griedelbach gehörte zum Quembacher Gericht, das im 15. Jahrhundert in den Besitz der Grafen von Solms kam. Der Ort wurde durch das Amt Braunfels verwaltet. Vermutlich bildete das Dorf kirchlich eine eigene Pfarrei, die nach der Reformation allerdings aufgelöst und eine Filiale von Oberwetz wurde.

Bei Bränden in den Jahren 1802 und 1830 wurde ein Großteil der Häuser im Ort und mit ihnen zahlreiche Dokumente vernichtet. Nachdem die Bewohner zunächst in Nachbardörfern unterkamen wurde der Ort teilweise wieder aufgebaut.

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde Griedelbach preußisch und war der Bürgermeisterei in Braunfels zugeordnet. Im Jahr 1841 kam es zur Bürgermeisterei Schöffengrund.

Am 31. Dezember 1971 schloss sich die selbstständige Gemeinde Griedelbach im Zuge der hessischen Gebietsreform mit weiteren fünf Gemeinden zur neuen Großgemeinde Waldsolms zusammen.[1]

Vereine und Veranstaltungen[Bearbeiten]

  • Der Heimatforschungsverein, die Arbeitsgemeinschaft „Griedelbacher Spuren“ richtete das Gemeindefest 2008 zum 750-jährigen Bestehen aus.
  • Es bestehen neben der Freiwilligen Feuerwehr Griedelbach und dem Sportverein Griedelbach auch ein Frauenchor und der Gesangverein „Germania Griedelbach“.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 380.

Weblinks[Bearbeiten]