Hajdúszoboszló

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Hajdúszoboszló
Wappen von Hajdúszoboszló
Hajdúszoboszló (Ungarn)
Paris plan pointer b jms.svg
Basisdaten
Staat: Ungarn
Region: Nördliche Große Tiefebene
Komitat: Hajdú-Bihar
Kleingebiet bis 31.12.2012: Hajdúszoboszló
Koordinaten: 47° 27′ N, 21° 23′ O47.4521.383333333333Koordinaten: 47° 27′ 0″ N, 21° 23′ 0″ O
Fläche: 238,70 km²
Einwohner: 23.265 (1. Jan. 2011)
Bevölkerungsdichte: 97 Einwohner je km²
Telefonvorwahl: (+36) 052
Postleitzahl: 4200
KSH kódja: 05175
Struktur und Verwaltung
Gemeindeart: Stadt
Webpräsenz:
(Quelle: A Magyar Köztársaság helységnévkönyve 2011. január 1. bei Központi statisztikai hivatal)

Hajdúszoboszló [ˈhɒjduːsobosloː] (deutsch: Sobols, ältere ungarische Bezeichnung: Szoboszló) ist ein Kurort in der Großen Ungarischen Tiefebene. Nur etwa 20 km von Debrecen und gut 200 km von Budapest entfernt, ist diese Stadt direkt an der M4 gelegen und befindet sich im Komitat Hajdú-Bihar. Der berühmte Hortobágyi-Nationalpark befindet sich in der Nähe. Von den 24.000 Einwohnern ist der überwiegende Teil calvinistisch. In Hajdúszoboszló befindet sich mit 30 ha Fläche die größte Kurfreibadanlage Ungarns Thermalbad Hajdúszoboszló. Durch die Heilquellen und einige Erdgasfelder in der näheren Umgebung ist Hajdúszoboszló heute eine eher wohlhabende Gemeinde im noch immer vergleichsweise armen Ostungarn.

Geografie[Bearbeiten]

In den 1920er Jahren wurde durch den Geologen Ferenc Pávai Vajna Thermalwasser bei Gasbohrungen entdeckt. Das Gemeindegebiet von Hajdúszoboszló ist zweigeteilt, im Hauptteil liegt auch die Stadt und dieser wird vom Keleti-Kanal durchflossen. Der Hauptteil grenzt an folgende Gemeinden:

Nagyhegyes
Nádudvar Nachbargemeinden Ebes
Kaba Hajdúszovát Mikepércs Sáránd Derecske

Geschichte[Bearbeiten]

Die erste schriftliche Erwähnung geht auf König Géza I. im Jahre 1075 zurück. Anfang des 17. Jahrhunderts siedelte Stephan Bocskai Heiducken in der Stadt an, daher auch das damals noch nicht verbreitete Hajdú im Namen. Im Jahr 1660 wurde der Ort durch türkische Streitkräfte unter der Führung von Ahmed Szejdi bei der Strafexpedition gegen Georg II. Rákóczi verwüstet.

Verkehr[Bearbeiten]

Hajdúszoboszló besitzt einen Flughafen (ICAO-Code: LHHO) und einen Anschluss an die Autobahn M4 (E573) sowie eine Station an der Bahnstrecke Szolnok-Záhony (MAV-Streckenummer 100).

Söhne und Töchter[Bearbeiten]

Partnerstädte[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Hajdúszoboszló – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien