Hancock (Vermont)

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Hancock
Hancock (Vermont)
Hancock
Hancock
Lage in Vermont
Basisdaten
Gründung: 31. Juli 1781
Staat: Vereinigte Staaten
Bundesstaat: Vermont
County:

Addison County

Koordinaten: 43° 54′ N, 72° 55′ W43.90548-72.921726621Koordinaten: 43° 54′ N, 72° 55′ W
Zeitzone: Eastern (UTC−5/−4)
Einwohner: 323 (Stand: 2010)
Bevölkerungsdichte: 3,3 Einwohner je km²
Fläche: 98,8 km² (ca. 38 mi²)
davon 98,5 km² (ca. 38 mi²) Land
Höhe: 621 m
Postleitzahl: 05748
Vorwahl: +1 802
FIPS:

50-31525

GNIS-ID: 1462114
Website: hancockvt.us

Hancock[1] ist eine Gemeinde im Addison County des Bundesstaates Vermont in den Vereinigten Staaten mit 323 Einwohnern (laut Volkszählung von 2010).[2]

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Die Gemeinde liegt auf der Westflanke der Green Mountains. Größere Wasserläufe sind Emmerson's Branch, ein Zulauf des White River und der Leicester River, der in den Otter Creek mündet. Die hauptsächliche Besiedlung liegt im Osten der Town; der westliche, gebirgige Teil der Town wird von einem Landschaftsschutzgebiet bedeckt.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Alle Angaben als Luftlinien zwischen den offiziellen Koordinaten der Orte aus der Volkszählung 2010.[3]

Klima[Bearbeiten]

Die mittlere Durchschnittstemperatur Goshens liegt zwischen -8,3° C (17° Fahrenheit) im Januar und 20,0° C (68° Fahrenheit) im Juli. Damit ist der Ort gegenüber dem langjährigen Mittel der USA im Winter um etwa 10 Grad kühler, während im Sommer das untere Mittel in den USA erreicht wird. Die Schneefälle zwischen Mitte Oktober und Mitte Mai liegen mit bis zu fünfeinhalb Metern etwa doppelt so hoch wie die mittlere Schneehöhe in den USA, die tägliche Sonnenscheindauer liegt am unteren Rand des Wertespektrums der USA.[4]

Geschichte[Bearbeiten]

Die Fläche wurde am 7. November 1780 durch Thomas Chittenden zur Besiedlung ausgerufen und am 31. Juli 1781 an eine Gruppe um Samuel Willcox verkauft. Zur Besiedlung kam es aber erst ab 1788; die konstituierende Ortsversammlung fand am 18. Juni 1792 statt.

Der Ort lebt in erster Linie von Land- und Holzwirtschaft, in geringem Umfang auch von Tourismus. Mehr als 80% seiner Fläche werden vom Green Mountain National Forest, einem Nationalpark, belegt.

Religionen[Bearbeiten]

In Hancock ist eine Gemeinde der United Church of Christ angesiedelt. 

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Volkszählungsergebnisse[5] - Town of Hancock
Jahr 1700 1710 1720 1730 1740 1750 1760 1770 1780 1790
Einwohner 56
Jahr 1800 1810 1820 1830 1840 1850 1860 1870 1880 1890
Einwohner 149 311 442 472 455 430 448 420 382 283
Jahr 1900 1910 1920 1930 1940 1950 1960 1970 1980 1990
Einwohner 253 287 300 303 371 391 323 283 334 340
Jahr 2000 2010 2020 2030 2040 2050 2060 2070 2080 2090
Einwohner 382 323

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Wichtige Verkehrsrouten sind die nordsüdlich durch das Tal des White River ziehende Vermont Route 100 und die westlich nach Ripton und Middlebury führende Vermont Route 125. Dagegen sind weder eine Bahnstation noch ein nahegelegener Flugplatz verfügbar.

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten]

Hancock verfügt mit Ausnahme der Grundschule, über keine eigenen öffentlichen Einrichtungen. Die nächstgelegenen Kränkenhäuser sind das Porter Medical Center in Middlebury und das Gifford Medical Center in Randolph.

Bildung[Bearbeiten]

Der Ort verfügt über eine eigene Grundschule, die Hancock Village School. Für alle weitergehenden Schulen müssen die umliegenden Gemeinden angefahren werden; so befindet sich die nächstgelegene Highschool in Randolph und die nächsten Colleges in Middlebury, Hanover in New Hampshire und Burlington. Die nächstgelegenen Universitäten finden sich in Middlebury, Norwich und Burlington.

Literatur[Bearbeiten]

  •  Zadock Thompson: History of Vermont, natural, civil and statistical, in three parts. 3. Band, Chauncey Goodrich, Burlington 1842, S. 86 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  •  Abby Maria Hemenway: The Vermont historical Gazetteer. 1. Band, Burlington 1867, S. 43f.
  • Geschichte von Hancock bis ca. 1880
    Abschrift aus einer "History of Addison County" von 1886, Herausgegeben von H. P. Smith. Website des Middlebury College.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Hancock im Geographic Names Information System des United States Geological Survey, abgerufen am 1. Oktober 2014
  2. Einwohnerdaten aus dem US-Census von 2010 im American Factfinder
  3. Koordinaten der Orte der Census-Behörde 2010 (englisch)
  4. Klimadaten bei www.City-Data.com (englisch)
  5. Einwohnerzahl 1790–2010 laut Volkszählungsergebnissen