Johann Daniel Schöpflin

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Grabdenkmal von Johann Daniel Schöpflin in der Thomaskirche, Straßburg

Johann Daniel Schöpflin (* 6. September 1694 in Sulzburg; † 7. August 1771 in Straßburg) war Professor der Geschichte, Beredsamkeit und Staatsrechtslehre an der Universität Straßburg. Er war ein Universitätslehrer Johann Wolfgang von Goethes.

Schöpflin war in Europa ungemein bekannt und hatte einen Wirkungskreis, der weit über Straßburg hinausging. Seine Korrespondenz stellt eine aufschlußreiche Dokumentation des Universitäts- und Wissenschaftsbetriebs, aber auch zu Kultur und Diplomatie im Zeitalter der Aufklärung dar. Seine Kommentare über Zeitgenossen und das Zeitgeschehen sind heute eine wichtige Quelle für das kulturelle Gefüge seiner Zeit.

1760 erhielt er den Auftrag von Karl Friedrich von Baden, dessen Familiengeschichte umfangreich zu erforschen.

1770 und 1771 war Schöpflin Universitätslehrer Goethes und intensivierte dessen Interesse für die Geschichte und vor allem die mittelalterliche Dichtung.

[Bearbeiten] Werke

  • Alsatia diplomatica, 2 Bände, Straßburg 1772-1775 (Digitalisat).
  • Alsatia Illustrata, 2 Bände, Colmar 1751-1761.
  • Historia Zaringo-Badensis, 7 Bände, Karlsruhe 1763-1766 (Digitalisat).
  • Vindiciae Celticae, Straßburg 1754 (Digitalisat).

[Bearbeiten] Literatur

  • Jürgen Voss (Hrsg.): Johann Daniel Schöpflin, Wissenschaftliche und diplomatische Korrespondenz. Beihefte der Francia, Bd. 54 , Thorbecke, Stuttgart 2002. ISBN 3799574484
  • Jürgen Voss: Universität, Geschichtswissenschaft und Diplomatie im Zeitalter der Aufklaerung: Johann Daniel Schöpflin (1694 - 1771).Veröffentlichungen des Historischen Instituts der Universität Mannheim, Bd. 4, Fink, München 1979.

[Bearbeiten] Weblinks

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