Julia Heron

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Julia Heron (* 21. November 1897 in Montana; † 9. April 1977 in Los Angeles, Kalifornien) war eine US-amerikanische Szenenbildnerin, die vier Mal für einen Oscar nominiert war und bei der Oscarverleihung 1961 den Oscar für das beste Szenenbild in dem Farbfilm Spartacus erhielt.

Biografie[Bearbeiten]

Ihr Debüt als Szenenbildnerin gab sie 1930 in dem Film Reaching for the Moon von Edmund Goulding. 1936 war sie für die Ausstattung in dem Film Nimm, was du kriegen kannst in der Regie von Howard Hawks und William Wyler verantwortlich. Danach war sie 1935 zum zweiten Mal Art Director in dem Film Der Verräter von John Ford.

1942 war sie neben Vincent Korda für das Szenenbild in dem Farbfilm Lord Nelsons letzte Liebe von Alexander Korda nominiert. Bei der Oscarverleihung 1943 erfolgte ihre Nominierung für das beste Szenenbild im Farbfilm Das Dschungelbuch, danach bei der Oscarverleihung 1945 für das beste Szenenbild in dem Schwarzweißfilm Der Mann, der nicht zur Hochzeit kam (Casanova Brown). 1952 war sie mitverantwortlich für die Ausstattung in dem Film Sturmfahrt nach Alaska von Raoul Walsh.

1960 wurde sie für das beste Szenenbild in dem Farbfilm Der Fischer von Galiläa nominiert. Im Jahr darauf erhielt sie schließlich für das Szenenbild in Spartacus den Oscar.

Daneben war sie für das Szenenbild in weiteren Filmen beteiligt und verantwortlich wie Der Verräter (1935), Nimm, was du kriegen kannst (1936), Die Abenteuer des Marco Polo (1938), Mein Mann, der Cowboy (1938), Sturmhöhe (1939), Der lange Weg nach Cardiff (1940), Aufstand in Trollness (1943), Watch on the Rhine (1943), Der Vagabund von Texas (1945), Die besten Jahre unseres Lebens (1946), Jede Frau braucht einen Engel (1947), Mein Freund Harvey (1950). Außerdem hatte sie einige Gastauftritte in Filmen wie Der Westerner (1940).

In den 1950er und 1960er Jahren schuf sie schließlich oftmals die Ausstattung und das Szenenbild für Fernsehserien wie The Munsters, Alfred Hitchcock Presents und Erwachsen müßte man sein.

Weblinks[Bearbeiten]