Komárom

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Komárom ist auch der ungarische Name der slowakischen Stadt Komárno.
Komárom
Wappen von Komárom
Komárom (Ungarn)
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Basisdaten
Staat: Ungarn
Region: Mitteltransdanubien
Komitat: Komárom-Esztergom
Kleingebiet bis 31.12.2012: Komárom
Koordinaten: 47° 44′ N, 18° 7′ O47.73333333333318.116666666667Koordinaten: 47° 44′ 0″ N, 18° 7′ 0″ O
Fläche: 70,20 km²
Einwohner: 19.733 (1. Jan. 2011)
Bevölkerungsdichte: 281 Einwohner je km²
Telefonvorwahl: (+36) 34
Postleitzahl: 2900
KSH kódja: 05449
Struktur und Verwaltung (Stand: 2013)
Gemeindeart: Stadt
Bürgermeister: Attila Molnár (Fidesz-KDNP)
Postanschrift: Szabadság tér 1
2900 Komárom
Webpräsenz:
(Quelle: A Magyar Köztársaság helységnévkönyve 2011. január 1. bei Központi statisztikai hivatal)
Luftaufnahme: Die Sternfestung Csillag erőd östlich von Komárom
Elisabethbrücke nach Komárno

Komárom [ˈkomaːrom] (deutsch Komorn, slowakisch Komárno) ist eine Stadt im Norden Ungarns im Komitat Komárom-Esztergom.

Geografie[Bearbeiten]

Komárom verfügt über eine Fläche von 70,19 km².[1] 2009 hatte die Stadt 19.747 Einwohner.[2] Sie liegt am rechten Ufer der Donau. Das heutige Komárom in Ungarn ist vom heutigen Komárno in der Slowakei erst am 1. Juli 1896 eingemeindet worden, bis zu dieser Zeit war die Bezeichnung des Ortes auf dem rechten Donauufer Új-Szőny.

Geschichte[Bearbeiten]

In römischer Zeit lag auf dem Gebiet des heutigen Komárom im Stadtteil Szőny bis in die Spätantike das Legionslager Brigetio mit einer bedeutenden Zivilstadt. Heute ist davon nichts mehr sichtbar erhalten.

Komorn wurde 1919 durch die Grenze zwischen Ungarn und der Tschechoslowakei geteilt, die heute slowakische Schwesterstadt Komárno ist mit Komárom durch eine Donaubrücke verbunden.

Wirtschaft und Verkehr[Bearbeiten]

Hier ist die ungarische Grenzrevisionsstelle für ein- und austretende Schiffe, sodass sie für die mitteleuropäische Binnenschifffahrt eine große Bedeutung hat - sie ist der „Verschiebebahnhof“ der Schiffe. Infolge des Gefällebruches der Donau werden bergwärts ankommende große Schiffsverbände in Komárom geteilt; stromauf werden von hier an maximal Viererschubverbände weitergeführt. Umgekehrt können die talfahrend ankommenden Schiffe hier zu großen Verbänden zusammengeführt werden.

Auf dem ungarischen Teil der Bahnstrecke Komárom–Nové Zámky findet nur noch Güterverkehr statt.

Komárom ist heute ein industrielles Zentrum. International operierende Brauereien und Unternehmen aus der Telekommunikation (Nokia) haben sich mit ihren zuliefernden Partnern in Komárom angesiedelt.

Partnerstädte[Bearbeiten]

Komárom ist eine Partnerstadt von:[3]

Töchter und Söhne der Stadt[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  1. http://portal.ksh.hu/pls/portal/cp.hnt_telep?NN=05449 A Magyar KÖZTÁRSASÁG HELYSÉGNÉVTÁRA, 2009. Központi Statisztikai Hivatal (KSH) – Link tot seit 19. September 2012.}}
  2. http://portal.ksh.hu/pls/portal/cp.hnt_telep?NN=05449 A Magyar KÖZTÁRSASÁG HELYSÉGNÉVTÁRA, 2009. Központi Statisztikai Hivatal (KSH) – Link tot seit 19. September 2012.}}
  3. http://www.komarom.hu/testv.php

Weblinks[Bearbeiten]