Komárom
| Komárom | ||||
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| Basisdaten | ||||
|---|---|---|---|---|
| Staat: | Ungarn | |||
| Region: | Közép-Dunántúl (Mittel-Transdanubien) |
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| Komitat: | Komárom-Esztergom | |||
| Koordinaten: | 47° 44′ N, 18° 7′ O47.73333333333318.116666666667Koordinaten: 47° 44′ 0″ N, 18° 7′ 0″ O | |||
| Fläche: | 70,20 km² | |||
| Einwohner: | 19.733 (1. Jan. 2011) | |||
| Bevölkerungsdichte: | 281 Einwohner je km² | |||
| Telefonvorwahl: | (+36) 034 | |||
| Postleitzahl: | 2900 | |||
| KSH kódja: | 05449 | |||
| Struktur und Verwaltung | ||||
| Gemeindeart: | Stadt | |||
| Bürgermeister: | Dr. Attila Molnár | |||
| Webpräsenz: | ||||
| (Quelle: A Magyar Köztársaság helységnévkönyve 2011. január 1. bei Központi statisztikai hivatal) | ||||
Komárom [ˈkomaːrom] (deutsch Komorn, slowakisch Komárno) ist eine Stadt im Norden Ungarns im Komitat Komárom-Esztergom.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie [Bearbeiten]
Komárom verfügt über eine Fläche von 70,19 km².[1] 2009 hatte die Stadt 19.747 Einwohner.[2] Sie liegt am rechten Ufer der Donau. Das heutige Komárom in Ungarn ist vom heutigen Komárno in der Slowakei erst am 1. Juli 1896 eingemeindet worden, bis zu dieser Zeit war die Bezeichnung des Ortes auf dem rechten Donauufer Új-Szőny.
Geschichte [Bearbeiten]
In römischer Zeit lag auf dem Gebiet des heutigen Komárom im Stadtteil Szőny bis in die Spätantike das Legionslager Brigetio mit einer bedeutenden Zivilstadt. Heute ist davon nichts mehr sichtbar erhalten.
Komorn wurde 1919 durch die Grenze zwischen Ungarn und der Tschechoslowakei geteilt, die heute slowakische Schwesterstadt Komárno ist mit Komárom durch eine Donaubrücke verbunden.
Wirtschaft und Verkehr [Bearbeiten]
Hier ist die ungarische Grenzrevisionsstelle für ein- und austretende Schiffe, sodass sie für die mitteleuropäische Binnenschifffahrt eine große Bedeutung hat - sie ist der „Verschiebebahnhof“ der Schiffe. Infolge des Gefällebruches der Donau werden bergwärts ankommende große Schiffsverbände in Komárom geteilt; stromauf werden von hier an maximal Viererschubverbände weitergeführt. Umgekehrt können die talfahrend ankommenden Schiffe hier zu großen Verbänden zusammengeführt werden.
Auf dem ungarischen Teil der Bahnstrecke Komárom–Nové Zámky findet nur noch Güterverkehr statt.
Komárom ist heute ein industrielles Zentrum. International operierende Brauereien und Unternehmen aus der Telekommunikation (Nokia) haben sich mit ihren zuliefernden Partnern in Komárom angesiedelt.
Partnerstädte [Bearbeiten]
Komárom ist eine Partnerstadt von:[3]
- Komárno (ungarisch Komárom), Slowakei
- Lieto, Finnland
- Naumburg, Deutschland
- Judendorf-Straßengel, Österreich
- Sebeș, Rumänien
- Sosnowiec, Polen
Töchter und Söhne der Stadt [Bearbeiten]
- Franz von Krbek (1898-1984), deutscher Mathematiker
- Árpád Kézdi (1919-1983), ungarischer Bauingenieur
- Theodor Körner (1873-1957), österreichischer Bundespräsident
- Géza Horváth (1868-1925) Komponist, Arrangeur und Musikschuldirektor
Quellen [Bearbeiten]
- ↑ http://portal.ksh.hu/pls/portal/cp.hnt_telep?NN=05449 A Magyar KÖZTÁRSASÁG HELYSÉGNÉVTÁRA, 2009. Központi Statisztikai Hivatal (KSH) – Link tot seit 19. September 2012.}}
- ↑ http://portal.ksh.hu/pls/portal/cp.hnt_telep?NN=05449 A Magyar KÖZTÁRSASÁG HELYSÉGNÉVTÁRA, 2009. Központi Statisztikai Hivatal (KSH) – Link tot seit 19. September 2012.}}
- ↑ http://www.komarom.hu/testv.php
Weblinks [Bearbeiten]
- Komárom (deutsch)
- Luftaufnahmen von Komárom