Konvertibilität

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Konvertibilität (lat. convertere ‚umtauschen‘) ist eine Eigenschaft von Währungen. Eine Währung heißt konvertibel, wenn sie von In- und Ausländern unbegrenzt in andere Währungen umgetauscht werden darf. Dieses Recht wird durch die Zentralbank des Landes, in dem die Währung zirkuliert, garantiert. In dem Fall, dass der Goldstandard bzw. Bimetallismus im betreffenden Land gilt, kann der Umtausch der Währung auch in Gold bzw. Silber gemeint sein. Ein Sonderfall ist die Ausländerkonvertibilität, bei der nur Ausländern das Umtauschrecht gewährt wird. Inländerkonvertibilität dagegen liegt dann vor, wenn auch jeder Deviseninländer jederzeit für sein Landesgeld Devisen in beliebiger Form zur freien Verwendung erwerben und außer Landes mitnehmen oder transferieren kann. Eine Einschränkung der Konvertiblität stellen Devisenverkehrsbeschränkungen dar.

Die Konvertibilität erleichtert den Welthandel. Nicht konvertible Währungen werden Binnenwährung genannt und besitzen allein in dem Land Gültigkeit, das sie herausgibt. Zum Beispiel war die Mark der DDR nicht konvertibel. Eine besondere Form der Konvertibilität ergab sich ab dem 1. April 1954 durch die „Beko-Mark“. Aufgrund der Mitteilung der BdL Nr. 7031/54 vom 22. März 1954 und Nr. 7043/54 vom 29. April 1954 war es Devisenausländern gestattet, „beschränkt konvertierbare DM-Konten“ zu eröffnen, die unverzinslich geführt wurden und zu Zahlungen in Drittländern verwendet werden konnten. Auf dieses Konto durften Deviseninländer Einzahlungen vornehmen. Ähnliche Möglichkeiten gab es auch im Ausland: Im Sterling-Raum der transferable Sterling (TAA-Pfund), für französische Francs die Zone der multilateralen Transfermöglichkeiten (zone du franc transférable). In Deutschland wurden die Beko-Konten ab 1. Juli 1958 als frei konvertierbare DM-Konten geführt.

Die chinesische Währung Renminbi könnte angesichts der Wirtschaftskraft, des jahrzehntelangen Wirtschaftswachstums und der Außenhandelsüberschüsse der Volksrepublik China eine konvertible Währung oder sogar eine Leitwährung sein. Bislang (Stand 2011) hat die politische Führung des Landes den Renminbi aber nicht konvertibel gemacht, obwohl westliche Industriestaaten sie immer wieder – auch im Zuge der Finanzkrise ab 2007 bzw. der Eurokrise – dazu aufforderten.

Viele Stimmen werfen China vor, durch eine spezielle Währungspolitik ihre Währung unterbewertet gemacht und/oder gehalten zu haben (siehe Dumping).

Entgegen der Bezeichnung Peso convertible (CUC) ist die Zweitwährung in Kuba nicht frei konvertierbar. Sie wurde 1994 eingeführt und 2013 wurde ein Zeitplan zu ihrer Abschaffung gemacht.