Lacq

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Lacq
Lacq (Frankreich)
Lacq
Region Aquitanien
Département Pyrénées-Atlantiques
Arrondissement Pau
Kanton Arthez-de-Béarn und Lagor
Koordinaten 43° 25′ N, 0° 37′ W43.412777777778-0.61888888888889115Koordinaten: 43° 25′ N, 0° 37′ W
Höhe 88–190 m
Fläche 17,05 km²
Einwohner 707 (1. Jan. 2011)
Bevölkerungsdichte 41 Einw./km²
Postleitzahl 64170
INSEE-Code
Website http://www.cc-lacq.fr/

Lacq ist eine französische Gemeinde mit 707 Einwohnern (Stand 1. Januar 2011) im Département Pyrénées-Atlantiques und der Region Aquitaine.

Geografie[Bearbeiten]

Lacq liegt im Pyrenäenvorland. Durch das Gemeindegebiet fließen die Géüle und die Lagle, die beide in den Gave de Pau münden.

Nachbargemeinden von Lacq sind:

Geschichte[Bearbeiten]

Die Gemeinde entstand aus dem Zusammenschluss der ehemaligen Gemeinden Lacq und Audéjos, die zwei unterschiedlichen Kantonen angehörten. Die Zugehörigkeit zu den damaligen Kantonen besteht bis heute.

Wirtschaft[Bearbeiten]

  • Der Untergrund unter Lacq enthält Schwefel in Form von gasförmigem Schwefelwasserstoff (H2S), aus dem durch Oxidation kristalliner Schwefel hergestellt wird, der dann transportiert und weiterverarbeitet werden kann.
  • Bei Lacq befindet sich Frankreichs größtes Erdgasfeld.
  • In Lacq wird die erste französische Demonstrationsanlage errichtet, in der die gesamte Kette des Oxyfuel-Prozesses, von der Sauerstoffproduktion bis zur Einlagerung des Kohlendioxids in einer ehemaligen Erdgaslagerstätte in industriellem Maßstab getestet werden soll. Die Anlage soll 2008 ihren Betrieb aufnehmen. Kohlendioxid aus den Rauchabgasen einer Fabrik in Lacq wird isoliert und anschließend in 4.500 Meter Tiefe gepumpt. Geologische Untersuchungen sollen ermitteln, ob der Standort zur langfristigen CO2-Lagerung geeignet ist.[1]

Gemeindepartnerschaft[Bearbeiten]

Lacq pflegt eine Partnerschaft mit der spanischen Gemeinde San Quintín de Mediona in Katalonien.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Lacq – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Quellen[Bearbeiten]

  1. Total plant unterirdisches CO2-Lager (NaturEnergie-Magazin)