Flugstrecke
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dieser Artikel wurde aufgrund von inhaltlichen Mängeln auf der Qualitätssicherungsseite des Portals Transport und Verkehr eingetragen. Dies geschieht, um die Qualität der Artikel aus dem Themengebiet Transport und Verkehr auf ein akzeptables Niveau zu bringen. Dabei werden Artikel gelöscht, die nicht signifikant verbessert werden können. Hilf mit, die inhaltlichen Mängel dieses Artikels zu beseitigen, und beteilige dich an der Diskussion.
Als Flugstrecke bezeichnet man die Distanz zwischen Start- und Landeplatz, die ein Luftfahrzeug überwindet.
Unterschieden wird dabei gemäß einer Definition der EU nach
- Kurzstreckenflügen (bis 1500 km),
- Mittelstreckenflügen (über 1500 bis 3500 km)
- und Langstreckenflügen (mehr als 3500 km).
Von der Länge der Strecke hängt es ab, ob ein Kurz-, Mittel- oder Langstreckenflugzeug eingesetzt wird.
Eine Flugstrecke erstreckt sich meistens zwischen zwei Flughäfen (City-Pair), also zum Beispiel Singapur-Frankfurt-Singapur, kann aber auch mehrere Destinationen (Ziele) umfassen. Dreiecksverbindungen wie zum Beispiel London–Lagos–Accra–London, dienen dazu, zwei entfernte Ziele mit einem Flug abzudecken, deren separate Bedienung nicht rentabel ist. Oft findet man auch einen von einer Hauptdestination weiterführenden kurzen Flug, also zum Beispiel München-Seoul-Busan-Seoul-München. Dies bindet die weniger frequentierte Destination mit einem kurzen Flug an die Hauptdestination an.
Eine Fluggesellschaft braucht für jede beabsichtigte Flugstrecke die notwendigen Verkehrsrechte, damit sie Passagiere oder Fracht auf dieser Strecke transportieren darf.
Die Planung der Fluglinien, auch Netzplanung oder Netzmanagement genannt, ist eine zentrale Aufgabe der Fluggesellschaft, mit der sie ihre Ressourcen den Passagieren anbietet und so ihr Produkt gestaltet und als Flugplan veröffentlicht.
Luftverkehrsrechtlich beginnt und endet eine Flugstrecke mit dem Schließen bzw. Öffnen der Türen (Tokioter Abkommen 1963).

