Singapore Airlines

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Singapore Airlines
Logo der Singapore Airlines
Airbus A380-800 der Singapore Airlines
IATA-Code: SQ
ICAO-Code: SIA
Rufzeichen: SINGAPORE
Gründung: 1947
Sitz: SingapurSingapur Singapur
Drehkreuz:

Singapur-Changi

Heimatflughafen: Singapur-Changi
ISIN: SG1V61937297
IATA-Prefixcode: 618
Leitung: Goh Choon Phong (CEO)
Mitarbeiterzahl: 14'515[1]
Umsatz: US$ 9,38 Milliarden[1] (2012)
Fluggastaufkommen: 18,29 Millionen[1] (2012)
Allianz: Star Alliance
Vielfliegerprogramm: KrisFlyer
Flottenstärke: 102 (+ 121 Bestellungen)
Ziele: International
Webseite: singaporeair.com

Singapore Airlines, kurz SIA, ist die größte Fluggesellschaft des Stadtstaates Singapur und Mitglied der Luftfahrtallianz Star Alliance. Ihr Drehkreuz ist der Flughafen Singapur-Changi. Sie bildet zusammen mit der Frachtfluggesellschaft Singapore Airlines Cargo das Dachunternehmen Singapore Airlines Group und ist an der Singapore Exchange gelistet.

Singapore Airlines ist die weltweit am häufigsten ausgezeichnete Fluggesellschaft.[2] Durch Skytrax wurde sie aufgrund von Nutzerbewertungen mehrfach zur „Airline des Jahres“ gewählt. Zu den jüngsten Auszeichnungen zählt auch der Business Traveller Award 2012 als „Beste Airline für Geschäftsreisende“.

Geschichte[Bearbeiten]

Eine Airspeed Consul der früheren Malayan Airways
Eine McDonnell Douglas DC-10-30 der Singapore Airlines
Singapore Airlines Building

Erste Jahre[Bearbeiten]

Die Anfänge der heutigen Fluggesellschaft reichen bis in die späten 40er Jahre zurück, als am 1. Mai 1947 eine Airspeed Consul der Ursprungsfluglinie unter dem damaligen Namen Malayan Airways Limited vom Kallang-Flughafen in Singapur zum ersten Linienflug über Kuala Lumpur und Ipoh nach Penang abhob. In den folgenden Dekaden beschaffte das Unternehmen ständig neues Fluggerät, wie etwa Douglas DC-4 Skymaster, Vickers Viscount, Lockheed Super Constellation, Bristol Britannia, Comet 4 und Fokker F-27. 1957 wurde die Föderation Malaya von Großbritannien in die Unabhängigkeit entlassen. Mehrere Douglas DC-3 stießen zur stetig wachsenden Flotte.

Von Malaysian Airways Limited zu Singapore Airlines[Bearbeiten]

Am 16. September 1963 entstand der erweiterte Staatenbund Malaysia und die Fluggesellschaft flog ab diesem Zeitpunkt unter dem Namen Malaysian Airways Limited, bis sie im Mai 1966 in Malaysia-Singapore Airlines (Kürzel: MSA) umbenannt wurde, da Singapur die Föderation am 9. August 1965 verlassen hatte. 1967 expandierte die Flotte und das Streckennetz stark. MSA übernahm außerdem ihre erste Boeing 707 und bezog im gleichen Jahr eine neue Firmenzentrale in Singapur.

Nach politischen Unstimmigkeiten wurde Malaysian Airways in zwei separate Unternehmen aufgeteilt. Auf malaiischer Seite entstand die heutige Malaysian Airline System (besser bekannt unter Malaysia Airlines), während in Singapur Singapore Airlines entstand. Da fast alle internationalen Routen von Singapur aus geflogen wurden, übernahm Singapore Airlines alle sieben Boeing 707 und fünf Boeing 737. MAS konzentrierte sich auf den regionalen Markt und übernahm die restliche Flotte, bestehend aus Fokker F-27.

1970er und 1980er Jahre[Bearbeiten]

SIAs weibliche Kabinenbesatzung behielt die traditionell malaiische Uniform der Vorgängergesellschaft bei. Der französische Designer Pierre Balmain entwarf das Aussehen des Sarong kebaya für Singapore Airlines. Außerdem wurde die erfolgreiche Marketingidee, das Singapore Girl eingeführt. Von nun an werden Flugbegleiterinnen, die diesem Ideal entsprechen, als Kabinenpersonal eingestellt, wobei die Nationalität dabei im Hintergrund steht. Die Stewardessen sind noch heute Hauptelement der Werbung. Das zu Beginn 22 Ziele umfassende Streckennetz wuchs in den 1970er Jahren schnell an. Viele Destinationen auf dem indischen Subkontinent und in Ost-Asien kamen hinzu, und erste „Jumbos“ (Boeing 747) und McDonnell Douglas DC-10 ergänzen die Flotte.

In zwei kurzen Phasen im Jahr 1977 und zwischen 1979 und 1981 bot Singapore Airlines in Zusammenarbeit mit British Airways Überschallflüge zwischen London und dem Paya Lebar-Flughafen in Singapur mit der Concorde an. Zu diesem Anlass wurde die British-Airways-Concorde G-BOAD auf der einen Seite des Flugzeugrumpfes in SIA-Farben lackiert. Die Flüge endeten, nachdem die malaysische Regierung eine andere Flugroute erlassen und Indien Überschallflüge in seinem Luftraum verboten hatte. Vor allem der letzte Aspekt machte den Concorde-Einsatz unmöglich.

Die 1980er Jahre waren geprägt von der stetigen Modernisierung der Flotte durch Boeing 747-300, Boeing 757, Airbus A300 und Airbus A310. Des Weiteren wurden Ziele in Kanada, den USA und Afrika (Johannesburg) in den immer umfangreicher werdenden Flugplan aufgenommen. SIA war die erste Fluglinie, die eine Boeing 747-400 auf transpazifischen Routen einsetzte.

Jüngere Geschichte seit 1990[Bearbeiten]

Auch in den folgenden Jahren macht SIA durch kostspielige Großbestellungen von neuen Flugzeugtypen auf sich aufmerksam. So wurden 1994 für 10,3 Mrd. US-Dollar 22 zusätzliche Boeing 747 und 30 Airbus A340-300 bestellt. Ein Jahr darauf kaufte man sich 77 Boeing 777 für 12,7 Mrd. USD, gefolgt von einer Bestellung über zehn Ultra-Langstreckenflugzeuge Airbus A340-500 im Wert von 2,2 Mrd. USD im Jahr 1998.

2000 machte SIA als weltweiter Erstkunde des Airbus A380 von sich reden. Die damalige Bestellung von zehn Exemplaren wurde sechs Jahre später auf der Farnborough International Airshow in England um weitere neun aufgestockt. Das erste Flugzeug dieses Typs wurde am 15. Oktober 2007 ausgeliefert.

SIA war 2006 gemessen am Gewinn die zweiterfolgreichste Airline der Welt.[3]

Zum 1. September 2010 zählt die A380-Flotte der Singapore Airlines 12 ausgelieferte Exemplare, die zwischen Singapur und London (2x täglich), Paris, Zürich, Sydney, Melbourne, Hong Kong und Tokio eingesetzt werden.

Am 3. September 2010 meldete die Airline, dass Goh Choon Phong als neuer CEO die Nachfolge von Chew Choon Seng, der Ende Dezember 2010 in den Ruhestand geht, antreten wird. Der 47-jährige Goh Choon Phong kam im Jahr 1990 zu Singapore Airlines, nachdem er das Massachusetts Institute of Technology mit einem Master in Elektrotechnik und Informatik sowie drei Bachelor-Abschlüssen in Informatik, Maschinenbau und Wissenschaftlicher Betriebsführung und Kognitionswissenschaften absolviert hatte. Er war bisher in Positionen im gehobenen Management sowohl in Singapur als auch im Ausland tätig. Momentan bekleidet er die Position des Executive Vice President Marketing and the Regions. Dieses Amt trat er Anfang des Jahres an. Zuvor war er vier Jahre Präsident von Singapore Airlines Cargo. Gegenwärtig (Sep. 2010) amtiert er außerdem als Vorstandsvorsitzender von SilkAir.

Am 4. Juni 2012 nahm die Lowfare-Tochter Scoot den Betrieb auf.[4] Hiermit reagiert Singapore Airlines auf die zunehmende Konkurrenz durch Billigflüge ab Singapur. Zu nennen sind hier die australische Billigfluggesellschaft Jetstar Airways, welche ein Tochterunternehmen der Qantas Airways ist und die Fluggesellschaft AirAsia X.

Am 6. April 2012 wurde mit einem Flug von Hongkong nach Singapur die letzte Boeing 747-400 aus der Flotte der Singapore Airlines verabschiedet.

Im Dezember 2012 verkaufte Singapore Airlines ihren 49-prozentigen Anteil an Virgin Atlantic an Delta Air Lines.[5]

Flugziele[Bearbeiten]

Mehrere Maschinen der Singapore Airlines auf deren Heimatbasis in Singapur

Das Streckennetz von SIA wurde seit ihrer Gründung im Jahr 1947 stetig ausgebaut. Die erste Linienverbindung bestanden zwischen Singapur und Kuala Lumpur, die kurze Zeit später über Ipoh nach Penang verlängert wurde. In den Anfangsjahren beschränkte man sich auf den regionalen Flugverkehr, bis man später erste Routen nach Europa eröffnete. In den 80er Jahren wurden die ersten Linienverbindungen nach Kanada, Südafrika und in die USA angeboten. Ende der 1970er Jahre flog Singapore Airlines in Zusammenarbeit mit British Airways auf der Strecke Singapur-London mit der Concorde.

Singapore Airlines betrieb den längsten Linienflug ohne Zwischenlandung der Welt (Ultra-Langstrecke). Der Flug wurde seit dem 28. Juni 2004 von Singapur nach New York-Newark mit Airbus A340-500 durchgeführt. Die Luftlinienentfernung zwischen den beiden Städten beträgt 15.300 km, wobei die tatsächlichen Flugrouten von der Luftlinie stark abwichen und auf dem Hinflug sogar 16.600 km zurückgelegt wurden. Der Erstflug dauerte ca. 18 Stunden. Diese Verbindung wurde von Singapore Airlines täglich angeboten (Hin und zurück). Die zweitlängste Strecke mit ca. 14.000 km war der Nonstop-Flug von Singapur nach Los Angeles, der ebenfalls mit den Airbus A340-500 bedient wurde. Diese extrem langen Flugzeiten benötigten ein völlig neues Personal-Konzept. So mussten für das Personal extra Schlafmöglichkeiten geschaffen werden, und die Crew wurde auf fast das doppelte der normalen Crewstärke angehoben. Auch für die Passagiere mussten Neuerungen (wie zum Beispiel eine nur in diesen Maschinen eingebaute Small-Talk-Ecke) konzipiert werden. Eine weitere Kuriosität ergab sich aus der Abflugzeit und der Streckenführung über die Datumsgrenze. Die Maschinen starteten in Singapur, so dass sie nur fünf Stunden später (Ortszeit) in New York landeten. Der Rückflug hingegen landete erst 2 Tage nach Abflug. Beide Strecken wurden wegen des unwirtschaftlich hohen Treibstoffverbrauchs im Oktober bzw. November 2013 eingestellt.[6][7]

Der 2007 eingeführte Airbus A380-800 bediente zuerst Sydney bzw. seit 18. März 2008 zusätzlich mit London-Heathrow die vollständige Kangaroo-Route. Danach kamen sukzessive Tokio-Narita, ein zweiter London-Flug, Paris-Charles de Gaulle, Hongkong, Melbourne, Zürich und Los Angeles (über Tokio-Narita) hinzu. Seit 15. Januar 2012 wird außerdem die Strecke Singapur - Frankfurt - New York mit der A380 bedient. Schließlich sollen die bisher bestellten 19 Stück A380 die wichtigsten Metropolen weltweit bedienen, und dabei vor allem die Boeing 747 ersetzen, die bis Anfang 2012 ausgeflottet wurden. Ebenfalls sollen mit der A380 Einsparungen erreicht werden durch eine Reduzierung der Frequenz zu weniger bedeutenden Märkten und Bündelung der Kapazitäten in einem täglichen Flug, wie es im Fall von Paris und Zürich geschah.

Ziele im deutschsprachigen Raum[Bearbeiten]

Economy-Klasse an Bord eines Airbus A380-800 der Singapore Airlines
Die Business-Klasse an Bord eines Airbus A380-800 der Singapore Airlines

Nach Deutschland begann Singapore Airlines, damals noch als Malaysia-Singapore Airlines (MSA) ihre Dienste im Jahre 1971 mit Boeing B747-200. Ein Jahr später, am 1. Oktober 1972, flog nun Singapore Airlines von Singapur viermal wöchentlich unter dem neuen Namen auch nach Frankfurt mit verschiedenen Zwischenlandungen. Erst in den 80er Jahren wurde sukzessive die Anzahl der wöchentlichen Verbindungen zwischen Frankfurt und Singapur auf täglich erweitert (1989). Im Jahre 1989 wurde mit dem neuen Flugzeugtyp Boeing 747-400 die Strecke Singapur-Frankfurt zum ersten Mal nonstop geflogen. Drei Tage vor der deutschen Wiedervereinigung kam die erste Verbindung nach Berlin (Schönefeld), ebenfalls mit B747-400, hinzu, anfangs einmal wöchentlich, später zweimal, zuletzt via Zürich. Singapore Airlines hatte somit die Verkehrsrechte aus dem Luftverkehrsabkommen zwischen der Republik Singapur und der DDR quasi in letzter Minute wahrgenommen - vorher flog Interflug, die Fluggesellschaft der Deutschen Demokratischen Republik, von Berlin-Schönefeld über Bangkok nach Singapur. Die Berlin-Flüge wurden 1999 wieder eingestellt, da sie nicht profitabel waren (wenig Premium-Geschäft und Cargo). Durch die bilaterale Kooperation zwischen Lufthansa und Singapore Airlines (1. April 1998) und die folgende Mitgliedschaft in der Star Alliance (1. April 2000) verlief die Kooperation für die Strecke ab/bis Berlin (sowie aller übrigen deutschen Verkehrsflughäfen) mittels Codeshare-Abkommen zwischen Lufthansa und Singapore Airlines. Im Juli 1992 hatte Singapore Airlines zunächst vier wöchentliche, später tägliche, Flüge zwischen Frankfurt und New York-JFK aufgenommen, wobei die Strecke Singapur-Frankfurt entsprechend verlängert wurde. Die täglichen Dienste zwischen Frankfurt und Singapur wurden sukzessive auf zweimal täglich ausgebaut, zunächst sämtlich mit B747-400, dann, seit April 2007, jeweils einmal täglich mit B747-400 und B777-300ER. Die B747 wurde dabei auf der Strecke Singapur-Frankfurt-New York (SQ25/26, Zwischenstop in Frankfurt jeweils vormittags), die B777 auf dem Direktflug Singapur-Frankfurt (SQ325/326, Ankunft und Abflug in Frankfurt am späten Abend) eingesetzt. Seit 15. Januar 2012 wird auf Flug 25/26 die A380 eingesetzt.

Seit 28. März 2010 bedient Singapore Airlines zudem als zweites Ziel in Deutschland München fünfmal wöchentlich mit Boeing 777-300ER als Zwischenstop von Singapur nach Manchester (und zurück), seit 1. September 2010 wird die Strecke Singapur-München-Manchester und zurück täglich bedient.

In der Schweiz wird Zürich angeflogen, wo ebenfalls seit 28. März 2010 ein täglicher A380-Kurs die vorher zwölf wöchentlichen mit Boeing 777-300ER durchgeführten Frequenzen ersetzt. In der Schweiz verfügt die Singapore Airlines über eine eigene Vertriebsniederlassung mit dem General Manager Switzerland an der Spitze, einem Verkaufsdirektor, Bezirksverkaufsleiter und einer PR-/Marketing Executive im Zürcher Verkaufsbüro.

Die österreichische Hauptstadt Wien flog Singapore Airlines von 1985 bis zum Oktober 2000 an mit verschiedenem Fluggerät und unterschiedlichen Zwischenlandungen, zuletzt via Zürich. Mit dem Beitritt zur Star Alliance wurden die Dienste des Partners Lufthansa von Österreich nach Frankfurt in das Tarifsystem integriert, später auch die der Austrian Airlines, seit Ende März 2010 auch die Dienste der Lufthansa bzw. Austrian Airlines von Österreich (Wien, Klagenfurt) nach München. Österreichische Passagiere können auch die Flüge der Singapore Airlines nach Zürich mit guten Verbindungen ab/von Wien mit Austrian Airlines und Swiss nutzen.

Der Singapore Airlines-Verkauf in Österreich wird seit dem 1. April 2007 über den GSA (General Sales Agent) Travel City durchgeführt. Geschäftsführerin ist die frühere langjährige SIA-Verkaufsleiterin Helga Eichberger. Sie reportet an den Manager Süddeutschland mit Sitz in München.

Flotte[Bearbeiten]

Ein Airbus A330-300 der SIA
Eine Boeing 777-300ER der SIA

Mit Stand November 2013 besteht die Flotte der Singapore Airlines aus 102 Flugzeugen[8] mit einem Durchschnittsalter von 7,3 Jahren[9]:

Flugzeugtyp aktiv bestellt[10][11][12] Anmerkungen Sitzplätze[13]
(First/Business/Economy)
Airbus A330-300 024 0010 285 (-/30/255)
Airbus A340-500 004 Ausmusterung vsl. bis Herbst 2013[14] 100 (-/100/-)
Airbus A350-900 070 Auslieferung voraussichtlich ab 2015[14] - offen -
Airbus A380-800 019 005 SIA war weltweiter Erstkunde des A380-800 471 (12/60/399)
409 (12/86/311)
Boeing 777-200ER 028 266 (-/38/228)
271 (-/26/245)
285 (-/30/255)
288 (12/42/234)
323 (-/30/293)
Boeing 777-300 007 284 (8/59/226)
332 (18/49/265)
Boeing 777-300ER 021 006 278 (8/42/228)
Boeing 787-10 030 Auslieferung vsl. ab 2018[15] - offen -
Gesamt 102 121

Singapore Airlines reagierte frühzeitig auf die steigenden Rohstoffpreise und flottete ihre gesamten A340-300 sowie die Boeing 747-400 aus, da ihr diese zu unwirtschaftlich geworden waren. Darüber hinaus ist die Bestellpolitik auf möglichst effiziente aktuelle Flugzeugtypen wie dem Airbus A380, Airbus A350, Boeing 777 und Boeing 787 ausgerichtet.

Das aktuelle Klassenkonzept und dessen Ausgestaltung wurde mit der Auslieferung der ersten Boeing 777-300ER gestartet. Die Maschinen von Singapore Airlines verfügen in allen Klassen über das KrisWorld genannte In-flight Entertainment System von Panasonic. Hier werden eine Auswahl von aktuellen Filmen, Musik und Spielen geboten, Headsets werden kostenlos zur Verfügung gestellt. Weiterhin gibt es in allen Klassen Telefone am Platz, die Telefongespräche zum Boden sowie zwischen den Sitzplätzen ermöglichen.

Die Tochtergesellschaften Scoot, Silk Air und Singapore Airlines Cargo setzen eigenständig weitere Flugzeuge ein.

Zwischenfälle[Bearbeiten]

Singapore Airlines verzeichnet in ihrer Geschichte einen Flugzeugverlust mit Todesopfern:

  • Am 31. Oktober 2000 kollidierte eine Boeing 747-400 (Registrierung 9V-SPK in der Sonderlackierung "Tropical Colors") als Singapore-Airlines-Flug 006 von Singapur via Taipeh nach Los Angeles während des Startlaufs vom internationalen Flughafen von Taipeh mit Gerätschaften einer Baustelle auf der Startbahn, woraufhin die Maschine in mehrere Teile gerissen wurde, wieder auf den Boden aufschlug und Feuer fing. Von 179 Menschen an Bord verloren 83 ihr Leben bei diesem Unglück. Die Maschine sollte von Bahn 05L aus starten, jedoch bog sie versehentlich auf die Parallelbahn 05R ein, die wegen Bauarbeiten gesperrt war. Zum Zeitpunkt der Kollision herrschte starker Monsunregen mit eingeschränkter Sicht.[16]

Trivia[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c Factsheet Singapore Airlines (Star Alliance) 2012, abgerufen 21. April 2013
  2. Singapore Airlines
  3. www.aerosecure.de: Top 10: Die zehn größten Airlines der Welt nach Gewinn (Stand: August 2007)
  4. flyscoot.com - Hello Sydney! Scoot Gets Outta Here Tonight! (englisch), 4. Juni 2012
  5. news.sky.com - Virgin Atlantic Takes On BA With Delta Deal (englisch) 11. Dezember 2012
  6. SIA to increase flights to Australia, Japan. Theedgesingapore.com. 18. Dezember 2012. Abgerufen am 25. November 2013.
  7. spiegel.de - Singapore Airlines stellt längsten Passagierflug der Welt ein abgerufen am 25. November 2013
  8. ch-aviation.ch - Singapore Airlines (englisch) abgerufen am 8. November 2013
  9. airfleets.net Fleet age Singapore Airlines (englisch) 8. November 2013
  10. Orders, Deliveries, Operators. Airbus, 30. Juni 2013, abgerufen am 6. August 2013 (englisch).
  11. Customer Reports. Boeing, 30. Juni 2013, abgerufen am 6. August 2013 (englisch).
  12. singaporeair.com - The Singapore Airlines Fleet (englisch), abgerufen am 6. August 2013
  13. singaporeair.com - Unsere Flotte abgerufen am 6. November 2011
  14. a b aero.de - Singapore Airlines erteilt Airbus Milliardenauftrag 24. Oktober 2012
  15. focus.de - Singapore Airlines kauft 60 Flieger von Airbus und Boeing, 30. Mai 2013
  16. Flugunfalldaten und -bericht des Singapore-Airlines-Flugs 006 im Aviation Safety Network

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Singapore Airlines – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien