Lewski Sofia

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Dieser Artikel beschreibt den Fußballverein, für die Volleyballer siehe Lewski Sofia (Volleyball) und für die Eishockeyabteilung HK Lewski Sofia.
Lewski Sofia
logo
Voller Name PFK Lewski Sofia
Ort Sofia
Gegründet 24. Mai 1914
Stadion Georgi-Asparuchow-Stadion
Plätze 29.200
Präsident Todor Batkow
Trainer Antoni Sdrawkow
Homepage www.levski.bg
Liga A Grupa
2012/13 2. Platz
Heim
Auswärts

Lewski Sofia (offiziell: PFK (Profesionalen futbolen klub) Lewski Sofia (ПФК Левски София), englische Transkription: Levski Sofia) ist ein professioneller Fußballverein aus Sofia, Bulgarien.

Geschichte[Bearbeiten]

Gründungsphase[Bearbeiten]

Der Verein wurde am 24. Mai 1914 von Studenten einer Hochschule in Sofia unter dem Namen „ZS Lewski Sofia“ gegründet. Der Name stammt von Wassil Lewski, einem bulgarischen Freiheitskämpfer während der osmanischen Besatzungszeit. Anfangs waren die Vereinsfarben gelb und rot. Lange verfügte der Klub über keine eigene Spielstätte und absolvierte seine Spiele und Trainingseinheiten auf militärischem Gelände.

1920 änderte Lewski die Farben des Vereins in das heute noch verwendete Blau. Nach Umbenennungen in der Aufbauzeit in „Lewskiego Sofia“, „Spartak Sofia“ und „Sportista Sofia“ gewann der Verein als „SK Lewski Sofia“ 1933 seine erste Meisterschaft, durch einen 3:1-Sieg im Finale gegen „Schipenski Sokol Warna“ (heute: Spartak Warna). Im gleichen Jahr wurde das Wassil-Lewski-Stadion fertiggestellt.

Nach dem Lewski dreimal nicht an den Endrunden teilnahm, konnte Lewski bei dem nächsten Versuch 1937 erneut die Meisterschaft gewinnen. 1942 wurde die Trophäensammlung erweitert, als der Verein nebst seiner dritten Meisterschaft zum ersten Mal den Pokal gewann.

Nachkriegszeit[Bearbeiten]

Nach Ende des Zweiten Weltkrieges begann für Lewski zunächst eine sehr erfolgreiche Epoche, als der Verein zwischen 1946 und 1950 vier Meisterschaften in Kombination mit dem neu errichteten Sowjetarmee-Pokal gewinnen konnte (nur 1948 blieb die Mannschaft ohne Titel). In diese Zeit (1949) fiel auch eine erneute Umbenennung in „Dinamo Sofia“.

In den 1950er-Jahren stieg der kurz zuvor gegründete Armeesportklub ZSKA Sofia zum dominierenden Fußballverein Bulgariens auf. Lewski wurde in Dinamo umbenannt und konnte nur noch eine einzige Meisterschaft gewinnen (im Jahr 1953). Zum Abschluss des Jahrzehnts erarbeitete sich der Verein seinen späteren Ruf als Pokalmannschaft, als 1956, 1957 und 1959 erneut der Sowjetarmee-Pokal errungen werden konnte, wobei 1957 eine Rückkehr zum alten Namen stattfand und somit die letzten beiden genannten Titel als „FD Lewski Sofia“ gewonnen wurden.

1960er-Jahre und der Europapokal[Bearbeiten]

Durch den Gewinn der neunten Meisterschaft 1965 qualifizierte sich Lewski erstmals für den Europapokal der Landesmeister und unterlag dort im Achtelfinale knapp Benfica Lissabon. Nach dem Gewinn des Sowjetarmee-Pokals in den Jahren 1967 und 1968 erreichte Lewski durch den Meistertitel im selben Jahr erneut den Landesmeisterwettbewerb. In der Folge der Invasion der sowjetischen Truppen in der Tschechoslowakei zog Lewski jedoch gemeinsam mit einigen anderen osteuropäischen Vereinen seine Teilnahme am Pokal zurück, nachdem zunächst das Komitee der UEFA bereits ausgeloste Erstrundenbegegnungen „zwischen Ost und West“ wiederholen ließ, um die politische Brisanz aus dem Sport herauszunehmen.

1969 fusionierte Lewski mit „FD Spartak Sofia“ und trat bis 1985 unter dem Namen „DFS Lewski-Spartak Sofia“ an.

Comeback in den 1970er- und 1980-Jahren[Bearbeiten]

Was sich in den Jahren zuvor durch die Titelgewinne bereits andeutete, entwickelte sich in der Folgezeit zunehmend, als es dem Verein gelang, zwischen 1970 und 1988 sieben Meisterschaften, acht Sowjetarmee-Pokale und drei Ausgaben des zur Saison 1980/1981 wiedereingeführten bulgarischen Pokals zu gewinnen, wobei 1984 sogar das Tripel gewonnen wurde.

1985 folgte ein dunkles Kapitel des Vereins. Kurz vor Ablauf der Saison spielte Lewski das Pokalfinale gegen ZSKA Sofia, das von beiden Seiten äußerst brutal geführt wurde und zahlreiche rote Karten zur Folge hatte. Der bulgarische Verband schloss beide Mannschaften vom letzten Spieltag aus, kürte den Drittplatzierten Botew Plowdiw zum Meister (im Jahr 1990 wurde dies rückgängig gemacht und Lewski erhielt nachträglich den Titel) und sprach eine Reihe von persönlichen Strafen aus. Der Verein löste sich kurzfristig auf und wurde als „FK Witoscha Sofia“ neu gegründet.

Moderne Entwicklungen seit den 1990er-Jahren[Bearbeiten]

Lewski Sofia-Werder Bremen 2006/2007

Nachdem der Verein 1990 seinen alten Namen als „FK Lewski-13 Sofia“ wiederbelebte, gewann er nach dem Pokalsieg in den Jahren 1991 und 1992 im darauffolgenden Jahr seine 18. Meisterschaft und unterlag in der darauffolgenden Saison, wiederum als „Lewski-1913 Sofia“, im Achtelfinale der neuen UEFA Champions League gegen Werder Bremen und verpasste die Gruppenphase nur knapp.

Nebst zweier Pokalsiege 1994 und 1998 konnte Lewski nach zwei Meisterschaften in den Jahren 1994 und 1995 als bulgarischer Titelträger jeweils aufgrund des niedrigen nationalen Koeffizienten in der UEFA-Fünfjahreswertung nur am UEFA-Pokal teilnehmen. Im Jahr 1998 nahm Lewski seine heute noch gültige Bezeichnung „PFK Lewski Sofia“ an.

Lewski Sofia in einem Championsleague Spiel in der Saison 2006/2007 gegen Chelsea London

Seit dem Jahr 2000 ist Lewski der erfolgreichste Verein des Landes mit momentan vier Meisterschaften, vier Pokalsiegen und dem Gewinn des Supercups 2005. Nach dem Sieg gegen Chievo (Italien) in der Qualifikation, gelang im August 2006 zum ersten Mal auch die Teilnahme einer bulgarischen Mannschaft an der Champions League. Im ersten Spiel gegen Barcelona verloren sie jedoch mit 0:5. Auch die restlichen Spiele gingen verloren.

Sportliche Erfolge[Bearbeiten]

  • Bulgarischer Meister: 1933, 1937, 1942, 1946, 1947, 1949, 1950, 1953, 1965, 1968, 1970, 1974, 1977, 1979, 1984, 1985, 1988, 1993, 1994, 1995, 2000, 2001, 2002, 2006, 2007, 2009 (26 Titel)
  • Bulgarischer Pokalsieger: 1942, 1982, 1984, 1986, 1991, 1992, 1994, 1998, 2000, 2002, 2003, 2005, 2007 (13 Titel)
  • Sowjetarmee-Pokalsieger: 1946, 1947, 1949, 1950, 1956, 1957, 1959, 1967, 1970, 1971, 1976, 1977, 1979, 1984, 1987, 1988 (16 Titel)
  • Bulgarischer Supercup: 2005, 2007, 2009

Kader[Bearbeiten]

Nummer Spieler Nationalität Im Verein seit Letzter Verein
Torhüter[Bearbeiten]
12 Boschidar Mitrew BulgareBulgare 1997 eigene Jugend
23 Plamen Iliew BulgareBulgare 2011 Widima - Rakowski
85 Kiril Akalski BulgareBulgare 2010 Lokomotive Plowdiw
Abwehr[Bearbeiten]
2 Dustley Mulder NiederländerNiederländer 2010 RKC Waalwijk
4 Stefan Stanchew BulgareBulgare 2010 Pirin Blagoewgrad
5 Iwo Iwanow BulgareBulgare 2010 Beroe Stara Sagora
14 Veselin Minew BulgareBulgare 2006 Botew Plowdiw
15 Chakib Benzoukane MarokkanerMarokkaner 2007 Kawkab Marrakesch
26 Kalin Schtarkow BulgareBulgare 2010 FC Chavdar Etropole
55 Yordan Miliev BulgareBulgare 2009 Lokomotive Plowdiw
Mittelfeld[Bearbeiten]
3 Serginho Greene NiederländerNiederländer 2010 Vitesse Arnheim
6 Michael Tawiah GhanaerGhanaer 2010 Lokomotive Mesdra
7 Aleksandar Aleksandrow BulgareBulgare 2010 Tscherno More Warna
16 Marian Ognyanov BulgareBulgare 2009 Belasiza Petritsch
20 Joãozinho BrasilianerBrasilianer 2007 Associação Portuguesa de Desportos
22 Darko Tasevski MazedonierMazedonier 2007 Metalurh Saporischschja
23 Andwelé Slory NiederländerNiederländer 2010 West Bromwich Albion
30 Lachezar Baltanov BulgareBulgare 1998 eigene Jugend
45 Vladimir Gadzhev BulgareBulgare 2008 OFI Kreta
Angriff[Bearbeiten]
10 Christo Jowow BulgareBulgare 2009 Apollon Limassol
17 Daniel Mladenow BulgareBulgare 2010 Pirin Blagoewgrad
28 Aleksandar Kirow BulgareBulgare 2010 PFK Montana
29 Garra Dembélé FranzoseFranzose 2010 Lokomotive Plowdiw

Folgende Spieler aus der Reservemannschaft kamen in Saison 2010/11 ebenfalls zum Einsatz:

Verliehene Spieler[Bearbeiten]

Trainerstab[Bearbeiten]

Name Aufgabe
BulgarienBulgarien Yasen Petrow Trainer
BulgarienBulgarien Miroslaw Kosew Co-Trainer
BulgarienBulgarien Ruslan Mihajlow Torwarttrainer
BulgarienBulgarien Georgi Iwanow Manager
BulgarienBulgarien Konstantin Baschdekow Manager

Lewski Sofia B[Bearbeiten]

Lewski Sofia B oder Lewski B ist die zweite Mannschaft Lewski Sofias. 2008 gründete der bulgarische Fußballverband eine Liga für die Reservemannschaften der Topverein. So wurde 2008 dann auch Lewski Sofia B gegründet. In der zweiten Mannschaft Lewskis spielen hauptsächlich junge Spieler und Talente, die auch in der ersten Mannschaft zum Einsatz kommen. In der zweiten Mannschaft sollen diese Spieler an die erste herangeführt werden. Es dürfen aber auch alle Spieler die in ersten Mannschaft spielen auch in der zweiten zum Einsatz kommen. Der Trainer ist momentan Biser Hazday.

Stadion[Bearbeiten]

Lewski trägt seine Liga und Pokalspiele im Georgi-Asparuchow-Stadion. Europäische Pokalspiele werden im Wassil-Lewski-Nationalstadion ausgetragen, da das Georgi-Asparuchow-Stadion nicht den UEFA-Vorschriften entspricht.

Anhänger[Bearbeiten]

Lewski Sofia muss oft wegen übler Entgleisungen seiner Anhänger ein Strafe zahlen. Lewski-Fans hatten z.B.am 20. April während eines Ligaspiels ein Spruchband mit der Aufschrift "Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag" und "Er hatte recht" ausgerollt und daneben die Zahl 18 präsentiert, die für die Initialen Adolf Hitlers steht. Zudem zeigten die Anhänger Hakenkreuz-Plakate.[1]

Ehemalige Spieler[Bearbeiten]

Stanislaw Angelow BulgarienBulgarien (2001-2007, Abwehr)
Er kam vom Lokalrivalen ZSKA Sofia und absolvierte über 200 Ligaspiele für Lewski. Außerdem nahm er mit Lewski an der UEFA Champions League 2006/07 teil. Der Abwehrspieler wurde mit Lewski Sofia dreimal Meister und viermal Pokalsieger in Bulgarien. 2007 verließ er Lewski und wechselte nach Deutschland.
Georgi AsparuchowBulgarienBulgarien (1959-1961, 1963-1971, Sturm)
"Gundi" schoss in 199 Spielen für Lewski Sofia beachtliche 125 Tore. Nachdem er in seinem ersten Anlauf bei Lewski in 23 Spielen nur 7 Tore schoss, spielte er zwei Jahre bei Botew Plowdiw, bevor er zurück nach Sofia kam. Nach ihm ist auch das Heimstadion Lewskis, das Georgi-Asparuchow-Stadion benannt. Der Stürmer wurde dreimal A Grupa Meister und viermal Bulgarischer Pokalsieger.
Daniel Borimirow BulgarienBulgarien (1990-1995, 2003-2008, Mittelfeld)
Der 70 malige Bulgarische Nationalspieler war fünfmal Bulgarischer Meister und fünfmal bulgarischer Pokalsieger. Außerdem war er 2005 bester Spieler der bulgarischen A Grupa. Der Mittelfeldspieler zählte ebenfalls zum Kader der an der UEFA Champions League 2006/07 teilnahm.
Marian Christow BulgarienBulgarien (1995-1997, Mittelfeld)
Der Mittelfeldspieler absolvierte 56 Ligaspiele für Lewski und schoss dabei 19 Tore. 1997 wechselte der Mittelfeldspieler nach Deutschland.
Waleri Domowtschijski BulgarienBulgarien (2004-2008, Sturm)
In 121 Spielen für Lewski schoss er beachtliche 60 Tore. Er galt als großes Talent bei Lewski und nahm mit der Mannschaft an der UEFA Champions League 2006/07 teil. Mit Lewski wurde er zwei mal A Grupa Meister und gewann ebenfalls zwei mal den Bulgarischen Pokal. 2008 verließ der Stürmer Lewski Richtung Deutschland.
Georgi Donkow BulgarienBulgarien (?-1993, Sturm)
Nachdem er zuvor bei kleineren Vereinen in Soifa spielte wechselte der Bulgare zu Lewski.
Petar Hubtschew BulgarienBulgarien (1989-1993, Mittelfeld)
125 Ligaspiele in vier Jahren absolvierte der Mittelfeldspieler für Lewski Sofia. Dabei wurde er einmal Bulgarischer Meister und zweimal Bulgarischer Pokalsieger. 1993 verließ er Lewski und wechselte nach Deutschland.
Nikolai Iliew BulgarienBulgarien (1983-1989, 1992-1993, Abwehr)
Der 1987 zum Bulgarischen Fußballer des Jahres gewählte Abwehr Spieler absolvierte für Lewski 196 A Grupa Spiele, wurde viermal Meister in Bulgarien und gewann mit Lewski zweimal den Bulgarischen Pokal. Zwischen seinen beiden Spielzeiten bei Lewski spielte er in Italien und Deutschland. Später wechselte er noch nach Frankreich.
Dimitar Iwankow BulgarienBulgarien (1995-2005, Torwart)
Nachdem er 1995 aus der Jugendmannschaft von Lewski Sofia gekommen absolvierte er in 10 Jahren als Profi 275 A Grupa Spiele und schoss dabei 25 Tore. Mit dem Verein gewann er fünfmal den Bulgarischen Pokal und dreimal die A Grupa.
Georgi Iwanow BulgarienBulgarien (1997-2002, 2003-2004, 2006, 2008-2009, Sturm)
"Gonzo" spielte viermal für Lewski Sofia, absolvierte 204 A Grupa Spiele und schoss dabei 122 Tore und ist somit der Spieler mit den viertmeisten Toren für Lewski. Der Bulgarische Fußballer der Jahre 2001 und 2002 wurde mit Lewski fünfmal Bulgarischer Meister und viermal Pokalsieger. Außerdem wurde er Torschützenkönig der A Grupa 2001. Zwischdurch spielte er in Frankreich, der Türkei und Kroatien. Nach seinem Karriereende 2009 wechselte er in das Management von Lewski Sofia.
Slatko Jankow BulgarienBulgarien (1990-1992, 1992-1995, Abwehr)
Der Abwehrspieler, der auch in Deutschland aktiv war, wurde zweimal Bulgarischer Meister und zweimal Bulgarischer Pokalsieger. Er spielte über 100 Spiele für Lewski wurde er einmal nach Spanien ausgeliehen.
Péter Kabát UngarnUngarn (2002, Sturm)
Den ungarischen Ex-Nationalspieler hielt es nur ein halbes Jahr bei Lewski Sofia. Trotzdem gewann er mit Lewski die Bulgarische Liga und den Pokal 2002. Für Lewski absolvierte er 15 Ligaspiele und schoss 5 Tore in der A Grupa.
Borislaw Michailow BulgarienBulgarien (1981-1989, Torwart)
Der Bulgarische Fußballer des Jahres 1986 absolvierte in acht Saisons für Lewski 180 A Grupa Spiele. Dabei wurde er dreimal Meister und dreimal Pokalsieger. 1989 wechselte er von Lewski nach Portugal.
Nikolai Michailow BulgarienBulgarien (2004-2007, Torwart)
Der Sohn des ebenfalls für Lewski spielenden Torhüters Borislaw Michailow bestritt in drei Jahren für Lewski 44 Spiele in der A Grupa und nahm in der Saison 2006/07 mit Sofia an der Championsleague teil. Außerdem gewann er mit Lewski Sofia jeweils zweimal den Pokal und die Meisterschaft.
Njogu Demba-Nyrén GambiaGambia (2003, Sturm)
2003 kam er für ein halbes Jahr zu Lewski Sofia. Nach einer enttäuschenden Bilanz (10 Spiele 0 Tore) wurde der Stürmer aus Gambia wieder abgegeben.
Gustavo Franchin Schiavolin BrasilienBrasilien (2001-2002, Abwehr)
2002 wurde er mit Lewski A Grupa Meister.
Nasko Sirakow BulgarienBulgarien (1980, 1983-1988, 1991-1992, 1993-1994, Sturm)
Der Stürmer schoss in 258 A Grupa Spielen für Lewski 206 Tore und ist der Spieler mit den meisten Ligatoren für Lewski Sofia. Er gewann mit Lewski Sofia fünfmal die A Grupa und viermal den Bulgarischen Pokal. Zwischen seinen vier Spielzeiten bei Lewski spielte er unter anderem in Spanien und Frankreich.
Igor Tomašić KroatienKroatien (2005-2008, Abwehr)
Der Kroate wurde mit Lewski zweimal Pokalsieger und zweimal Meister. Nachdem er für Lewski 130 Ligaspiele bestritten und an der UEFA Champions League 2006/07 teilgenommen hatte, verließ er den Verein 2008 und wechselte nach Israel. Mit Lewski wurde der Abwehrspieler zweimal Meister und gewann zweimal den Pokal in Bulgarien.

weitere ehemalige Spieler

Ehemalige Trainer[Bearbeiten]

Der Ex Lewski Sofia Spieler Stanimir Stoilow war von 2004-2008 Trainer der Mannschaft
   

Vereinswappen[Bearbeiten]

Die Vereinswappen von 1914 bis heute:

Rekorde[Bearbeiten]

Meiste Spiele[Bearbeiten]

# Name Karriere Spiele Tore
1 Bulgarien 1971Bulgarien Stefan Aladschow 1967–1981 483 4
2 Bulgarien 1971Bulgarien Emil Spassow 1974–1990 415 111
3 Bulgarien 1971Bulgarien Pawel Panow 1969–1981 383 177
4 Bulgarien 1971Bulgarien Kiril Iwkow 1967–1978 375 15
5 Bulgarien 1967Bulgarien Aleksandar Kostow 1956–1971 344 85
6 BulgarienBulgarien Elin Topusakow 1996–2008/2009-2010 335 23
7 Bulgarien 1967Bulgarien Christo Iliew 1954–1968 326 132
8 Bulgarien 1967Bulgarien Stefan Abadzjiev 1953–1968 299 45
9 BulgarienBulgarien Plamen Nikolov 1977–1992 296 6
10 Bulgarien 1971Bulgarien Voin Voinov 1971–1981 295 50

Meiste Tore[Bearbeiten]

# Name Karriere Spiele Tore Durchschnitt
1 BulgarienBulgarien Nasko Sirakow 1981–1994 258 206 0.80
2 Bulgarien 1971Bulgarien Pawel Panow 1969–1981 383 177 0.46
3 Bulgarien 1967Bulgarien Georgi Asparuchow 1959–1971 238 153 0.64
4 BulgarienBulgarien Georgi Iwanow 1997–2007 197 116 0.59
6 Bulgarien 1971Bulgarien Emil Spassow 1974–1990 415 111 0.27
7 Bulgarien 1946Bulgarien Dimitar Yordanov 1956–1965 207 104 0.50
8 Bulgarien 1971Bulgarien Misho Velchev 1981–1987 169 102 0.60
9 Bulgarien 1967Bulgarien Georgi Sokolow 1958-1969 237 83 0.35
10 Bulgarien 1967Bulgarien Aleksandar Kostow 1955 - 1960
1961 - 1971
281 65 0.23

Transferrekorde[Bearbeiten]

Zugänge Abgänge

Derbybilanz[Bearbeiten]

Levski - CSKA :
121 Spiele; 48 Siege, 34 Unentschieden, 39 Niederlagen; 181:168 Tore

Levski - Slawia :
119 Spiele; 56 Siege, 40 Unentschieden, 23 Niederlagen; 202:125 Tore

Levski - Lokomotive :
114 Spiele; 67 Siege, 26 Unentschieden, 21 Niederlagen; 212:104 Tore

Bulgarische Fußballer des Jahres[Bearbeiten]

Es sind nur Spieler aufgeführt, die damals auch bei Lewski Sofia spielten.

Sonstiges[Bearbeiten]

  • Lewski besitzt die national größte Fangemeinde (genannt: „Lewskari“) und wird als „Verein des Volkes“ angesehen, wobei dies auch in der bewussten Konkurrenz und Abgrenzung zum Lokalrivalen ZSKA begründet ist.
  • Zwischen 1966 und 1985 blieb Lewski in 203 aufeinander folgenden Heimspielen ungeschlagen.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Levski Sofia fans parade Nazi banners & signs celebrating Adolf Hitler’s birthday
  2. Topsport.bg - Левски спечели съдебния спор за клубната емблема, посетен на 23. Oktober 2007

Weblinks[Bearbeiten]