Livinallongo del Col di Lana

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Livinallongo del Col di Lana
Kein Wappen vorhanden.
Livinallongo del Col di Lana (Italien)
Livinallongo del Col di Lana
Staat: Italien
Region: Venetien
Provinz: Belluno (BL)
Lokale Bezeichnung: Łivinałongo del Col de Łana /
Fodom (roa)
Koordinaten: 46° 29′ N, 11° 57′ O46.48333333333311.951645Koordinaten: 46° 29′ 0″ N, 11° 57′ 0″ O
Höhe: 1645 m s.l.m.
Fläche: 99,1 km²
Einwohner: 1.357 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 14 Einw./km²
Postleitzahl: 32020
Vorwahl: 0436
ISTAT-Nummer: 025030

Livinallongo del Col di Lana (ladinisch Fodom, deutsch Buchenstein) ist eine Gemeinde in der italienischen Provinz Belluno, Region Venetien. Das Gemeindegebiet erfasst das gesamte Buchensteintal; so erklärt sich seine Größe vom 99 Quadratkilometern bei nur 1357 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2013).

Blick vom Friedhof aus auf Livinallongo del Col di Lana
Livinallongo del Col di Lana

Geografie[Bearbeiten]

Im Osten der Gemeinde liegt der im Dolomitenkrieg zum Teil gesprengte Col di Lana. Im Westen wird die Gemeinde vom Alpenpass Pordoijoch und im Norden vom Campolongo-Pass begrenzt.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Die Gemeinde ist in 29 Ortsteile gegliedert, die sich als geschlossene Dörfer über das ganze Buchensteintal verteilen.

  • Alfauro
  • Agai
  • Andraz
  • Arabba (ladinisch Reba)
  • Brenta
  • Castello
  • Cernadoi
  • Cherz
  • Contrin
  • Collaz
  • Corte
  • Davedino
  • Fedèra
  • Larzonei
  • Livine
  • Ornella
  • Palla
  • Pallua
  • Pieve di Livinallongo: Hauptort und Verwaltungssitz (ladinisch La Plie' da Fodom)
  • Renaz
  • Ruaz
  • Roncat
  • Salesei
  • Sottinghiazza
  • Soraruaz
  • Sottil
  • Vallazza
  • Varda
  • Visinè di Là
  • Visinè di Qua

Der Ortsteil Arabba (dt. Buchenstein, ladinisch Rèba) ist heute als Wintersportort bekannt.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Nachbargemeinden sind Abtei (BZ), Canazei (TN), Colle Santa Lucia, Cortina d’Ampezzo, Corvara (BZ) und Rocca Pietore.

Geschichte[Bearbeiten]

1027 wird Buchenstein erstmals urkundlich erwähnt.

Zwischen 1897 und 1900 wurden die Festungen von La Corte, Ruaz (abgerissen) und Tra i sassi (Valparolapass) von den Österreichern errichtet. Bis zum Ende des Ersten Weltkrieges gehörte das Gebiet als Teil von Tirol zu Österreich-Ungarn. 1915 wurde das Gebiet im Krieg evakuiert und die Orte, die im Kampfgebiet an der österreichisch-italienischen Grenze lagen, schwer zerstört. Durch den Vertrag von Saint-Germain kam Livinallongo zusammen mit Südtirol zu Italien und wurde 1923 der Provinz Belluno angegliedert. 1933 verfügte Benito Mussolini den Namenszusatz „del Col di Lana“, der in einem von der Region Venetien angeordneten Gemeindereferendum 1983 bestätigt wurde.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Künstler aus Buchenstein[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Livinallongo del Col di Lana – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2013.