Mangfallgebirge

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

p1p5

Mangfallgebirge
Der Gipfel des Hirschbergs, im Hintergrund die Kampen, Tegernseer Berge

Der Gipfel des Hirschbergs, im Hintergrund die Kampen, Tegernseer Berge

Höchster Gipfel Hinteres Sonnwendjoch (1.986 m ü. NN)
Lage Bayern (Deutschland)
Teil der Bayerischen Voralpen
Mangfallgebirge (Bayern)
Mangfallgebirge
Koordinaten 47° 39′ N, 11° 56′ O47.65083333333311.9352777777781986Koordinaten: 47° 39′ N, 11° 56′ O
Fläche 752,40 km²

dep1

Das Mangfallgebirge ist der östlichste Teil der Bayerischen Voralpen, die ihrerseits zu den Nördlichen Kalkalpen gehören. Namensgebend ist die Mangfall, die über ihre Zuflüsse Rottach, Weißach, Schlierach und Leitzach große Teile des Gebiets entwässert und ein wichtiges Trinkwasserreservoir für München bildet.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geographie

[Bearbeiten] Geographische Lage

Die Gebirgsregion ist im Westen durch das Isartal und im Osten durch das Inntal, sowie im Süden durch die Brandenberger Alpen (den Rofan) begrenzt. Nördlich des Mangfallgebirges schließt sich das Alpenvorland an. Das Gebiet hat eine Fläche von 752,40 km² [1], nach engerer Abgrenzung nur 333 km² [2].

Das Mangfallgebirge wird in die Tegernseer Berge (von der Isar bis zur Linie TegernseeRottach−Weiße Valepp), Schlierseer Berge (bis zum Leitzachtal) und die Wendelsteingruppe (zwischen Leitzachtal, Ursprungstal und Inntal) unterteilt.

[Bearbeiten] Gipfel

Der höchste Gipfel des Mangfallgebirges ist das in Tirol gelegene, 1.986 m ü. NN hohe Hintere Sonnwendjoch. Der höchste Gipfel auf bayerischem Gebiet ist die Rotwand mit 1.884 m ü. NN, einer der beliebtesten Hausberge der Münchner zu jeder Jahreszeit. Der Wendelstein liegt wenige Kilometer weiter nordöstlich der Rotwand, ist jedoch von ihr durch ein Tal getrennt. Ein beliebtes Ausflugsziel ist der Brünnstein.

Diese und weitere Gipfel des Mangfallgebirges sind − sortiert nach Höhe in Meter (m) über Normalnull (NN):

[Bearbeiten] Seen

Wie die Alpen insgesamt, so ist auch das Mangfallgebirge stark durch die letzte Eiszeit (Würmeiszeit) geprägt worden. So entstanden z. B. Seen, wie der Tegernsee, und die typischen U-Täler durch Gletscher.

Mangfallgebirge - Blick vom Wallberg in Richtung Ost-Nordost bis Südost: Chiemsee (links im Hintergrund), Tal der Weißen Valepp (mittig), Schinder (rechts)

[Bearbeiten] Hütten

Das Mangfallgebirge ist durch ein dichtes Hüttennetz erschlossen. Im Folgenden eine Übersicht über Berghütten mit Übernachtungsmöglichkeit:

Aiblinger Hütte (DAV), 1311m Brünnsteinhaus (DAV), 1342 m Kesselalm (Privat), 1278 m
Albert-Link-Hütte (DAV), 1053 m Buchsteinhütte (Privat), 1240 m Lenggrieser Hütte (DAV), 1338 m
Blaubergalm (Privat), 1540 m Erzherzog-Johann-Klause (Privat), 814 m Mitteralm (DAV), 1200 m
Blecksteinhaus (DAV), 1022 m Forsthaus Valepp (Privat), 872 m Rotwandhaus (DAV), 1737 m
Bodenschneidhaus (DAV), 1365 m Hirschberghaus (Privat), 1530 m Tegernseer Hütte (DAV), 1650 m
Breitenberghaus (Naturfreunde), 1050 m Idealhanghütte (Privat), 1550 m Wallberghaus (Privat), 1512 m

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Mangfallgebirge – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Handbuch der naturräumlichen Gliederung Deutschlands, Erste Lieferung. Hrsg. im Auftrag der Bundesanstalt für Landeskunde und des Zentralausschusses für deutsche Landeskunde von E. Meynen und J. Schmithüsen, Remagen 1953, S. 72
  2. [1]
Meine Werkzeuge
Namensräume
Varianten
Aktionen
Navigation
Mitmachen
Drucken/exportieren
Werkzeuge
In anderen Sprachen