Manhattan (Spiel)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Manhattan
Kinder beim Manhattan-Spiel
Kinder beim Manhattan-Spiel
Daten zum Spiel
Autor Andreas Seyfarth
Verlag Hans im Glück Verlag,
Rio Grande Games,
Mayfair Games,
u. a.
Erscheinungsjahr 1994
Art Taktikspiel
Mitspieler 2 bis 4
Dauer 40 – 50 Minuten
Alter ab 10 Jahren
Auszeichnungen

Spiel des Jahres 1994
Deutscher Spiele Preis 1994: Platz 3

Manhattan ist der Name eines Gesellschaftsspiels für 2-4 Personen des Autors Andreas Seyfarth. Es ist laut Altersempfehlung ab 10 Jahren geeignet und erschien 1994 beim Hans im Glück Verlag. Manhattan wurde als Spiel des Jahres 1994 ausgezeichnet.

Spielbeschreibung[Bearbeiten]

Ziel[Bearbeiten]

In sechs großen Städten der Welt bauen die Spieler Türme und versuchen Mehrheiten zu ergattern und zu behalten.

Regeln[Bearbeiten]

Das Spiel gliedert sich in 4 Runden. In jeder Runde wechselt der Startspieler.

Die 6 Städte sind mit jeweils 9 Bauplätzen (3x3) dargestellt. Um diese Bauplätze zu bezeichnen, bekommt jeder Spieler 4 Baukarten, auf denen immer ein Bauplatz angegeben ist. Dadurch, dass die Spieler auf verschiedenen Seiten des Spielfelds sitzen, die Karten aber nur in 1 bestimmte Richtung gehalten werden, entsteht eine nicht berechenbare Anzahl an Bauplatzkarten (mit Ausnahme des Mittelbauplatzes). Jede Karte bezeichnet einen der neun Plätze einer Stadt. Der Spieler kann aber selbst entscheiden, in welcher Stadt er die Karte einsetzt, so dass jede Karte 6 Bauplätze angibt. Nach dem Spielen der Karte kommt diese auf den Ablagestapel und der Spieler zieht eine neue Karte. So ändern sich die Bauoptionen immer wieder. Die Bauplätze werden verdeckt gehalten.

Jeder Spieler verfügt über die gleiche Anzahl an Türmen mit Etagenhöhen von 1-4. Vor jeder Runde wählen die Spieler 6 Türme aus, die sie verbauen möchten. Diese Auswahl darf während der Runde nicht geändert werden. Die Auswahl der Türme ist für alle Spieler zu jeder Zeit sichtbar.

Ein Zug beinhaltet das Spielen einer Baukarte und das Setzen eines Turm auf dem bezeichneten Bauplatz. Hierbei versuchen die Spieler Mehrheiten in den Städten zu erlangen. Man kann auch einen Turm des Gegners überbauen und in Besitz nehmen. Regel hierbei: Der Spieler muss nach dem überbauenden Zug mindestens genauso viele Etagen im Turm sein eigen nennen wie der Gegner, ansonsten ist der Zug nicht zulässig. Es zählt hierbei immer jede Farbe für sich. (Beisp.: Ein Turm besteht aus 1 Etage gelb, 2 Etagen weiß, 3 Etagen blau, jetzt kann gelb mit einem 2er Bauteil diesen Turm „übernehmen“. Er zieht dadurch mit 3 Etagen gleich mit blau, hat aber als letzter gesetzt und besitzt jetzt den Turm) In jeder Runde spielt also jeder Spieler 6 Züge, danach erfolgt eine Wertung und das Prozedere beginnt mit einem neuen Startspieler erneut.

Wertung[Bearbeiten]

  • Jeder Turm der eigenen Farbe = 1 Punkt
  • Jede Mehrheit in einer Stadt = 2 Punkte (Beisp.: Blau 1 Turm, Gelb 1 Turm, Weiß 3 Türme = 2 Punkte für Weiß)
  • Der höchste Turm auf dem Spielfeld = 3 Punkte

Bei Gleichstand gibt es keine Punkte. Wichtig hierbei, auch wenn es 2 gleichfarbige höchste Türme gibt, werden keine Punkte vergeben. Wer nach 4 Runden die höchste Punktsumme hat, gewinnt das Spiel. Punktgleichheit ist möglich.

Taktik[Bearbeiten]

Es gibt verschiedene taktische Varianten, die sich bewährt haben. Als Grundsatz gilt jedoch, überbauen ist der Grundstein des Erfolgs.

Weblinks[Bearbeiten]