Metin Hakverdi

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Metin Hakverdi im Juni 2011.

Metin Hakverdi (* 25. Juni 1969 in Hamburg) ist ein Hamburger Politiker der SPD. Seit 2013 ist er Mitglied des Deutschen Bundestages.

Leben und Beruf[Bearbeiten]

Metin Hakverdi wuchs in Hamburg-Wilhelmsburg auf. Sein aus der Türkei stammender Vater war Taxifahrer, seine Mutter kommt ursprünglich aus Mecklenburg Vorpommern und arbeitete als Sekretärin.[1] 1988 machte Hakverdi sein Abitur am Gymnasium Kirchdorf/Wilhelmsburg. Während eines einjährigen Aufenthalts in Kalifornien erlangte er ein High School Diploma. In Kiel sowie in Indiana (USA) studierte er Rechtswissenschaften. Nach bestandenem Zweiten Juristischen Staatsexamen 1999 begann er als selbständiger Rechtsanwalt in Hamburg. Hakverdi ist Mitglied des Honigfabrikvereins, des ESV Einigkeit, des Vereins Zukunft Elbinsel, der AWO, des Hamburgischen Anwaltvereins, des Fördervereins Bürgerhaus Wilhelmsburg und des Bürgervereins Wilhelmsburg sowie Schatzmeister der Europa-Union Hamburg.

Politik[Bearbeiten]

2002 trat Metin Hakverdi der SPD bei.[1] Im Februar 2008 konnte er bei der Bürgerschaftswahl über den Wahlkreis Billstedt-Wilhelmsburg-Finkenwerder als direkt gewählter Abgeordneter in die Hamburgische Bürgerschaft einziehen. Auf der Wahlkreisliste der SPD war er auf Platz drei hinter Philipp-Sebastian Kühn und Hildegard Jürgens gelistet, konnte aber die meisten Stimmen der Kandidaten erreichen und so das Mandat erlangen.

In der Bürgerschaft gehört er als Schriftführer dem Präsidium an. Er ist Fachsprecher für Migration und des Parlamentarischen Untersuchungsausschusses Elbphilharmonie.

Im Mai 2010 ließ Hakverdi sein Mandat im Rahmen der Ermittlungen gegen Bülent Çiftlik ruhen.[2] Er wurde beschuldigt, unwahre Angaben über seine Rolle in der Affäre gemacht zu haben.[3]

Im Dezember 2012 übernahm Hakverdi den Wahlkreis Hamburg-Bergedorf – Harburg von Hans-Ulrich Klose. Bei der Bundestagswahl 2013 wurde er mit 40,4 Prozent der Erststimmen als Direktkandidat in den Bundestag gewählt.[1]

Weblinks und Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c mopo.de: Metin Hakverdi: Von Wilhelmsburg in den Bundestag
  2. welt.de: Scheinehe: Zweiter SPD-Mann lässt Mandat ruhen
  3. spiegel.de: Neue Vorwürfe gegen SPD-Politiker Hakverdi