Michael Wollny

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Michael Wollny (Würzburger Hafensommer 2010)
Michael Wollny (Würzburger Hafensommer 2010)
Chartplatzierungen
(vorläufig)
Erklärung der Daten
Alben[1]
Weltentraum (Michael Wollny Trio)
  DE 46 14.02.2014 (… Wo.)
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Michael Wollny (* 25. Mai 1978 in Schweinfurt) ist ein deutscher Jazz-Pianist. Er gilt als eines der aufstrebenden Talente der deutschen und internationalen Jazz-Szene.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Wollny hatte bis 1997 eine musikalische Ausbildung (Klavier, Violine) an der Musikschule Schweinfurt bzw. am Hermann-Zilcher-Konservatorium Würzburg und nahm erfolgreich an den Wettbewerben von Jugend musiziert teil. Ab 1997 studierte er an der Hochschule für Musik Würzburg bei Chris Beier (Künstlerisches Diplom mit Auszeichnung 2002, Meisterklassendiplom 2004). Er hatte auch Unterricht bei John Taylor und Walter Norris.

Wollny war zwischen 1998 und 2002 Mitglied im Bundesjazzorchester, mit dem er auch auf Tournee ging. Er spielt seit 2001 mit Heinz Sauer im Duo bzw. im Quartett. Ebenso erfolgreich ist er mit dem Trio [em] (mit Eva Kruse als Bassistin und Eric Schaefer am Schlagzeug). Daneben war er an CD-Produktionen u. a. mit den Young Friends, mit Hubert Winter („Different Kind of Stories“, 2003), aber auch Hans-Peter Salentin („Beyond Your Thoughts“, „Sound of Silence“) und Nils Landgren („The Moon, The Stars and You“, 2011) sowie zahlreichen weiteren bei ACT erschienenen Alben beteiligt und ist als Pianist und musikalischer Mitarbeiter am Schauspielhaus Nürnberg tätig.

Seit 2005 steht er bei dem Jazzlabel ACT unter Vertrag, wo er mit seinem Trio [em] in der Reihe "Young German Jazz" debütierte.

Im Jahre 2007 erschien sein von Kritikern hochgelobtes erstes Soloalbum Hexentanz.

Auszeichnungen und Preise[Bearbeiten]

Michael Wollny bei einem Konzert von [em] (Würzburger Hafensommer, 8. August 2010)

Wollny wurde mit mehreren Stipendien und Preisen ausgezeichnet, so dem Jazzpreis der Nürnberger Nachrichten 2007, dem Kulturpreis der Stadt Schweinfurt 2003, dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik (für Melancholia (2005) mit Heinz Sauer), dem Bayerischen Kunstförderpreis 2005 und dem „Choc de l'annee 2006“ des französischen Jazzmagazins Jazzman (für Certain Beauty mit Heinz Sauer). Im Jahr 2008 erhielt er zusammen mit Heinz Sauer den SWR-Jazzpreis. 2010 folgte die Auszeichnung mit dem ECHO Jazz in der Sparte Instrumentalist/in des Jahres national - Piano/Keyboards.

[em] wurden im Mai 2007 mit dem Ronnie Scott's Jazz Award als „Most Promising International Newcomer Of The Year“ in London ausgezeichnet. Im Jahr 2011 erhielt das Trio den Neuen Deutschen Jazzpreis (sowohl als Band, als auch für Michael Wollny als besten Solisten) und den ECHO Jazz als Ensemble des Jahres national.[2] 2013 erhielt Wollny nicht nur den Preis der Deutschen Schallplattenkritik für sein Album Don't Explain - Live In Concert mit Heinz Sauer, sondern auch den Bayerischen Staatspreis für Musik und mit dem Trio [em] den ECHO Jazz als Ensemble des Jahres national.[3] Ebenfalls 2013 erhielt er, zusammen mit Heinz Sauer, den mit 50.000 Euro dotierten Binding-Kulturpreis[4]

Diskografische Hinweise (Auswahl)[Bearbeiten]

Nach der Arbeit
  • Iiro Rantala / Leszek Możdżer / Michael Wollny: Jazz at Berlin Philharmonic I
  • Wollny / Kriener / Leyh: CDNR3 (2001)
  • Heinz Sauer / Michael Wollny: Melancholia (2004)
  • Wollny / Kruse / Schaefer: Call it [em] (2005)
  • Young Friends: Great German Song Book (2005)
  • Heinz Sauer / Michael Wollny: Certain Beauty (2006)
  • Michael Wollny: Piano Works VII: Hexentanz (2007)
  • Wollny / Kruse / Schaefer: [em] III (2008)
  • Michael Wollny / Tamar Halperin: Wunderkammer (2009)
  • Joachim Kühn / Michael Wollny: live at Schloß Elmau (2009)
  • Wollny / Kruse / Schaefer: [em] LIVE (2010)
  • Wollny / Kruse / Schaefer: [em] Wasted & Wanted (2012)
  • Heinz Sauer / Michael Wollny: Don't Explain - Live in Concert (2013)
  • Michael Wollny Trio: Weltentraum (2014)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Michael Wollny – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Quellen[Bearbeiten]

  1. Chartdiskografie Deutschland
  2. Preisträger des ECHO Jazz 2011, (abgerufen am 27. Juni 2011)
  3. Michael Wollny und Donikkl erhalten Bayerischen Staatspreis für Musik
  4. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24. August 2013