Morris Six

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Morris Six
Produktionszeitraum: 1928-1939
1948–1954
Klasse: Obere Mittelklasse
Karosserieversionen: Tourenwagen, Limousine
Vorgängermodell: Morris Oxford Six
Nachfolgemodell: Morris Isis

Der Name Morris Six wird von der Morris Motor Company für eine Reihe von Modellen benutzt, die von 1928 bis 1954 hergestellt wurden.

6 (1928–1939)[Bearbeiten]

6 (1928-1939)
Morris 6 Limousine (1929)

Morris 6 Limousine (1929)

Produktionszeitraum: 1928–1939
Karosserieversionen: Tourenwagen, Limousine
Motoren: Ottomotor:
2,5 Liter (38 kW)
Länge: 4496 mm
Breite: 1759 mm
Höhe:
Radstand: 2972 mm
Leergewicht:

Der Morris 6 war eine 4-türige Limousine, die Morris 1928 als Nachfolger des Morris Oxford Six herausbrachte. Sie hatte einen seitengesteuerten 6-Zylinder-Reihenmotor mit 2.468 cm³ Hubraum und 52 bhp (38 kW). Alle 4 Räder waren an Halbelliptikfedern aufgehängt. Dieses Modell wurde bis 1939 gefertigt.

Six (1931–1935)[Bearbeiten]

Six (1931-1935)
Morris Six (1931-1935)

Morris Six (1931-1935)

Produktionszeitraum: 1931–1935
Karosserieversionen: Limousine
Motoren: Ottomotor:
1,9 Liter
Länge: 4496 mm
Breite: 1759 mm
Höhe:
Radstand: 2972 mm
Leergewicht:

1931 brachte die Firma ein kleineres 6-Zylinder-Modell heraus, den Morris Six. Sein Motor hatte nur 1938 cm³, stammte vom Oxford 6 und beschleunigte die Limousine auf bis zu 96 km/h. Bereits 1935 wurde das Modell wieder eingestellt.

Six Series MS (1948–1954)[Bearbeiten]

Six Series MS (1948-1954)
Morris Six Series MS (1948-1954)

Morris Six Series MS (1948-1954)

Produktionszeitraum: 1948–1954
Karosserieversionen: Limousine
Motoren: Ottomotor:
2,2 Liter (48 kW)
Länge: 4496 mm
Breite: 1676 mm
Höhe:
Radstand: 2794 mm
Leergewicht: 1219 kg
Morris Six Series MS (1948-1954)

Der Morris Six Series MS war ein Mittelklassewagen mit 6-Zylindermotor, den die Morris Motor Company von 1948 bis 1954 herstellte. Es war der erste Sechszylinder, den die Firma nach dem Zweiten Weltkrieg herausbrachte. Zu Beginn war der Preis GBP 671 auf dem britischen Markt.

Das Auto sah dem 1948 von Issigonis konstruierten Oxford MO sehr ähnlich. Ab der Windschutzscheibe nach hinten war er sogar gleich. Der Motorraum war länger, um den 6-Zylinder-OHC-Reihenmotor mit 2.215 cm³ Hubraum und einem SU-Vergaser aufzunehmen, der 70 bhp (51 kW) bei 4.800 min-1 leistete. Der ganze Wagen war länger als der Oxford; er hatte einen Radstand von 2.794 mm gegenüber 2.463 mm beim Oxford. Er hatte eine unabhängige Radaufhängung mit Torsionsstab vorne und eine übliche Antriebsachse mit Halbelliptikfedern hinten. Er hatte keine Schneckenlenkung wie der Oxford, sondern ein niedriger übersetztes Nockenlenksystem. Mit gleicher Karosserie, aber etwas stärkerem Motor (72 bhp / 53 kW) wurde auch der Wolseley 6/80 geliefert.

Im Test erreichte das Auto 136 km/h Höchstgeschwindigkeit, eine Beschleunigung von 23 sec. / 0-100 km/h und benötigt ca. 14 l/100 km.

1950 wurde die Hinterachsübersetzung verringert, um die Beschleunigung zu verbessern, und doppelte Dämpfer an der Vorderachse eingebaut.

Ab 1953 wurde eine De-Luxe-Version mit Ledersitzen, Heizung und Stoßstangenhörnern vorne angeboten.

Der Nachfolger war ab 1955 der Morris Isis Series I.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Morris Six – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Quellen[Bearbeiten]

David Culshaw, Peter Horrobin: The Complete Catalogue of British Cars 1895–1975, Veloce Publishing PLC, Dorchester (1997), ISBN 1-874105-93-6