Nattheim

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Nattheim
Nattheim
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Nattheim hervorgehoben
48.69916666666710.241388888889560Koordinaten: 48° 42′ N, 10° 14′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Stuttgart
Landkreis: Heidenheim
Höhe: 560 m ü. NN
Fläche: 44,99 km²
Einwohner:

6.220 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 138 Einwohner je km²
Postleitzahl: 89564
Vorwahlen: 07321, 07326 (Auernheim, Steinweiler)
Kfz-Kennzeichen: HDH
Gemeindeschlüssel: 08 1 35 026
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Fleinheimer Straße 2
89564 Nattheim
Webpräsenz: www.nattheim.de
Bürgermeister: Norbert Bereska
Lage der Gemeinde Nattheim im Landkreis Heidenheim
Alb-Donau-Kreis Ostalbkreis Landkreis Göppingen Niederstotzingen Sontheim an der Brenz Hermaringen Giengen an der Brenz Dischingen Nattheim Heidenheim an der Brenz Steinheim am Albuch Königsbronn Herbrechtingen Herbrechtingen Gerstetten BayernKarte
Über dieses Bild

Nattheim ist eine Gemeinde im Landkreis Heidenheim in Baden-Württemberg.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

Nattheim liegt am Rande des Härtsfelds zwischen der Kreisstadt Heidenheim an der Brenz und der Gemeinde Dischingen.

[Bearbeiten] Gemeindegliederung

Zur Gemeinde Nattheim mit den ehemals selbstständigen Gemeinden Auernheim und Fleinheim gehören sechs Dörfer, Weiler und Höfe. Zur ehemaligen Gemeinde Auernheim gehören das Dorf Auernheim, der Weiler Steinweiler und das Gehöft Waldzierter Hof sowie die abgegangenen Ortschaften Auerntaler Hof und Mittelhof. Zur ehemaligen Gemeinde Fleinheim gehören das Dorf Fleinheim sowie die abgegangene Ortschaft Walkendorf. Zur Gemeinde Nattheim im Gebietsstand vom 31. Dezember 1971 gehören das Dorf Nattheim und das Gehöft Wahlberg sowie die abgegangenen Ortschaften Gebstetten und St. Stephan.[2]

[Bearbeiten] Geschichte

Nattheim war Siedlungsstätte der Kelten. Am Ortsrand liegt eine keltische Kultstätte, deren Wälle noch erhalten sind. Nattheim wurde erstmals 1050 in einer Urkunde von Kaiser Heinrich III. erwähnt. 1448–1504 kam der Ort an Bayern, danach an das Herzogtum Württemberg.

[Bearbeiten] Eingemeindungen

  • 1. Februar 1972: Auernheim und Fleinheim.

[Bearbeiten] Ortsteile

[Bearbeiten] Auernheim

Auernheim wurde erstmals 1258 urkundlich erwähnt. Seit 1297 gehörte es dem Kloster Neresheim und wurde 1810 von Bayern an das Königreich Württemberg abgetreten.

[Bearbeiten] Fleinheim

Fleinheim wurde zuerst 1277 urkundlich erwähnt. Es gehörte damals zum Besitz der Grafen von Helfenstein. 1504 kam der Ort an das Herzogtum Württemberg.

[Bearbeiten] Steinweiler

Steinweiler wurde 1775 von Siedlern, welche die Kalksteine, die dort sehr zahlreich vorhanden sind, für den Bau des Klosters Neresheim benötigten, als Siedlung von Steinhauern erbaut. 1810 kam es zum Königreich Württemberg.

Heute ist es ein kleines Dorf mit ca. 350 Einwohnern. In Steinweiler gibt es, neben einem Steinmetz, eine Kapelle (katholisch), ein Feuerwehrhaus mit eigenem Fahrzeug und ein Bürgerhaus. Die Kinder Steinweilers gehen nach Auernheim in den Kindergarten und in die Grundschule. Die weiterführenden Schulen sind in Nattheim, Neresheim und Heidenheim.

Die Steinbrüche im Naturschutzgebiet sind schon seit längerer Zeit stillgelegt. Das Gelände ist heute ein Ausflugsziel.

[Bearbeiten] Politik

[Bearbeiten] Gemeinderat

Dem Gemeinderat gehören nach der Kommunalwahl vom 13. Juni 2004 neben dem Bürgermeister als Vorsitzenden 19 Mitglieder an.

CDU 62,7 % +12,6 12 Sitze +2
SPD 37,3 % +6,2 7 Sitze +1
Andere 0,0 % −18,8 0 Sitze −3

[Bearbeiten] Partnerschaften

Nattheim unterhält seit 1991 partnerschaftliche Beziehungen zur Gemeinde Breitenbrunn/Erzgeb. in Sachsen.

[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

[Bearbeiten] Verkehr

Die Gemeinde ist durch die 2,5 km entfernte Abfahrt Heidenheim der A 7 (WürzburgUlm) an das überregionale Fernstraßennetz angebunden.

[Bearbeiten] Bildungseinrichtungen

Mit der Wiesbühlschule besteht eine Grund- und Hauptschule in Nattheim. Außerdem gibt es in Auernheim eine reine Grundschule.

[Bearbeiten] Freizeit- und Sportanlagen

Das Bike-Team Steinweiler (BTS) hat 2005 eine Biker-Bahn im Ortsteil Steinweiler gebaut. Das Grundstück wurde von der Gemeinde Nattheim zur Verfügung gestellt. Der Bau wurde von der Steinweiler Jugend in Eigeninitiative durchgeführt. 2007 wurde die Strecke auf ca. 3000 m² vergrößert.[3]

[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten

Nattheim liegt an der Schwäbischen Albstraße, die an vielen Sehenswürdigkeiten vorbeiführt.

[Bearbeiten] Museen

Das Museum in der Alten Schule zeigt Funde von rund 130 Millionen Jahre alten Korallen.

[Bearbeiten] Persönlichkeiten

[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Gemeinde

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Nattheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden Baden-Württembergs 2010 (Hilfe dazu)
  2. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band IV: Regierungsbezirk Stuttgart, Regionalverbände Franken und Ostwürttemberg. Kohlhammer, Stuttgart 1980, ISBN 3-17-005708-1, S. 609–611.
  3. Die Geschichte unseres Bike Teams, Bike-Team Steinweiler
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