Hermaringen
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Baden-Württemberg | |
| Regierungsbezirk: | Stuttgart | |
| Landkreis: | Heidenheim | |
| Höhe: | 498 m ü. NN | |
| Fläche: | 15,26 km² | |
| Einwohner: |
2268 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 149 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 89568 | |
| Vorwahl: | 07322 | |
| Kfz-Kennzeichen: | HDH | |
| Gemeindeschlüssel: | 08 1 35 021 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Karlstraße 12 89568 Hermaringen |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Jürgen Mailänder | |
| Lage der Gemeinde Hermaringen im Landkreis Heidenheim | ||
Hermaringen ist eine Gemeinde in Baden-Württemberg. Sie ist die kleinste selbständige Gemeinde im Landkreis Heidenheim.
Inhaltsverzeichnis |
Geographie [Bearbeiten]
Gemeindegliederung [Bearbeiten]
Zur Gemeinde Hermaringen gehören das Dorf Hermaringen, der Gemeindeteil Gerschweiler und das Gehöft Allewind. Des Weiteren liegen im Gemeindegebiet die abgegangenen Ortschaften Burg Benzenberg, Burg auf dem Stronberg, Güssenburg, Güssenberg, Stettberg, Kapfersfeld und Taublingen.[2] Hermaringen liegt an der Brenz.
Geschichte [Bearbeiten]
Älteste Funde einer Besiedelungsgeschichte in Hermaringen sind Grabhügel im Hartwald, die vermutlich von Kelten der frühen Hallstattzeit stammen. Aus der römischen Zeit gibt es nur sehr wenig Spuren, jedoch lassen Urnengräber die Existenz eines Gutshofs vermuten.
Der Ortsname Hermaringen, der vom Männernamen Herimar abgeleitet ist, wurde erstmals um 1150 als Haermeringen genannt. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1216. Es war damals unter Herrschaft der Grafschaft Dillingen. Ortsherren waren seit dem 13. Jahrhundert die Güssen, die die gleichnamige Burg erbauten. Nachdem die Reichsstädte Ulm, Lauingen und Giengen an der Brenz sie im Juni die 1448 zerstörten, wurde die Burg im selben Jahr von Graf Ulrich von Württemberg erworben.
Religionen [Bearbeiten]
Wie in ganz Württemberg wurde auch in Hermaringen im 16. Jahrhundert die Reformation eingeführt. Seither ist der Ort evangelisch geprägt. Die kleine römisch-katholische Gemeinde im Ort, die sich nach dem Zweiten Weltkrieg aus zugezogenen Flüchtlingen und Heimatvertriebenen bildete, wird im Zusammenhang einer „Seelsorgeeinheit“ im unteren Brenztal von Giengen an der Brenz aus geistlich versorgt.
Politik [Bearbeiten]
Gemeinderat [Bearbeiten]
| Fraktion | Sitze 2009 | Sitze 2004 | Sitze 1999 |
|---|---|---|---|
| UBV (Unabhängige Bürgerliche Vereinigung) | 5 | 4 | 3 |
| CDU/FWG (Freie Wähler-Gemeinschaft) | 4 | 5 | 5 |
| WDA (Wählervereinigung der Arbeitnehmer) | 3 | 3 (WDA/SPD) | 3 |
| Sitze insgesamt | 12 | 12 | 12 |
Wappen [Bearbeiten]
Das Hermaringer Wappen zeigt im Schildhaupt drei sechsstrahlige silberne Sterne, das Zeichen der Güssen. Im Schild sieht man eine grüne Linde. Die Gemeindefarben sind Grün-Silber bzw. Grün-Weiß.
Gemeindepartnerschaften [Bearbeiten]
Seit 1992 besteht eine Partnerschaft mit der sächsischen Gemeinde Claußnitz.
Wirtschaft und Infrastruktur [Bearbeiten]
Verkehr [Bearbeiten]
Hermaringen liegt an der Bundesstraße 492 (nach Herbrechtingen). Anbindung besteht zur Bundesautobahn 7 (Ausfahrt 117). Hermaringen liegt an der Brenzbahn (Aalen–Heidenheim–Ulm) und gehört dem Heidenheimer Tarifverbund an.
Bildungseinrichtungen [Bearbeiten]
Mit der Rudolf-Magenau-Schule verfügt Hermaringen über eine eigene Grundschule. Weiterführende Schulen können in Giengen und Heidenheim besucht werden.
Kultur und Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
Bauwerke [Bearbeiten]
Die Ruine der Burg Güssenburg liegt auf dem Schlossberg über dem Brenztal.
Persönlichkeiten [Bearbeiten]
Ehrenbürger [Bearbeiten]
- Kurt Keller, Bürgermeister von 1978 bis 2002
in Hermaringen geboren [Bearbeiten]
- Georg Elser (1903–1945), Widerstandskämpfer und Hitler-Attentäter, nach dem 1984 eine Straße in Hermaringen benannt wurde
mit Hermaringen verbunden [Bearbeiten]
- Rudolf Magenau (1767–1846), evangelischer Pfarrer in Hermaringen von 1819 bis 1846 [3]
Weblinks [Bearbeiten]
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden Baden-Württembergs 2011 (Hilfe dazu)
- ↑ Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band IV: Regierungsbezirk Stuttgart, Regionalverbände Franken und Ostwürttemberg. Kohlhammer, Stuttgart 1980, ISBN 3-17-005708-1. S. 598–600
- ↑ Biografie von Rudolf Magenau auf hermaringen.de
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