Predator 2

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Filmdaten
Deutscher Titel Predator 2
Originaltitel Predator 2
Predator 2 Logo.jpg
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1990
Länge 103:32 Minuten
Altersfreigabe FSK ungeprüft, SPIO/JK strafrechtlich unbedenklich (Indiziert)/ 16 (gekürzte Fassung)
Stab
Regie Stephen Hopkins
Drehbuch Jim Thomas
John Thomas
Produktion Joel Silver
Michael Levy
Musik Alan Silvestri
Kamera Peter Levy
Schnitt Mark Goldblatt
Bert Lovitt
Besetzung

Predator 2 ist ein US-amerikanischer Science-Fiction-Film aus dem Jahr 1990 und die offizielle Fortsetzung von Predator (1987).

Handlung[Bearbeiten]

Das Jahr 1997: Erneut geht ein Predator auf die Jagd. Diesmal im Großstadtdschungel von Los Angeles: die gesamte Stadt ist ein einziges Schlachtfeld, in dem rivalisierende Banden abwechselnd Kämpfe gegeneinander und gegen die Polizei führen. Die Gesetzeshüter sind ohnehin völlig überfordert und rechnen mit einem weiteren Racheakt einer feindlichen Bande, als ein ranghohes Mitglied einer berüchtigten Gang bei einem Schäferstündchen in seiner Wohnung brutal ermordet wird.

Detective Mike Harrigan übernimmt die Ermittlungen und gerät bald ins Visier des Außerirdischen. Der Predator bringt einen nach dem anderen aus seiner Einheit um. Doch eine Geheimorganisation der Regierung hat sich an die Fersen des fremdartigen Jägers geheftet, angeführt von Agent Keyes wollen sie Harrigan als Köder benutzen, um den Predator einzufangen.

Jener kommt Keyes jedoch auf die Schliche und stellt ihn zur Rede. Während sie das Wesen in einem Kühlhaus erwarten, erläutert der Agent ihm, dass vor Jahren ein ähnliches Geschöpf eine US-Spezialeinheit im Dschungel von Zentralamerika angegriffen hat und bis auf zwei Personen alle getötet wurden. Dieses Wesen sei mit überragender Technologie ausgestattet, die die Technologie des Menschen bei weitem in den Schatten stelle. Harrigan erkennt schnell, dass ebendiese Technologie der Grund für das rege Interesse der Regierung ist.

Bevor sie einen weiteren Disput führen können, taucht der Predator auf; obwohl sie ihm eine Falle stellen und sich tapfer schlagen, werden Keyes und sein schwer bewaffnetes Einsatzteam von dem Wesen getötet, das sich dann Harrigan zuwendet. Dieser kann es mit mehr Erfolg bekämpfen und schließlich in sein in einem abgelegenen Tunnel gelegenes Raumschiff verfolgen, wo es ihm mit letzter Kraft gelingt, seinen Feind zu töten.

Sofort nach dem Tod des Jägers tauchen rund um den überraschten Helden weitere Außerirdische auf, sie überlassen ihm eine Waffe, welche die Inschrift "Raphael Adolini 1715" eingraviert hat, und bezeugen ihren Respekt über seinen Sieg. Danach nehmen sie die Leiche ihres Gefährten mit sich und verlassen die Erde.

Kritik[Bearbeiten]

„Professionell gefertigtes, aber in seinen Effekten lärmendes, rüdes und im Kern menschenverachtendes Horror-Produkt.“

Lexikon des Internationalen Films[1]

Hintergrund[Bearbeiten]

Wissenswertes[Bearbeiten]

  • Arnold Schwarzenegger sollte ursprünglich ebenfalls einen Auftritt haben, drehte aber zu der Zeit gerade Terminator 2.
  • Die Regie wurde John McTiernan angeboten, er zog jedoch die Tom-Clancy-Verfilmung Jagd auf Roter Oktober vor.
  • Auch im zweiten Teil wurde der Predator von dem über zwei Meter großen Schauspieler Kevin Peter Hall verkörpert, der fünf Monate nach den Dreharbeiten verstarb.
  • Die Handlung des Filmes sollte ursprünglich in New York spielen.

Der Auftritt des Aliens[Bearbeiten]

Von entscheidender Bedeutung für die Weiterentwicklung der Predator-Figur war ein Detail kurz vor Ende des Films, das die Macher um Stan Winston ursprünglich nur als Insider-Gag gedacht hatten: als Harrigan das Raumschiff betritt, entdeckt er an einer Wand die Jagdtrophäen seines Gegners – darunter den langgezogenen, augenlosen Schädel des Aliens aus dem Film Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt. Obwohl schon ein Jahr vor diesem Film ein Comic namens Aliens vs. Predator erschien, führte erst dieser Film dazu, dass die Fans der beiden Science-Fiction-Filmreihen fortan davon ausgingen, dass diese in ein und demselben fiktiven Universum spielen. Lizenzinhaber 20th Century Fox gefiel die Idee, und so wurden weitere Comics geschrieben und das gleichnamige Spiele-Franchise war geboren, welches 2004 in dem Film Alien vs. Predator seinen Höhepunkt fand und schließlich durch die Fortsetzung Aliens vs. Predator 2 Ende 2007 fortgeführt wurde.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Predator 2 im Lexikon des Internationalen Films