Protagoras (Platon)
Der Protagoras ist ein Dialog Platons. Er ist nach dem Sophisten Protagoras benannt. Das vermutlich um 388/387 v. Chr. entstandene Werk thematisiert den Begriff der aretē (Tugend). Der Protagoras zählt zusammen mit den Dialogen Euthydemos, Gorgias und Menon zur sechsten Tetralogie der platonischen Werke.
Sokrates diskutiert unter anderem mit Protagoras von Abdera die Fragen, ob Tugend lehrbar sei und ob sie eine Einheit darstelle. Dabei wirft Sokrates die Frage auf, ob Akrasia (ein Handeln wider besseres Wissen) möglich ist.
Inhalt [Bearbeiten]
Einleitung [Bearbeiten]
1. Das Weisere erscheint immer als das Schönere.
Vorgespräch zwischen Sokrates und Hippokrates [Bearbeiten]
2. Hippokrates will Unterricht bei Protagoras nehmen.
3. a) Anders als beim Bildhauer möchte, wer bei einem Sophisten Unterricht nimmt, nicht unbedingt Sophist werden.
3. b) Ein Sophist ist der, welcher sich auf Kluges versteht. Er macht gewaltig im Reden. Aber worin ist er selber gut?
3. c) Analogie zum körperlichen Training: Wenn man seine Seele einem Fremden anvertraut, der sie besser (oder eben auch schlechter) machen könnte, so muss man das ebenso reflektieren, wie wenn man den Körper stärken möchte.
Kaufleute wissen nicht, welche ihrer Waren heilsam oder schädlich sind, preisen aber dennoch alle sehr an.
Wer Kenntnisse verkauft, wird diese auch loben (unabhängig davon, ob sie gut sind oder nicht).
Beim Einkauf von Kenntnissen besteht eine größere Gefahr als bei Speisen, da man letztere vor dem Einverleiben testen lassen kann. Kenntnisse dagegen dringen direkt in die Seele.
4. Der Türsteher findet: Im Haus sind zu viele Sophisten
Die Gespräche bei Kallias [Bearbeiten]
Einleitung [Bearbeiten]
5. Die wichtigen Sophisten (außer Gorgias) befinden sich alle beisammen bei Kallias: Protagoras (wandelt durch den Flur), Hippias v. Elis, Prodikos nebst vielen anderen ehrfurchtsvollen Zuhörern.
6. Die sophistische Kunst ist alt, wird aber oft "versteckt" als Unterricht in "Poesie", "Mysterien", "Leibesübungen",oder gar Musik. Dies geschieht, um Gehässigkeiten der Öffentlichkeit zu entgehen. Protagoras möchte nicht für einen "Ränkemacher" gehalten werden und sagt frei heraus, dass er ein Sophist ist.
7. Protagoras: Mein Unterricht macht dich mit jedem Tag besser. Besser in was? Andere Sophisten lehren Rechnen, Sternkunde, Messkunde, Musik. Und das unabhängig vom Interesse des Lehrlings. Protagoras sagt von sich selbst, er unterrichte Klugheit in den eigenen Angelegenheiten: dem Hauswesen und darin, einen Staat zu führen und darüber zu sprechen. Er möchte seine Zuhörer zu tüchtigen Männern für den Staat bilden.
8. Sokrates: Tugend ist nicht lehrbar. Empirischer Beweis: Verwaltung wird von allen gemeinsam beraten. Wenn es keine Experten für die Tugend gibt, dann kann sie nicht lehrbar sein. Perikles/Ariphon u. v. a. sind selbst treffliche Männer, haben aber nie einen anderen besser gemacht. Doch wenn Protagoras das gelingt, so solle er es zeigen.
Der Mythos (9-13) und der Logos (14-16) des Protagoras [Bearbeiten]
9. Protagoras beginnt mit einem Mythos: Epimetheus verteilt Fähigkeiten ausgleichend unter den Tieren. Nicht alle gleich, aber so, dass alle Vor- und Nachteile haben bzw. ausgleichen können.
10. Epimetheus hat den Menschen vergessen, der unbegabt bleibt. Prometheus stiehlt von Hephaistos und Athene das Feuer und die Weisheit (verarbeitende Kunst) und gibt sie dem Menschen. Es selbst wird dafür bestraft.
11. Doch die Menschen verfügen nicht über bürgerliche Kunst (zu der auch die Kriegskunst zählt) und können sich nicht gegen Tiere verteidigen. Zu ihrem Schutze sammeln sich die Menschen in Gruppen, bilden Städte. Doch auch dies funktioniert nicht ohne die bürgerliche Kunst, da sie sich verstreiten. Erst nachdem Hermes Scham und Recht bringt, kann das Zusammenleben funktionieren. Diese müssen bei allen Menschen vorhanden sein und wurden unter den Menschen gleichmäßig verteilt, weswegen es hier keine Experten gibt.
12. Wer eine Tugend (wie Flötenspiel) für sich beansprucht, obwohl er sie nicht hat, gilt als verrückt. Wer offen dazu steht, nicht gerecht zu sein (auch wenn es stimmt) gilt ebenfalls als verrückt. Denn Gerechtigkeit muss jeder haben wollen.
13. Man erzürnt sich nur über Fehler anderer, die sie selbst verantworten. (Kleines Wachstum oder Krankheit ist ja nicht selbstverschuldet und daher eher zu bemitleiden, als verärgernd.) Man straft nur, weil man Besserung für die Zukunft erwartet. Dagegen zürnt man über Mangel an bürgerlicher Tugend und straft Abwesenheit von Tugend. Dies würde nicht geschehen, wenn ein Mangel an Tugend nicht selbstverschuldet wäre. Somit kann Tugend erlernt werden.
14. Tugend besteht aus Gerechtigkeit, Besonnenheit und Frommsein. Wenn Tugend nicht lehrbar wäre, würde man ihre Abwesenheit auch nicht strafen. Treffliche Männer müssen gerade Tugend lehren.
15. Und sie tun es auch indem sie junge Menschen stets ermahnen und belehren. Lehrer werden ermahnt, auf die Sittsamkeit der Kinder zu achten und besprechen tugendlehrende Gedichte. Die Stadt schreibt Gesetze vor und züchtigt Abweichungen. Wenn Tugend nicht lehrbar wäre, würde man sich so viele Bemühungen sparen.
16. Gerechtigkeit und Tugend der anderen nutzt jedem einzelnen. Deshalb lehrt man den anderen gerne das Gerechte und Gesetzmäßige. Wenn jeder jeden unterrichtet, werden nicht zwinglich die Söhne der Vortrefflichsten auch die besten. Hier entscheiden die Anlagen, wer am besten wird. Aber alle wären besser, als die die nicht unterrichtet werden. Wem nachgesagt wird, "keine" Tugend zu haben, hat in Wirklichkeit eine, nur nicht so gut entwickelte. Keine Tugend haben die, die über gar keine Erziehung und Gesetze verfügen, die Wilden. Sokrates sieht die Tugendhaften nur deshalb nicht, weil alle tugendhaft sind.
Protagoras hält sich für besonders tugendhaft und rechtfertigt so, dass er Geld für seinen Unterricht nimmt. Und die Schüler schätzen es auch wert. Denn er bietet ihnen an: Wem es das nicht wert war, zahlt, was es ihm wert war.
Die Frage nach der Einheit der Tugenden [Bearbeiten]
17. Große Wertschätzung für Protagoras von Seiten des Sokrates. Rückfrage: Sind Gerechtigkeit, Besonnenheit und Frömmigkeit Teile der Tugend oder sind das verschiedene Namen für dasselbe (die Tugend)?
18. Protagoras: Die Tugend ist eins, Gerechtigkeit, Tapferkeit und Weisheit sind Teile derselben, so wie Mund und Nase sich zum Gesicht verhalten. Anders als die Teile von Gold, die sich in ihren Eigenschaften ähneln. Kein Teil der Tugend ist wie der andere: "nicht in der Verrichtung, noch sonst". Sokrates: Gerechtigkeit ist so beschaffen, wie gerecht sein; Frömmigkeit ist selbst fromm. Sokrates vereint sich in der Position mit Protagoras und lässt einen fiktiven dritten (Advocatus Diaboli) die beiden befragen.
19. Dritter würde folgern: Frömmigkeit ist nicht wie gerecht, also ungerecht? Gerechtigkeit sei gottlos? Sokrates will zugeben: Sie sind dasselbe oder sind sich zumindest ähnlich. Protagoras widerspricht: Sie sind verschieden, Gerechtigkeit kann auch fromm und Frömmigkeit kann auch gerecht sein. Ähnlichkeiten gibt es auch bei großen Gegensätzen; Frömmigkeit und Gerechtigkeit haben Ähnlichkeiten.
20. Besonnenheit ist besonnen, Stärke wird stark getan usw. Das Gegenteil vom Besonnen ist das Unsinnig-Handeln. Alles hat nur jeweils ein Gegenteil: schön - hässlich, gut - böse, hoch - tief. Ist Unsinnigkeit nun der Weisheit oder der Besonnenheit entgegengesetzt? Wenn es immer nur ein Gegenteil gibt, muss ein Argument aufgegeben werden. Besonnenheit und Weisheit sind eines. Rückbezug auf den Unterschied von Gerechtigkeit und Frömmigkeit.
21. Rede des Protagoras: Kann man besonnen Unrecht tun? Besonnen bedeutet sich recht zu besinnen bzw. sich wohl zu beraten. Gut ist, was den Menschen nützlich ist. Und manches, was den Menschen nicht nützlich ist kann auch gut sein. Relativität von Nützlichem: Protagoras zählt Dinge auf, die an einem Ort nützlich sind und an anderem nicht.
Methodisches Intermezzo [Bearbeiten]
22. Sokrates will dass Protagoras sich kürzer fasst. Protagoras will sich nicht vom "Gegner" den Gesprächsstil vorgeben lassen. Sokrates gesteht Unterlegenheit bei der langen Rede ein. Protagoras rühme sich jedoch sowohl in der langen Rede, als auch im kurzen Wortgefecht und möge sich somit an Sokrates anpassen. Da Protagoras ablehnt droht Sokrates zu gehen. Kallias hält ihn auf. Sokrates verlangt, er möge Protagoras zu kurzer Rede anhalten, damit er folgen könne. Kallias möchte Protagoras so reden lassen, wie er das möchte.
23. Alkibiades: Sokrates gesteht Unterlegenheit in der Langrednerei ein und fordert nun zum Gespräch heraus. Wenn Protagoras nicht will, muss er im Wortgefecht Unterlegenheit eingestehen. Kritias will keine Seiten ergreifen nur das Gespräch fortführen. Prodikos unterstützt: beide müssen angehört werden. Doch dem Weiseren gebührt mehr als dem Unweiseren. Bittet Sokrates und Protagoras nachzugeben und weiter zu Streiten (wohlmeinend) ohne Zank (feindselig).
24. Hippias vermittelt: man möge sich in der Mitte treffen und hierzu einen Aufseher ernennen.
25. Sokrates: Ein Aufseher müsste besser sein als Protagoras und wird nicht zu finden sein. Protagoras soll zunächst selbst die Fragen stellen und dann tauschten sie die Rolle.
Auslegung eines Gedichts des Simonides [Bearbeiten]
26. Gedicht: "Ein trefflicher Mann zu werden ist schwer". Sokrates gesteht ein, es sei gut gedichtet (= Dichter widerspricht sich selbst nicht). Sokrates selbst wird beim befragtwerden bange. Simonides tadelt Pittakos, der sagt, es sei schwer tugendlich zu sein. Darin sieht Protagoras einen Widerspruch. Entweder Simonides tadelt auch sich selbst, oder es gibt einen logischen Fehlschluss zu der Aussage, dass es schwer sei, ein trefflicher Mann zu werden. Sokrates wird schwindelig und er bittet um etwas Zeit. Er beginnt Prodikos (als Experten) zu befragen. Werden und sein ist nicht dasselbe. Tugend zu erlangen ist schwer, hat man sie, ist es nicht mehr schwer.
27. Sokrates: "Schwer" in diesem Zusammenhang meint böses. Dann könnte man umformulieren: "böse ist tugendlich zu sein". Aber das meint Simonides nicht wirklich. Protagoras: "schwer" meint das, was nicht leicht ist.
28. Sokrates: Simonides wollte Pittakos kritisieren, um selbst Ruhm zu erlangen.
29. Pittakos sagte: "Schwer ist es tugendlich zu sein. "Simonides reagierte: "Nein, schon ein trefflicher Mann zu werden, ist wahrhaftig schwer."
30. Dauerhaft tugendhaft sein kann nicht der Mensch, sondern nur die Götter. Tugendlich werden ist schwer, es sein ist unmöglich. Wer tugendlich ist, kann niedergerissen werden. Wer nicht-tugendlich ist, kann Tugend nicht verlieren. Schlecht-werden geht nur, wenn man zuvor gut war. Sonst ist es schlecht-sein. Schlechthandeln bedeutet der Erkenntnis beraubt sein.
31. Sokrates: Keiner tut böses aus freier Wahl. Wer böses und schlechtes tut, tut es unfreiwillig. Simonides: Schlechte Menschen tadeln über Gebühr, damit sie selbst nicht getadelt werden. Gute Menschen verkneifen sich das Tadeln.
Rückkehr zur Frage nach der Einheit der Tugend [Bearbeiten]
32. Sokrates möchte nicht mehr mit Liedern und Gedichten argumentieren, weil das auch die Schlecht-Gebildeten tun. Die Unterhaltung möge fortgesetzt werden und Protagoras soll entscheiden, wer Fragen und wer Antworten soll. Protagoras ist unwillig, entscheidet jedoch (nach Druck der anderen), dass Sokrates nun Fragen solle.
33. Sokrates will das, worüber er selbst im Zweifel ist im Gespräch erforschen. Protagoras ist so weise, dass er dafür der beste Gesprächspartner ist. Greift Faden wieder auf: Teile der Tugend: Weisheit, Besonnenheit, Tapferkeit, Gerechtigkeit und Frömmigkeit sind laut Protagoras einander ungleich, wie die Teile des Gesichts.
34. Protagoras: Alles sind Teile der Tugend und sie sind einander auch sehr ähnlich. Nur die Tapferkeit ist unähnlich. Tapfer kann man auch sein, ohne die anderen Tugenden zu haben. Tapferkeit ist dreist. Die Kundigen sind dreister als die Unkundigen. Wer Unkundig dreist ist, ist nicht tapfer, sondern toll (verrückt). Sokrates: Die Weisesten sind die Dreistesten, die Dreistesten sind die Tapfersten. Somit sind Weisheit und Tapferkeit eins. Protagoras verneint: Nicht alle Dreisten sind tapfer. Kraft entsteht aus Kenntnis, Stärke entsteht aus der guten Natur und Wohlgenährtheit: Die Starken sind kraftvoll, aber nicht alle Kraftvollen sind stark. Ebenso kann Dreistigkeit auch aus anderen Gründen, wie Tapferkeit entstehen.
Zwischenüberlegungen, das hedonistische Modell des Handelns und die Leugnung von Unbeherrschtheit [Bearbeiten]
35. Protagoras: Gut ist vergnügt leben, böse ist unangenehm leben. Aber nicht ausnahmslos. Es gibt einiges unter dem Angenehmen, was nicht gut ist. Und es gibt einiges unter dem Unangnehmen, was nicht böse ist. Und es gibt das, was weder gut noch böse ist. Angenehmes ist Lust. Ist das Gute und das Angenehme einerlei? Erkenntnis ist oft nicht der Entscheidungsgrund, sondern Liebe, Furcht, Zorn, Lust etc. Erkenntnis ist die stärkste Macht, andere behaupten, von einer anderen Macht geleitet worden zu sein. Frage nach dem Zustand, in dem man meint, gegen besseres Wissen von der Lust überwunden worden zu sein.
36. Dinge, die Lust bereiten sind (laut Volksmund) nicht schädlich, weil sie Lust bereiten, sondern dann wenn sie im Nachgang schädlich sind. Dinge können akut Pein verursachen, aber langfristig gut sein. Wohlbefinden ist dann böse, wenn es größere Lust raubt, als es selber verursacht Es wäre lächerlich zu sagen, dass Gut und Böse allein von der Lust und Unlust abhängen. Man tut nicht das Böse, obgleich man weiß, dass es böse ist, nur weil es Lust bringt.
37. Sokrates macht darauf aufmerksam, dass es keinen Sinn ergebe zu behaupten, dass der Mensch das Böse erkennt und es dennoch tut, weil er überwunden ist von der Lust (= dem Guten). Überwundenwerden = dass jemand für geringeres Gutes mehr Böses enthält Verhältnismäßigkeit: Das (zeitlich unabhängig) Überwiegende muss gewinnen. Was weit entfernt ist erscheint einem kleiner/leiser/unwesentlicher. Das Heil des Lebens besteht aus der richtigen Auswahl von Lust und Unlust, der mehreren oder wenigeren, größeren oder kleineren sowohl nahen, als auch fernen (357b). Dem Messen in diesem Beispiel kommt die Erkenntnis gleich. Diese ist demnach die höchste Macht. Wer bei der Wahl der Lust und Unlust fehle, fehle aus Mangel der Erkenntnis, also Unverstand. Willensschwäche gibt es nicht, sondern nur Unverstand.
Folgerung für die Frage nach der Tapferkeit [Bearbeiten]
38. Das Angenehme ist gut und das Peinliche böse. Alle stimmen zu. Keiner tut Böses, aus freier Wahl. Wenn man vor etwas Angst hat, hält man es für böse und wird dem nicht nachgehen.
39. Entkräftung des Arguments, dass Tapferkeit den anderen Tugenden am unähnlichsten ist. Was man für böse erachtet verfolgt man nicht. Aber Tapfere gehen auf das Furchtbare los, das sie selbst als Furchtbar erachten. Feigheit entsteht aus Unverstand: Unkenntnis dessen, was furchtbar ist und was nicht. Kenntnis dessen, was furchtbar ist, ist die Tapferkeit. Also ist Tapferkeit Weisheit. Die Gleiche Herleitung funktioniert auch für die anderen Teile der Tugend.
Schluss [Bearbeiten]
40. Verwirrung am Schluss (Aporie): Wenn Tugend Erkenntnis ist, dann müsste sie doch lehrbar sein. Anfangs fand Sokrates, Tugend sei nicht lehrbar, Protagoras hingegen hielt sie für lehrbar. Als Weisheit müsste sie lehrbar sein, doch Protagoras bestreitet, dass es sich um eine Weisheit handelt. Man muss zunächst die Tugend an sich ergründen und dann die Untersuchung aufs Neue angehen.
Ausgaben und Übersetzungen [Bearbeiten]
- Platonis opera. Hrsg. John Burnet, Band 3: Tetralogias V–VII continens, 2. Auflage, Oxford 1909 (zahlreiche Nachdrucke; kritische Ausgabe)
- Platon: Protagoras. Eingeleitet, übersetzt und erläutert von Bernd Manuwald, Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2006, ISBN 3-525-30605-9.
- Plato: Protagoras. Hrsg. Nicholas Denyer, Cambridge University Press, Cambridge 2008, ISBN 978-0-521-54969-1 (Originaltext mit englischer Übersetzung).
Literatur [Bearbeiten]
- Gustav Adolf Seeck: Nicht-Denkfehler und natürliche Sprache bei Platon, C. H. Beck, München 1997, ISBN 3-406-42393-0.
Weblinks [Bearbeiten]
- Eintrag In: Edward N. Zalta (Hrsg.): Stanford Encyclopedia of Philosophy
- deutsche Übersetzung nach Susemihl von 1856 bei Zeno.org
- Protagoras in der Übersetzung von Schleiermacher
- The storyline of Plato's Protagoras