Rüdiger Safranski

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Rüdiger Safranski (2007)

Rüdiger Safranski (* 1. Januar 1945 in Rottweil) ist ein deutscher Philosoph, Schriftsteller und seit Sommer 2012 Honorarprofessor am Fachbereich Philosophie und Geisteswissenschaften an der Freien Universität Berlin.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Leben

Safranski studierte ab 1965 Philosophie (u. a. bei Theodor Adorno), Germanistik, Geschichte und Kunstgeschichte in Frankfurt am Main und in Berlin. An der Freien Universität Berlin arbeitete er von 1972 bis 1977 als wissenschaftlicher Assistent im Fachbereich Germanistik und promovierte 1976 mit der Arbeit „Studien zur Entwicklung der Arbeiterliteratur in der Bundesrepublik“. Anschließend arbeitete er als Mitherausgeber und Redakteur der „Berliner Hefte“. Von 1977 bis 1982 wirkte Safranski als Dozent in der Erwachsenenbildung und ließ sich 1987 als freier Schriftsteller in Berlin nieder. Safranski wurde vor allem durch Monografien zu Schiller, E. T. A. Hoffmann, Schopenhauer, Nietzsche und Heidegger bekannt.

Safranski ist seit 1994 Mitglied des PEN-Zentrums und seit 2001 Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt. Von 2002 bis 2012 moderierte er zusammen mit Peter Sloterdijk das „Philosophische Quartett“ im ZDF. Der Akademische Senat der Freien Universität Berlin hat Safranski im Sommer 2012 zum Honorarprofessor am Fachbereich Philosophie und Geisteswissenschaften bestellt.[1]

Seit September 2012 nimmt Rüdiger Safranski gemeinsam mit Elke Heidenreich und Hildegard Elisabeth Keller an der Sendung Literaturclub des Schweizer Fernsehens teil, die von Stefan Zweifel moderiert wird.

Im Jahr 2005 heiratete er seine langjährige Lebensgefährtin Gisela Nicklaus. Seit 2009 lebt er in Badenweiler.[2]

[Bearbeiten] Auszeichnungen

[Bearbeiten] Publikationen (Auswahl)

  • Goethe und Schiller. Geschichte einer Freundschaft. Hanser, München u. a. 2009, ISBN 978-3-446-23326-3.
  • Romantik. Eine deutsche Affäre. Hanser, München u. a. 2007, ISBN 978-3-446-20944-2.
  • Schiller als Philosoph – Eine Anthologie. wjs-Verlag, Berlin 2005, ISBN 3-937989-08-0.
  • Schiller oder die Erfindung des Deutschen Idealismus. Hanser, München u. a. 2004, ISBN 3-446-20548-9. [3]
  • Wieviel Globalisierung verträgt der Mensch? Hanser, München u. a. 2003, ISBN 3-446-20261-7.
  • Friedrich Nietzsche. Biographie seines Denkens. Hanser, München u. a. 2000, ISBN 3-446-19938-1. [4]
  • Das Böse oder Das Drama der Freiheit. München u. a., Hanser. 1997. ISBN 3-446-18767-7. [5]
  • Ein Meister aus Deutschland. Heidegger und seine Zeit. Hanser, München u. a. 1994, ISBN 3-446-17874-0.
  • Wieviel Wahrheit braucht der Mensch? Über das Denkbare und das Lebbare. Hanser, München u. a. 1990, ISBN 3-446-16045-0
  • Schopenhauer und die wilden Jahre der Philosophie. Eine Biographie. 2. Aufl. Hanser, München u. a. 1988, ISBN 3-446-14490-0.
  • E.T.A. Hoffmann. Das Leben eines skeptischen Phantasten. München u. a.: Hanser, München u. a. 1984, ISBN 3-446-13822-6.
  • Studien zur Entwicklung der Arbeiterliteratur in der Bundesrepublik. (Dissertation), Berlin, Freie Univ., 1976.

[Bearbeiten] Interviews

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Prof. Dr. Rüdiger Safranski ist zum Honorarprofessor am Fachbereich bestellt worden http://www.geisteswissenschaften.fu-berlin.de/aktuelles/2012_safranski.html
  2. „Ein Ort mit Charme“. Interview mit dem Schriftsteller Rüdiger Safranski, einem Neubürger von Badenweiler. In: Badische Zeitung. 4. Januar 2010. Abgerufen am 7. März 2011.
  3. Rezension: Manfred Koch in NZZ, 25. September 2004.
  4. Rezension: Ijoma Mangold, in der Berliner Zeitung, 18. August 2000.
  5. Rezension: Micha Brumlik, in Die Zeit, 19. September 1997.