Ludwig-Börne-Preis

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Namensgeber Ludwig Börne
Der Vorsitzende der Ludwig-Börne-Stiftung Gotthelf bei seiner Begrüßungsrede 2007

Der Ludwig-Börne-Preis ist ein Literaturpreis der Ludwig-Börne-Stiftung mit Sitz in Frankfurt am Main. Er zählt zu den bedeutendsten Preisen dieser Art im deutschsprachigen Raum.

Ziel und Verfahren[Bearbeiten]

Der Frankfurter Bankier und Publizist Michael Gotthelf gründete 1993 zusammen mit anderen, nicht genannten Privatleuten eine Stiftung, die seitdem den Ludwig-Börne-Preis alljährlich an deutschsprachige Autoren verleiht, die im Bereich des Essays, der Kritik und der Reportage Hervorragendes geleistet haben. Damit solle an den Frankfurter Schriftsteller, revolutionären Demokraten und politischen Journalisten Ludwig Börne (1786–1837) und sein Werk erinnert werden.

Über den Preisträger entscheidet ein vom Stiftungsvorstand der Stiftung benannter Preisrichter, ein sogenannter Juror, in alleiniger Verantwortung. Er hält auch die Laudatio für den Preisträger des mit 20.000 Euro dotierten Preises. Die Verleihung findet in der Frankfurter Paulskirche statt.

Im Jahre 2010 verlieh die Stiftung selbst zum ersten Mal die Börne-Ehrenmedaille an Marcel Reich-Ranicki für sein Lebenswerk.

Stiftungsvorstand[Bearbeiten]

Gründer und Vorsitzender der „Ludwig-Börne-Stiftung“ ist Michael A. Gotthelf. Mitglieder des Vorstands sind Salomon Korn (Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde in Frankfurt/Main), Peter Feldmann (Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt am Main), Felix Semmelroth (Frankfurter Kulturdezernent), Klaus-Peter Müller (Aufsichtsratsvorsitzender der Commerzbank), Hubert Burda (Hubert Burda Medien) und Thomas Bellut (Intendant des ZDF).

Preisträger[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Ludwig-Boerne-Preis – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Personenbeschreibung auf perlentaucher.de
  2. Henryk M. Broder, Warum ich meinen Börne-Preis zurückgebe, bei Welt.de, 4. Juni 2013
  3. vgl. Ludwig-Börne-Medaille für Reich-Ranickis Lebenswerk bei focus.de, 6. Juni 2010 (aufgerufen am 6. Juni 2010)
  4. spiegel.de vom 24. Januar 2011
  5. focus.de vom 11. Febr. 2014