Elke Heidenreich

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Elke Heidenreich Frankfurter Buchmesse 2012

Elke Heidenreich (* 15. Februar 1943 in Korbach, Hessen als Elke Helene Rieger) ist eine deutsche Schriftstellerin, Literaturkritikerin, Kabarettistin, Moderatorin, Journalistin und Opern-Librettistin.

Leben[Bearbeiten]

Elke Heidenreich wuchs in Essen als Tochter eines Kfz-Mechanikers und Tankstelleninhabers auf, verließ 1958 ihr Elternhaus und bestand 1963 in Bonn das Abitur. Sie studierte von 1963 bis 1969 in München, Hamburg und Berlin Germanistik, Publizistik, Theatergeschichte und Religionswissenschaft. 1965 heiratete sie Gert Heidenreich, trennte sich später von ihm und heiratete 1972 Bernd Schroeder, von dem sie seit 1995 ebenfalls getrennt lebt. Sowohl mit Gert Heidenreich als auch mit Bernd Schroeder arbeitet sie bis heute zusammen. Der Hamburger Pianist und Komponist Marc-Aurel Floros ist seit 2006 ihr Lebensgefährte.[1] Heute lebt Elke Heidenreich in Köln und in der Eifel.

Wirken[Bearbeiten]

Moderation, Kabarett, die Figur „Else Stratmann“[Bearbeiten]

Von 1970 an ist Heidenreich als freie Autorin und Literaturkritikerin für Presse, Funk und Fernsehen tätig. Sie begann ihren Berufsweg in den Medien als freie Mitarbeiterin beim Hörfunksender SWF3. Jürgen Lodemann, der sie 1972 als Moderatorin zum Literaturmagazin des Südwestfunks holte, beschrieb ihren ersten TV-Auftritt in seinen Memoiren: „zaghaft, leise, sehr genau, sehr gut vorbereitet. Ein Gespräch zwischen zwei Schüchternen.“[2]

1975 erfand sie die Comedy-Figur Else Stratmann. Elke Heidenreich stellte die „schnoddrige Metzgersgattin aus Wanne-Eickel“, die aus Kleinbürgersicht über zeitgenössische Themen schwadroniert, in über 4.000 Beiträgen für das Radio auf WDR 2 und SWF 3, aber auch auf Kleinkunstbühnen, Sprechplatten und im Fernsehen beim Aktuellen Sportstudio im ZDF sowie bei den Olympischen Spielen von Los Angeles und Seoul dar.[3] Zudem spricht Tante Else die Überleitungen auf dem VHS-Video 3 Akkorde für ein Halleluja der Band Die Toten Hosen aus dem Jahr 1989.

Elke Heidenreich moderierte zahlreiche Fernseh- und Hörfunksendungen, außerdem schrieb sie Hörspiele, Fernsehspiele und Radiofeatures.[4] 1981 machte sie als Nachfolgerin von Alfred Biolek im Kölner Treff auf sich aufmerksam. 1984 bis 1987 moderierte sie beim Sender Freies Berlin die Talkshow Leute. Von 1990 folgte die Co-Moderation der ZDF-Gesprächsrunde live an der Seite des Vize-Intendanten Rudolf Radke.[5] In der Radiosendung Unterhaltung am Wochenende des WDR verhalf sie 1984 Konrad Beikircher zum Durchbruch.[6] Von 1983 bis 1999 schrieb Heidenreich siebzehn Jahre lang für die Zeitschrift Brigitte die Kolumne „Also …“.[7]

Schriftstellerin[Bearbeiten]

Elke Heidenreich, 2009
SWR-Literaturnacht, Mainz

1992 erschien Heidenreichs literarisches Debüt, die Erzählsammlung Kolonien der Liebe, laut Verlagsangaben „Neun ironische, zärtliche oder melancholische Geschichten über die Liebe in unserer Zeit.“[8] Als zentrales Thema von Heidenreichs Erzählungen beschreibt das Killy Literaturlexikon die Frage nach der Möglichkeit eines erfüllten Lebens kleinbürgerlicher Figuren vor dem Hintergrund scheiternder Ehen, schwacher, fremdgehender Väter und frustrierter, dominanter Mütter. Es kommt selten zu erfüllten Beziehungen, die Kluft zwischen Männern und Frauen bleibt unüberbrückbar.[9] Hubert Spiegel resümierte in der taz, Heidenreich stelle damit eine Typologie der Liebe ex negativo vor, „verschiedene Erscheinungsformen ihrer Abwesenheit. Nicht vom Umgang mit der Liebe wird hier erzaehlt, sondern von verschiedenen Arten, mit ihrem Fehlen fertigzuwerden. In diesen Liebesgeschichten hat das Liebesleid jegliche Restsuesse verloren. Die Kolonien der Liebe, von denen der Titel spricht, muessen Strafkolonien sein. Einzelhaft ist hier obligatorisch.“[10] Das Buch wurde zum Bestseller, erreichte Rang 4 in der Bestsellerliste des Spiegels im Jahr 1992[11] und noch Rang 9 im Folgejahr.[12] Die allein im ersten Jahr verkauften 250.000 Exemplare ermöglichten Heidenreich die Aufgabe ihrer Talk-Shows und eine Konzentration auf weitere literarische Werke.[13][14]

Auch Heidenreichs 1995 erschienene Katzengeschichte Nero Corleone wurde zum Bestseller und erreichte in der Jahresbestsellerliste des Spiegels 1996 den 6. Rang.[15] Über das von Quint Buchholz illustrierte Buch sagte sie selbst, es sei „eine Katzengeschichte von einem Kater, der aus Italien nach Deutschland kommt, dort ein großer, starker und gefürchteter Macho wird und im Alter wieder zurück auf seinen alten Bauernhof geht. Für die Erwachsenen ist es die Liebesgeschichte zwischen einer etwas sentimentalen Frau und einem italienischen Macho. Und es ist auch eine Mafia-Geschichte … Er erpreßt Schutzgelder, er beschützt einen alten Kater, er schwängert, wen er will, er unterdrückt, er raubt. Irgendwie hatte ich Lust, eine Geschichte zu schreiben, die mit acht Jahren auf der einen Ebene lesbar ist und mit dreißig auf der anderen.“[14] Das in 23 Sprachen übersetzte Buch[16] erhielt verschiedene ausländische Auszeichnungen, so den Prix de la lecture à deux voix und den Vlag en wimpels. Bemerkenswert ist für das Killy Literaturlexikon, dass dem Kater ein „Spagat zwischen gefülltem Fressnapf u. individueller Freiheit gelingt“, der Heidenreichs menschlichen Protagonisten zumeist versagt bleibt. Auch in Heidenreichs Kinderbüchern wie Am Südpol, denkt man, ist es heiß (1998) oder Sonst noch was (1999) stehen oftmals Tiere oder die Beziehung von Menschen zu Tieren im Mittelpunkt.[9] Gemeinsam mit ihrem Ehemann Bernd Schroeder entstand 2002 der Erzählband Rudernde Hunde, der Geschichten über Tiere mit solchen über Menschen vereint. Zu der 2001 veröffentlichten teils autobiographisch gefärbte Erzählungsammlung Der Welt den Rücken bemerkte die Frankfurter Rundschau, Elke Heidenreich erzähle „facettenreiche Stimmungslagen, von abgrundtief traurig, witzig, trotzig bis bitter ironisch. Die Sprache ist klar, stark und ohne Pathos, aber voll Wärme und manchmal von einer Kälte und Direktheit“.[17]

Literaturvermittlerin[Bearbeiten]

In den Jahren 1993 und 1994 moderierte Heidenreich den Literaturclub, eine Literatursendung des Schweizer Fernsehens, in der wechselnde Literaturkritiker literarische Neuerscheinungen besprachen. Redaktionsleiter Ueli Heiniger beschrieb: „wir wollten jemanden mit viel Temperament, einem Flair für Dramaturgie und Spannung.“[18] Im August 2000 nahm Heidenreich als Gastkritikerin am Literarischen Quartett teil. Es war die erste Sendung nach dem Ausscheiden Sigrid Löfflers.[19] Fünf Jahre später kehrte sie zu einer Sondersendung über Friedrich Schiller noch einmal zum Quartett zurück.[20]

Auf dem Sendeplatz des Literarischen Quartetts führte Heidenreich von April 2003 bis Oktober 2008 durch die ZDF-Sendung Lesen!, in der sie sechs- bis achtmal im Jahr Neuerscheinungen vorstellte und Bücher empfahl. Die Sendung war laut Oliver Pfohlmann stark auf die Person Elke Heidenreich ausgerichtet, die mit ihrer Eloquenz weniger als Literaturkritikerin auftrat als als „passionierte Leserin“. Mit einem Prominenten an ihrer Seite gab sie Lektüretipps und äußerte authentisch wirkende „Laienkritik“.[21] Heidenreich selbst beschrieb, sie wolle keine Literaturkritik vorführen, sondern dem Publikum Leidenschaft und Begeisterung fürs Lesen vermitteln.[22] Tilman Spreckelsen bewunderte „die Chuzpe, den eigenen Geschmack für so interessant zu halten, daß er zum roten Faden einer ganzen Sendung taugt.“[23]

Mit ihrem Konzept erreichte Heidenreich bald höhere Einschaltquoten als das Vorgängerformat und die vorgeschlagenen Bücher wurden vielfach zu Bestsellern.[5] Marcel Reich-Ranicki bekundete, dass die kritische Analyse zwar nicht zu den Stärken seiner Nachfolgerin gehöre, dass sie jedoch Empfehlungen von hoher Suggestivität abgebe, der die Zuschauer gerne folgten.[24] Frank Schirrmacher betonte: „Vor Elke Heidenreich hat es niemals eine so machtvolle Literaturkritikerin gegeben, auch nicht im 20. Jahrhundert.“[22] Das Magazin Cicero wählte Heidenreich im Jahr 2008 zu Deutschlands einflussreichster Intellektuellen.[25] Ihre sehr subjektiven Bewertungen sorgten teilweise für Aufsehen in der Öffentlichkeit.[5] So bezeichnete sie die späten Werke von Günter Grass und Martin Walser im April 2007 als „ekelhafte Altmännerliteratur“: „Grass, Walser – diese eitlen, alten Männer, die den Mund nicht halten können!“[26] Die Reaktion der beiden Autoren fiel ebenso scharf aus.[27] Heidenreich revidierte dieses Urteil später gegenüber Walser angesichts seines Goethe-Romans Ein liebender Mann.[28]

Zur Absetzung der Sendung lesen! kam es, nachdem Heidenreich in einem Artikel in der FAZ Marcel Reich-Ranicki unterstützt hatte, der zuvor den Deutschen Fernsehpreis wegen der mangelhaften Programmqualität des öffentlich-rechtlichen Fernsehens abgelehnt hatte. Dabei äußerte sie Scham, „in so einem Sender überhaupt noch zu arbeiten“ und bot vermeintlich ihre Kündigung an.[29] In einem zweiten FAZ-Artikel bekundete sie ihren Willen zum Verbleib, forderte jedoch einen besseren Sendeplatz.[30] Am 23. Oktober kündigten ZDF-Intendant Markus Schächter und Programmdirektor Thomas Bellut gemeinsam Heidenreichs Arbeitsvertrag. Ein offener Brief von 15 namhaften Verlegern konnte Schächter und Bellut nicht mehr umstimmen.[31] Sie legten die Kritik Heidenreichs als einen rein arbeitsrechtlichen Konflikt aus und vermieden eine Stellungnahme zur Qualitätsdebatte.[32] In der Folge führte Heidenreich ihre Literatursendung im Internet fort und veröffentlichte 35 Folgen beim Literaturportal litCOLONY,[33] einem Ableger des Kölner Literaturfestivals lit.Cologne, ehe die Internetsendung zum Jahresende 2009 eingestellt wurde. Unter dem Titel Weiterlesen! erschien ebenfalls im Jahr 2009 eine Literaturkolumne in der Zeitschrift Stern.[34]

Von 2005 bis 2006 gab Heidenreich im Auftrag der Zeitschrift Brigitte eine Edition mit 26 literarischen Empfehlungen heraus. Die Bücher erreichten zusammen eine Gesamtauflage von fast 2 Millionen Exemplaren.[35] Von 2009 bis 2013 war sie Herausgeberin der Edition Elke Heidenreich bei C. Bertelsmann, in der rund 40 Romane und Sachbücher mit musikalischen Themen erschienen.[36] Die zuvor angebotene Stellung als Verlagsleiterin in der Verlagsgruppe Random House gab sie aus Zeitgründen auf.[37]

Seit September 2012 nimmt Elke Heidenreich wieder an der Sendung Literaturclub des Schweizer Fernsehens SRF teil, die in dieser Zeit bis April 2014 von Stefan Zweifel moderiert wurde. Nach einer Kontroverse um ein von Elke Heidenreich frei ergänztes Zitat des Philosophen Martin Heidegger im Literaturclub vom 22. April 2014 wurde zunächst allgemein vermutet, dies habe zur Absetzung des Moderatoren Stefan Zweifel geführt.[38][39] Sowohl der Sender[40] als auch Heidenreich[41] ließen aber im Nachhinein verlauten, dass kein Zusammenhang bestehe.

Oper und Schauspiel[Bearbeiten]

Ein weiteres kreatives Metier, das Heidenreich spät für sich entdeckt hat, ist die Dichtung von Opernlibretti. Seit sie im Alter von 13 Jahren zum ersten Male Mozarts Zauberflöte erlebte, ist sie der Oper zugetan. Von 1998 an schrieb sie die Libretti für Opernstücke, die an der Kölner Kinderoper zur Aufführung gebracht werden. Dabei modernisierte sie für Kinder die Texte alter Opern in moderater Form.[42] „Ich hätte lieber was mit Musik gemacht als mit Büchern“, äußerte Heidenreich einmal über ihre bevorzugte Tätigkeit.[43] Am 6. Dezember 2008 sollte ihre erste Oper „Adrianas Fall“ in der Oper Köln uraufgeführt werden. Die Musik komponierte Marc-Aurel Floros. Die Premiere musste jedoch wegen einer schweren Erkrankung von Floros verschoben werden, da der Komponist die Partitur noch nicht abschließend fertigstellen konnte.[44] (siehe auch Kap. Filme)

In der Spielzeit 2012/2013 schrieb Elke Heidenreich als Kolumnistin für das „Semper!-Magazin“ der Semperoper Dresden und legte unter dem Titel „semper secco“ ihre Sicht auf diverse Opernthemen dar.

Des Weiteren spielte sie in dem Kinofilm Raumpatrouille Orion – Rücksturz ins Kino als Nachrichtenoffizier Helma Krap mit.[45] Hin und wieder betätigte sie sich auch als Synchronsprecherin. Außerdem ist sie die deutsche Stimme der Kommentatorin „Rita Raupe“ in der belgischen Zeichentrickserie Zoo Olympics (1990–1992).

Im Juli 2012 sowie im Dezember 2013 hatte Heidenreich einen Gastauftritt in der ARD-Serie Verbotene Liebe.

Zivilgesellschaftliches Engagement[Bearbeiten]

Heidenreich gehörte zu den Autoren, die den 20. März anlässlich des 3. Jahrestages der US-Invasion in den Irak weltweit zum „Tag der politischen Lüge“ ausriefen. In einer Erklärung der Berliner Peter-Weiss-Stiftung kündigten Autoren öffentliche Lesungen in vierzig Städten von Europa, Amerika, Asien und Australien an.

Elke Heidenreich zählt seit der Gründung der Kölner Kinderoper zu ihren größten Förderern. Für ihre zunächst vom ZDF produzierte Literatursendung Lesen! wählte sie deren Bühne als Kulisse.

Sie ist unter anderem Mitglied des Bürgerkomitees alternative Ehrenbürgerschaft, das in Köln alternative Ehrenbürgerschaften vergibt.[46]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Werke[Bearbeiten]

Bücher
  • Darf’s ein bisschen mehr sein? 1984
  • Geschnitten oder am Stück? 1985
  • Kein schöner Land – ein Deutschlandlied in sechs Sätzen, 1985
  • Mit oder ohne Knochen? 1986
  • Unternehmen Arche Noah, 1986
  • „Also …“ – Kolumnen aus der Brigitte, 1988
  • Datt kann donnich gesund sein - Else Stratmann über Sport, Olympia und Dingens, 1988
  • Kolonien der Liebe, 1992
  • Nero Corleone. Hanser Verlag, München 1995, ISBN 978-3-446-18344-5
  • Am Südpol, denkt man, ist es heiß, 1998
  • Sonst noch was (Illustrationen von Bernd Pfarr), 1999
  • Der Welt den Rücken (Kurzgeschichten), 2002
  • mit Bernd Schroeder: Rudernde Hunde (Kurzgeschichten), 2002
  • Schlafes Mörder – über Shakespeares Macbeth (zusammen mit Tom Krausz), 2002
  • Nurejews Hund – Was Sehnsucht vermag, 2002
  • Erika – oder der verborgene Sinn des Lebens. Sanssouci Verlag, München 2002.
  • mit Tom Krausz: Mit unseren Augen – Reisegeschichten, 2007
  • Die Liebe, 2008
  • Eine Reise durch Verdis Italien, 2008
  • Passione. Liebeserklärung an die Musik. Hanser, München 2009, ISBN 978-3-446-23325-6.
  • Alte Liebe. Geschichten (gemeinsam mit Bernd Schroeder), Hanser, München 2009, ISBN 978-3-446-23393-5.
  • Nero Corleone kehrt zurück. Hanser, München 2011, ISBN 978-3-446-23661-5.
  • mit Tom Krausz: Dylan Thomas - Waliser, Dichter, Trinker. Knesebeck, München 2011, ISBN 978-3-86873-222-1.
  • mit Daniel Müller (Illustrator): Homestories: Tiere durchs Schlüsselloch beobachtet, Kein & Aber, Zürich / Berlin 2012, ISBN 978-3-0369-5650-3.
Herausgeberin
Hörspiele, Hörbücher und Drehbücher
  • Die Geburtstage der Gaby Hambacher (zusammen mit Bernd Schroeder, 1971)
  • Nestwärme (1972)
  • Sonntagsgeschichten mit Anna (1974)
  • Die Herausforderung (1975)
  • Gefundenes Fressen (zusammen mit Bernd Schroeder, 1976)
  • Verführungen (1979)
  • Freundinnen (1980)
  • Tour de Ruhr (1981)
  • Unter deutschen Dächern (1983)
  • Glückspilze (1984)
  • Kein schöner Land (1984)
  • Dreifacher Rittberger (1987)
  • Nero Corleone (1995)
  • Also… Die Besten Kolumnen aus der Brigitte gelesen von Elke Heidenreich (2004)
  • Nurejews Hund (2005) (ausgezeichnet mit dem Hörkules 2006)
  • Macbeth – Schlafes Mörder (2006)
  • New Yorker Geschichten von Dorothy Parker (2007)
  • Am Südpol, denkt man, ist es heiß gelesen von Elke Heidenreich (2009)
  • Nero Corleone kehrt zurück gelesen von Elke Heidenreich (2011)
Opernliteratur
  • Elke Heidenreich, Christian Schuller, Klaus Lefebvre: Das geheime Königreich. Oper für Kinder. Kiepenheuer & Witsch, Köln 2007, 208 S., ISBN 978-3462039597.
  • Elke Heidenreich, Christian Schuller: Oper! Eine Liebeserklärung. 2 CDs, Random House Audio, München 2004, ISBN 978-3898305839.

Filme[Bearbeiten]

  • Spaceballs, Synchronsprechrolle (Dotty Matrix), parodistische Komödie, 1987, Buch und Regie: Mel Brooks
  • Raumpatrouille Orion – Rücksturz ins Kino, Spielfilm, 2003.
  • Elke Heidenreich: Ganz so leicht muss es auch nicht sein. Dokumentation, Deutschland, 58 Min., 2004, Buch und Regie: Claudia Müller, Produktion: SWR.
  • Elke Heidenreich bei Beckmann. Gespräch, Sendung: 26. September 2005, Inhaltsangabe (Version vom 20. April 2006 im Internet Archive) der ARD mit Online-Video, 24:19 Min.
  • Elke Heidenreich – höchstpersönlich! Fernseh-Reportage, 2008, 30 Min., Erstsendung: 16. Februar 2008, Regie: Claudia Müller, Produktion: Radio Bremen, Inhaltsangabe.
  • Werkeln für Adrianas Fall. Reportage, 2008, Regie: Christian David, Produktion: WDR, Erstsendung: 4. September 2008.
  • Die Besten im Westen – Elke Heidenreich. Dokumentation, Deutschland, 2008, 45 Min., Produktion: WDR Fernsehen, Erstsendung: 7. November 2008, Ankündigung.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Elke Heidenreich – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. „Die Besten im Westen – Elke Heidenreich“, WDR, 4. November 2008; „Heidenreich liebt jungen Mann“, Kölner Stadt-Anzeiger, 3. August 2009.
  2. Jürgen Lodemann: Meine Medien-Memoiren. Baden-Baden als Arbeitsplatz. Isele, Eggingen 1996, ISBN 3-86142-071-6, S. 21–22.
  3. Frau Stratmann auf Literaturtipp archiviert bei archive.org
  4. Mit fünfzehn hatte sie die Nase voll. In: Stuttgarter Zeitung. 24. Oktober 1992.
  5. a b c Elke Heidenreich im Munzinger-Archiv, abgerufen am 29. Mai 2014 (Artikelanfang frei abrufbar).
  6. Konrad Beikircher: Sarens, Frau Walterscheidt, beikircher.de, abgerufen am 19. Juli 2012
  7. Elke Heidenreich im Who’s Who.
  8. Elke Heidenreich: Kolonien der Liebe beim Rowohlt Verlag.
  9. a b Elke Kasper: Elke Heidenreich. In: Killy Literaturlexikon. Band 5: Har–Hug. De Gruyter, Berlin 2009, ISBN 978-3-11-021391-1, S. 153–154.
  10. Hubert Spiegel: Ohne Restsüße. Elke Heidenreichs bittere Liebesgeschichten. In: taz vom 13. Juni 1993. Seite 15.
  11. Jahresbestseller. In: Der Spiegel vom 4. Januar 1993.
  12. Bestseller 1993. In: Der Spiegel vom 27. Dezember 1993.
  13. René Ammann: Wortschatz. In: Das Magazin, Nr. 6/93, 3. Februar 1993 (pdf-Datei).
  14. a b Antje Weber: Ohne Fernsehen kann ich leben – ohne Bücher nicht. Elke Heidenreich hat sich aus dem öffentlichen Leben weitgehend zurückgezogen - und ein Kinderbuch geschrieben. In: Süddeutsche Zeitung. 25. Oktober 1995. Seite 15 (Interview).
  15. Bestseller 1996. In: Der Spiegel vom 23. Dezember 1996.
  16. „Stark wurde ich durch Bücher“. In: Cicero vom 18. Mai 2008.
  17. Detlef Sundermann: Aus der Metzgersgattin ist eine nachdenkliche Autorin geworden. Elke Heidenreich las am Wochenende in Gelnhausen aus ihrem neuesten Buch: „Der Welt den Rücken“. In: Frankfurter Rundschau. 14. Mai 2001. Seite 6.
  18. Rasante Schweizer (Version vom 18. April 2013 im Webarchiv Archive.today) beim Schweizer Fernsehen vom 11. Juli 2006, archiviert auf Archive.today.
  19. „Literarisches Quartett“: Iris Radisch ersetzt Sigrid Löffler. In: Spiegel-Online vom 1. August 2000.
  20. „Literarisches Quartett“ zurück. In: Focus vom 10. März 2005.
  21. Oliver Pfohlmann: Literaturkritik in der Bundesrepublik. In: Thomas Anz, Rainer Baasner: Literaturkritik, Geschichte, Theorie, Praxis. Beck, München 2004, ISBN 3-406-51095-7, S. 184.
  22. a b Gerrit Bartels: Die Vorschlägerin. In: Der Tagesspiegel vom 15. Februar 2008.
  23. Tilman Spreckelsen: Elkes Welt. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 2. Mai 2003.
  24. Marcel Reich-Ranicki: Sie lässt sich nur selten auf Begründungen ein. In: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung vom 15. Juli 2007.
  25. Deutschlands Denkerinnen. In: Cicero vom 18. Mai 2008.
  26. „Nie wieder ekelhafte Altmännerliteratur!“ Cicero, April 2007.
  27. „Wer ein Jahr jünger ist, hat keine Ahnung“, Die Zeit, 14. Juni 2007 „Das ist an Dummheit und Unverschämtheit nicht mehr zu übertreffen […]. Und Sie wissen, welche Wirkung diese Frau auf den Buchhandel hat.
  28. Elke Heidenreich ist seine Muse – Über Martin Walsers Roman "Ein liebender Mann" – Von Alexandra Pontzen
  29. Elke Heidenreich: „Reich-Ranickis gerechter Zorn“, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12. Oktober 2008.
  30. Elke Heidenreich: „Ich bleibe drin, ehe ich nicht wegen schlechter Arbeit herausgeworfen werde.“ In: „Heidenreich gegen das ZDF. Der Kampf fängt gerade erst an!“ FAZ, 19. Oktober 2008.
  31. „Offener Brief ans ZDF. Für Elke Heidenreich“, Süddeutsche Zeitung, 23. Oktober 2008.
    Heidenreich habe „die Diskussion über Bücher und Autoren in diesem Land durch die Sendung ‚Lesen!‘ befeuert“, und „einem breiten Publikum auf einzigartige Weise die Literatur nahegebracht“.
  32. „ZDF-Intendant bleibt hart“, Kölnische Rundschau, 24. Oktober 2008.
  33. „Elke Heidenreich verlegt ‚Lesen!‘ ins Internet“, Heise Online, 28. November 2008.
  34. „Weiterlesen!“ Elke Heidenreichs Literaturkolumne beim Stern.
  35. BRIGITTE-Edition jetzt vollständig im Handel erhältlich. Pressemitteilung der Zeitschrift Brigitte vom 5. Oktober 2006.
  36. „Ich käme in einen Interessenskonflikt“. In: Börsenblatt vom 16. Januar 2013.
  37. „Random House. Elke Heidenreich wird Verlegerin“, Börsenblatt, 9. Juni 2008.
  38. Heidenreich, Heidegger, Holocaust. Basler Zeitung. 24. Mai 2014.
  39. Eklat um Heidenreichs Heidegger-Fälschung. Süddeutsche Zeitung. 23. Mai 2014.
  40. Klarstellung zum Abgang von Stefan Zweifel beim „Literaturclub“. Pressemitteilung des SRF. 25. Mai 2014. Abgerufen am 25. Mai 2014.
  41. Elke Heidenreich: Wie es zum Heidegger-Zitat im „Literaturclub“ kam. In: Tages-Anzeiger vom 27. Mai 2014.
  42. Uwe Wittstock: „Wir wollen Kinder zur Oper verführen“, Die Welt, 29. September 2007, Interview.
  43. „Opern trösten mich“, Die Welt, 23. Mai 2004, Interview.
  44. „Uraufführung ‚Adrianas Fall‘ in Köln abgesagt“, (Version vom 2. Dezember 2008 im Internet Archive) ZDFtheaterkanal, 28. Oktober 2008.
  45. Internetseite des Kinofilms Raumpatrouille Orion – Rücksturz ins Kino mit Informationen zu Heidenreichs Auftritt
  46. Axel Hill: Hedwig Neven DuMont wird alternative Ehrenbürgerin. In: Express, 19. Juli 2011