Kulturradio

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Kulturradio
Kulturradio-Logo
Allgemeine Informationen
Empfang analog terrestrisch, Kabel, Satellit
Sendegebiet Brandenburg und Berlin
Sendeanstalt Rundfunk Berlin-Brandenburg
Intendant Dagmar Reim
Sendestart 1. Dezember 2003[1]
Rechtsform öffentlich-rechtlich
Liste der Hörfunksender

Das Kulturradio ist ein Hörfunksender des Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB).

Das Kulturradio ist im Jahr 2003 aus Radio Kultur (ehemals vom SFB) und Radio 3 (ehemals vom ORB; beteiligt waren bis 1999 der SFB und bis 2001 der NDR) hervorgegangen. Die Fusion von ORB und SFB zum RBB führte zu der Reduzierung auf ein Kulturprogramm für die Region Berlin-Brandenburg.

Während Chefredakteur und Programmchef Wilhelm Matejka und die Intendantin Dagmar Reim die Fusion als einen Erfolg betrachten, stieß die Änderung der Programmstruktur auf den anhaltenden Protest der Hörerschaft.[2] [3] Neben den Programmkürzungen wird vor allem die unvollständige Ausstrahlung klassischer Kompositionen kritisiert. Dies entspreche nicht dem in der Verfassung verankerten „Kulturauftrag“ des öffentlich-rechtlichen Hörfunks.[4] Im Jahr 2004 gründete sich eine Hörerinitiative („Das GANZE Werk“),[5] um die beiden Sender NDR und RBB auf den „Erhalt kultureller Standards“ zu verpflichten.

Erkennungsmelodie des Programms ist ein Motiv aus dem 3. Satz von Bachs 5. Brandenburgischen Konzert.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • Den Ravensburger Medienpreis erhielt am 27. November 2006 das Kulturradio-Feature Die Gefährlichkeit der Salami oder: Wie mir die Geburt meiner Tochter Foucault beibrachte. Verliehen wurde der mit 15.000 EUR dotierte Preis in der Baden-Württembergischen Landesvertretung in Berlin.
  • Die im Jahr 2006 entstandene Gemeinschaftsproduktion des Südwestrundfunks und des Rundfunks Berlin- Brandenburg Der Kick vom Kulturradio erhielt den Robert-Geisendörfer-Preis 2007 in der Kategorie Hörfunk.
  • Mit dem Medienpreis der Evangelischen Kirche wurden die Autoren Andres Veiel und Gesine Schmidt sowie der Regisseur Martin Zylka ausgezeichnet.
  • 2007 wurde Entführung in die Musik mit dem Deutschen Kritikerpreis ausgezeichnet.

Empfang[Bearbeiten]

Analog (UKW)[Bearbeiten]

Kabel[Bearbeiten]

Satellit[Bearbeiten]

  • Astra 1H auf Position 19,2° Ost, Transponder 93, 12,266 GHz, horizontale Polarisation, Symbolrate 27,5 MSymb/s, FEC 3/4

Internet[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  1. Kulturradio (RBB). In: ABC der ARD. 23. Januar 2012. Abgerufen am 5. Mai 2012.
  2. Peter Raue: „Zum Orkus hinab“, Tagesspiegel, 14. Januar 2004
  3. „Das Dissonanzen-Quartett“, Tagesspiegel, 28. Januar 2004, Diskussion mit Matejka, Raue und Peitz
  4. Gerhart Baum: Brief an die Intendantin, Frühjahr 2006
  5. Initiative Das GANZE Werk