Templin

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Templin (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Templin
Templin
Deutschlandkarte, Position der Stadt Templin hervorgehoben
53.11666666666713.560Koordinaten: 53° 7′ N, 13° 30′ O
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Uckermark
Höhe: 60 m ü. NHN
Fläche: 377,01 km²
Einwohner: 16.063 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 43 Einwohner je km²
Postleitzahl: 17268
Vorwahlen: 03987, 039882, 039883, 039885 (Herzfelde)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: UM, ANG, PZ, SDT, TP
Gemeindeschlüssel: 12 0 73 572
Stadtgliederung: 24 Ortsteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Prenzlauer Allee 7
17268 Templin
Webpräsenz: www.templin.de
Bürgermeister: Detlef Tabbert (Die Linke)
Lage der Stadt Templin im Landkreis Uckermark
Angermünde Berkholz-Meyenburg Boitzenburger Land Brüssow Carmzow-Wallmow Casekow Flieth-Stegelitz Gartz (Oder) Gerswalde Göritz Gramzow Grünow Hohenselchow-Groß Pinnow Lychen Mark Landin Mescherin Milmersdorf Mittenwalde Nordwestuckermark Oberuckersee Passow Pinnow Prenzlau Randowtal Schenkenberg Schöneberg Schönfeld Schwedt/Oder Tantow Temmen-Ringenwalde Templin Uckerfelde Uckerland Zichow BrandenburgKarte
Über dieses Bild

Templin ist der Fläche nach die größte Stadt im Landkreis Uckermark im Norden des deutschen Bundeslandes Brandenburg sowie der Fläche nach die achtgrößte Stadt Deutschlands (Stand: September 2010).

Geographie[Bearbeiten]

Alt Placht

Ortsteile[Bearbeiten]

Die Stadt Templin gliedert sich laut Hauptsatzung neben der Kernstadt Templin in folgende Ortsteile und bewohnte Gemeindeteile:[2]

Wohnplätze

Auf dem Gebiet der Stadt Templin existieren weiter folgende Wohnplätze[3]: Albertshof, Albrechtsthal, Annenhof, Bandelowshof, Baßdorf, Birkenhof, Christianshof, Döllnkrug, Dollshof, Dorettenhof, Drei Häuser, Dusterlake, Eselshütte, Etashof, Fährkrug, Fennluch, Försterei, Forsthaus Buchheide, Forsthaus Krams, Forsthaus Laatz, Forsthaus Ringofen, Gleuenhof, Gut Gollin, Heckenhaus Hoheheide, Heinrichshof, Henkinshain, Hohenfelde, Joachimshof, Kannenburger Schleuse, Karlshof, Kienheide, Klosterwalder Mühle, Knehden, Kuckucksheim, Küstrinchener Weg, Lindenhof, Ludwigshof, Morgenland, Moritzhof, Moses Krug, Papenwieser Weg, Paulinenhof, Postheim, Reinfeld, Rieckshof, Schleuse Schorfheide, Schmidtshof, Schulenburgslust, Schulzenfelde, Steindamm, Steinfeld, Stempnitz, Sydowshof, Torwärterhäuser, Vorwerk Annenwalde „Waldhus“, Waldhaus, Waldhof, Weiler, Werderhof, Wucker und Zum Seehof

Geschichte[Bearbeiten]

St. Maria-Magdalenen-Kirche

Für die Herkunft des Namens „Templin“ wird das germanische Wort „timpen“, „tempen“ oder „tempel“ mit Bedeutung von „spitzer Hügel“ erwogen, was einen Kontakt zwischen germanischen (bis 5. Jahrhundert) und slawischen Siedlern (ab 6. Jahrhundert) voraussetzt. (Vgl. Vom Fischer und seiner Frau, ein Märchen, das die Gebrüder Grimm von einer Quelle in der Nähe Templins sammelten: „Mantje, Mantje, timpete“, etwa ‚Mondchen, Mondchen, gezipfelt‘, also der Sichelmond.) Eine andere mögliche Quelle ist das slawische Wort „tąpy“ bzw. „topy“ in Bedeutung von „stumpf“. Daneben kommt noch die Ableitung von einem Personennamen „Tąp-l-“ in Betracht.[4]

Das Mühlentor, eines der drei Stadttore

Erstmals wurde die Stadt 1270 urkundlich als „Templyn“ erwähnt. In der Urkunde vom 2. Oktober 1270 wurde der Länderaustausch zwischen den askanischen Markgrafen und dem Bischof Heinrich von Brandenburg besiegelt. Eine 1287 erstmals in Templin ausgestellte Urkunde weist auf einen Besuch des Markgrafen Otto IV. hin. Eine Urkunde vom 30. August 1314 nennt Templin zum ersten Mal „Stadt“ („Oppidum Templin“ – „oppidum“ lateinisch: Stadt, Kleinstadt). Am 25. November 1317 wurde der „Friede von Templin“ nach dem Markgrafenkrieg zwischen einer Koalition norddeutscher Fürsten und der Markgrafschaft Brandenburg geschlossen.

1320 wurde erstmals ein Pfarrer als „meister Conrad“ von Templin in einer Urkunde benannt. 1397 erfolgte der Beitritt in das Städtebündnis mit Stralsund, Stettin, Pasewalk, Prenzlau und Strasburg, um dem verbreiteten Bandenwesen entgegenzuwirken. Im „Frieden von Prenzlau“ 1479 kam Templin endgültig zu Brandenburg. Erstmals in der Stadtgeschichte Templins ist 1492 ein Stadtbrand nachweisbar. 1504 wurde die Stadt Sitz einer Propstei; auch nach der Reformation 1539 bis heute ist Templin Sitz eines Kirchenkreises, zur Superintendentur gehören heute 24 Kirchspiele.

Fachwerkhaus am Markt

1574 ereignete sich eine Hochwasserkatastrophe. Nach einem Dammbruch am Dolgensee ergoss sich eine zwei Meter hohe Flutwelle in Richtung Stadt. Im Jahr 1618 legte ein großer Stadtbrand weite Teile der Stadt in Schutt und Asche. Fünf Menschen, 309 Häuser, Kirche, Rathaus und Schule wurden Opfer der Flammen. 1622 wurde ein Kurfürstliches Privileg für einen Pferdemarkt erteilt. 47 Familien fallen 1626 einer Pestepidemie zum Opfer. 1627 erreichte der Dreißigjährige Krieg die Stadt, dänische Truppen belagerten und erpressten die Stadt, die nach dem Brand von 1618 erst zu zwei Dritteln wieder errichtet war. Das Jahr 1637 war das schlimmste Jahr des Dreißigjährigen Krieges für die Stadt und die gesamte Uckermark. 1643 lebten nur noch 30 Familien in der Stadt; vor dem Krieg waren es 413 gewesen.

Der größte und letzte Stadtbrand in der Stadtgeschichte brach 1735 aus. Nur die St.-Georgen-Kapelle, die Stadtmauer, drei Stadttore und einige wenige Häuser überstanden diese Katastrophe. Als Folge wurde 1738 eine erste Feuerlöschordnung erlassen: Jeder Bürger der Stadt musste eine hölzerne Feuerspritze sowie einen ledernen Feuereimer im Hause haben.

1749 wurde die Maria-Magdalenen-Kirche wiedereröffnet, 1751 das Rathaus. 1809 wurden die Straßenzüge innerhalb der Stadtmauern in vier Bezirke: Königs-, Prenzlauer-, Berliner- und Mühlen-Bezirk, aufgeteilt. Im März 1816 wurde der Kreis Templin aus Teilen der Uckermark, des Ruppin'schen und des Glien-Löwenberg'schen Territoriums neu gebildet, am 1. April 1817 wurde Templin Kreisstadt. Am 1. April 1848 erschien die erste gedruckte Zeitung, das „Templiner Kreisblatt – ein gemeinnütziges Unterhaltungsblatt für Stadt und Land“. Die Freiwillige Feuerwehr gründete sich am 26. Juni 1883.

Ende des 19. Jahrhunderts brachte die Industrialisierung entscheidende Veränderungen für Templin. Am 1. Mai 1888 wurde die Bahnstrecke Löwenberg–Templin eröffnet. In den folgenden Jahren wurde sie nach Prenzlau weitergeführt, und es kam die Bahnstrecke Britz–Fürstenberg hinzu. 1898 wurde der Wasserturm gebaut; am 1. Oktober 1901 wurde die Stadt an das öffentliche Fernsprechnetz angeschlossen. 1912 zog das Joachimsthalsche Gymnasium von Berlin nach Templin. Ein Jahr später eröffneten die Preußischen Staatsbahnen eine weitere Bahnstrecke nach Fürstenwerder.

Prenzlauer Tor 2007

Im Jahre 1928 wurde die Synagoge an der Berliner Straße 9 von der kleiner gewordenen jüdischen Gemeinde an die Siebenten-Tags-Adventisten vermietet. Ungeachtet dessen wurde sie von SA-Männern in der Pogromnacht 1938 in Brand gesteckt. Eine am Vorderhaus 1988 angebrachte Gedenktafel ist nicht mehr vorhanden. Gleichfalls zerstört wurde 1938 der Jüdische Friedhof an der Bahnhofstraße vor dem Berliner Tor. Im Zweiten Weltkrieg wurden durch einen anglo-amerikanischen Bombenangriff am 6. März 1944, der 300 Todesopfer forderte, und Brände bei Kriegsende 60 % der Innenstadt zerstört, darunter mehrere aus Fachwerkhäusern bestehende Baublöcke und Straßenzüge nordwestlich des Marktes und das Krankenhaus. Das Rathaus war zu einem Drittel zerstört.[5] Um die Opfer bestatten zu können, legte man einen weiteren Friedhof, den Waldfriedhof an. Die Bahnstrecke nach Fürstenwerder wurde nach Kriegsende abgebaut und als Reparationsleistung an die Sowjetunion abgeliefert.

Am 31. März 1957 wurde das Heimatmuseum im Prenzlauer Tor eröffnet. Am 19. Juni 1958 wurde ein Sommerzeltlager mit dem Namen „Klim Woroschilow“ der Zentralen Pionierorganisation auf dem Gelände eröffnet, auf dem der Jungspartakusbund 1928 schon ein Zeltlager betrieben hatte. Zwei Jahre später erfolgten die ersten massiven Bauten (wie z.B. Küche, Krankenstation u.a.) und ab 1975 die ersten festen Bungalows. In den Sommermonaten wurde es als Pionierlager, und im Winter als Schulungs- und Ausbildungsstätte der Zivilverteidigung von Universitäten genutzt.

Im Jahr 1985 wurde der Stadt der Titel „Staatlich anerkannter Erholungsort“ verliehen, 1994 wurde die Verleihung erneuert. 1989 wurde der Lehmann-Garten (Botanischer Garten von 1912 am ehemaligen Joachimsthalschen Gymnasium) wieder eröffnet; 1995 wurde die Rehabilitationsklinik Uckermark gebaut. 1996 wurde die Bahnstrecke nach Fürstenberg/Havel für den Eisenbahnverkehr stillgelegt. Das Gleis dient heute als touristische Draisinenstrecke. 2000 wurde die Naturtherme Templin (die Wärme des Wassers ist natürlich, die Grotte künstlich) in Betrieb genommen und am 22. Dezember 2006, nach achtmonatiger Renovierung, wiedereröffnet.

Im Jahr 2000 wurde der Personenverkehr auf der Bahnstrecke Templin–Prenzlau eingestellt. 2004 wurde die Pionierbrücke neu aufgebaut und 2005 die neuerbaute Schleuse (Stadtsee – Kanal/Am Mühlentor) wieder in Betrieb genommen.

Am 25. März 2006 erhielt ein ICE-Zug der Deutschen Bahn den Namen Templin. Im selben Jahr wurde der Personenverkehr auf der Bahnstrecke Templin–Joachimsthal eingestellt. Templin ist seitdem mit der Bahn nur noch über die Stichstrecke von Löwenberg zu erreichen.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Januar 1957 wurde Ahrensdorf eingemeindet. Am 1. Oktober 1961 wurde der Ort jedoch nach Milmersdorf umgegliedert. Mit Wirkung vom 1. Juli 1993 erfolgte die endgültige Zuordnung zu Templin.[6]

Am 26. Oktober 2003 wurden Beutel, Densow, Gandenitz, Gollin, Groß Dölln, Grunewald, Hammelspring, Herzfelde, Klosterwalde, Petznick, Röddelin, Storkow und Vietmannsdorf eingemeindet.[7] Das Amt Templin-Land wurde aufgelöst.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung
(Quelle: Die Daten beziehen sich auf den heutigen Gebietsstand. Die Quellen finden sich detailliert in den Wikimedia Commons[8].)
1875 1890 1910 1925 1933 1950 1964 1971 1985 1990 1995 2000 2005 2006 2007 2008 2010 2011 2012
11.669 12.065 12.495 14.525 14.893 19.516 17.491 17.473 18.664 18.884 18.227 18.273 17.347 17.127 16.844 16.645 16.455 16.109 16.063

Die beiden folgenden Grafiken zeigen, wie sich die Bevölkerung Templins in seinen heutigen Grenzen entwickelt hat und voraussichtlich entwickeln wird. Seit Ende des 19.Jahrhunderts wuchs die Bevölkerung langsamer als der Brandenburger Durchschnitt. Dies hing damit zusammen, dass Templin wegen seiner Berlinferne nicht an der industriellen Entwicklung teilnahm. Durch die Flüchtlinge aus den Ostgebieten kam es zum Ende des Zweiten Weltkrieges zu einem Bevölkerungsschub. In DDR-Zeit stabilisierte sich die Bevölkerung, um seit der Wende zu fallen. Für die Zukunft bis 2030 sagen sowohl die Statistiker des Landesamtes als auch die Bertelsmann-Stiftung ein weiteres, deutliches Fallen der Einwohnerzahl voraus.

Politik[Bearbeiten]

Stadtverordnete[Bearbeiten]

Die Stadtverordnetenversammlung setzte sich nach der Kommunalwahl am 28. September 2008 wie folgt zusammen:

Altes Rathaus von Templin
Fraktion Sitze
Ampel-Uckermärker Heide-Fraktion 6
Die Linke 5
SPD 5
CDU 4
Fraktion Liberales Bürgerbündnis 3
Fraktion WBv (WG den Bürgern verpflichtet) 3
fraktionslos 1

Zusätzliches Mitglied ist der Bürgermeister.

Bürgermeisterwahl 2010
(Stimmen in %, gerundet)
 %
40
30
20
10
0
30 %
21 %
12 %
11 %
11 %
9 %
3 %
3 %

Bürgermeister seit 1990[Bearbeiten]

Bürgermeisterwahl 2010

Bei der Bürgermeisterwahl vom 28. Februar 2010 ging Detlef Georg Tabbert (LINKE) als Sieger hervor, der den parteiunabhängigen Ulrich Martin Schoeneich ablöste, welcher als Zweitplatzierter aus der Wahl hervorging. Die dahinter platzierten Kandidaten waren: Wolfgang Klaus Seyfried (SPD), Bernd Zimdars (CDU), André Rabe (WG den Bürgern verpflichtet), Ulrich Werner Bräuer (unabh.), Michael Klette (FDP) und Oliver Sajons (unabh.).[9]

Landtagswahl[Bearbeiten]

Landtagswahl 2009
Ergebnis für Templin (Zweitstimmen in %, gerundet)
 %
40
30
20
10
0
31,7 %
30,1 %
21,7 %
7,0 %
4,1 %
2,6 %
0,9 %
1,8 %

Bei der Landtagswahl Brandenburgs vom 27. September 2009 waren 14.169 Templiner Bürger wahlberechtigt. 7.873 von ihnen nahmen ihr Wahlrecht wahr. Das entspricht einer Wahlbeteiligung von 55,56 %. Jedoch waren davon nur 7.619 Stimmen gültig. Davon entfielen 2.416 Zweitstimmen auf die SPD, 2.296 auf die LINKE, 1.657 auf die CDU, 534 auf die FDP, 330 auf die Grünen, 195 auf die NPD, 68 auf Freie Wähler, 50 auf die DVU, 34 auf 50Plus, 23 auf die RRP, 16 auf die DKP, 9 auf Die-Volksinitiative und 8 auf die Republikaner.[10]

Wappen[Bearbeiten]

  • Blasonierung: „In Silber, bestreut mit 14 grünen Kleeblättern, ein goldbewehrter roter Adler.“[11]

Historisch führte die Stadt den brandenburgischen roten Adler auf silbernem Felde ohne die Kleeblätter. In dieser Form ist es auch in der bedeutenden Wappensammlung des Johann Siebmacher enthalten.[12] Die Kleeblätter kamen erst 1936 auf das Wappen. Zwischendurch waren es Lilienblätter.[13]

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

„Kirchlein im Grünen“ in Alt Placht
St.-Georgen-Kapelle
Kirche in Annenwalde

In der Liste der Baudenkmale in Templin stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburgs eingetragenen Baudenkmale.

Sportvereine und sportliche Ereignisse[Bearbeiten]

SC Victoria 1914 Templin – Fußball Frauen/Männer

Mit insgesamt elf Mannschaften nimmt der SC Victoria 1914 Templin e.V. am Spielbetrieb auf Landesebene (Brandenburg) und Kreisebene (Fußballkreis Westuckermark) teil.

Der MotorSportClub Templin e.V. im ADAC richtet jährlich Moto-Cross Veranstaltungen auf regionaler (Landesmeisterschaften Berlin/Brandenburg) und auch bundesweiter Ebene (Deutsche Meisterschaften) aus. Die Moto-Cross Strecke „Im Kieferngrund“ befindet sich zwischen den Ortsteilen Knehden und Klosterwalde.

Am 6. Oktober 1979 fand im Templiner Stadion der Freundschaft vor 3.100 Zuschauern die erste DDR-Bestenermittlung im Frauenfußball statt.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehrsanbindung[Bearbeiten]

Bahnhof Templin Stadt
Ehemalige Brauerei

Die Bahnhöfe Templin und Templin Stadt der Bahnstrecke (Berlin–)Löwenberg–Templin liegen im Stadtgebiet. Die Strecke wird stündlich von der Linie RB 12 der Deutschen Bahn (Berlin-Lichtenberg über Oranienburg, Löwenberg, Zehdenick) durch DB Regio mit Triebwagen der Baureihe 646 GTW bedient . 2012 wurden beide Stationen modernisiert, die erneuerten Hausbahnsteige sind nun barrierefrei erreichbar.[14] Mehrere Omnibuslinien dienen dem öffentlichen Personennahverkehr.

Durch den Ort führt die Bundesstraße 109. Rund 25 km östlich verläuft die Bundesautobahn 11, von dort ist Templin über die Abfahrten Nr. 8 Pfingstberg und Nr. 9 Joachimsthal erreichbar.

Touristische Infrastruktur[Bearbeiten]

  • NaturTherme Templin
  • Gestüt Lindenhof
  • Draisinestrecke Templin–Fürstenberg
  • Westernstadt „El Dorado Templin
  • Schiffsfahrten auf Templiner Gewässern (u. a. mit Schiffen „Uckermark“ auf „Templiner Seenkreuz“, und „Uckerperle“ auf Kanal und Röddelin See.)

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

  • Angela Merkel (* 1954 in Hamburg, aufgewachsen in Templin), Bundeskanzlerin

Ehrenbürger[Bearbeiten]

  • Richard Kirstein (1844–1926), von 1890 bis 1915 Pfarrer und Diakonus in Templin, Ehrenbürger seit 1916
  • Hermann Wentzel (1856–1932), Kaufmann und Ratsherr in Templin, Ehrenbürger seit 1. August 1924

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Nach Geburtsjahr geordnet

Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Templin – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bevölkerung im Land Brandenburg nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden 31. Dezember 2012 (XLS-Datei; 83 KB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Hauptsatzung der Stadt Templin vom 16. Dezember 2009 PDF
  3. Dienstleistungsportal der Landesverwaltung Brandenburg - Stadt Templin
  4. Ernst Eichler und Hans Walther: Städtenamenbuch der DDR. VEB Bibliographisches Institut, Leipzig 1988, ISBN 3-323-00007-2
  5. Götz Eckardt (Hrsg.): Schicksale deutscher Baudenkmale im zweiten Weltkrieg. Eine Dokumentation der Schäden und Totalverluste auf dem Gebiet der Deutschen Demokratischen Republik. Henschelverlag Kunst und Gesellschaft, Berlin 1980, S. 134
  6.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern. Metzler-Poeschel, Stuttgart 1995, ISBN 3-8246-0321-7.
  7. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2003
  8. Population Projection Brandenburg at Wikimedia Commons
  9. http://www.wahlen.brandenburg.de/bmwahlen/1207357200/h
  10. http://www.statistik-berlin-brandenburg.de/Publikationen/Stat_Berichte/2009/SB_B7-2-4_j05-09_BB.pdf
  11. Wappenangaben auf dem Dienstleistungsportal der Landesverwaltung des Landes Brandenburg
  12. Vgl. Ancestry.com. Siebmacher’s Wappenbuch [Datenbank online]. Provo, UT, USA: Ancestry.com Operations Inc, 2008. Ursprüngliche Daten: J. Siebmacher's grosses und allgemeines Wappenbuch. Nürnberg: Bauer & Raspe, 1854-1961.
  13. Vgl. http://www.tagesspiegel.de/berlin/mit-dem-dampfer-ueber-fuenf-seen/717476.html
  14. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatTempliner Bahnstationen mit neuen Hausbahnsteigen. DB Mobility Logistics AG, 8. Mai 2012, abgerufen am 3. Dezember 2012.