Ramingstein

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Wappen Karte
Wappen von Ramingstein
Ramingstein (Österreich)
DEC
Ramingstein
Basisdaten
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)
Bundesland Salzburg
Politischer Bezirk Tamsweg (TA)
Fläche 94,13 km²
Koordinaten 47° 5′ N, 13° 50′ O47.07555555555613.836666666667970Koordinaten: 47° 4′ 32″ N, 13° 50′ 12″ O
Höhe 970 m ü. A.
Einwohner 1255 (31. Dez. 2008)
Bevölkerungsdichte 13 Einwohner je km²
Postleitzahl 5591
Vorwahl 06475
Gemeindekennziffer 5 05 06
AT321
Adresse der
Gemeindeverwaltung
Gemeindeplatz 223
5591 Ramingstein
Offizielle Website
Politik
Bürgermeister Franz Winkler (SPÖ)
Gemeinderat (2009)
(13 Mitglieder)
7 SPÖ, 5 ÖVP, 1 FPÖ
Lage der Gemeinde Ramingstein
Karte
Burg Finstergrün - das Wahrzeichen Ramingsteins
Burg Finstergrün - das Wahrzeichen Ramingsteins

Ramingstein ist eine der 15 Gemeinden im Lungau, Salzburg in Österreich.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

Ramingstein, gesehen vom Turm der Burg Finstergrün

Ramingstein liegt im äußersten Südosten des Landes Salzburg im Bezirk Tamsweg am Dreiländereck Salzburg, Steiermark und Kärnten. Ramingstein ist die einzige Gemeinde im Lungau, die unterhalb von 1000 m Seehöhe liegt. Die Gemeinde liegt direkt an der Mur, oberhalb des Ortes erhebt sich die Burg Finstergrün, das Wahrzeichen von Ramingstein. Südlich der Mur erstreckt sich die Gemeinde ins Lungauer Nockgebiet und nördlich der Mur ins Gebiet der Murberge.

Sie ist die flächenmäßig viertgrößte Gemeinde des Lungaues. Die vier Dörfer Madling, Ramingstein, Kendlbruck und Karneralm bilden die Siedlungszentren.

Die Karneralm in den Lungauer Nockbergen liegt eingebettet zwischen dem Kleinen Königstuhl, der Klölingscharte, dem Klölingnock und der Mühlhauserhöhe in 1.893 m Seehöhe und ist im Sommer ein beliebtes Wandergebiet und im Winter Ausgangspunkt des Schisports in den Nockbergen (Skigebiet Karneralm-Schönfeld-Innerkrems).

Der Ramingsteiner Samson mit seinen Zwergen

[Bearbeiten] Geschichte

Ramingstein wurde urkundlich erstmals im Jahr 1139 erwähnt.

Vom 15. bis Ende des 18. Jh. blühte in Ramingstein der Bergbau. In Kendlbruck wurde im hinteren Mühlbachtal der Eisenbergbau betrieben und in Ramingstein waren die Abbaustätten für Marmor, Blei und Silber. Im Mittelalter zählte Ramingstein zu den größten Bergbaugebieten in den Alpenländern. Im Jahr 1841 wurde die Gemeinde von einem schrecklichen Waldbrand heimgesucht und erst zu Beginn des 20. Jh. erholte sich Ramingstein langsam von diesem Ereignis.

[Bearbeiten] Kultur und Freizeit

Das Silberbergwerk ist heute als Schaubergwerk eingerichtet und gibt einen Einblick in die damalige Bergbaugeschichte. Im Zusammenhang damit ist ein alljährlicher Silbermarkt entstanden, der sich mit der Bergbautradition und damit verbundenen Themen wie Schmuck, Mineralien und Handwerkskunst beschäftigt. Die alten Erzwege sind wieder begehbar, ein historisches Pochwerk kann besichtigt werden.

Als Dorf der Künstler hat sich Ramingstein in den letzten Jahren österreichweit einen Namen gemacht. Der 400 Jahre alte Jagglerhof mit seinen drei Bühnen (u.a. eine 500 Personen fassende Naturarene) hat sich zu einem Kunst- und Kulturzentrum über die Grenzen der Region hinaus entwickelt. Internationale Festivals, Theater, Ausstellungen, Symposien und Workshops haben sich hier etabliert und bieten ein attraktives Kulturangebot.

Der Samsonumzug ist ein sehr alter Brauch im Lungau, bei dem eine Riesenfigur umhergetragen wird.

[Bearbeiten] Politik

[Bearbeiten] Gemeindevertretung

Die Gemeindevertretung von Ramingstein hat 13 Mitglieder und setzt sich seit der Gemeindevertretungswahl 2009 wie folgt zusammen:

Direkt gewählter Bürgermeister ist Franz Winkler (SPÖ).

[Bearbeiten] Wappen

Heraldische Beschreibung des Wappens der Gemeinde: „Es zeigt im weiß-rot geteilten Schild einen auf weißem Fels stehenden Raben. Der dargestellte weiße Stein versinnbildlicht den vorkommenden Marmor, der früher abgebaut wurde.“


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