Remda-Teichel

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Remda-Teichel
Remda-Teichel
Deutschlandkarte, Position der Stadt Remda-Teichel hervorgehoben
50.76666666666711.25319Koordinaten: 50° 46′ N, 11° 15′ O
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Saalfeld-Rudolstadt
Höhe: 319 m ü. NHN
Fläche: 79,61 km²
Einwohner: 2965 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 37 Einwohner je km²
Postleitzahl: 07407
Vorwahlen: 036744 (Remda)
036743 (Teichel)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: SLF, RU
Gemeindeschlüssel: 16 0 73 105
Stadtgliederung: 12 Ortsteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Rudolstädter Str. 8-10
OT Remda
07407 Remda-Teichel
Webpräsenz: www.remda-teichel.de
Bürgermeister: Horst Engelmann (CDU)
Lage der Stadt Remda-Teichel im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt
Allendorf Altenbeuthen Bad Blankenburg Bechstedt Cursdorf Deesbach Döschnitz Dröbischau Drognitz Gräfenthal Hohenwarte Kamsdorf Katzhütte Kaulsdorf (Saale) Königsee-Rottenbach Lehesten Leutenberg Lichte Mellenbach-Glasbach Meura Meuselbach-Schwarzmühle Oberhain Oberweißbach/Thüringer Wald Piesau Probstzella Reichmannsdorf Remda-Teichel Rohrbach Königsee-Rottenbach Rudolstadt Saalfeld/Saale Saalfelder Höhe Schmiedefeld (Lichtetal) Schwarzburg Sitzendorf Uhlstädt-Kirchhasel Unterweißbach Unterwellenborn Wittgendorf ThüringenKarte
Über dieses Bild

Remda-Teichel ist eine Stadt und Einheitsgemeinde in Thüringen. Sie liegt im Nordwesten des Landkreises Saalfeld-Rudolstadt an der Grenze zum Ilm-Kreis und zum Landkreis Weimarer Land.

Das Gebiet von Remda-Teichel gehört zu den ältesten Siedlungsgebieten nördlich des Thüringer Waldes. So wurden im Raum Remda mit Waffen ausgestattete Gräber von germanischen Stämmen aus der Zeit zu Beginn unserer Zeitrechnung gefunden. Älteste urkundliche Erwähnungen reichen in das Jahr 750 in Zusammenhang mit Schenkungsurkunden des Klosters Fulda zurück. Remda erhielt 1286, Teichel 1417 Stadtrecht. Teichel war mit 543 Bewohnern (1994) neben Neumark (Landkreis Weimarer Land) und Ummerstadt (Landkreis Hildburghausen) eine der kleinsten Städte Thüringens. Die heutige Stadt und Einheitsgemeinde entstand mit der Thüringer Gemeindegebietsreform am 1. Januar 1997[2], nachdem die beiden Städte zusammen mit sechs weiteren Gemeinden bereits seit 1974 einen Gemeindeverband gebildet hatten.

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Zum Stadtgebiet Remda-Teichel gehören die bis zum 1. Januar 1997 selbstständigen Städte und heutigen Ortsteile Remda (mit den Gemarkungen Alt- und Kirchremda) und Teichel sowie zehn weitere Ortsteile, die bis 1996 selbstständige Gemeinden waren.[3]

Ortsteil Einwohner Ersterwähnung Ortsteilverfassung
Ammelstädt 148 1350 Ja
Breitenheerda 170 1294 Ja
Eschdorf 61 1372 Ja
Geitersdorf 86 1372 Ja
Haufeld 107 802–817 Ja
Heilsberg 201 822–826 Ja
Milbitz 72 1350 Ja
Remda 873 Nein
Sundremda 234 750–779 Ja
Teichel 510 1076 Ja
Teichröda 344 1334 Ja
Treppendorf 130 874 Ja

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Geschichtsdenkmale[Bearbeiten]

Galerie[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Thüringer Landesamt für Statistik – Bevölkerung der Gemeinden, erfüllenden Gemeinden und Verwaltungsgemeinschaften nach Geschlecht in Thüringen (Hilfe dazu)
  2. StBA: Änderungen bei den Gemeinden, siehe 1997
  3.  Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer - Ein Handbuch. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza 2010, ISBN 978-3-86777-202-0.
  4. Thüringer Verband der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschisten und Studienkreis deutscher Widerstand 1933-1945 (Hg.): Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933-1945, Reihe: Heimatgeschichtliche Wegweiser Band 8 Thüringen, Erfurt 2003,, S. 238, ISBN 3-88864-343-0

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Remda-Teichel – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien