Roggenburg (Bayern)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Roggenburg
Roggenburg (Bayern)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Roggenburg hervorgehoben
48.27833333333310.230833333333554Koordinaten: 48° 17′ N, 10° 14′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Neu-Ulm
Höhe: 554 m ü. NHN
Fläche: 27,41 km²
Einwohner: 2658 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 97 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 89297,
89290 (Hochbuch)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/PLZ enthält Text
Vorwahl: 07300
Kfz-Kennzeichen: NU, ILL
Gemeindeschlüssel: 09 7 75 149
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Prälatenhof 2
89297 Roggenburg
Webpräsenz: www.roggenburg.de
Bürgermeister: Franz-Clemens Brechtel
Lage der Gemeinde Roggenburg im Landkreis Neu-Ulm
Baden-Württemberg Landkreis Dillingen an der Donau Landkreis Günzburg Landkreis Unterallgäu Auwald (gemeindefreies Gebiet) Oberroggenburger Wald Stoffenrieder Forst Unterroggenburger Wald Altenstadt (Iller) Bellenberg Buch (Schwaben) Elchingen Holzheim (bei Neu-Ulm) Illertissen Kellmünz an der Iller Nersingen Neu-Ulm Oberroth Osterberg Pfaffenhofen an der Roth Roggenburg (Bayern) Senden (Bayern) Unterroth Vöhringen (Iller) WeißenhornKarte
Über dieses Bild

Roggenburg ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Neu-Ulm.

Bekannt ist Roggenburg unter anderem durch das Kloster Roggenburg, das heute wieder vom Orden der Prämonstratenser genutzt wird. An das Kloster angegliedert ist ein Umwelt- und Kulturzentrum mit überregionalem Einzugsbereich.

Geographie[Bearbeiten]

Die Gemeinde liegt in der Region Donau-Iller in Mittelschwaben. Sie ist 30 Kilometer südöstlich von Ulm und 40 Kilometer nördlich von Memmingen gelegen. Die Ortsteile Roggenburg, Biberach und Meßhofen liegen an der Biber und die Ortsteile Ingstetten, Schießen und Unteregg am Osterbach. Zur Gemeinde Roggenburg gehören außerdem die Höfe Dirrfelden und Wenenden sowie die Einöde Hochbuch.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Die Gemeinde Roggenburg besteht aus den Ortsteilen Biberach (737), Ingstetten (377), Meßhofen (279), Roggenburg (278), Schießen (939), Schleebuch (99) und Unteregg (81) (in Klammern: Einwohnerzahl zum 30. Juni 2012).

Ortsteil Biberach um 1900

Geschichte[Bearbeiten]

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Juli 1972 wurde die Gemeinde Roggenburg durch den Zusammenschluss der bisher selbständigen Gemeinden Biberach, Ingstetten und Meßhofen neu gebildet.[2] Schießen kam am 1. Mai 1978 hinzu.[3]

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat hat 14 Mitglieder zuzüglich des Bürgermeisters. Die Kommunalwahl am 16. März 2014 führte bei einer Wahlbeteiligung von 61,3 % zu folgender Sitzverteilung:[4]

ÜWV Schießen FW Meßhofen/Roggenburg WG Biberach WG Ingstetten Gesamt
2014 5 Sitze 3 Sitze 4 Sitze 2 Sitze 14 Sitze
Stimmenanteil 35,4 % 22,5 % 25,7 % 16,5 %

Bürgermeister[Bearbeiten]

Zum Bürgermeister wurde bei der Kommunalwahl 2014 Mathias Stölzle mit 98,4 % der abgegebenen gültigen Stimmen gewählt (Wahlbeteiligung: 61,2 %).

Wappen[Bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: „Durch eine eingeschweifte rote Spitze, darin auf grünem Dreiberg drei goldene Roggenähren, gespalten; vorne in Silber ein linksgewendeter rot bewehrter schwarzer Biber, der einen silbernen Fisch im Maul hält, hinten geviert von Silber und Schwarz.“

Baudenkmäler[Bearbeiten]

Herausragendes Baudenkmal ist das Kloster Roggenburg des Ordens der Prämonstratenser.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Roggenburg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 540.
  3.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 790.
  4. wahlen.roggenburg.de: Gemeinderat Roggenburg 2014