San Andrés y Sauces

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Gemeinde San Andrés y Sauces
Wappen Karte der Kanarischen Inseln
Wappen von San Andrés y Sauces
San Andrés y Sauces (Kanarische Inseln)
Finland road sign 311.svg
Basisdaten
Autonome Gemeinschaft: Kanarische Inseln
Provinz: Santa Cruz de Tenerife
Koordinaten 28° 48′ N, 17° 46′ W28.8-17.766666666667260Koordinaten: 28° 48′ N, 17° 46′ W
Höhe: 260 msnm
Fläche: 42,75 km²
Einwohner: 4.473 (1. Jan. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 104,63 Einw./km²
Postleitzahl: 38720
Gemeindenummer (INE): 38033 Vorlage:Infobox Gemeinde in Spanien/Wartung/cod_ine
Verwaltung
Bürgermeisterin: Francisco Javier Paz Expósito (PSOE)
Website: www.sanandresysauces.es
Lage der Gemeinde
San Andrés y Sauces.png

San Andrés y Sauces (Eigenbezeichnung auch Villa y Ciudad de San Andrés y Sauces) ist eine der 14 Gemeinden der Kanareninsel La Palma.

Charakter[Bearbeiten]

Der Haupterwerbszweig der Gemeinde ist die Landwirtschaft. Der Grund liegt im Wasserreichtum und dem fruchtbaren Boden. Diese Bedingungen wiederum hat sie dem Nordostpassat zu verdanken. San Andrés y Sauces ist geografisch zweigeteilt. Einerseits gibt es das städtische Los Sauces mit der Kirche Montserrat aus dem 16. Jahrhundert, welche flämische Kunstschätze beherbergt. Gegenüber der Kirche liegt der Park Antonio Herrera mit seinen Gärten.
Andererseits liegt direkt an der Ostküste das ältere San Andrés zwischen großen Bananen-Monokulturen. Es hat eine historisch interessante Altstadt, da sie die erste Kolonialsiedlung in dieser Gegend war. Auch hier befindet sich an einer gepflegten Plaza eine Kirche, diese wurde zu Ehren des Schutzheiligen San Andres Apostol im Jahre 1515 erbaut.

Bekannt ist in der Gemeinde der 1983 von der UNESCO zum Biosphärenreservat ernannte Lorbeerwald Los Tilos. Dieses Überbleibsel aus dem Tertiär erstreckt sich auf 511 Hektar über tiefe Schluchten und ist heute einer der größten noch zusammenhängenden Lorbeerwälder der Erde. Hier wachsen neben großen Farnen zahlreiche, teils endemische Lorbeerarten. Das Gebiet Los Tilos besitzt ein kleines Besucherzentrum, angelegte Wanderwege und Aussichtspunkte.

Nördlich von San Andrés liegt das Naturschwimmbecken Charco Azul und der kleine Küstenort Puerto Espíndola. Hier wurde im 16. und 17. Jahrhundert reger Handel getrieben. Weit oben im Viertel Las Lomadas steht die Wallfahrtskapelle von San Pedro Apostol aus dem 16. Jahrhundert. In Los Galguitos steht eine weitere Wallfahrtskapelle, die von San Juan Bautista. Auch sie stammt aus der Zeit kurz nach der spanischen Eroberung.

Orte der Gemeinde[Bearbeiten]

Die Bevölkerungszahlen in Klammern stammen aus dem Jahr 2013.[2]

  • Los Sauces (2.317)
  • San Andrés (267)
  • Quinta Zoca (255)
  • Hoya Grande (235)
  • Garachico (249)
  • Verada de Las Lomadas (225)
  • Verada Bajamar (154)
  • El Cardal (104)
  • El Tanque (133)
  • Llano El Pino (122)
  • Ramirez (71)
  • Orotava (73)
  • Bermudez (77)
  • Llano La Palma (62)
  • San Juan (43)
  • El Roque (42)
  • San Pedro (28)
  • Fuente Nueva (16)

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Seit den 1960er Jahren nimmt die Bevölkerung nahezu kontinuierlich ab (1960-2013: –27,9 %).

Jahr Einwohnerzahl Veränderung
1900 3.409
1910 3.977 +568
1920 4.160 +183
1930 4.616 +456
1940 5.568 +952
1950 5.990 +422
1960 6.208 +218
Jahr Einwohnerzahl Veränderung
1970 5.399 –809
1981 5.345 –54
1990 5.492 +147
2001 5.263 –229
2005 5.086 –177
2013 4.473 –613
Alte Straße in San Andrés
Lorbeerwald Los Tilos
Brücke von Los Tilos
Besucherzentrum Los Tilos mit Riesenfarnen (Juli 2006)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: San Andrés y Sauces – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Quellen[Bearbeiten]

  1. Cifras oficiales de población resultantes de la revisión del Padrón municipal a 1 de enero de 2013. Bevölkerungsstatistiken des Instituto Nacional de Estadística (Bevölkerungsfortschreibung).
  2. INEbase (Datenbank des Instituto Nacional de Estadística)