Shampoo (Film)

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Filmdaten
Deutscher Titel Shampoo
Originaltitel Shampoo
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1975
Länge 109 Minuten
Altersfreigabe FSK 16 (ehem. 18)
Stab
Regie Hal Ashby
Drehbuch Warren Beatty
Robert Towne
Produktion Warren Beatty
Musik Paul Simon
Kamera László Kovács
Schnitt Robert C. Jones
Besetzung

Shampoo ist eine US-amerikanische Filmkomödie von Hal Ashby aus dem Jahr 1975.

Handlung[Bearbeiten]

Der Film zeigt die Ereignisse an jenem Tag im Jahr 1968, an dem Richard Nixon zum US-Präsidenten gewählt wurde. George Roundy ist ein gefragter Friseur. Roundy hat eine Beziehung mit Jill, er hat aber auch eine Affäre mit Felicia, die mit dem Unternehmer Lester verheiratet ist. Roundy ist mit seinem beruflichen Leben nicht zufrieden und will sich selbstständig machen. Er besucht Lester, um ihn zu überreden, in Roundys eigenen Friseursalon zu investieren.

Roundy wird von Lester zu einer Wahlparty der High Society eingeladen, wo weitere Details der Investition besprochen werden sollen. Hier verursacht Jackie Shawn, Lesters Geliebte, die auch ein Verhältnis mit Roundy hat, einen Skandal. Später verschlägt es Lester zu einer Hippie-Party, wo er Roundy und Jackie beim Liebesspiel entdeckt. Auch Jill ist dabei und wendet sich nun von Roundy ab.

Der Friseur wird an einem der nächsten Tage von Lester besucht, der ihm seinen Lebenswandel vorhält. Lester begleiten zwei kräftig gebaute Männer, die Roundy bedrohen. Roundy und Lester sprechen offen miteinander; zum Ende der Unterhaltung offenbart Lester, dass er seine Frau verlassen will. Er erwägt wieder eine Beteiligung am Salon von Roundy.

Roundy stellt fest, dass er in Jackie verliebt ist. Er macht ihr einen Heiratsantrag, doch sie erwidert, Lester habe ihr versprochen, sich scheiden zu lassen und sie nach Acapulco mitzunehmen. Zum Filmende wird sie von Lester mit einer Limousine abgeholt, während Roundy sie von einem Hügel in der Nähe beobachtet.

Hintergrund[Bearbeiten]

Der Film wurde in Los Angeles gedreht. Er spielte in den Kinos der USA, wo er am 11. Februar 1975 anlief, knapp 50 Millionen US-Dollar ein.[1] Am 12. September 1975 startete er in der Bundesrepublik .[2]

Hal Ashbys Ehefrau Joan Marshall hat eine kleine Rolle als Mrs. Schumann.

Kritiken[Bearbeiten]

Roger Ebert schrieb in der Chicago Sun-Times, er habe aufgrund der Besetzungsliste erwartet, dass der Film ihn beeindrucken würde. Der Film habe ihn jedoch nicht berührt („the movie didn't quite work for me“).[3]

Das Lexikon des Internationalen Films schrieb, der Film sei eine „zynisch-glatte Komödie“, die die psychologischen und die politischen Aspekte oberflächlich behandle. Die Vereinigten Staaten würden als ein „heruntergekommener Kosmetiksalon“ dargestellt, in dem hinter der schönen Fassade „Promiskuität, Geldgier und Beziehungsarmut herrschen“.[2]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Lee Grant gewann im Jahr 1976 als Beste Nebendarstellerin einen Oscar. Jack Warden als Bester Nebendarsteller, Warren Beatty und Robert Towne für Bestes Originaldrehbuch sowie W. Stewart Campbell, George Gaines und Richard Sylbert für Bestes Szenenbild wurden für den Oscar nominiert.

Der Film erhielt im Jahr 1976 fünf Nominierungen für den Golden Globe Award: Als Bester Film – Komödie oder Musical sowie für Warren Beatty, Julie Christie, Goldie Hawn und Lee Grant. Jack Warden wurde 1976 für den BAFTA Award nominiert. Die Drehbuchautoren gewannen 1975 den National Society of Film Critics Award und 1976 den Writers Guild of America Award.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Shampoo in der Internet Movie Database.
  2. a b Shampoo im Lexikon des Internationalen Films.
  3. Kritik von Roger Ebert, abgerufen am 28. November 2012.