Showtek

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Showtek auf der XStatic 2010 in Kopenhagen

Showtek ist der Künstlername der niederländischen Produzenten und DJ-Brüder Sjoerd „DJ Duro“[1] (* 1984)[2] und Wouter „Walt“ Janssen[1] (* 1982)[3].

Biografie[Bearbeiten]

Showtek veröffentlichten ihre Platten hauptsächlich auf ihrem eigenen Label Dutch Master Works.[1] Die zwei Brüder aus Eindhoven sind bekannt für ihre Lieder Seid ihr bereid, Puta Madre, The Colours of the Harder Styles, Fuck the System sowie World Is Mine und verantwortlich für eine schnell wachsende Beliebtheit der Hardstyle-Musik. In weniger als zwei Jahren gehörten sie zu den führenden Djs und Hardstyle-Produzenten der Niederlande.

Später veröffentlichten sie ihre Aufnahmen in Zusammenarbeit mit ID&T.[1] Im März 2003 wurde ihre Single Seid ihr bereit auf der Kompilation Q-Dance/ID&T veröffentlicht, welche ebenfalls sehr erfolgreich war.

Die Brüder waren regelmäßig auf größeren Veranstaltungen wie Qlimax, Hardbass, InQontrol und anderen zu sehen und tourten Ende 2008 als X-Qlusive Showtek[4] in Australien.

2009 setzten die Janssen-Brüder die Hardstyle-Kompilation-Serie des Produzenten Blutonium Boy fort und sind zuerst auf der Hardstyle Vol. 18 zu hören.[5]

Im Februar 2010 gaben Showtek bekannt, dass sie keine weiteren Buchungen von der Platinum Agency entgegennehmen werden, da sie sich vom Hardstyle-Genre weiter entfernen werden, um ihren eigenen Stil zu verkörpern.[6] Dennoch erschienen bei Kollaborationen mit anderen Hardstyle-Projekten wie Noisecontrollers und Get Loose ausgewählte im ursprünglichen Showtek-Stil.

Aufgrund des schwindenden Erfolgs entwickelte sich die Musikrichtung des Duos zu House-Musik, vorwiegend Progressive und Electro House. Mit dem Track Cannonball, den sie in Zusammenarbeit mit dem ebenfalls niederländischen DJ und Produzenten Justin Prime aufnahmen, erschien ihre erstes House-Veröffentlichung, die innerhalb von kürzester Zeit bis in die Top-10 der niederländischen Single-Charts vorrücken konnte. Die ein Jahr später erschienene Vocal-Version Earthqhake mit dem US-amerikanischen Singer-Songwriter Matthew Koma brachte dem Track letztlich auch in die britischen Single-Charts. Mit dem Lied Slow Down, dem offiziellen Anthem zum Emporium-Festival 2013, erreichten sie ein weiteres Mal die niederländischen Charts.

Mit der Nachfolgesingle Booyah veröffentlichte Showtek in Zusammenarbeit mit dem Produzententeam We Are Loud! und dem niederländischen Sänger Sonny Wilson ihren bisher größten Erfolg. Das Stück erreichte die Charts in über 12 Ländern sowie Top-10- und Nummer-eins-Platzierungen diverser Dance-Charts. Mit dem noch im selben Jahr erschienene Track We Like to Party führten sie den Stil des Lieds Booyah fort. Der Song erreichte bereits nach kurzer Zeit die Top 40 in den Niederlanden. Parallel produzierten sie gemeinsam mit dem deutschen Komponisten und Produzenten für den US-amerikanischen Sänger Chris Brown das Lied Nobody’s Perfect. Kurz darauf veröffentlichte das Duo mit Tryna Loules, der Freundin Hilberts, den Track Wasting Our Lives, eine Vocalversion zu We Like to Party.

Es folgte eine Kollaboration mit dem französischen DJ und Produzenten David Guetta. Daraus entstanden die Lieder Bad, No Money No Love und Sun Goes Down, bei denen ebenfalls die Musiker Magic!, Vassy, Nicky Romero und Manian (Twoloud) mitwirkten. Insbesondere die erste Single-Veröffentlichung Bad konnte in über 10 Ländern bis in die Top 5 vorrücken.

Der am 29. Dezember 2014 erschienenen Track 90s by Nature entstand in Zusammenarbeit mit dem US-amerikanischen Sänger und Rapper MC Ambush. Stilistisch ist das Stück an den aktuellen Bigroom- und den klassischen 1990er-Jahre-Techhouse-Stil angelehnt.

Diskografie[Bearbeiten]

Studioalben[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen [7] Anmerkungen
DE AT CH UK NL
2007 Today Is Tomorrow
• Label: Dutch Masters Works
68
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 19. April 2007
2008 We Live for the Music
• Label: Dutch Masters Works
Erstveröffentlichung: 11. April 2008
2009 Analogue Players in a Digital World
• Label: Dutch Masters Works
Erstveröffentlichung: 22. Oktober 2009
(nur in den Niederlanden)
2010 Fuck the System (The Album)
• Label: Ministry of Sound
Erstveröffentlichung: 4. Oktober 2010

Single-Chartplatzierungen[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[7] Anmerkungen
DE AT CH UK NL
2012 Cannonball (Earthquake) 29*
(3 Wo.)
23
(2 Wo.)
Instrumental: 29. November 2012
*Vocal: 3. März 2014;
mit Justin Prime und Matthew Koma
2013 Slow Down
(Anthem Emporium 2013)
18
(16 Wo.)
Erstveröffentlichung: 5. März 2013
Get Loose 24*
(8 Wo.)
mit Noisecontrollers: 14. Mai 2013
*Tiësto Remix: 24. Mai 2013
Booyah 56
(4 Wo.)
50
(5 Wo.)
45
(7 Wo.)
5
(11 Wo.)
14
(11 Wo.)
Erstveröffentlichung: 3. Dezember 2013
feat. We Are Loud! & Sonny Wilson
2014 We Like to Party (Wasting Our Lives) 32*
(5 Wo.)
*Instrumental: 13. Januar 2014
Vocal: 7. Dezember 2014; feat. Tryna
Bad
Listen
19
(… Wo.)
15
(27 Wo.)
28
(24 Wo.)
22
(23 Wo.)
13
(19 Wo.)
Erstveröffentlichung: 17. März 2014
(mit David Guetta feat. Vassy)
No Money No Love
Listen
94
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 21. November 2014
mit David Guetta, Elliphant & Ms. Dynamite

weitere Singles[Bearbeiten]

Showtek bei einem Live-Auftritt im Qlimax (2008)
Showtek bei einem Live-Auftritt (2009)

2001:

  • Save the Day
  • Bassment
  • Controller
  • Early Soundz

2003:

  • Seid ihr bereit

2004:

  • Choruz
  • Save the Day Again

2005:

  • Brain Crackin'
  • Rockin’ Steady (vs. Deepack)

2006:

  • 3 the Hard Way (vs. Gizmo)
  • Bangin'
  • Puta Madre
  • The Colour of the Harder Styles

2007:

  • Partylover
  • Born 4 Thiz
  • Raver
  • FTS
  • Shout Out (feat. MC DV8)
  • Today Is Tomorrow - Album Sampler 00
  • Today Is Tomorrow - Album Sampler 002
  • Hold Us Back (feat. MC DV8)
  • We Live for the Music
  • Skitzo (vs. Deepack)
  • Black 2008
  • Apologize
  • Down Under

2009:

  • Partylover
  • Dominate
  • The World Is Mine
  • We Speak Music
  • Freak (feat. MC Stretch)
  • Fast Life
  • Electronic Stereo-Phonic (feat. MC DV8)
  • My 303
  • Laa-Di-Fucking-Daa

2010:

  • Analogue Players in a Digital World
  • Rockchild (feat. MC DV8)
  • Faces (feat. Zushi)
  • Dutchie (feat. MC Stretch)
  • Beats of Life
  • Breakbeat Junkie

2011:

  • Music on My Mind (feat. Lexi Jean)
  • Dirty Hard
  • Memories
  • Hell Yeah! (mit Tiësto)

2012:

2013:

  • Crunk

2014:

  • Bouncer (feat. Ookay)
  • 90s By Nature (mit MC Ambush)

Remixes[Bearbeiten]

2001:

  • Walt vs. Zero-Gi - Exciter / Contact - Exciter

2002:

  • DJ Duro - Again (Remixes) - Again
  • Desperation - Our Reservation
  • Desperation - Our Reservation (Part Two)

2003:

  • Methods of Mayhem - F.Y.U.
  • DJ Duro - Just Begun
  • Walt - Wanna Fuck

2004:

  • Headliner - B.O.D.Y.P.U.M.P.
  • Trance Generators - Darkness Will Rule
  • Philippe Rochard Meets Nu-Pulse - The Survivors of Hardstyle
  • DJ Jorn - This Is Your Brain

2005:

2007:

  • Charly Lownoise & Mental Theo - Wonderful Days 2.08
  • Showtek - Seid ihr bereit (2007 Remix)

2008:

  • Brennan Heart - Revival x
  • Zushi - La La Song
  • Walt & Feliz - Expansion

2009:

  • Donkey Rollers - No One Can Stop Us
  • DJ TK Masta - Let’s Dance

2010:

2013:

2014:

Quellen[Bearbeiten]

  1. a b c d Showtek auf Discogs
  2. Sjoerd Janssen auf Discogs
  3. Wouter Janssen auf Discogs
  4. X-Qlusive Showtek Website
  5. Blutonium Boy macht eine Pause & Showtek setzt die Hardstyle Serie fort
  6. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatMoe: Showtek giving up hardstyle? 25. Februar 2010, abgerufen am 15. November 2010.
  7. a b Chartquellen: DE AT CH UK NL

Weblinks[Bearbeiten]